Daten­schutz­er­klä­rung Pro­sodia VG OS

Daten­schutz­er­klä­rung

Begriffs­be­stim­mungen

Die im Fol­genden ver­wen­deten Begriffe sind unter anderem die aus Art. 4 Daten­schutz-Grund­ver­ord­nung (DSGVO).

Name und Anschrift des Verantwortlichen

Der Ver­ant­wort­liche im Sinne der Daten­schutz-Grund­ver­ord­nung (DSGVO) und anderer natio­naler Daten­schutz­ge­setze der Mit­glieds­staaten sowie sons­tiger daten­schutz­recht­li­cher Bestim­mungen ist der im Impressum ange­geben Her­steller dieses Plugins.

All­ge­meines zur Datenverarbeitung

Umfang der Ver­ar­bei­tung per­so­nen­be­zo­gener Daten

Wir ver­ar­beiten per­so­nen­be­zo­gene Daten unserer Nutzer grund­sätz­lich nur, soweit dies zur Bereit­stel­lung eines funk­ti­ons­fä­higen Plugins erfor­der­lich ist. Die Ver­ar­bei­tung per­so­nen­be­zo­gener Daten unserer Nutzer erfolgt regel­mäßig nur nach Ein­wil­li­gung des Nut­zers. Eine Aus­nahme gilt in sol­chen Fällen, in denen eine vor­he­rige Ein­ho­lung einer Ein­wil­li­gung aus tat­säch­li­chen Gründen nicht mög­lich ist und die Ver­ar­bei­tung der Daten durch gesetz­liche Vor­schriften gestattet ist.

Rechts­grund­lage für die Ver­ar­bei­tung per­so­nen­be­zo­gener Daten

Soweit wir für Ver­ar­bei­tungs­vor­gänge per­so­nen­be­zo­gener Daten eine Ein­wil­li­gung der betrof­fenen Person ein­holen, dient Art. 6 Abs. 1 lit. a EU-Daten­schutz­grund­ver­ord­nung (DSGVO) als Rechtsgrundlage.

Bei der Ver­ar­bei­tung von per­so­nen­be­zo­genen Daten, die zur Erfül­lung eines Ver­trages, dessen Ver­trags­partei die betrof­fene Person ist, erfor­der­lich ist, dient Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO als Rechts­grund­lage. Dies gilt auch für Ver­ar­bei­tungs­vor­gänge, die zur Durch­füh­rung vor­ver­trag­li­cher Maß­nahmen erfor­der­lich sind.

Soweit eine Ver­ar­bei­tung per­so­nen­be­zo­gener Daten zur Erfül­lung einer recht­li­chen Ver­pflich­tung erfor­der­lich ist, der unser Unter­nehmen unter­liegt, dient Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO als Rechtsgrundlage.

Für den Fall, dass lebens­wich­tige Inter­essen der betrof­fenen Person oder einer anderen natür­li­chen Person eine Ver­ar­bei­tung per­so­nen­be­zo­gener Daten erfor­der­lich machen, dient Art. 6 Abs. 1 lit. d DSGVO als Rechtsgrundlage.

Ist die Ver­ar­bei­tung zur Wah­rung eines berech­tigten Inter­esses unseres Unter­neh­mens oder eines Dritten erfor­der­lich und über­wiegen die Inter­essen, Grund­rechte und Grund­frei­heiten des Betrof­fenen das erst­ge­nannte Inter­esse nicht, so dient Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO als Rechts­grund­lage für die Verarbeitung.

Daten­lö­schung und Speicherdauer

Die per­so­nen­be­zo­genen Daten der betrof­fenen Person werden gelöscht oder gesperrt, sobald der Zweck der Spei­che­rung ent­fällt. Eine Spei­che­rung kann dar­über hinaus erfolgen, wenn dies durch den euro­päi­schen oder natio­nalen Gesetz­geber in uni­ons­recht­li­chen Ver­ord­nungen, Gesetzen oder sons­tigen Vor­schriften, denen der Ver­ant­wort­liche unter­liegt, vor­ge­sehen wurde. Eine Sper­rung oder Löschung der Daten erfolgt auch dann, wenn eine durch die genannten Normen vor­ge­schrie­bene Spei­cher­frist abläuft, es sei denn, dass eine Erfor­der­lich­keit zur wei­teren Spei­che­rung der Daten für einen Ver­trags­ab­schluss oder eine Ver­trags­er­fül­lung besteht.

Daten­über­tra­gung

Die Daten­über­tra­gung im Internet zu unserem Server erfolgt über HTTPS- und TLS-Pro­to­koll in ver­schlüs­selter Art und Weise. Eine unver­schlüs­selte Über­tra­gung ist sei­tens unseres Ser­vers nicht mög­lich. Die Daten werden von unserem Plugin oder Ihrem Web­browser ver­schlüs­selt, dann über­tragen und schließ­lich von unserem Server entschlüsselt.

Bereit­stel­lung des Plugins

Beschrei­bung und Umfang der Datenverarbeitung

Das Plugin sendet ohne Ein­wil­li­gung des Nut­zers keine Daten an den Her­steller. Daten, die an den Her­steller gesendet werden können, werden im Fol­genden auf­ge­führt. Das Plugin erstellt und sam­melt keine Nutzungsdaten.

Prüfen-Funk­tion für Zählmarken

Beschrei­bung und Umfang der Datenverarbeitung

Sie haben die Mög­lich­keit die vom Plugin auf Ihrer Web­site ein­ge­bun­denen Zähl­marken von uns prüfen zu lassen. Dies geschieht über den Link „Prüfen“, der an meh­reren Stellen im Plugin zu finden ist. Kli­cken Sie auf diesen Prüf-Link, werden an unseren Server fol­gende Daten gesendet:

  • durch Ihren Zugriff mit einen Webbrowser:
    • Infor­ma­tionen über den Web­brow­sertyp und die ver­wen­dete Version,
    • das Betriebs­system des Nutzers,
    • die IP-Adresse des Nutzers,
    • Datum und Uhr­zeit des Zugriffs,
    • die Web­seite, von denen das System des Nut­zers auf unseren Server gelangt,
  • im Prüf-Link ent­hal­tene Daten:
    • die öffent­liche Zählmarke,
    • der Link zur Web­seite (Wor­d­Press-Seite), auf dem sich die Zähl­marke befinden sollte.

Die Daten, die durch Ihren Zugriff mit einen Web­browser an gesendet werden, werden nur in den Log­files unseres Sys­tems gespei­chert, wenn bei dem ent­spre­chenden Sei­ten­aufruf ein Fehler auf­tritt. Nicht hiervon betroffen ist die IP-Adresse des Nut­zers oder andere Daten, die die Zuord­nung der Daten zu einem Nutzer ermöglichen.

Die im Prüf-Link ent­hal­tenen Daten werden von unserem Server ver­wendet, um zu testen, ob sich die öffent­liche Zähl­marke auf der im Prüf-Link ent­hal­tenen Web­seite (Wor­d­Press-Seite) befindet.

Die IP-Adresse des Nut­zers spei­chern wir tem­porär aus­schließ­lich dafür, um fest­zu­stellen, wie oft der Nutzer die Prüfen-Funk­tion inner­halb eines Zeit­in­ter­valls nutzt.

Eine Spei­che­rung dieser Daten zusammen mit anderen per­so­nen­be­zo­genen Daten des Nut­zers findet nicht statt.

Rechts­grund­lage für die Datenverarbeitung

Rechts­grund­lage für die vor­über­ge­hende Spei­che­rung der Daten ist Art. 6 Abs. 1 lit. f bzw. a DSGVO.

Zweck der Datenverarbeitung

Die vor­über­ge­hende Spei­che­rung der IP-Adresse durch den Server ist not­wendig, um eine Aus­lie­fe­rung der auf­ge­ru­fenen Web­seite an den Rechner des Nut­zers zu ermög­li­chen. Hierfür muss die IP-Adresse des Nut­zers für die Dauer der Sit­zung gespei­chert bleiben.

Die vor­über­ge­hende Spei­che­rung der Daten im Prüf-Link ist erfor­der­lich, um die Prü­fung durchzuführen.

Die IP-Adresse des Nut­zers spei­chern wir tem­porär aus­schließ­lich zum Schutz unserer Prüfen-Funk­tion vor Miss­brauch (über­mä­ßige Nutzung).

Dauer der Speicherung

Die Daten werden gelöscht, sobald sie für die Errei­chung des Zwe­ckes ihrer Erhe­bung nicht mehr erfor­der­lich sind. Im Falle der Erfas­sung der Daten zur Bereit­stel­lung der Prüfen-Funk­tion für Zähl­marken ist dies der Fall, wenn die jewei­lige Sit­zung beendet ist. Es findet keine dau­er­hafte Spei­che­rung statt.

Die IP-Adresse des Nut­zers spei­chern wir des Schutzes unseres Sys­tems wegen maximal einen Tag.

Wider­spruchs- und Beseitigungsmöglichkeit

Die Spei­che­rung der Daten in Log­files im Falle eines Feh­lers ist für den Betrieb der Prüfen-Funk­tion für Zähl­marken zwin­gend erfor­der­lich. Es besteht folg­lich sei­tens des Nut­zers keine Widerspruchsmöglichkeit.

Die Spei­che­rung der IP-Adresse des Nut­zers ist zum Schutzes unseres System zwin­gend erfor­der­lich. Es besteht folg­lich sei­tens des Nut­zers keine Widerspruchsmöglichkeit.

Der Nutzer kann der Nut­zung der Prüfen-Funk­tion für Zähl­marken über ein Kon­troll­käst­chen im Bereich/Menü „Daten­schutz“ akti­vieren, um sie nutzen zu können, oder deak­ti­vieren, um der Nut­zung zu wider­spre­chen. Stan­dard­mäßig ist dieses Kon­troll­käst­chen deaktiviert.

Rechte der betrof­fenen Person

Werden per­so­nen­be­zo­gene Daten von Ihnen ver­ar­beitet, sind Sie Betrof­fener im Sinne der DSGVO und es stehen Ihnen fol­gende Rechte gegen­über dem Ver­ant­wort­li­chen zu:

Aus­kunfts­recht

Sie können von dem Ver­ant­wort­li­chen eine Bestä­ti­gung dar­über ver­langen, ob per­so­nen­be­zo­gene Daten, die Sie betreffen, von uns ver­ar­beitet werden. Liegt eine solche Ver­ar­bei­tung vor, können Sie von dem Ver­ant­wort­li­chen über fol­gende Infor­ma­tionen Aus­kunft verlangen:

  • die Zwecke, zu denen die per­so­nen­be­zo­genen Daten ver­ar­beitet werden,
  • die Kate­go­rien von per­so­nen­be­zo­genen Daten, welche ver­ar­beitet werden,
  • die Emp­fänger bzw. die Kate­go­rien von Emp­fän­gern, gegen­über denen die Sie betref­fenden per­so­nen­be­zo­genen Daten offen­ge­legt wurden oder noch offen­ge­legt werden,
  • die geplante Dauer der Spei­che­rung der Sie betref­fenden per­so­nen­be­zo­genen Daten oder, falls kon­krete Angaben hierzu nicht mög­lich sind, Kri­te­rien für die Fest­le­gung der Speicherdauer,
  • das Bestehen eines Rechts auf Berich­ti­gung oder Löschung der Sie betref­fenden per­so­nen­be­zo­genen Daten, eines Rechts auf Ein­schrän­kung der Ver­ar­bei­tung durch den Ver­ant­wort­li­chen oder eines Wider­spruchs­rechts gegen diese Verarbeitung,
  • das Bestehen eines Beschwer­de­rechts bei einer Aufsichtsbehörde,
  • alle ver­füg­baren Infor­ma­tionen über die Her­kunft der Daten, wenn die per­so­nen­be­zo­genen Daten nicht bei der betrof­fenen Person erhoben werden,
  • das Bestehen einer auto­ma­ti­sierten Ent­schei­dungs­fin­dung ein­schließ­lich Pro­filing gemäß Art. 22 Abs. 1 und 4 DSGVO und – zumin­dest in diesen Fällen – aus­sa­ge­kräf­tige Infor­ma­tionen über die invol­vierte Logik sowie die Trag­weite und die ange­strebten Aus­wir­kungen einer der­ar­tigen Ver­ar­bei­tung für die betrof­fene Person.

Ihnen steht das Recht zu, Aus­kunft dar­über zu ver­langen, ob die Sie betref­fenden per­so­nen­be­zo­genen Daten in ein Dritt­land oder an eine inter­na­tio­nale Orga­ni­sa­tion über­mit­telt werden. In diesem Zusam­men­hang können Sie ver­langen, über die geeig­neten Garan­tien gem. Art. 46 DSGVO im Zusam­men­hang mit der Über­mitt­lung unter­richtet zu werden.

Recht auf Berichtigung

Sie haben ein Recht auf Berich­ti­gung und/oder Ver­voll­stän­di­gung gegen­über dem Ver­ant­wort­li­chen, sofern die ver­ar­bei­teten per­so­nen­be­zo­genen Daten, die Sie betreffen, unrichtig oder unvoll­ständig sind. Der Ver­ant­wort­liche hat die Berich­ti­gung unver­züg­lich vorzunehmen.

Recht auf Ein­schrän­kung der Verarbeitung

Unter den fol­genden Vor­aus­set­zungen können Sie die Ein­schrän­kung der Ver­ar­bei­tung der Sie betref­fenden per­so­nen­be­zo­genen Daten verlangen:

  • wenn Sie die Rich­tig­keit der Sie betref­fenden per­so­nen­be­zo­genen für eine Dauer bestreiten, die es dem Ver­ant­wort­li­chen ermög­licht, die Rich­tig­keit der per­so­nen­be­zo­genen Daten zu überprüfen,
  • die Ver­ar­bei­tung unrecht­mäßig ist und Sie die Löschung der per­so­nen­be­zo­genen Daten ablehnen und statt­dessen die Ein­schrän­kung der Nut­zung der per­so­nen­be­zo­genen Daten verlangen,
  • der Ver­ant­wort­liche die per­so­nen­be­zo­genen Daten für die Zwecke der Ver­ar­bei­tung nicht länger benö­tigt, Sie diese jedoch zur Gel­tend­ma­chung, Aus­übung oder Ver­tei­di­gung von Rechts­an­sprü­chen benö­tigen, oder
  • wenn Sie Wider­spruch gegen die Ver­ar­bei­tung gemäß Art. 21 Abs. 1 DSGVO ein­ge­legt haben und noch nicht fest­steht, ob die berech­tigten Gründe des Ver­ant­wort­li­chen gegen­über Ihren Gründen überwiegen.

Wurde die Ver­ar­bei­tung der Sie betref­fenden per­so­nen­be­zo­genen Daten ein­ge­schränkt, dürfen diese Daten – von ihrer Spei­che­rung abge­sehen – nur mit Ihrer Ein­wil­li­gung oder zur Gel­tend­ma­chung, Aus­übung oder Ver­tei­di­gung von Rechts­an­sprü­chen oder zum Schutz der Rechte einer anderen natür­li­chen oder juris­ti­schen Person oder aus Gründen eines wich­tigen öffent­li­chen Inter­esses der Union oder eines Mit­glied­staats ver­ar­beitet werden.

Wurde die Ein­schrän­kung der Ver­ar­bei­tung nach den oben genannten Vor­aus­set­zungen ein­ge­schränkt, werden Sie von dem Ver­ant­wort­li­chen unter­richtet bevor die Ein­schrän­kung auf­ge­hoben wird.

Recht auf Löschung

Löschungs­pflicht:

Sie können von dem Ver­ant­wort­li­chen ver­langen, dass die Sie betref­fenden per­so­nen­be­zo­genen Daten unver­züg­lich gelöscht werden, und der Ver­ant­wort­liche ist ver­pflichtet, diese Daten unver­züg­lich zu löschen, sofern einer der fol­genden Gründe zutrifft:

  • die Sie betref­fenden per­so­nen­be­zo­genen Daten sind für die Zwecke, für die sie erhoben oder auf sons­tige Weise ver­ar­beitet wurden, nicht mehr notwendig,
  • Sie wider­rufen Ihre Ein­wil­li­gung, auf die sich die Ver­ar­bei­tung gem. Art. 6 Abs. 1 lit. a oder Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO stützte, und es fehlt an einer ander­wei­tigen Rechts­grund­lage für die Verarbeitung,
  • Sie legen gem. Art. 21 Abs. 1 DSGVO Wider­spruch gegen die Ver­ar­bei­tung ein und es liegen keine vor­ran­gigen berech­tigten Gründe für die Ver­ar­bei­tung vor, oder Sie legen gem. Art. 21 Abs. 2 DSGVO Wider­spruch gegen die Ver­ar­bei­tung ein,
  • die Sie betref­fenden per­so­nen­be­zo­genen Daten wurden unrecht­mäßig verarbeitet,
  • die Löschung der Sie betref­fenden per­so­nen­be­zo­genen Daten ist zur Erfül­lung einer recht­li­chen Ver­pflich­tung nach dem Uni­ons­recht oder dem Recht der Mit­glied­staaten erfor­der­lich, dem der Ver­ant­wort­liche unterliegt,
  • die Sie betref­fenden per­so­nen­be­zo­genen Daten wurden in Bezug auf ange­bo­tene Dienste der Infor­ma­ti­ons­ge­sell­schaft gemäß Art. 8 Abs. 1 DSGVO erhoben.

Infor­ma­tion an Dritte:

Hat der Ver­ant­wort­liche die Sie betref­fenden per­so­nen­be­zo­genen Daten öffent­lich gemacht und ist er gem. Art. 17 Abs. 1 DSGVO zu deren Löschung ver­pflichtet, so trifft er unter Berück­sich­ti­gung der ver­füg­baren Tech­no­logie und der Imple­men­tie­rungs­kosten ange­mes­sene Maß­nahmen, auch tech­ni­scher Art, um für die Daten­ver­ar­bei­tung Ver­ant­wort­liche, die die per­so­nen­be­zo­genen Daten ver­ar­beiten, dar­über zu infor­mieren, dass Sie als betrof­fene Person von ihnen die Löschung aller Links zu diesen per­so­nen­be­zo­genen Daten oder von Kopien oder Repli­ka­tionen dieser per­so­nen­be­zo­genen Daten ver­langt haben.

Aus­nahmen:

Das Recht auf Löschung besteht nicht, soweit die Ver­ar­bei­tung erfor­der­lich ist:

  • zur Aus­übung des Rechts auf freie Mei­nungs­äu­ße­rung und Information,
  • zur Erfül­lung einer recht­li­chen Ver­pflich­tung, die die Ver­ar­bei­tung nach dem Recht der Union oder der Mit­glied­staaten, dem der Ver­ant­wort­liche unter­liegt, erfor­dert, oder zur Wahr­neh­mung einer Auf­gabe, die im öffent­li­chen Inter­esse liegt oder in Aus­übung öffent­li­cher Gewalt erfolgt, die dem Ver­ant­wort­li­chen über­tragen wurde,
  • aus Gründen des öffent­li­chen Inter­esses im Bereich der öffent­li­chen Gesund­heit gemäß Art. 9 Abs. 2 lit. h und i sowie Art. 9 Abs. 3 DSGVO,
  • für im öffent­li­chen Inter­esse lie­gende Archiv­zwecke, wis­sen­schaft­liche oder his­to­ri­sche For­schungs­zwecke oder für sta­tis­ti­sche Zwecke gem. Art. 89 Abs. 1 DSGVO, soweit das unter Abschnitt a) genannte Recht vor­aus­sicht­lich die Ver­wirk­li­chung der Ziele dieser Ver­ar­bei­tung unmög­lich macht oder ernst­haft beein­träch­tigt, oder
  • zur Gel­tend­ma­chung, Aus­übung oder Ver­tei­di­gung von Rechtsansprüchen.

Recht auf Unterrichtung

Haben Sie das Recht auf Berich­ti­gung, Löschung oder Ein­schrän­kung der Ver­ar­bei­tung gegen­über dem Ver­ant­wort­li­chen gel­tend gemacht, ist dieser ver­pflichtet, allen Emp­fän­gern, denen die Sie betref­fenden per­so­nen­be­zo­genen Daten offen­ge­legt wurden, diese Berich­ti­gung oder Löschung der Daten oder Ein­schrän­kung der Ver­ar­bei­tung mit­zu­teilen, es sei denn, dies erweist sich als unmög­lich oder ist mit einem unver­hält­nis­mä­ßigen Auf­wand verbunden.

Ihnen steht gegen­über dem Ver­ant­wort­li­chen das Recht zu, über diese Emp­fänger unter­richtet zu werden.

Recht auf Datenübertragbarkeit

Sie haben das Recht, die Sie betref­fenden per­so­nen­be­zo­genen Daten, die Sie dem Ver­ant­wort­li­chen bereit­ge­stellt haben, in einem struk­tu­rierten, gän­gigen und maschi­nen­les­baren Format zu erhalten. Außerdem haben Sie das Recht diese Daten einem anderen Ver­ant­wort­li­chen ohne Behin­de­rung durch den Ver­ant­wort­li­chen, dem die per­so­nen­be­zo­genen Daten bereit­ge­stellt wurden, zu über­mit­teln, sofern

  • die Ver­ar­bei­tung auf einer Ein­wil­li­gung gem. Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO oder Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO oder auf einem Ver­trag gem. Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO beruht und
  • die Ver­ar­bei­tung mit­hilfe auto­ma­ti­sierter Ver­fahren erfolgt.

In Aus­übung dieses Rechts haben Sie ferner das Recht, zu erwirken, dass die Sie betref­fenden per­so­nen­be­zo­genen Daten direkt von einem Ver­ant­wort­li­chen einem anderen Ver­ant­wort­li­chen über­mit­telt werden, soweit dies tech­nisch machbar ist. Frei­heiten und Rechte anderer Per­sonen dürfen hier­durch nicht beein­träch­tigt werden.

Das Recht auf Daten­über­trag­bar­keit gilt nicht für eine Ver­ar­bei­tung per­so­nen­be­zo­gener Daten, die für die Wahr­neh­mung einer Auf­gabe erfor­der­lich ist, die im öffent­li­chen Inter­esse liegt oder in Aus­übung öffent­li­cher Gewalt erfolgt, die dem Ver­ant­wort­li­chen über­tragen wurde.

Wider­spruchs­recht

Sie haben das Recht, aus Gründen, die sich aus ihrer beson­deren Situa­tion ergeben, jeder­zeit gegen die Ver­ar­bei­tung der Sie betref­fenden per­so­nen­be­zo­genen Daten, die auf­grund von Art. 6 Abs. 1 lit. e oder f DSGVO erfolgt, Wider­spruch ein­zu­legen; dies gilt auch für ein auf diese Bestim­mungen gestütztes Profiling.

Der Ver­ant­wort­liche ver­ar­beitet die Sie betref­fenden per­so­nen­be­zo­genen Daten nicht mehr, es sei denn, er kann zwin­gende schutz­wür­dige Gründe für die Ver­ar­bei­tung nach­weisen, die Ihre Inter­essen, Rechte und Frei­heiten über­wiegen, oder die Ver­ar­bei­tung dient der Gel­tend­ma­chung, Aus­übung oder Ver­tei­di­gung von Rechtsansprüchen.

Werden die Sie betref­fenden per­so­nen­be­zo­genen Daten ver­ar­beitet, um Direkt­wer­bung zu betreiben, haben Sie das Recht, jeder­zeit Wider­spruch gegen die Ver­ar­bei­tung der Sie betref­fenden per­so­nen­be­zo­genen Daten zum Zwecke der­ar­tiger Wer­bung ein­zu­legen; dies gilt auch für das Pro­filing, soweit es mit sol­cher Direkt­wer­bung in Ver­bin­dung steht.

Wider­spre­chen Sie der Ver­ar­bei­tung für Zwecke der Direkt­wer­bung, so werden die Sie betref­fenden per­so­nen­be­zo­genen Daten nicht mehr für diese Zwecke verarbeitet.

Sie haben die Mög­lich­keit, im Zusam­men­hang mit der Nut­zung von Diensten der Infor­ma­ti­ons­ge­sell­schaft – unge­achtet der Richt­linie 2002/58/EG – Ihr Wider­spruchs­recht mit­tels auto­ma­ti­sierter Ver­fahren aus­zu­üben, bei denen tech­ni­sche Spe­zi­fi­ka­tionen ver­wendet werden.

Recht auf Widerruf der daten­schutz­recht­li­chen Einwilligungserklärung

Sie haben das Recht, Ihre daten­schutz­recht­liche Ein­wil­li­gungs­er­klä­rung jeder­zeit zu wider­rufen. Durch den Widerruf der Ein­wil­li­gung wird die Recht­mä­ßig­keit der auf­grund der Ein­wil­li­gung bis zum Widerruf erfolgten Ver­ar­bei­tung nicht berührt.

Auto­ma­ti­sierte Ent­schei­dung im Ein­zel­fall ein­schließ­lich Profiling

Sie haben das Recht, nicht einer aus­schließ­lich auf einer auto­ma­ti­sierten Ver­ar­bei­tung – ein­schließ­lich Pro­filing – beru­henden Ent­schei­dung unter­worfen zu werden, die Ihnen gegen­über recht­liche Wir­kung ent­faltet oder Sie in ähn­li­cher Weise erheb­lich beein­träch­tigt. Dies gilt nicht, wenn die Entscheidung

  • für den Abschluss oder die Erfül­lung eines Ver­trags zwi­schen Ihnen und dem Ver­ant­wort­li­chen erfor­der­lich ist,
  • auf­grund von Rechts­vor­schriften der Union oder der Mit­glied­staaten, denen der Ver­ant­wort­liche unter­liegt, zulässig ist und diese Rechts­vor­schriften ange­mes­sene Maß­nahmen zur Wah­rung Ihrer Rechte und Frei­heiten sowie Ihrer berech­tigten Inter­essen ent­halten oder
  • mit Ihrer aus­drück­li­chen Ein­wil­li­gung erfolgt.

Aller­dings dürfen diese Ent­schei­dungen nicht auf beson­deren Kate­go­rien per­so­nen­be­zo­gener Daten nach Art. 9 Abs. 1 DSGVO beruhen, sofern nicht Art. 9 Abs. 2 lit. a oder g DSGVO gilt und ange­mes­sene Maß­nahmen zum Schutz der Rechte und Frei­heiten sowie Ihrer berech­tigten Inter­essen getroffen wurden.

Hin­sicht­lich der zuvor genannten Fälle trifft der Ver­ant­wort­liche ange­mes­sene Maß­nahmen, um die Rechte und Frei­heiten sowie Ihre berech­tigten Inter­essen zu wahren, wozu min­des­tens das Recht auf Erwir­kung des Ein­grei­fens einer Person sei­tens des Ver­ant­wort­li­chen, auf Dar­le­gung des eigenen Stand­punkts und auf Anfech­tung der Ent­schei­dung gehört.

Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde

Unbe­schadet eines ander­wei­tigen ver­wal­tungs­recht­li­chen oder gericht­li­chen Rechts­be­helfs steht Ihnen das Recht auf Beschwerde bei einer Auf­sichts­be­hörde, ins­be­son­dere in dem Mit­glied­staat ihres Auf­ent­halts­orts, ihres Arbeits­platzes oder des Orts des mut­maß­li­chen Ver­stoßes, zu, wenn Sie der Ansicht sind, dass die Ver­ar­bei­tung der Sie betref­fenden per­so­nen­be­zo­genen Daten gegen die DSGVO verstößt.

Die Auf­sichts­be­hörde, bei der die Beschwerde ein­ge­reicht wurde, unter­richtet den Beschwer­de­führer über den Stand und die Ergeb­nisse der Beschwerde ein­schließ­lich der Mög­lich­keit eines gericht­li­chen Rechts­be­helfs nach Art. 78 DSGVO.