Interview: Jürgen Tertnick aus dem Hause Janitos im Gespräch mit „Risiko & Vorsorge“
Zur Mitversicherung von Impfschäden durch Impfungen gegen Covid-19 im Rahmen der Unfallversicherung

Risiko & Vor­sorge: Im Rahmen Ihrer Unfall­pro­dukt­li­nien Balance und Best Selec­tion besteht im Neu­ge­schäft bedin­gungs­ge­mäßer Ver­si­che­rungs­schutz auch für dau­er­hafte Impf­schäden durch eine Schutz­imp­fung gegen Covid-19. Neu ein­ge­führt haben Sie im Februar 2021 auch die Mit­ver­si­che­rung von Impf­schäden gegen Covid-19 für Bestands­ver­träge in den Pro­dukt­li­nien Balance und Best Selec­tion, für die zuvor noch kein bedin­gungs­sei­tiger Ver­si­che­rungs­schutz bestand. Die Impf­stoffe von Bio­N­Tech bzw. Moderna wurden in Deutsch­land bis­lang NICHT zuge­lassen, son­dern not­zu­ge­lassen bzw. bedingt zuge­lassen. Besteht bedin­gungs­gemäß unein­ge­schränkter Ver­si­che­rungs­schutz für Impf­re­ak­tionen und Impf­fol­ge­schäden für alle bei Ihnen in der Unfall­ver­si­che­rung ver­si­cher­baren Leis­tungs­arten auch bei Ein­satz dieser Impf­stoffe? Janitos: Für unsere Neu- und Bestands­kunden, wei­ter­lesen…

InterRisk: Rückfragen zum Umfang des Versicherungsschutzes unbeantwortet

Die Inter­Risk gehört zu den leis­tungs­stärksten Unfall­ver­si­che­rern Deutsch­lands. Der aktu­elle Tarif XXL zählt immer wieder als Bench­mark auch für seine Wett­be­werber. Schon seit Jahren bietet das Wies­ba­dener Unter­nehmen seinen Kunden mit diesem Tarif eine attrak­tive Immun­klausel u.a. gegen infek­ti­ons­be­dingte Inva­li­dität sowie gegen Impf­schäden infolge von Schutz­imp­fungen gegen z.B. Malaria, Masern, Tetanus oder Wind­po­cken. Mit Rund­schreiben vom 17.02.2021 hat die Inter­Risk ihre Ver­mittler dar­über infor­miert, dass nun­mehr auch Schäden infolge einer Imp­fung gegen Covid-19 im XXL-Kon­­zept für Neu­ver­träge und für Bestands­kunde der Tarif­ge­nera­tion B1 und B 182 (N‑Verträge) mit­ver­si­chert seien. Die neue Klausel lautet wie folgt: Die Impf­stoffe von Astra­Ze­neca, Bio­N­Tech bzw. Moderna wei­ter­lesen…

Kosmetische Operationen

Als Patient sollte man seinen Arzt nach einer Berufs­haft­pflicht fragen, um ganz sicher zu gehen. „Risiko & Vor­sorge“ im Inter­view mit Dr. Boor­boor von Cos­mo­po­litan Aes­the­tics in Han­nover Risiko & Vor­sorge: Es ist schön, dass Sie sich die Zeit für ein Inter­view nehmen konnten. Herr Dr. Boor­boor, Sie sind Fach­arzt für plas­ti­sche und ästhe­ti­sche Chir­urgie und Geschäfts­führer der Cos­mo­po­litan Aes­the­tics in Han­nover und Ham­burg. In dieser Funk­tion führen Sie mit Ihrem Team jähr­lich etwa 500 bis 600 Brust­ope­ra­tionen sowie ca. 1.000 wei­tere chir­ur­gi­sche Ein­griffe durch. Aus wel­chem Grunde kommen die meisten Pati­enten und Pati­en­tinnen zu Ihnen? Boor­boor: Da unsere Kli­niken und Ärzte auf ästhe­ti­sche wei­ter­lesen…

Krankenversicherung: Wenn die GOÄ an ihre Grenzen gerät

„Eines der füh­renden Länder für Nasen­ope­ra­tionen ist der Iran“ „Risiko & Vor­sorge“ im Inter­view mit Dr. Mehdi Dormiani von Cos­mo­po­litan Aes­the­tics in Han­nover Risiko & Vor­sorge: Es ist schön, dass Sie sich die Zeit für ein Inter­view nehmen konnten. Herr Dr. Dormiani. Sie besitzen eine breite Aus­bil­dung, die in dieser Form für einen Schön­heits­chir­urgen nicht reprä­sen­tativ ist. Bevor sie bei Cos­mo­po­litan Aes­the­tics in Han­nover begonnen haben, haben Sie bereits sechs Jahre in der Unfall­chir­urgie gear­beitet und hier auch Tho­ra­x­chir­urgie als Fach­arzt für all­ge­meine Chir­urgie geleistet. Wei­tere zwei Jahre waren Sie als Ober­arzt in einem Kran­ken­haus tätig, bevor Sie an der Klinik für Plastische‑, wei­ter­lesen…

Interview: „Risiko & Vorsorge“ im Gespräch mit Daniel Ruths von der Haftpflichtkasse zur Mitversicherung von Impfschäden durch Impfungen gegen Covid-19 im Rahmen der Unfallversicherung

Daniel Ruths von der Haft­pflicht­kasse wurde am 25.01.2021 um die Beant­wor­tung diverser Inter­view­fragen zur Mit­ver­si­che­rung von Impf­schäden durch eine Imp­fung gegen Covid-19 im Rahmen der Unfall­ver­si­che­rung gebeten. Anstatt die Fragen im Ein­zelnen zu beant­worten, wurde fol­gende Rück­mel­dung gegeben, die die meisten Fragen unbe­ant­wortet ließ: „Sehr geehrter Herr Witte, vielen Dank für Ihre Anfrage. Unsere pri­vate Unfall­ver­si­che­rung bietet Ver­si­che­rungs­schutz für Gesund­heits­schäden durch Schutz­imp­fungen inner­halb der Pro­dukt­li­nien Ein­fach Kom­plett und Ein­fach Besser. Gesund­heits­schäden durch die Corona-Schut­z­­im­p­­fung sind hierin mit­ver­si­chert.Nach der Pro­dukt­linie Ein­fach Besser ist der vor­ge­nannte Ver­si­che­rungs­schutz auf Inva­li­dität und Todes­fall begrenzt. In der Pro­dukt­linie Ein­fach Gut besteht kein Ver­si­che­rungs­schutz. Die Infek­tion an wei­ter­lesen…

Interview: Der Volkswohl Bund im Gespräch mit „Risiko & Vorsorge“ zur neuen Mitversicherung von Impfschäden durch Impfungen gegen Covid-19 im Rahmen der Unfallversicherung

Risiko & Vor­sorge: Sie schreiben  “Wir leisten, wenn es zu dau­er­haften Impf­schäden durch eine Covid 19 Schutz­imp­fung kommt, die mit einem von der EMA für die EU zuge­las­senen Impf­stoff durch­ge­führt wurde.” Die Impf­stoffe von Bio­N­Tech bzw. Moderna wurden in Deutsch­land bis­lang NICHT zuge­lassen, son­dern not­zu­ge­lassen bzw. bedingt zuge­lassen. Besteht bedin­gungs­gemäß unein­ge­schränkter Ver­si­che­rungs­schutz für Impf­re­ak­tionen und Impf­fol­ge­schäden für alle bei Ihnen in der Unfall­ver­si­che­rung ver­si­cher­baren Leis­tungs­arten? Volks­wohl Bund: alle unsere Neu- und Bestands­kunden, bei denen Impf­schäden durch bestimmte Schutz­imp­fungen im Unfall­schutz mit­ver­si­chert sind, haben jetzt auch einen Unfall­schutz für den Fall, dass sie blei­bende Schäden nach einer Covid 19-Schut­z­­im­p­­fung davon­tragen. Natür­lich muss es wei­ter­lesen…

Kurzcheck: Unfallversicherung der WGV

Der aktu­elle Unfall­tarif der WGV (Würt­tem­ber­gi­sche Gemeinde-Ver­­­si­che­­rung) mit Stand 06.2020 steht in den Pro­dukt­va­ri­anten BASIS‑, OPTIMAL- und PLUS-Tarif zur Ver­fü­gung. Der Anbieter bewirbt seinen Tarif mit einem „guten Preis-Leis­tungs-Ver­hältnis“[1] Auf „Trust­pilot“ zeichnet sich das Unter­nehme vor­rangig durch 91 Pro­zent von 106 Bewer­tungen mit „unge­nü­gend“ aus, wobei immer wieder Pro­bleme mit der Scha­den­re­gu­lie­rung und dem Ser­vice benannt werden. Die Bewer­tungen scheinen sich aller­dings über­wie­gend auf die Kfz-Sparte zu beziehen[2] und sind damit nicht zwin­gend auch auf die Unfall­ver­si­che­rung über­tragbar. Die “genannten Kenn­zahlen und Pro­dukt­merk­male sind in dieser Form nicht zutref­fend und spie­geln daher die Pri­vate Unfall­ver­si­che­rung der WGV nicht adäquat wider.” wei­ter­lesen…

Unfallversicherung: Kennen die Versicherer ihr Risiko?

Einige Unfall­ver­si­cherer bieten ihren Ver­si­cherten Ver­si­che­rungs­schutz für den Fall einer dau­er­haften Inva­li­dität infolge von ver­si­cherten Schutz­imp­fungen. Zum Teil bieten Anbieter diesen Ver­si­che­rungs­schutz nicht nur für benannte, son­dern für alle Schutz­imp­fungen. Dabei wird übli­cher­weise nicht näher defi­niert, was eine Schutz­imp­fung im Unter­schied zu einer sons­tigen Imp­fung sein soll. Hierzu urteilte das OLG Zwei­brü­cken (Urteil vom 08.05.2020 — 1 U 73/18) im Zusam­men­hang mit einem abge­lehnten Leis­tungs­an­spruch wegen Inva­li­dität infolge einer Immun­the­rapie wie folgt: „Unter den Begriff der Schutz­imp­fung würden nur solche Imp­fungen fallen, die dazu dienen, eine mög­liche Krank­heit im Voraus zu ver­hin­dern oder das Immun­system auf eine zukünf­tige Krank­heit vor­zu­be­reiten.“[1] Was sind wei­ter­lesen…

Kurzcheck: Unfallversicherung aus dem Hause ADAC

Seit vielen Jahren bietet die ADAC Ver­si­che­rung AG nicht nur Auto­schutz­briefe und Aus­lands­rei­se­kran­ken­ver­si­che­rungen, son­dern u. a. auch Unfall­ver­si­che­rungen an. Aktuell ver­kaufs­offen sind der „ADAC Unfall­schutz Basis“ sowie der „ADAC Unfall­schutz Exklusiv“ aus dem Jahr 2018. Dabei unter­scheidet das Unter­nehmen die Berufs­gruppen A und B sowie bran­chen­üb­lich einige nicht ver­si­cher­bare Berufe wie Berufs­sportler, Berufs­tau­cher sowie Spreng­meister. Die Zuge­hö­rig­keit zu einer der beiden Berufs­gruppen ist – anders als üblich – nicht für die Höhe des zu zah­lenden Bei­trags, son­dern aus­schließ­lich für die Höhe der Inva­­li­­di­­täts- und Todes­fall­leis­tung rele­vant: „Gehört die ver­si­cherte Person zur Berufs­gruppe B, wird die errech­nete Inva­­li­­di­­täts- oder Todes­fall­leis­tung zu 70 % wei­ter­lesen…

Von Maulwurfshügeln und Bänderrissen

Pri­vate Unfall­ver­si­che­rungen leisten dann, wenn ein plötz­lich von außen auf den Körper ein­wir­kendes Ereignis vor­liegt, das zu einer dau­er­haften Kör­per­schä­di­gung (Inva­li­dität) führt. Damit sind nach dem Ver­ständnis der meisten Kunden und Ver­mittler alle Arten von Unfällen hin­rei­chend mit­ver­si­chert. Immer wieder kommt es jedoch zu Streit mit Ver­si­cherer, die einen Ver­si­che­rungs­fall ver­neinen, indem sie sich auf eine so genannte Eigen­be­we­gung berufen. Eine Eigen­be­we­gung liegt etwa dann vor, wenn sich jemand beim Ten­nis­spielen stark reckt, um einen beson­ders hohen Ball noch zu errei­chen (LG Berlin), sich dabei ver­renkt wie er einen Strauch her­aus­ziehen möchte (OLG Hamm r+s 98, 128) oder beim Fuß­ball­spielen wei­ter­lesen…