Kin­der­arzt schlägt Alarm wegen Ver­bre­chen gegen die Menschlichkeit

Erneut wendet sich Eugen Janzen, Kin­der­arzt aus Bad Sal­zu­flen, in einer Video­bot­schaft zutiefst besorgt und emo­tional belastet an die Men­schen unseres Landes, um auf ein Ver­bre­chen gegen die Mensch­lich­keit auf­merksam zu machen, dass den Kin­dern seit Monaten angetan würde, „wenn Behörden nicht mehr auf die medi­zi­ni­schen Fakten hören“[1].

© 2020 Cri­tical News – Mas­ken­tragen für Kinder in Schule und auf dem Schulweg schadet

Er habe sich bereits zu Beginn der Pan­demie mit dem Thema „Maske beim Kind“ beschäf­tigt und im Sommer hun­derte E‑Mails an die ver­ant­wort­li­chen Poli­tiker geschrieben, auch an die Medi­ziner, welche die Poli­tiker zum Thema Medizin und Maske beraten, auch an die Medien. Er habe auch an viele Uni­kli­niken geschrieben, hier mit der Bitte, seine These zu über­prüfen und ein Feed­back zu geben bzw. die Stu­dien in diesem Gebiet zu ermög­li­chen bzw. in Auf­trag zu geben oder ihn bei der For­schung zu unterstützen. 

In seiner Not wandte sich der Kin­der­arzt mit seiner Bitte, ihm zu helfen, auch an die Bun­des­kanz­lerin Angela Merkel, die „Ver­gif­tung ganzer Genera­tionen Kinder in Europa zu beenden“. Hierauf bekam er ledig­lich fol­gende Ant­wort, die ange­sichts der kon­trär statt­fin­denden Hand­lungen ver­wun­dert[3], zumal regel­mäßig Video­kon­fe­renzen zwi­schen der Bun­des­kanz­lerin und den 16 Regie­rungs­chefinnen und Regie­rungs­chefs der Länder sowie dem Gesund­heits­mi­nister statt­finden, um im Rahmen der behaup­teten “epi­de­mi­schen Not­lage natio­naler Trag­weite” ent­spre­chende Wei­chen zu stellen.

„Sehr geehrter Herr Janzen, 

Bun­des­kanz­lerin Dr. Angela Merkel bedankt sich für Ihre erneute E‑Mail vom 10. November 2020. Sie hat mich gebeten, Ihnen zu antworten. 

Ihre Aus­füh­rungen zu der Pflicht zum Tragen von Masken wäh­rend des Schul­un­ter­richtes für alle Kinder und ihre medi­zi­ni­schen Bedenken dagegen wurden hier auf­merksam aufgenommen. 

Nach unserer föde­ralen Ord­nung sind aller­dings die Länder für den Bereich der Bil­dungs­po­litik aus­schließ­lich zuständig. Diese treffen Ent­schei­dungen zur Art und zum Umfang des Unter­richtes an den Schulen; auch sind sie für die Lehr­kräfte und die Schü­le­rinnen und Schüler an den Schulen und die Maß­nahmen zum Schutz der Leh­re­rinnen und Lehrer und der Schü­le­rinnen und Schüler verantwortlich. 

Bitte haben Sie daher Ver­ständnis dafür, dass die Bun­des­kanz­lerin hierauf keinen Ein­fluss nehmen kann und in die Bil­dungs­ho­heit der Länder auch nicht ein­greifen darf. 

Ich rege daher an, sich hin­sicht­lich Ihres Anlie­gens an das für Ihren Wohnort zustän­dige Minis­te­rium für Schule und Bil­dung des Landes Nord­rhein-West­falen, Völk­linger Straße 49, 40221 Düs­sel­dorf, E‑Mail: poststelle@msb​.nrw​.de zu wenden. 

Soweit Sie alle 16 Kul­tus­mi­nis­te­rinnen und Kul­tus­mi­nister der Länder anschreiben möchten, emp­fehle ich Ihnen, sich an das Sekre­ta­riat der Stän­digen Kon­fe­renz der Kul­tus­mi­nister der Länder, Tau­ben­straße 10, 10117 Berlin ( https://​www​.kmk​.org ) zu wenden. 

Die Bun­des­kanz­lerin bedauert, dass sie Ihnen nicht unmit­telbar wei­ter­helfen kann. 

Sie wünscht Ihnen auch wei­terhin alles Gute, in diesen Tagen vor allem Gesund­heit und per­sön­li­ches Wohlergehen. 

Mit freund­li­chen Grüßen 

Thomas Hagen
Bun­des­kanz­leramt, Berlin.

Ihm habe ins­be­son­dere die „ver­mehrte CO2-Rück­at­mung Sorgen bereitet, sowie die vaso­dila­to­ri­sche Wir­kung von CO2 auf die Blut­ge­fäße“, also die Wir­kung, dass sich die Gefäße auf­grund der höheren CO2-Kon­zen­tra­tion im Blut erwei­tern. „Damit der Blut­druck nicht fällt, pro­du­ziere die Neben­niere Stress­hor­mone, ins­be­son­dere ver­mehrt Adre­nalin und Nor­ad­re­nalin, die vaso­kon­struktiv wirken, also Gefäß ver­en­gend. Damit kom­pen­sieren sie die ver­mehrte Rück­at­mung von CO2″.

Er dachte, dies sei eine These und wollte diese unbe­dingt bewiesen haben und wandte sich des­wegen an die vor­be­nannten Stellen. Er habe nach einem Video vom 03.10.2020 hin­gegen von anderen Men­schen Unter­stüt­zung gefunden; dies ginge aber nicht schnell genug.

In seinem aktu­ellen Video berichtet der Kin­der­arzt unter anderem von diversen Unter­su­chungen, die er mit Kin­dern und an sich selbst durch­ge­führt habe, und dass Lehrer sich offenbar anmaßen würden, Atteste zur Befreiung von der Mas­ken­pflicht nicht anzu­er­kennen. Kinder können hier­durch von Inob­hut­nahmen bedroht sein, wenn sie nicht am Schul­un­ter­richt teil­nehmen sollten, weil sie der Mas­ken­pflicht nicht nach­kommen könnten.

Anmer­kung: Da das Video auf You­Tube offen­kundig zen­siert wurde, gibt es nun einen neuen Link zu dein​.tube.

Anfangs habe der Kin­der­arzt also noch gedacht, dass er ledig­lich eine These auf­stellen würde, um letzt­end­lich fest­stellen zu müssen, dass lange Zeit bekannt ist, welche gesund­heit­li­chen Wir­kungen Koh­len­di­oxid in der Atem­luft hat. Seit Jahren liegen hierzu Ergeb­nisse vor, wie unter anderem in einer „Bekannt­ma­chung des Umwelt­bun­des­amtes“ zum Thema „Gesund­heit­liche Bewer­tung von Koh­len­di­oxid in der Innen­raum­luft[4] von 2008:

5 Gesund­heit­liche Wir­kungen von Koh­len­di­oxid in der Atem­luft

Koh­len­di­oxid ent­steht in den Kör­per­zellen (in einer Menge von 0,7 kg pro Tag) und dif­fun­diert von dort in die umlie­genden Kapil­laren. Im Blut wird es nach che­mi­scher Bin­dung an Pro­teine, wie z. B. Hämo­globin, oder in gelöster Form trans­por­tiert. Dabei ist CO2 über­wie­gend phy­si­ka­lisch gelöst, nur ein kleiner Teil davon wird durch die Car­bo­an­hy­drase in den roten Blut­kör­per­chen zu Koh­len­säure umge­wan­delt, die in wäss­rigem Milieu in Was­ser­stoff- und Hydro­gen­car­bonat-Ionen zer­fällt. Über die Alveo­lar­mem­bran der Lunge wird das Koh­len­di­oxid abgeatmet. 

Eine wesent­liche phy­sio­lo­gi­sche Funk­tion des Koh­len­di­oxids im Orga­nismus besteht darin, dass es über die Che­mo­re­zep­toren der Aorta und der Medulla oblon­gata, die das Atem­zen­trum im Hirn­stamm reflek­to­risch erregen, die Atmung regelt. Erhöhte CO2-Kon­zen­tra­tionen in der Ein­at­mungs­luft erhöhen die Atem­fre­quenz und das Atem­zugvo­lumen. Dabei wirkt CO2 erwei­ternd auf die Bron­chien, wodurch sich das Tot­raum­vo­lumen erhöht. Die dila­to­ri­sche Wir­kung des CO2 auf peri­phere und zen­trale Arte­riolen führt jedoch nicht zu einem Blut­druck­ab­fall, da eine erhöhte Adre­na­lin­aus­schüt­tung eine kom­pen­sa­to­ri­sche Vaso­kon­s­trik­tion bewirkt.

Eugen Janzen, der am heu­tigen Tag dieses Doku­ment vom Bun­des­um­welt­amtes in einer E‑Mail – offenbar von einer Kol­legin – erhielt, stellt nun fest[2]:

„Beweise meiner These exis­tierten schon seit vielen Jahren und wurden von vielen Behörden ein­fach igno­riert. Aus meiner Sicht ist es ein Skandal!“

Die Bekannt­ma­chung des Bun­des­um­welt­amtes zur „Gesund­heit­li­chen Bewer­tung von Koh­len­di­oxid in der Innen­raum­luft kann hier im Ori­ginal ein­ge­sehen werden[5]:

Da er sich und seinen Pati­enten nicht mehr anders zu helfen weiß, kün­digt der Kin­der­arzt nun eine Klage beim Gerichtshof in Den Haag an und „die Bombe platzen“ zu lassen.

Eugen Janzen berichtet in seinem aktu­ellen Video unter anderem von einem Fall aus seiner Kin­der­arzt­praxis, wel­cher die Not eines Kindes und seiner Familie offen­bart und ihn antreibt. 

„Aber, wenn das Kind sagt: Ich krieg aber schon nach 20 Minuten schlecht Luft, mir ist schwin­delig und ich hab‘ Kopf­schmerzen, dann soll das Kind auf keinen Fall, aus meiner Sicht, in diesem Fall gezwungen werden, die Maske zu tragen.
Was wir jetzt erleben ist eigent­lich so mit Nazi­zeiten ver­gleichbar.
Ein Kind kommt mit Herz­fehler und Migräne bei mir in die Praxis. Das Kind ist 10 Jahre alt. Die Mutter sagt, nach halber Stunde bekommt das Kind übelste Kopf­schmerzen, dem Kind geht es schlecht. Ich mache diesem Kind Attest, wodrin ich schreibe: Aus meiner kin­der­ärzt­li­chen Sicht ist dau­er­haftes Mas­ken­tragen grund­sätz­lich nicht gesund, ja, bzw. gesund­heits­schäd­lich. Die Fakten ver­suche ich prak­tisch zu sam­meln. Bei Beschwerden wie Kopf­schmerzen bla­blabla, so werden Beschwerden einer Hyper­kapnie beschrieben, soll das Kind die Maske kurze Zeit run­ter­ziehen, bischen tiefer und normal atmen, fri­sche Luft atmen bis zur Bes­se­rung. […]
Bei rezi­di­vie­renden glei­chen Beschwerden würde ich auf ein dau­er­haftes Mas­ken­tragen ver­zichten bzw. davon abraten. [….]
Dieses Attest habe ich diesem Mäd­chen gegeben. Was macht der Schul­leiter? Das Mäd­chen sitzt jetzt drei Meter von anderen quasi in der Ecke. Ganze Klasse sitzt zusammen. Das Mäd­chen sitzt ganz weg in der Ecke mit einem Visier, was sie halb­wegs gut ver­trägt. Und der Schul­leiter sagt: na ja, Dia­gnose bei Ihnen auf dem Attest ist eine kar­dio­lo­gi­sche Dia­gnose. Da steht näm­lich Mitral­klap­pen­in­suf­fi­zienz. Und Dia­gnose — kar­dio­lo­gisch — also akzep­tiere ich nur Attest von einem Kin­der­kar­dio­logen. Und er zwingt die Familie jetzt also einmal unnö­tigen Besuch bei einem Kin­der­kar­dio­logen im Dezember zu machen. Und er sagte, bis Weih­nachten gebe ich euch Zeit, ab Januar akzep­tiere ich Attest von Herr Janzen nicht. Und da muss ent­weder das Kind auf die Schule ver­zichten, was natür­lich logi­scher­weise Kon­se­quenzen für die Familie hat, da wird das Kind dem Jugendamt gemeldet, oder das Kind muss mit Maske kommen, egal ob es sie ver­trägt oder nicht. Also sorry, dass darf nicht in unserer Zeit pas­sieren.
Ich kriege …

Mir geht es richtig schlecht dabei.”

Rechts­an­walt Wil­fried Schmitz hatte bereits auf die ver­hee­renden Folgen der Recht­spre­chung bezüg­lich der Mas­ken­at­teste hin­ge­wiesen, siehe meinen Artikel „Soll jetzt jeder Schul­leiter zum Richter gemacht werden, ob ein Attest taug­lich ist oder nicht?“ vom 30.10.2020, in dem ich über die Ver­schär­fungen der Corona-Maß­nahmen für Kinder in Kitas und Schulen berichtet habe, durch die diese ver­stärkt dazu ange­halten werden, eine Mund-Nasen-Bede­ckung über Stunden hinweg zu tragen. Nachdem Kinder mit Mas­ken­at­testen durch Schul­leiter abge­wiesen wurden, sahen sich Eltern dazu ver­an­lasst, gegen diese Ver­ord­nungen zu klagen.

Das OVG Münster hat in seiner Ent­schei­dung vom 24.9.2020 – Az. 13 B 136820 im Hin­blick auf den Nach­weis des Vor­lie­gens von medi­zi­ni­schen Gründen, die eine Befreiung von der Pflicht zum Tragen einer MNB recht­fer­tigen, Vor­aus­set­zungen bzw. Tat­be­stands­merk­male definiert. 

Zu dieser Ent­schei­dung hat Rechts­an­walt Wil­fried Schmitz Stel­lung bezogen und auf das Dilemma hin­ge­wiesen, ob jetzt jeder Schul­leiter zum Richter gemacht werden solle, ob ein Attest taug­lich sei oder nicht. Die Folgen waren im besagten Fall deut­lich zu erkennen. Eltern fühlen sich massiv unter Druck, zum Teil in der Sorge, womög­lich im schlimmsten Fall ihr Kind in Obhut genommen zu bekommen, wenn sie den Regu­la­rien nicht nach­kommen.

Aber auch im Fall der 10 jäh­rigen Pati­entin des Kin­der­arztes wird ersicht­lich, dass ein Schul­leiter sogar bewertet, ob ein Kin­der­arzt eine Dia­gnose zu einem Sach­ver­halt stellen dürfe oder nicht.

Bereits im Artikel „Bieten Lebens­ver­si­che­rungen Ver­si­che­rungs­schutz bei Suizid?“ haben wir auf den Fall einer 11 jäh­rigen Schü­lerin aus Bayern auf­merksam gemacht, deren Mas­ken­at­test von der Schule wie­der­holt nicht akzep­tiert wurde. Als Folge der damit ein­her­ge­henden Drang­sa­lie­rungen in der Schule, wurde sie in eine Spe­zi­al­klinik für Depres­sionen ein­ge­wiesen[6].


[1] Eugen Janzen, Kin­der­arzt lässt die „Bombe“ platzen und kün­digt eine Klage beim Gerichtshof in Den Haag an, You­Tube, 12.12.2020, https://youtu.be/IIdsqx4Pk‑U, zuletzt auf­ge­rufen am 12.12.2020    

[2] Eugen Janzen, Kin­der­arzt lässt die „Bombe“ platzen und kün­digt eine Klage beim Gerichtshof in Den Haag an, You­Tube, 12.12.2020, https://youtu.be/IIdsqx4Pk‑U, zuletzt auf­ge­rufen am 12.12.2020

[3] Auszug aus dem Ant­wort­schreiben der Bun­des­kanz­lerin Angela Merkel, Eugen Janzen, Kin­der­arzt lässt die „Bombe“ platzen und kün­digt eine Klage beim Gerichtshof in Den Haag an, You­Tube, 12.12.2020, https://youtu.be/IIdsqx4Pk‑U, zuletzt auf­ge­rufen am 12.12.2020

[4] Bekannt­ma­chung des Umwelt­bun­des­amtes, Gesund­heit­liche Bewer­tung von Koh­len­di­oxid in der Innen­raum­luft, https://​www​.umwelt​bun​desamt​.de/​s​i​t​e​s​/​d​e​f​a​u​l​t​/​f​i​l​e​s​/​m​e​d​i​e​n​/​p​d​f​s​/​k​o​h​l​e​n​d​i​o​x​i​d​_​2​0​0​8​.​pdf, zuletzt auf­ge­rufen am 12.12.2020

[5] Ebenda.

[6] Ste­phan Witte, Bieten Lebens­ver­si­che­rungen Ver­si­che­rungs­schutz bei Suizid?, Cri­tical News, 06.12.2020, https://​cri​tical​-news​.de/​b​i​e​t​e​n​-​l​e​b​e​n​s​v​e​r​s​i​c​h​e​r​u​n​g​e​n​-​v​e​r​s​i​c​h​e​r​u​n​g​s​s​c​h​u​t​z​-​b​e​i​-​s​u​i​z​id/, zuletzt auf­ge­rufen am 12.12.2020
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