Versicherungsschutz auch bei Reiten ohne Helm

Oft wird behauptet, dass Reiter bei Reit­un­fällen ohne Helm leer aus­gingen. Dies ist falsch. Ver­si­che­rungs­schutz besteht auch ohne Helm. Ob dies sinn­voll ist, steht auf einem anderen Blatt. Eine Pfer­de­hal­ter­haft­pflicht leistet auch bei grober Fahr­läs­sig­keit. Das gehört zum Wesen jeder Haft­pflicht­ver­si­che­rung. Nur Vor­satz ist aus­ge­schlossen. Wer also beim Reiten auf Helm, Sattel oder Zäu­mung ver­zichtet, bleibt ver­si­chert. Glei­ches gilt für eine ver­trag­lich nicht gere­gelte Aus­sage zu Höhe und Beschaf­fen­heit von Wei­de­zäunen. Wenn also eine Pfer­de­hal­ter­haft­pflicht­ver­si­che­rung aus­drück­lich den Ein­schluss des Rei­tens auch beim Tragen eines Helms erwähnt, so ist dies nicht zwangs­läufig von Vor­teil. Meist dient es nur der Klar­stel­lung, da wei­ter­lesen…

Kinderarzt schlägt Alarm wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit

Erneut wendet sich Eugen Janzen, Kin­der­arzt aus Bad Sal­zu­flen, in einer Video­bot­schaft zutiefst besorgt und emo­tional belastet an die Men­schen unseres Landes, um auf ein Ver­bre­chen gegen die Mensch­lich­keit auf­merksam zu machen, dass den Kin­dern seit Monaten angetan würde, “wenn Behörden nicht mehr auf die medi­zi­ni­schen Fakten hören”[1]. Er habe sich bereits zu Beginn der Pan­demie mit dem Thema “Maske beim Kind” beschäf­tigt und im Sommer hun­derte E‑Mails an die ver­ant­wort­li­chen Poli­tiker geschrieben, auch an die Medi­ziner, welche die Poli­tiker zum Thema Medizin und Maske beraten, auch an die Medien. Er habe auch an viele Uni­kli­niken geschrieben, hier mit der wei­ter­lesen…

Soll jetzt jeder Schulleiter zum Richter gemacht werden, ob ein Attest tauglich ist oder nicht?

Auf­grund der aktu­ellen Ver­schär­fungen der Corona-Maß­­nahmen werden Kinder in Kitas und Schulen ver­stärkt dazu ange­halten, eine Mund-Nasen-Bede­­ckung zu tragen. Nachdem Kinder mit Mas­ken­at­testen durch Schul­leiter abge­wiesen wurden, sahen sich Eltern dazu ver­an­lasst, gegen diese Ver­ord­nungen zu klagen. Das OVG Münster hat in seiner Ent­schei­dung vom 24.9.2020 – 13 B 1368/20 im Hin­blick auf den Nach­weis des Vor­lie­gens von medi­zi­ni­schen Gründen, die eine Befreiung von der Pflicht zum Tragen einer MNB recht­fer­tigen, Vor­aus­set­zungen bzw. Tat­be­stands­merk­male defi­niert: Rechts­an­walt Wil­fried Schmitz äußerte sich hierzu gegen­über Cri­tical News am 29.10.2020 wie folgt:

COVID-19 — Befreiung vom Präsenzunterricht

Mit Ende der Herbst­fe­rien stellen sich viele Eltern die Frage, inwie­weit es unter den aktu­ellen Bedin­gungen zuträg­lich ist, ihre Kinder in die Schule zu schi­cken. Eisige Räume und stun­den­langes Mas­ken­tragen werden Kinder sicher­lich an ihre Grenzen bringen. Ins­be­son­dere für Kinder mit gesund­heit­li­chen Ein­schrän­kungen wird dieses Schul­jahr über den Herbst und Winter einen enormen Kraftakt abver­langen. Schul­öff­nung unter erschwerten Bedin­gungen — was tun? Mas­ken­at­teste werden zudem viel­fach nicht mehr akzep­tiert, auch wenn für Kinder nach­weis­lich medi­zi­ni­sche oder psy­chi­sche Gründe zur Befreiung vor­liegen, seitdem das OVG Münster mit den Beschlüssen vom 20.08.2020, Az. 13 B 1197/20.NE und vom 29.07.2020 — 13 B 675/20 sowie das wei­ter­lesen…