Änderungen KS Auxilia (ARB 2016 zu ARB 2021)
Neuer Berufs-Vertrags-Rechtsschutz für Meisterbetriebe

Zum 01.01.2021 hat die KS Auxilia einen neuen Rechts­schutz­tarif auf den Markt gebracht. Neben einigen Ver­bes­se­rungen beinhaltet der Tarif auch eine Reihe neuer Aus­schlüsse und Ein­schrän­kungen. Leider konnte der bedin­gungs­sei­tige Rück­stand ins­be­son­dere zu den Wett­be­wer­bern ARAG und Roland in vielen Punkten nicht geschlossen werden. Attraktiv bleibt die KS Auxilia aber des­halb, da das Unter­nehmen nehmen dem obli­ga­to­ri­schen Schutz­brief und der Rechts­schutz­ver­si­che­rung keine anderen Sparten betreibt und inso­fern auf das Kern­ge­schäft fokus­siert und spe­zia­li­siert bleibt. Obwohl etwa 2018 in ver­schie­denen Schu­lungen damit geworben wurde (siehe „Risiko & Vor­sorge“ 02/2018, S. 7–9), dass die KS Auxilia in allen ihren Tarifen min­des­tens die emp­foh­lenen wei­ter­lesen…

Die BaFin ruft Sparer zur Überprüfung von Prämiensparverträgen auf

Mit Pres­se­er­klä­rung vom 02.12.2020 emp­fahl die Bun­des­an­stalt für Finanz­dienst­leis­tungs­auf­sicht (BaFin) Ver­brau­chern, ihre Prä­mi­en­spar­ver­träge sorg­fältig zu über­prüfen. Viele ältere Ver­träge ent­halten Zins­an­pas­sungs­klau­seln, mit denen Kre­dit­in­sti­tute die zuge­si­cherte Ver­zin­sung ein­seitig abän­dern könnten. Diese Klau­seln sind laut Bun­des­ge­richtshof (BGH) seit 2004 unwirksam. „Wichtig ist, dass betrof­fene Sparer jetzt selbst aktiv auf ihre Insti­tute zugehen und sich erläu­tern lassen, welche Klausel ihr Ver­trag ganz kon­kret ent­hält,“  macht BaFin-Vize­­­prä­­si­­dentin Eli­sa­beth Roe­gele deut­lich. Der nächste Schritt müsse dann sein, zu prüfen, ob diese rechts­kon­form sei. Bei Fragen zur Gel­tend­ma­chung zivil­recht­li­cher Ansprüche oder zur Unter­bre­chung etwaiger Ver­jäh­rungs­fristen rät Roe­gele zudem, sich bei Bedarf an eine Ver­brau­cher­zen­trale oder wei­ter­lesen…

Wohin die Reise geht

Erst­malig erschienen am 03.07.2015 in „Risiko & Vor­sorge“ 03.2015, S. 9–10 Schon seit län­gerem befindet sich Deutsch­land in einer Nied­rig­zins­phase. Eine in vielen Punkten ähn­liche Situa­tion hat in Japan in der Ver­gan­gen­heit zu erheb­li­chen Markt­ver­wer­fungen geführt. Nicht absehbar ist, wie lange sich die Zinsen auf diesem nied­rigen Niveau wei­ter­be­wegen werden. Kon­krete Aus­wir­kungen haben nied­rige Zinsen unter anderem auf alle Ver­si­che­rungs­pro­dukte, die eine garan­tierte Min­dest­ver­zin­sung sowie eine garan­tierte Min­dest­ab­lauf­leis­tung (z.B. klas­si­sche Renten- und Lebens­ver­si­che­rungen) erbringen müssen, nicht jedoch auf rein fonds­ge­bun­dene Pro­dukte ohne pro­dukt­sei­tige Garan­tien. Per 22.04.2015 erzielten etwa 10jährige Bun­des­an­leihen eine Ver­zin­sung von nur 0,1620%, womit die garan­tierte Ren­dite deut­lich unter wei­ter­lesen…

Produkte im Fokus: Unterhalts- und Eherechtsschutz der Arag

Erst­malig erschienen am 16.04.2015 in Risiko & Vor­sorge, Heft 2–2015, S. 25–27 Eine Beson­der­heit der Arag ist die Mög­lich­keit, seinen Rechts­schutz­ver­trag zu § 26 ARB 2015 um Ehe- und Unter­halts-Rechts­­schutz zu erwei­tern. Ver­gleich­barer Ver­si­che­rungs­schutz wird vom Wett­be­werb nicht ange­boten. Der Ehe­rechts­schutz bezieht sich auf fami­li­en­recht­liche Ange­le­gen­heiten wegen Schei­dung bzw. Auf­he­bung und Schei­­dungs- bzw. Auf­he­bungs­fol­ge­sa­chen vor deut­schen Fami­li­en­ge­richten. Außer­ge­richt­lich sehen die Rechts­schutz­be­din­gungen der Arag keinen Rechts­schutz für  Ehe­sa­chen vor, sieht man von Bera­­tungs-Rechts­­schutz in Familien‑, Lebens­­­par­t­­ner­­schafts- und Erbrecht einmal ab. Die Ver­si­che­rungs­summe für den Ehe­rechts­schutz beträgt 30.000 Euro. Es gilt eine War­te­zeit von drei Jahren. Ver­si­che­rungs­schutz besteht aus­schließ­lich bei Zustän­dig­keit eines deut­schen wei­ter­lesen…

Mitversicherung von Verbrechen bei Rechtsschutz von KS Auxilia

Erst­malig erschienen am 16.04.2015 in „Risiko & Vor­sorge“ 2/2015, S. 29–30 Im Text benannte Unter­nehmen: Arag, KS/AUXILIA, Roland Pro­dukte im Fokus: Mit­ver­si­che­rung von Ver­bre­chen bei der KS/AUXILIA Eine Beson­der­heit der KS/AUXILIA ist die Mit­ver­si­che­rung auch des Vor­wurfes eines began­genen Ver­bre­chens von einer ver­si­cherten Person im Rahmen des Spe­zial-Straf-Rechts­schutzes.  Gemäß vor­lie­genden Infor­ma­tionen aus dem Jahre 2013 han­delt es sich bei 13% aller straf­recht­lich rele­vanten Tat­be­stände um so genannte Fahr­läs­sig­keits­de­likte, bei 66% um Ver­gehen, die nur vor­sätz­lich begangen werden können (auch wenn sie tat­säch­lich fahr­lässig begangen sein sollten) und bei 21% um Ver­bre­chen. Auch Ver­bre­chen sind nur vor­sätz­lich begehbar. Die übli­chen Rechts­schutz­de­ckungen am wei­ter­lesen…