Tarifana­lyse: Haus­rat­ver­si­che­rung der Axa (09.2014)

Die aktu­elle Haus­rat­ver­si­che­rung der Axa Ver­si­che­rung AG für das Mak­ler­ge­schäft ist seit Sep­tember 2014 der Tarif BOX­flex auf Basis der VHB 2014. Einen deut­lich abge­speckten Schutz können Ver­mittler über die Tarif­linie alter­nativ abschließen, die an dieser Stelle jedoch nicht weiter the­ma­ti­siert werden soll.

Der Grund­tarif BOX­flex lässt sich optional wie folgt erweitern:

  • Hausrat-Bau­stein Pre­mium (Erwei­te­rung vor­han­dener und Erwei­te­rung um Leis­tungen, die im Grund­schutz nicht ent­halten sind)
  • Hausrat-Bau­stein Inter­net­schutz (Schutz vor diversen Inter­ne­t­ri­siken durch Prä­ven­tion sowie teil­weise Schadenerstattung)
  • Hausrat-Bau­stein Unter­wegs (dau­er­hafter Ver­si­che­rungs­schutz außer­halb der Woh­nung bis maximal 30.000 Euro)
  • Hausrat-Bau­stein Ele­mentar (Über­schwem­mung, Rück­stau, Erd­beben, Lawinen oder Vulkanausbruch)

Für den Bau­stein gilt eine War­te­zeit von einem Monat nach Antrags­stel­lung. Frü­hes­tens tritt der Ver­si­che­rungs­schutz zum ver­ein­barten Ver­trags­be­ginn in Kraft. Es gilt eine Selbst­be­tei­li­gung von 10 % des Scha­dens, min­des­tens 250 Euro, maximal 2.500 Euro. Abwei­chend gilt bei Bean­tra­gung über den Ver­gleichs­rechner von Mr. Money ein Selbst­be­halt von 10 % des Scha­dens, min­des­tens 500 Euro, maximal 5.000 Euro.

  • Hausrat-Bau­stein Wert­sa­chen (Erhö­hung der Mit­ver­si­che­rung von Wertsachen)
  • Hausrat-Bau­stein Fahrrad (Mit­ver­si­che­rung von Fahr­rad­dieb­stahl bis maximal 10.000 Euro)
  • Bau­stein Not­fall­ser­vice (Orga­ni­sa­tion und Ersatz not­wen­diger Kosten infolge defi­nierter Notfälle)
  • Ergän­zungs­de­ckung (Summen- und Kon­di­ti­ons­dif­fe­renz­de­ckung; Zuschlag in Höhe von 1 % der ver­ein­barten Jah­res­net­to­prämie; max. 3 Jahre Laufzeit)

Eine Haus­halts­glas­ver­si­che­rung wird von der Axa als sepa­rate Sparte angeboten.

Es han­delt sich um einen Tarif, der nach dem Qua­drat­me­ter­mo­dell kal­ku­liert ist und eine Höchst­ent­schä­di­gung von 1 Mil­lionen Euro vor­sieht. Bei kor­rekter Angabe der Wohn­fläche wird auf die Anrech­nung einer mög­li­chen Unter­ver­si­che­rung verzichtet.

Die Wohn­fläche wird vom Ver­si­cherer in den Bedin­gungen wie folgt definiert:

„Wohn­fläche ist die Grund­fläche aller Räume (kein Abzug für Dach­schrägen) des Gebäudes ein­schließ­lich der dazu­ge­hö­rigen Hob­by­räume sowie Win­ter­gärten; aus­ge­nommen sind dabei Treppen, Keller- und Spei­cher­räume, Bal­kone, Log­gien und Ter­rassen soweit sie nicht zu Wohn­zwe­cken aus­ge­baut sind.

Die Boden­fläche eines sich im Gebäude befind­li­chen Schwimm­be­ckens muss nicht berück­sich­tigt werden.

Dem gleich­ge­stellt ist die Über­nahme der Angaben aus Miet­ver­trägen oder Bauplänen.

Wohn­flä­chen, die nach Erstel­lung des Miet­ver­trages oder Bau­plans hin­zu­ge­kommen sind, sind eben­falls zu berücksichtigen.“

Ist ein ver­si­chertes Gebäude unbe­wohnt, so wird eine Gefah­rerhö­hung erst dann ange­nommen, wenn das Unbe­wohnt­sein länger als vier Monate andauert. Wurde der Hausrat-Bau­stein Unter­wegs ver­ein­bart, erhöht sich die Frist auf sechs Monate. Im Ange­bots­rechner der Axa wird nicht abge­fragt, ob eine Woh­nung ständig bewohnt ist oder nicht. Viel­mehr wird erst bei Erstel­lung eines Ange­botes klar­ge­stellt, dass Ver­si­che­rungs­schutz nur in einem „ständig bewohnten“ Haus besteht. Abwei­chend dazu, wird ein Unbe­wohnt­sein von maximal vier Monaten im Ver­gleichs­rechner von Mr. Money für den Ver­trags­schluss vorausgesetzt.

Anders als bei vielen Wett­be­wer­bern spielt die Bau­art­klasse (z. B. mas­sive Außen­wände oder Reet­dach) für die Bean­tra­gung von Ver­si­che­rungs­schutz bei der Axa keine Rolle.

Für Gebäude, die in der ZÜRS—Zone 4 stehen ist kein Ver­si­che­rungs­schutz gegen Über­schwem­mung und Rück­stau möglich.

Bei Ver­ein­ba­rung einer unter­jäh­rigen Zahl­weise wird von der Axa ein Raten­zah­lungs­zu­schlag erhoben. Dieser beträgt je nach Zahl­weise 3 % (halb­jähr­lich) bzw. 5 % (vier­tel­jähr­lich oder monat­lich). Eine Zah­lung ist fle­xibel monat­lich zum 1., 5. oder 28. eines Monats per SEPA-Last­schrift, abwei­chend auch per Rech­nung, mög­lich. Rein rech­ne­risch ist ein Min­dest­jah­res­bei­trag von unter 10 Euro brutto mög­lich. Eine unter­jäh­rige Zahl­weise setzt jedoch einen abwei­chend höheren Min­dest­bei­trag voraus.

Der Ver­si­cherer bietet einen Bün­del­ra­batt von 5 %, 10 % bzw. 15 % bei 2, 3 bzw. mehr als 3 Deckungen (z. B. Privathaftpflicht‑, Wohngebäude‑, Glas oder Unfall­ver­si­che­rung). Um diesen in Anspruch nehmen zu können, müssen die jewei­ligen Pro­dukte zunächst ohne einen sol­chen Rabatt berechnet werden. Erst im Rahmen der Poli­cie­rung würde man laut Axa den ent­spre­chenden Bün­del­nach­lass auch für bereits bestehende Ver­träge auto­ma­tisch poli­cieren. Aus dem Ange­bots­rechner ist diese Gewäh­rung nicht ersichtlich.

Ver­gleichs­weise teuer werden aktuell Mah­nungen mit je 7,50 Euro und Last­schrift­rück­läufer mit je 10,00 Euro in Rech­nung gestellt. Wird der Erst­be­trag nicht gezahlt, kann der Ver­si­cherer zudem „ange­mes­sene Geschäfts­ge­bühren“ in Rech­nung stellen.

Um den Zahl­bei­trag zu senken, besteht die Mög­lich­keit der Ver­ein­ba­rung einer sin­kenden Policen-Selbst­be­tei­li­gung für den Scha­den­fall. Die Grund-SB beträgt 600 Euro. Diese sinkt nach einem scha­den­freien Jahr auf 300 Euro, nach zwei Jahren auf 150 Euro und nach vier Jahren auf 0 Euro. Treten Ver­si­che­rungs­fälle mit Zah­lungen ein, beginnen die Fristen erneut und die ursprüng­lich ver­ein­barte Selbst­be­tei­li­gung von 600 Euro gilt wieder erneut für alle Versicherungssparten.

Falls indi­vi­duell höhere Selbst­be­tei­li­gungen ver­ein­bart sind, gehen diese vor.

Alter­nativ kann auch eine kon­stante Selbst­be­tei­li­gung von 150 Euro oder 300 Euro ver­ein­bart werden.

Für Beamte und Ange­stellte des Öffent­li­chen Dienstes gilt ein Berufs­grup­pen­nach­lass in Höhe von 15 %.

Net­to­ta­rife werden von der Axa nicht angeboten.

Die meisten Haus­rat­ver­si­cherer ver­si­chern nur Woh­nungen mit defi­nierten Min­dest­si­che­rungen. Bei der Axa wird statt­dessen im Ange­bots­rechner ledig­lich eine Emp­feh­lung ausgesprochen:

„Fol­gende Siche­rungen emp­fehlen wir: Alle Außen­türen sollte je mit zwei nach außen bündig abschließ­baren Sicher­heits­schil­dern oder gleich­wer­tigen Ver­schlüsse (z. B. ein Schloss mit Mehr­fach­ver­rie­ge­lung) gesi­chert werde. Bei über­ste­henden Schließ­zy­lin­dern sollte der Über­stand durch ein von außen nicht abschraub­bares Sicher­heits­schild bzw. eine ‑rosette aus­ge­gli­chen werden (ein Über­stand von fünf Mil­li­me­tern sollte nicht über­schritten werden). Sofern Glas­ein­sätze in der Haus­ein­gangs- oder Woh­nungs­ab­schluss­türe vor­handen sind, sollten diese eben­falls ent­spre­chend gesi­chert sei, z. B. durch spe­zi­elle PC-Kunst­stoff­scheiben oder durch­wurf­hem­mendes Glas. Fenster und Ober­lichter sollten zusätz­lich gesi­chert werden, z. B. durch Zusatz­ver­rie­ge­lungen an Griff- und Bandseite.“

Abwei­chend dazu wird bei Erstel­lung eines Ange­bots fol­gendes ausgewiesen:

„Eine Siche­rung gegen Ein­bruch­dieb­stahl ist vor­handen. Fol­gende Siche­rungen emp­fehlen wir: Alle Außen­türen sollten je mit einem außen mög­lichst bündig abschlie­ßendem Sicher­heits­schließ­zy­linder oder einem gleich­wer­tigen Ver­schluss, z.B. Zuhal­tungs­schloss gesi­chert werden. Bei über­ste­henden Schließ­zy­lin­dern sollte der Über­stand durch ein von außen nicht abschraub­bares Sicher­heits­lang­schild bzw. eine ‑rosette aus­ge­gli­chen werden (ein Über­stand von fünf Mil­li­me­tern sollte nicht über­schritten werden).“

Da ein Ver­si­cherter im Fall eines Ein­bruch­dieb­stahls die Beweis­last trägt, dass ein Ein­bruch­dieb­stahl auch tat­säch­lich statt­ge­funden hat, ist es natür­lich emp­feh­lens­wert, die Woh­nungstür weder offen­stehen zu lassen noch allein mit einem Vor­hän­ge­schloss zu „sichern“.

Wird der Ver­si­che­rungs­schutz abwei­chend über externe Ver­gleichs­rechner ange­boten, so sind die hier nur emp­foh­lenen Min­dest­si­che­rungen mit­unter obli­ga­to­risch. Hierzu ein Bei­spiel bei Bean­tra­gung über den Ver­gleichs­rechner von Mr. Money:

„Die Ein­gangs­türen der Woh­nung bzw. des Ein­fa­mi­li­en­hauses müssen über bün­dige Zylin­der­schlösser (Über­stand max. 5 mm) mit von innen ver­schraubtem Sicher­heits­be­schlag und/oder elek­tro­ni­sche Schlösser mit Code­kar­ten­schlüssel ver­fügen (Nr. 1 der Sicherungsanforderungen).“

Ver­si­cherbar sind Gebäude mit einer Wohn­fläche ab 10 Qua­drat­me­tern bis maximal 1.538 Qua­drat­me­tern. Bestand ein Vor­ver­trag, der vom Vor­ver­si­cherer gekün­digt worden ist, ist eine Annahme nur nach Ein­zel­fall­prü­fung möglich.

Der Ver­si­che­rungs­nehmer kann den ver­ein­barten Ver­si­che­rungs­schutz jeweils monat­lich zum Monats­ersten kün­digen, der Ver­si­cherer jeweils mit Frist von min­des­tens einem Monat zum Ende des lau­fenden Versicherungsjahres.

Aus­ge­wählte Leis­tungen des Tarifs BOX­flex Pre­mium der Axa

  • Optio­nale Summen- und Kon­di­ti­ons­dif­fe­renz­de­ckung (Ergän­zungs­de­ckung) für einen Zeit­raum von bis zu drei Jahren. Anders als üblich besteht hier­über auch Ver­si­che­rungs­schutz für Leis­tungen, die im Vor­ver­trag nicht ver­si­chert waren (z. B. erwei­terte Ele­men­tar­ge­fahren), die bei der Axa jedoch ein­ge­schlossen wurden. Eben­falls unüb­lich ist, dass sogar eine etwaige Unter­ver­si­che­rung im Alt­ver­trag aus­ge­gli­chen werde kann. Die Ergän­zungs­ver­si­che­rung der Axa gilt für alle hier ein­ge­schlos­senen Bausteine.
  • Etwa 6 bis 8 Wochen vor der jewei­ligen Haupt­fäl­lig­keit erhalten die Kunden der Axa ein Anschreiben mit einer BOX­flex-Jah­res­mel­dung, damit der Ver­si­che­rungs­schutz stets auf dem neu­esten Stand bleibt.
  • Um einen naht­losen Über­gang von Ver­si­che­rungs­schutz zu gewähren, beginnt der Ver­si­che­rungs­schutz abwei­chend von den Angaben im Ver­si­che­rungs­schein nicht um 12 Uhr, son­dern bereits mit dem Tagesbeginn.
  • Ver­zicht auf Kür­zung der Leis­tung bei grob fahr­läs­siger Her­bei­füh­rung des Versicherungsfalles
  • Pau­schaler Ver­zicht auf Anrech­nung einer Unter­ver­si­che­rung bei Angabe der kor­rekten Wohnfläche
  • Mit­ver­si­chert sind Wert­sa­chen bis 30.000 Euro. Durch Ein­schluss des Hausrat-Bau­stein Wert­sa­chen gegen Zuschlag kann diese Grenze auf 50.000 Euro bis maximal 250.000 Euro erhöht werden.
  • Mit­ver­si­chert sind Wert­sa­chen außer­halb defi­nierter Wert­schutz­schränke bis 1.500 Euro (Bar­geld und auf Geld­karten gela­dene Beträge), 30.000 Euro (Urkunden etc.) bzw. 30.000 Euro (Schmuck, Sachen aus Gold, Silber etc.), bei Ein­schluss des Hausrat-Bau­stein Wert­sa­chen gegen Zuschlag abwei­chend bis 2.000 Euro (Bar­geld und auf Geld­karten gela­dene Beträge), 50.000 Euro (Urkunden etc.) bzw. 50.000 Euro (Schmuck, Sachen aus Gold, Silber etc.). Ent­gegen den Mus­ter­be­din­gungen des Gesamt­ver­bandes der Deut­schen Ver­si­che­rungs­wirt­schaft (GDV) gelten auch Taschen- und Arm­band­uhren (auch Uhren­samm­lungen) sowie Tele­fon­kar­ten­samm­lungen als Wert­sa­chen im Sinne der Bedingungen.
  • Sofern der Hausrat-Bau­stein Wert­sa­chen ver­ein­bart wurde, besteht Ver­si­che­rungs­schutz für Wert­sa­chen in Bank­schließ­fä­chern oder Bank­tre­soren ohne zeit­liche Befristung.
  • Han­dels­waren und Mus­ter­kol­lek­tionen sind bis in Höhe von 5.000 Euro mit­ver­si­chert. Die Mit­ver­si­che­rung besteht im Rahmen der Außen­ver­si­che­rung auch außer­halb des Versicherungsortes.
  • Nur sub­si­diär zum ver­si­cherten Hausrat gehören Teile und Zubehör von Kraft­fahr­zeugen und Anhän­gern (z. B. Felgen, Sommer- und Win­ter­reifen, Karos­se­rie­teile, Kin­der­sitze). Das heißt: Ver­si­che­rungs­schutz besteht nur, soweit kein Ver­si­che­rungs­schutz aus einer anderen Ver­si­che­rung bean­tragt werden kann. Positiv ist, dass die sub­si­diäre Mit­ver­si­che­rung ohne Sub­limit besteht.
  • Mit­ver­si­chert ist der ein­fache Dieb­stahl unter anderem von Wäsche, Gar­ten­mö­beln, Gar­ten­ge­räten und Kin­der­wagen auf dem Ver­si­che­rungs­grund­stück bis in Höhe von 10.000 Euro. Nicht ver­si­chert ist der Dieb­stahl von Pelz‑, Leder- und Alcantarawaren.
  • Bei Ein­schluss von „Hausrat-Bau­stein Unter­wegs“ ist der ein­fache Dieb­stahl ver­si­cherter Sachen welt­weit bis in Höhe von 1.500 Euro ver­si­chert (z. B. aus Hotel- oder Kran­ken­zim­mern). Wert­sa­chen, Foto- Film­ap­pa­rate, Lap­tops und andere trag­bare elek­tro­ni­sche Geräte sind nur dann ver­si­chert, wenn der Ver­si­che­rungs­nehmer oder eine mit ihm in häus­li­cher Gemein­schaft lebende Person jeder­zeit direkte Zugriff auf diese Sachen hat. Nicht mit­ver­si­chert ist der ein­fache Dieb­stahl von Fahr­rä­dern, Bar­geld sowie auf Geld­karten gela­denen Beträgen.
  • Der Dieb­stahl von Kin­der­spiel­ge­räten außer­halb der Ver­si­che­rungs­räume auf dem Ver­si­che­rungs­grund­stück (inklu­sive Bal­konen Log­gien, Ter­rassen, in Gemein­schafts­räume und im Trep­pen­haus) ist bis in Höhe von 1.000 Euro mitversichert.
  • Mit­ver­si­che­rung des Dieb­stahls von Hausrat aus ver­schlos­senen Kraft­fahr­zeugen und den mit ihnen ver­bun­denen Kraft­fahr­zeug­an­hän­gern, aus Dach­boxen un Schiffs­ka­binen bis in Höhe von 500 Euro. Wird „Hausrat-Bau­stein Unter­wegs“ ver­ein­bart, erhöht sich die Höchst­ent­schä­di­gung auf 1.500 Euro. Nicht aus­drück­lich klar­ge­stellt sind Wohn­mo­bile (Kraft­fahr­zeuge) bzw. Wohn­wagen (Kfz-Anhänger). Da die Bedin­gungen jedoch keinen Aus­schluss vor­sehen, besteht auch für Ver­si­che­rungs­schutz bei Dieb­stahl aus Wohn­mo­bilen und Wohn­wagen. Ver­si­che­rungs­schutz besteht welt­weit. Pelze sowie opti­sche und elek­tro­ni­sche Geräte sind nur ver­si­chert, wen diese im nicht ein­seh­baren und ver­schlos­senen Kof­fer­raum unter­ge­bracht wurden. Nicht ver­si­chert ist der Dieb­stahl von Bar­geld, auf Geld­karten gespei­cherten Beträgen, Wert­pa­pieren, Fahr­aus­weisen, Spar­bü­chern, Schmuck sowie Sachen aus Edel­me­tall. Da die Axa bedin­gungs­seitig keinen Auf­bruch der ver­si­cherten Fahr­zeuge, son­dern ledig­lich den Dieb­stahl als sol­chen vor­aus­setzt, dürfte trotz feh­lender Klar­stel­lung Ver­si­che­rungs­schutz auch für Dieb­stahl infolge von Relay Attack oder Jamming[1] bestehen.
  • Mit­ver­si­che­rung von Seng­schäden, ohne dass es sich um einen Feu­er­fol­ge­schaden han­deln muss. Eine ent­spre­chende Mit­ver­si­che­rung auch von Schmor­schäden ist bedin­gungs­seitig nicht vorhanden.
  • Auch ohne Ein­schluss von „Hausrat-Bau­stein Ele­mentar“ besteht Ver­si­che­rungs­schutz für Schäden durch den Abgang von (Dach-)Lawinen, Schnee­druck, natur­be­dingtem Erd­fall bzw. Erd­rutsch. Positiv ist, dass dabei kein Selbst­be­halt in Abzug gebracht wird.
  • Bei Ver­ein­ba­rung von „Hausrat-Bau­stein Unter­wegs“ mit­ver­si­chert ist die Beschä­di­gung, die Zer­stö­rung oder der Ver­lust ver­si­cherter Sachen durch den Unfall eines Trans­port­mit­tels mit ver­si­cherten Sachen (Trans­port­mit­tel­un­fall).  Für Wert­sa­chen, Foto– / Film­ap­pa­rate, trag­bare Video­sys­teme, Lap­tops, Mobil­te­le­fone, trag­bare elek­tro­ni­sche Geräte inkl. Zubehör gilt eine Begren­zung der Leis­tung auf 5.000 Euro, davon für Bar­geld sowie auf Geld­karte gela­dene Beträge auf maximal 2.000 Euro. Anders als bei vielen Wett­be­werber fehlt ein Aus­schluss für Schäden an Sachen aus Glas, Por­zellan oder Keramik.
  • Über­nahme der Rück­rei­se­mehr­kosten für Urlaubs‑, nicht jedoch Geschäfts- und Dienst­reisen. Ver­si­che­rungs­schutz besteht bei Schäden ab 10.000 Euro für den Ver­si­che­rungs­nehmer, nicht jedoch für Ange­hö­rige des Haus­halts des Ver­si­che­rungs­neh­mers. Die Ent­schä­di­gung ist auf 5.000 Euro begrenzt. Wird der „Hausrat-Bau­stein Unter­wegs“ ver­ein­bart, gilt abwei­chend eine Min­dest­scha­den­höhe von nur 5.000 Euro und eine erhöhte Ent­schä­di­gung von bis zu 10.000 Euro.
  • Hotel­kosten infolge eines Ver­si­che­rungs­falles bis 200 Tage à 200 Euro, nicht jedoch von Neben­kosten (z. B. Kosten für Telefon, Internet oder Früh­stück). Die Kosten werden auch für die Unter­brin­gung von Haus­tieren in einer Tier­pen­sion oder einer ähn­li­chen Unter­brin­gung übernommen.
  • Lager­kosten in ange­mes­sener Höhe ohne zeit­liche Begrenzung
  • Sofern der „Bau­stein Not­fall­ser­vice“ ver­ein­bart wurde, besteht Anspruch auf eine tele­fo­ni­sche psy­cho­lo­gi­sche Erst­be­ra­tung bis zu 45 Minuten über die Hel­pline der Axa, nicht jedoch eine wei­ter­ge­hende psy­cho­lo­gi­sche Betreuung, Bera­tung oder Behand­lung nach einem Schadenfall.
  • Ver­si­chert sind die Kosten für Schloss­än­de­rungen nach einem ein­fa­chen Schlüs­sel­dieb­stahl bis in Höhe von 500 Euro.
  • Daten­ret­tungs­kosten bis 1.000 Euro
  • Mit­ver­si­chert sind im Rahmen von „Hausrat-Bau­stein Inter­net­schutzSchäden durch Cyber-Mob­bing im Internet bis maximal drei Fälle und maximal 5.000 Euro pro Kalen­der­jahr sowie für bis zu drei per­sön­liche Erst­be­ra­tungen (jede maximal 45 min. pro Jahr.
  • Mit­ver­si­chert sind im Rahmen von „Hausrat-Bau­stein Inter­net­schutzSchäden durch Zah­lungs­mit­tel­da­ten­dieb­stahl im Internet bis maximal drei Fälle und maximal 5.000 Euro pro Kalenderjahr.
  • Mit­ver­si­chert sind im Rahmen von „Hausrat-Bau­stein Inter­net­schutzSchäden durch Iden­ti­täts­dieb­stahl im Internet (z. B. Phis­hing) bis maximal drei Fälle und maximal 5.000 Euro pro Kalenderjahr.
  • Mit­ver­si­chert sind im Rahmen von „Hausrat-Bau­stein Inter­net­schutzSchäden durch Kon­flikte mit Online-Händ­lern inner­halb der Euro­päi­schen Union und ab einem Kauf­preis von min­des­tens je 50 Euro inklu­sive Mehr­wert­steuer bis maximal drei Fälle und maximal 5.000 Euro pro Kalen­der­jahr.  Inwie­fern Schäden durch Phar­ming unter diesen Ver­si­che­rungs­schutz fallen, dürfte abhängig vom Ein­zel­fall sein. Nach § 13 a) aa) ist unter anderem darauf zu achten, dass keine offen­sicht­lich unsi­cheren Web­seiten für Zah­lungs­vor­gänge ver­wendet werden.
  • Mit­ver­si­chert sind im Rahmen von „Hausrat-Bau­stein Inter­net­schutzSchäden durch Abmah­nung auf Grund einer (angeb­li­chen) Urhe­ber­rechts­ver­let­zung bis maximal drei Fälle und maximal 5.000 Euro pro Kalen­der­jahr. Über­nommen werden bis zu drei Erst­be­ra­tungen im Rahmen des Rechts­an­walts­ver­gü­tungs­ge­setzes (RVG) zu drei unter­schied­li­chen Fällen im Jahr (jeweils maximal 30 Minuten).
  • Beruf­lich genutzte Räume: Gemäß Ziffer A 10.1 VHB 2016 – Qua­drat­me­ter­mo­dell der Mus­ter­be­din­gungen des GDV (Gesamt­ver­band der Deut­schen Ver­si­che­rungs­wirt­schaft) zählen

„Räume, die aus­schließ­lich beruf­lich oder gewerb­lich genutzt werden […] zur Woh­nung“, sofern diese „aus­schließ­lich über die Woh­nung zu betreten sind (sog. Arbeits­zimmer in der Wohnung).“

Bei der Axa ent­schei­dend ist ledig­lich, dass deren

„Anteil nicht mehr als 50 Pro­zent der gesamten Wohn­fläche der Wohnung“

beträgt. Abwei­chend zu den Mus­ter­be­din­gungen des GDV besteht bei der Axa jedoch kein

„Ver­si­che­rungs­schutz […] für Akten, Pläne, Geschäfts­bü­cher, Kar­teien, Zeich­nungen, Loch­karten, Magnet­bänder, Magnet­platten, Soft­ware und sons­tige Daten­träger und deren Wiederherstellung.“

  • Regie­kosten ab einer Min­dest­scha­den­höhe von 10.000 Euro
  • Schloss­än­de­rungs­kosten infolge von ein­fa­chem Dieb­stahl von Schlüs­seln zu den Zugangs­türen der ver­si­cherten Woh­nung bis 500 Euro
  • Ver­si­che­rungs­schutz bei Trick­dieb­stahl besteht inner­halb des Ver­si­che­rungs­ortes bis 2.000 Euro.
  • Ver­si­che­rungs­schutz bei Schäden durch Miss­brauch von Kunden‑, Scheck- oder Kre­dit­karten nach einem Ein­bruch­dieb­stahl bis in Höhe von 2.000 Euro. Nicht ver­si­chert sind jedoch Schäden durch das Aus­spähen von Bank- oder Kre­dit­karten im Zusam­men­hang mit Skim­ming.
  • Außen­ver­si­che­rung für pri­vate Sachen bis 6 Monate (maximal 20.000 Euro). Wird „Hausrat-Bau­stein Unter­wegs“ ver­ein­bart, ent­fällt die zeit­liche Befris­tung und die Höchst­ent­schä­di­gung erhöht sich auf 30.000 Euro. 
  • Zeit­lich unbe­fris­teter Ver­si­che­rungs­schutz bis maximal 30.000 Euro für Sport­aus­rüs­tung (z. B. Reit­sättel, Golf­aus­rüs­tung) außer­halb des Ver­si­che­rungs­ortes, aller­dings nur, sofern „Hausrat-Bau­stein Unter­wegs“ ver­ein­bart wurde.
  • Sofern der „Bau­stein Not­fall­ser­vice“ ver­ein­bart wurde, besteht die Mög­lich­keit zur Ein­rich­tung eines Doku­men­ten­de­pots (z. B. Aus­weise, Rei­se­visa, jedoch ohne Kre­dit­karten oder Doku­mente im Zusam­men­hang mit Zah­lungs­mit­teln). Im Not­fall wird der Umschlag mit diesen Doku­menten auf Wunsch des Ver­si­che­rungs­neh­mers von der Axa geöffnet bzw. bei Ver­lust der Ori­gi­nal­do­ku­mente an den Ver­si­che­rungs­nehmer versandt.
  • Vor­sor­ge­ver­si­che­rung bei Umzug, An- oder Ausbau bis zum Ende des lau­fenden Versicherungsjahres

Aus­ge­wählte Ein­schrän­kungen des Tarifs BOX­flex Pre­mium der Axa

  • Keine Garantie hin­sicht­lich der unver­bind­li­chen Mus­ter­be­din­gungen des Gesamt­ver­bandes der Deut­schen Ver­si­che­rungs­wirt­schaft (GDV-Garantie)
  • Keine Garantie hin­sicht­lich der unver­bind­li­chen Emp­feh­lungen des Arbeits­kreises Bera­tungs­pro­zesse (Arbeits­kreis-Garantie)
  • Inno­va­ti­ons­klausel (Leis­tungs-Update-Garantie) gilt nur, wenn durch ein Tari­f­up­date aus­schließ­lich Ver­bes­se­rungen vor­ge­nommen werden, d.h. es besteht kein Anspruch auf diese Leis­tung, wenn ein Tari­f­up­date neben bei­spiels­weise 20 Ver­bes­se­rungen eine ein­zige Stelle besitzt, die auch zum Nach­teil des Kunden führen könnte.
  • Keine Best-Leis­tungs-Garantie (Erwei­terte Vor­sorge) für Leis­tungen eines anderen, zum Scha­den­zeit­punkt ver­kaufs­of­fenen Versicherers
  • Feh­lende Besitz­stands­ga­rantie (Vor­ver­si­che­r­er­ga­rantie)
  • Kein aus­drück­li­cher Ver­si­che­rungs­schutz für Scha­den­fälle bei unklarer Zustän­dig­keit nach Ver­si­cher­erwechsel
  • Kein Ver­zicht auf Kür­zung der Leis­tung bei grob fahr­läs­siger Ver­let­zung von Oblie­gen­heiten und Sicherheitsvorschriften
  • Zu den ver­si­cherten Sachen gehören unter anderem Haus­tiere (z. B. Katzen[2], Fischen, Vögel), nicht jedoch Heim­tiere (z. B. Chin­chillas[3], Spinnen, Schlangen) oder Nutz­tiere (z. B. Hühner, Schafe, Ziegen oder Schweine). In der Praxis ist die Abgren­zung von Haus- und Heim­tieren oft schwierig[4]. Bedin­gungs­seitig sind Haus­tiere[5] analog zu den Mus­ter­be­din­gungen des GDV wie folgt definiert:

„Tiere, die regel­mäßig art­ge­recht in Woh­nungen […] gehalten werden (z. B. Fische, Katzen, Vögel).“

  • Ent­gegen den Mus­ter­be­din­gungen des Gesamt­ver­bandes der Deut­schen Ver­si­che­rungs­wirt­schaft (GDV) gelten auch Taschen- und Arm­band­uhren (auch Uhren­samm­lungen) sowie Tele­fon­kar­ten­samm­lungen als Wert­sa­chen im Sinne der Bedingungen.
  • Keine Mit­ver­si­che­rung unbe­nannter Gefahren
  • Kein Ver­si­che­rungs­schutz für Schäden durch Wind­be­we­gungen oder Sturm unter Wind­stärke 8
  • Kein Ver­si­che­rungs­schutz für das Ein­dringen von Wit­te­rungs­nie­der­schlägen (z. B. Regen oder Schmelz­wasser) durch nicht sturm– / hagel­be­dingte Öff­nungen.
  • Für Schäden durch Sturm oder Hagel besteht Außen­ver­si­che­rungs­schutz nur inner­halb von Gebäuden.
  • Mit­ver­si­che­rung von Schäden durch Rauch und Ruß, aller­dings nur wenn dieser plötz­lich bestim­mungs­widrig aus Feuerungs‑, Heizungs‑, Koch- oder Trock­nungs­an­lagen auf dem Ver­si­che­rungs­grund­stück aus­ge­treten ist. Inwie­fern Schäden durch Fog­ging (Schwarz­staub) mit­ver­si­chert sind, geht aus den Bedin­gungen nicht ein­deutig hervor. Bei ungüns­tiger Aus­le­gung könnten diese als aus­ge­schlos­sener Schaden durch dau­er­hafte Ein­wir­kung im Sinne von Abschnitt C Nr. 2 VHB 2014 ange­sehen werden und daher aus­ge­schlossen sein:

„In viele Fällen von Fog­ging in der Woh­nung wurde häufig gerade neu gestri­chen oder die Räum­lich­keiten frisch bezogen. Doch warum tritt Fog­ging über­haupt erst auf? Der Grund können schwer­flüch­tige Ver­bin­dungen (SVOC), wie Weich­ma­cher, sein, welche in die Raum­luft gelangen.

[…]

Das Fog­ging tritt nicht sofort auf. Das heißt, wenn Sie die Som­mer­tage für eine Reno­vie­rungs­ak­tion nutzen, wird dieses Phä­nomen womög­lich erst im Herbst mit der ersten Heiz­pe­riode auf­treten. Ein Grund dafür ist, dass mit sin­kenden Tem­pe­ra­turen, mehr geheizt und weniger gelüftet wird. Dadurch können sich die schwer­flüch­tigen Ver­bin­dungen (SVOC) aus Tep­pi­chen, der Rau­fa­ser­ta­pete oder Kunst­stoff­ober­flä­chen mit vor­han­denen Staub­par­ti­keln ver­binden und sich als schmie­riger Film inner­halb des Raums absetzen.“[6]

  • Keine Mit­ver­si­che­rung von Schäden durch Kurz­schluss, sofern es sich nicht um einen Blitz­fol­ge­schaden handelt
  • Keine Mit­ver­si­che­rung von Schäden durch Strom­schwan­kungen
  • Nicht mit­ver­si­chert sind Schäden durch innere Unruhen
  • Keine aus­drück­liche Mit­ver­si­che­rung von Schäden durch die Explo­sion von Blindgängern
  • Keine Mit­ver­si­che­rung von Schäden durch Ent­schär­fung von Blind­gän­gern, ohne damit ein­her­ge­hende Explosion.
  • Keine Mit­ver­si­che­rung von Schäden an Kom­po­nenten einer Smart-Home-Über­wa­chung bzw. Gerä­te­steue­rung oder daraus resul­tie­renden Fol­ge­schäden, z. B. Schäden durch Bedie­nung von deren Kom­po­nente oder an mobilen elek­tri­schen Geräten.
  • Keine Klar­stel­lung hierzu, jedoch Ver­si­che­rungs­schutz auch bei Ein­bruch­dieb­stahl über nicht ver­si­cherte Räume[7].
  • Ein­fa­cher Dieb­stahl von Fahr­rä­dern kann optional im Rahmen des „Hausrat-Bau­stein Fahrrad“ ab min­des­tens 100 Euro in Hun­dert-Euro-Schritten bis in Höhe von 10.000 Euro mit­ver­si­chert werden. Eine Klar­stel­lung, inwie­fern auch E‑Bikes oder Pedelecs unter den Ver­si­che­rungs­schutz fallen, ist den Bedin­gungen nicht zu ent­nehmen. In einer Infor­ma­ti­ons­bro­schüre findet sich abwei­chend eine Klarstellung:

„Absi­che­rung des Fahr­rads, Fahr­rad­an­hän­gers oder Elek­tro­fahrrad /Pedelecs bis 25 km /h auch außer­halb des eigenen Zuhauses welt­weit und rund um die Uhr gegen Dieb­stahl (auch als Rei­se­ge­päck)“[8]

  • Kein Ver­si­che­rungs­schutz für Dieb­stahl durch Haus­an­ge­stellte (z. B. Pfle­ge­kräfte, Au-pair)
  • Nicht ver­si­chert sind Sachen, die an den Ort der Her­aus­gabe oder Weg­nahme erst auf Ver­langen des Täters her­an­ge­schafft werden.
  • Keine gene­relle Mit­ver­si­che­rung poli­zei­lich ange­zeigter Straf­taten (z.B. Dieb­stahl von Solar­zellen, Hacken von Smar­thome-Anlagen, ein­fa­cher Dieb­stahl von nicht aus­drück­lich benannten Sachen, Betrug)
  • Kein aus­drück­li­cher Ver­si­che­rungs­schutz für den Dieb­stahl oder die Beschä­di­gung von Garten- und / oder Pool­ro­bo­tern. Einen Ver­si­che­rungs­schutz für den Dieb­stahl von Gar­ten­ro­bo­tern könnte man ggf. über die Mit­ver­si­che­rung des Dieb­stahls von Gar­ten­ge­räten bis in Höhe von 10.000 Euro her­leiten (siehe z. B. Haus­ratta­rife aus dem Hause Die Haft­pflicht­kasse, Stand 04.2021). Es fehlt jedoch eine ent­spre­chende Klar­stel­lung der Axa zu ihrem eigenen Tarif.
  • Nicht ver­si­chert ist der ein­fache Dieb­stahl von ver­si­cherten Sachen am Arbeitsplatz
  • Ohne Schäden am ver­si­cherten Hausrat bzw. Abhan­den­kommen von ver­si­chertem Hausrat durch Haustiere
  • Ohne Schäden am ver­si­cherten Hausrat bzw. Abhan­den­kommen von ver­si­chertem Hausrat durch wild­le­bende Tiere (z. B. Scha­len­wild und Feder­wild im Sinne des Bun­des­jagd­ge­setzes)
  • Kein Ver­si­che­rungs­schutz bezogen auf die wider­recht­liche Ent­wen­dung von Kryp­to­wäh­rungen (z. B. Bitcoins)
  • Nicht ver­si­chert sind Schäden durch Taschen­dieb­stahl
  • Ohne Mit­ver­si­che­rung von Schäden durch Plansch- und Reinigungswasser
  • Kein auto­ma­ti­scher Ver­si­che­rungs­schutz im beruf­lich bedingten Zweit­wohn­sitz (Pend­ler­woh­nung).
  • Keine beson­dere Mit­ver­si­che­rung von nach­hal­tigen Ver­si­che­rungs­leis­tungen (z. B. Mehr­kosten für nach­hal­tige Wie­der­be­schaf­fung; Erhö­hung Hotel­kosten bei Unter­brin­gung in nach­haltig zer­ti­fi­zierten Hotels) aus­ge­nommen Mehr­kosten für die ener­ge­ti­sche Moder­ni­sie­rung von Haus­halts­ge­räten nach einem Ver­si­che­rungs­fall bis in Höhe von 500 Euro
  • Ohne Über­nahme von Leck­or­tungs­kosten ohne einen ver­si­cherten Schadenfall
  • Kosten für Mehr­ver­brauch von Frisch­wasser nach einem ver­si­cherten Scha­den­fall, nicht jedoch von Gas- oder Ölver­lust bzw. von Strom­ver­lust aus Stromspeichern
  • Nicht ver­si­chert sind die Kosten für Schloss­än­de­rungs­kosten infolge von Ein­bruch­dieb­stahl oder ein­fa­chem Dieb­stahl von Schlüs­seln für Woh­nungs- und Gemein­schafts­türen sowie für Schlösser von eigenen Kraftfahrzeugen.
  • Ohne Über­nahme der Betreu­ungs­kosten für infolge eines Ver­si­che­rungs­falles pfle­ge­be­dürf­tige Personen
  • Ohne Über­nahme der Betreu­ungs­kosten für infolge eines Ver­si­che­rungs­falles not­wen­dige Kinderbetreuung
  • Keine Über­nahme der scha­den­be­dingten Stor­nie­rungs­kosten für Urlaubs- oder Dienstreisen.
  • Keine Über­nahme der Kosten für einen Erho­lungs­ur­laub nach Großschäden
  • Keine bedin­gungs­sei­tige Über­nahme der Kosten für Ver­kehrs­si­che­rungs­maß­nahmen
  • Nicht ver­si­chert sind die Kosten für die Orga­ni­sa­tion eines Dol­met­schers, die Bereit­stel­lung eines tele­fo­ni­schen Dol­met­scher­ser­vices bei Aus­lands­reisen oder die Kosten für einen ent­spre­chenden Über­setzer.
  • Ohne aus­drück­liche Über­nahme von Feuerlöschkosten
  • Keine Über­nahme von Miet­fort­zah­lungs­kosten, wenn und solange trotz Unbe­wohn­bar­keit der Woh­nung Miet­kosten wei­ter­be­zahlt werden müssen
  • Ohne Fremd­kosten für Koor­di­na­tion der Wie­der­her­stel­lung ver­si­cherter Sachen
  • Nicht mit­ver­si­chert sind Mehr­kosten durch Tech­no­lo­gie­fort­schritt und Preissteigerungen
  • Keine Über­nahme der auf den Ver­si­che­rungs­nehmer ent­fal­lenden Kosten des Sach­ver­stän­di­gen­ver­fah­rens
  • Ohne Mit­ver­si­che­rung unbe­nannter Kosten
  • Ohne Versehensklausel
  • Kein Regress­ver­zicht gegen­über (grob) fahr­lässig han­delnden Ange­hö­rigen, die keinen Anspruch über eine etwaige Haft­pflicht­ver­si­che­rung gel­tend machen können
  • Kein Ver­zicht auf das außer­or­dent­liche Kün­di­gungs­recht des Ver­si­che­rers wegen Nicht­zah­lung eines Folgebeitrages
  • Keine optio­nale Gegen­stands­ver­si­che­rung (Ver­si­che­rungs­schutz für Gegen­stände mit ideelen Werten)
  • Keine 24-Stunden-Not­ruf­te­lefon (Tele­fon­hot­line)
  • Keine Bei­trags­be­freiung bei Arbeits­lo­sig­keit oder Arbeits­un­fä­hig­keit

Hin­weis: Trotz mehr­fa­cher E‑Mails und Rück­ruf­ver­suche hat der Ver­si­cherer diese Tarifana­lyse nicht über­prüft. Kri­ti­sche Hin­weise sind daher sehr willkommen.


[1] Siehe hierzu z. B. „Jamming und Relay Attack. Auto­ein­bruch per Funk oft kein Fall für die Ver­si­che­rung“ auf „test​.de“ vom 08.12.2020. Auf­zu­rufen unter https://www.test.de/Jamming-und-Relay-Attack-Autoeinbruch-per-Funk-oft-kein-Fall-fuer-die-Versicherung-4824449–0/, zuletzt auf­ge­rufen am 03.02.2022

[2] Siehe z. B. Hugel, Carmen „Haft­pflicht­ver­si­che­rung“, Karls­ruhe (Verlag Ver­si­che­rungs­wirt­schaft), 3. Auf­lage, 2008, S. 192

[3] Siehe z. B. „Chin­chillas“ auf „wiki​pedia​.org“. Auf­zu­rufen unter https://​de​.wiki​pedia​.org/​w​i​k​i​/​C​h​i​n​c​h​i​l​las, zuletzt auf­ge­rufen am 19.02.2022

[4] Vgl. „Heim­tier“ auf „wiki​pedia​.org“. Auf­zu­rufen unter https://​de​.wiki​pedia​.org/​w​i​k​i​/​H​e​i​m​t​ier, zuletzt auf­ge­rufen am 19.02.2022

[5] Vgl. „Haus­tier“ auf „wiki​pedia​.org“. Auf­zu­rufen unter https://​de​.wiki​pedia​.org/​w​i​k​i​/​H​a​u​s​t​ier, zuletzt auf­ge­rufen am 19.02.2022

[6] „Was ist Fog­ging? Und ist es gefähr­lich für mich?“ auf „isotec​.de“. Auf­zu­rufen unter https://​www​.isotec​.de/​r​a​t​g​e​b​e​r​/​s​c​h​i​m​m​e​l​/​w​a​s​-​i​s​t​-​f​o​g​g​i​n​g​.​h​tml, zuletzt auf­ge­rufen am 07.01.2022

[7] Siehe Ste­phan Witte „Nicht alle Ver­si­cherer bieten Leis­tungen nach GDV-Stan­dard. Besteht Ver­si­che­rungs­schutz bei Ein­bruch über nicht ver­si­cherte Räume?“ in „Risiko & Vor­sorge“, Aus­gabe 2/2018, S. 11–12. Auf­zu­rufen unter https://critical-news.de/risiko-und-vorsorge-heft?2–2018/, zuletzt auf­ge­rufen am 07.01.2022.

[8] „BOX­flex Hausrat. Alle Leis­tungen auf einen Blick.“ Druck­stück 71008435 (9.17), Seite 2


 [S1]Dieser Satz ist NICHT für die Ver­öf­fent­li­chung gedacht.

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