Versicherungsschutz auch bei Reiten ohne Helm

Oft wird behauptet, dass Reiter bei Reit­un­fällen ohne Helm leer aus­gingen. Dies ist falsch. Ver­si­che­rungs­schutz besteht auch ohne Helm. Ob dies sinn­voll ist, steht auf einem anderen Blatt. Eine Pfer­de­hal­ter­haft­pflicht leistet auch bei grober Fahr­läs­sig­keit. Das gehört zum Wesen jeder Haft­pflicht­ver­si­che­rung. Nur Vor­satz ist aus­ge­schlossen. Wer also beim Reiten auf Helm, Sattel oder Zäu­mung ver­zichtet, bleibt ver­si­chert. Glei­ches gilt für eine ver­trag­lich nicht gere­gelte Aus­sage zu Höhe und Beschaf­fen­heit von Wei­de­zäunen. Wenn also eine Pfer­de­hal­ter­haft­pflicht­ver­si­che­rung aus­drück­lich den Ein­schluss des Rei­tens auch beim Tragen eines Helms erwähnt, so ist dies nicht zwangs­läufig von Vor­teil. Meist dient es nur der Klar­stel­lung, da wei­ter­lesen…

Anstehende Pflegebedürftigkeit: Das Familiengespräch

„Sprich Du doch ein­fach mal mit ihr,“ mit diesem Satz wird in vielen Fami­lien der Anfang zum Thema Pflege im Alter gemacht. Oder auch ver­drängt. Denn wenn „Du“ sich nicht traut, dann kann es wieder Monate dauern, bis ein neuer Anlauf gemacht wird. Wer hört es schon gerne, dass er als lang­samer als früher, als ver­gess­lich oder gar tüdelig wahr­ge­nommen wird? Es geht nicht immer ohne die „belei­digte Leber­wurst“ oder Laut­stärke über die Bühne – das erste Fami­li­en­ge­spräch in Sachen Pflege. Der rich­tige Zeit­punkt Und wann ist der rich­tige Zeit­punkt dafür gekommen? Wenn Opa mit dem Wagen kaum noch aus wei­ter­lesen…