Demo­szene Celle im Spiegel der Medien

Cri­tical News berich­tete am 15.01.2022 über die jüngste Demons­tra­tion von „Celle steht auf“. Erwähnt wurde am Rande eine Gegen­de­mons­tra­tion mit ver­meint­lich ent­ge­gen­ge­setzter Posi­tion. Da die Redak­tion diese nicht aus eigener Anschauung erleben durfte, war eine umfang­rei­chere Bericht­erstat­tung hierzu nicht möglich.

Sehr auf­fällig ist jedoch die Dar­stel­lung der beiden Ver­an­stal­tungen in anderen Medien.

Celler Presse: Fokus auf einem neuen Bündnis ohne Kom­men­tie­rung der Fakten

Die „Celler Presse[1] berich­tete von der Grün­dung eines „Akti­ons­bündnis Gelebte Demo­kratie“, in dem am ver­gan­genen Samstag Redner von DIE LINKE, IG Metall, Netz­werk Süd­heide sowie dem oben benannten neu gegrün­deten Akti­ons­bündnis auf­treten sollten. Wäh­rend „Celle steht auf“ ein „offenes Mikro“ zur Ver­fü­gung stellte, gäbe es bei der Gegen­de­mons­tra­tion eine „Speaker Corner“. An dieser Stelle fängt dann auch der Bericht in der Celler Presse mit seinem Framing an. Im Bericht heißt es, dass sich Bürger dort

„zu den Quer­den­kern äußern [dürften] nach vor­he­riger Anmel­dung beim Ver­samm­lungs­lei­teer Hans-Peter Binder (DIE LINKE).“

In dem Pres­se­be­richt fehlt jeder Hin­weis darauf, dass „Celle steht auf“ kein Teil der Quer­denken-Bewe­gung ist. Es wird zudem der „Quer­denken“-Bewe­gung per se unter­stellt, dass Quer­denken etwas Nega­tives sei.

Unkom­men­tiert zitiert die Zei­tung die Ziele des Akti­ons­bünd­nisses. So stehe man für das Impfen und wolle „Frei­heit durch unsere Soli­da­rität zurück­ge­winnen“. Wäh­rend man sich als „die Stimme der Ver­nünf­tigen“ bezeichne, unter­stelle man der Quer­denken-Bewe­gung, dass diese einen „Angriff auf Soli­da­rität, Wis­sen­schaft und Demo­kratie“ durch­führe. Dabei wolle man „mit Auf­klä­rung, Fach­wissen und Argu­menten den Falsch­in­for­ma­tionen von Quer­denken ent­ge­gen­treten.“ Belege für solche Vor­würfe werden nicht gegeben.

Hierbei stellt sich schon mal die Frage, wes­halb man auf der einen Seite gegen Fake News vor­gehen wolle, gleich­zeitig aber „Celle steht auf“ der „Quer­denken“-Bewe­gung, die von Michael Ballweg ins Leben gerufen wurde, zurechne, obwohl diese ein­deutig erkennbar sind (z. B. 711-Quer­denken). Auch stellt sich die Frage, womit „Celle steht auf“ ein Angriff auf die Demo­kratie unter­stellt wird. Tat­säch­lich zeigte sich gerade diese Grup­pie­rung nicht nur am 15.01.2022 sehr dis­kus­si­ons­be­reit, setzte sich deut­lich für die Wie­der­her­stel­lung der ver­fas­sungs­ge­mäßen und unver­äu­ßer­li­chen Grund­rechte (z. B. Men­schen­würde und kör­per­liche Unver­sehrt­heit) ein, zitierte Stu­dien, oft mit Quel­len­an­gaben, ließ in der Ver­gan­gen­heit wie­der­holt Per­sonen aus der Mitte der Gesell­schaft, eine Schul­lei­terin, Ärzte, Pfleger, aber auch Imp­fopfer und andere Opfer der Corona-Maß­nahmen zu Wort kommen. 

© 2022 – Quel­len­ver­weise bei „Celle steht auf“, um Fakten zu checken

Eher het­zend und spal­tend ist es auch, wenn das Akti­ons­bündnis von einer „wehr­haften Demo­kratie“ spricht, „die sich den Rechts­po­pu­listen und rechten Mit-/Nach­läu­fern stellen.“ Da auch dies von der „Celler Presse“ nicht weiter kom­men­tiert wird, liest es sich so, als sei „Celle steht auf“ eine rechte (oder gar rechts­ex­tre­mis­ti­sche) Ver­an­stal­tung. Dass dies gerade nicht der Fall ist, wäre sehr leicht für jeden zu über­prüfen, der sich unvor­ein­ge­nommen mit den Teil­neh­mern unter­hielte oder die Bei­träge der viel­fäl­tigen Redner lau­schen würde. An dieser Stelle sei darauf hin­ge­wiesen, dass die „Celler Presse“ bereits über die Spa­zier­gänge vom 04.01.2022 mit einem rechten Framing berich­tete und auch das Arti­kel­bild ent­spre­chend aus­ge­wählt hatte[2].

Soli­da­rität von Wagen­knecht kri­tisch hinterfragt

Das Wor­ding des zitierten Akti­ons­bünd­nisses[3]  liest sich so, als sei „Soli­da­rität“ ein Wert für sich. Was eine (ver­meint­liche) Mehr­heit in der Ver­gan­gen­heit an Leid über die Men­schen gebracht hat, sollte jedem Erwach­senen aus der Geschichte zweier Welt­kriege und einer Tei­lung auf deut­schem Boden hin­rei­chend bekannt sein. Impfen, Mas­ken­tragen, Lock­downs und andere Maß­nahmen sollten aber doch wohl wis­sen­schaft­lich begründet werden und gerade nicht aus reiner Soli­da­rität mit­ge­tragen werden. So wird zu keiner Zeit auf die nach­tei­ligen Folgen des Imp­fens, Mas­ken­tra­gens, Lock­downs und andere Maß­nahmen hin­ge­wiesen, die jede für sich viele Men­schen zu Opfern werden ließen, die offenbar für das eigene Über­leben bil­li­gend in Kauf genommen werden.

In diesem Zusam­men­hang sei auf ein aktu­elles Inter­view der Welt mit der LINKEN-Poli­ti­kern Sarah Wagen­knecht vom 12.01.2022[4] hin­ge­wiesen. So fragte hier der Reporter, ob sie sich für unso­li­da­risch halte, weil sie nicht geimpft sei. Wagen­knecht ent­geg­nete hierauf wie folgt:

„Ein soli­da­ri­scher Akt kann eigent­lich ja immer nur ein Akt sein, mit dem man andere Men­schen schützt. Es ist aber so, und dich finde, das sollte auch Olaf Scholz zur Kenntnis nehmen, wir haben leider keinen Impf­schutz, der davor bewahrt, dass ich mich infi­ziere und andere anstecke. […] Und man schützt sich selbst, man schützt nicht Andere.“

Als Nächstes wollte der Reporter wissen, ob es nicht auch soli­da­risch sei, sich selbst zu impfen, um damit das Gesund­heits­system vor einer Über­las­tung zu schützen. Auch hierzu wusste Wagen­knecht schlag­fertig mit einer hier offenbar nicht gewollten Wahr­heit zu kontern:

„Nur, wenn man diese Defi­ni­tion auf­nehmen, dann muss man sagen, jeder, der raucht, ist unso­li­da­risch, jeder, der ein biss­chen zu viel isst und ein grö­ßeres Über­ge­wicht ent­wi­ckelt, ist unso­li­da­risch. Das sind alles Dinge, wo der per­sön­liche Lebens­stil viel­leicht irgend­wann dazu führt, dass man auch krank werden könnte, und ich finde eigent­lich, in einer libe­ralen und freien Gesell­schaft, sollte das wirk­lich auch die freie Ent­schei­dung eines Jeden sein. Abge­sehen davon, ist es tat­säch­lich ja so, Corona ist eine Krank­heit, die vor allem für Ältere sehr gefähr­lich ist. [….] Zwei Drittel der Inten­siv­pa­ti­enten war über 60 Jahre alt. Das heißt, wenn man jetzt junge Leute unter Druck setzt und sagt, sie seien jetzt unso­li­da­risch, wenn sie sich nicht impfen lassen, 30jährige, 20jährige, dann ist das der größte Unsinn, da es sehr, sehr unwahr­schein­lich ist, dass sehr junge Men­schen, gesunde Men­schen, auf der Inten­siv­sta­tion landen. Es ist nicht aus­ge­schlossen; es gibt solche Fälle, aber sie sind extrem selten.“

Ganz deut­lich steht Wagen­knecht für das Recht am eigenen Körper und wirbt auch dafür, dass man die Gründe, wieso ein Teil der Bevöl­ke­rung sich nicht impfen lassen möchte, ernst nehme müsse. Viele dieser Men­schen hätten ratio­nale und gut durch­dachte Gründe.

„Der Impf­schutz hält nicht auf Dauer. Das Virus mutiert. Wir sehen jetzt, dop­pelte Geimpfte sind gegen Omi­kron sehr viel weniger geschützt. Wir haben auch keinen Impf­schutz, der dau­er­haft hält, und auch das spricht gegen eine Impfpflicht.“

Sie wendet auch ein, dass noch immer nicht bekannt sei, wie oft die „Imp­fung“ wie­der­holt werden müsse, um eine mög­liche Impf­pflicht zu erfüllen. Außerdem gibt sie zu bedenken, dass gerade die Länder mit den höchsten Impf­quoten auch die größten Inzi­denzen haben. Jeder solle selbst abwägen, wel­ches Risiko die Erkran­kung mit Covid-19 und wel­ches Risiko die Imp­fung mit sich bringe. Auch sei nicht zu ver­gessen, dass die Ein­füh­rung von 2G in Ham­burg auf einer fal­schen Daten­basis erfolgt sei. Kri­tisch sieht sie auch, das Geboos­terte sich am Tag der Boos­te­rung nicht testen lassen müssen, obwohl man wisse, dass der Booster da noch nicht wirke. Wis­sen­schaft­lich sei dies fragwürdig.

In einem Ende 2021 aus­ge­strahlten Fern­seh­duell gegen den heute amtie­renden Gesund­heits­mi­nister Karl Lau­ter­bach bei Anne Will

„ver­wies Wagen­knecht auf die Wei­ge­rung der Impf­mit­tel­her­steller, die Haf­tung für mög­liche Lang­zeit­ne­ben­wir­kungen ihrer Medi­ka­mente zu über­nehmen. Die Impf­de­batte sei, so die Poli­ti­kerin, mora­lisch auf­ge­laden. Sie machte deut­lich, dass es ihrer Ansicht nach mit den aktu­ellen Impf­stoffen keine Her­denim­mu­nität geben werde. Auch auf mög­liche Neben­wir­kungen wies die Linke hin, mRNA-Impf­stoffe seien neu und Lang­zeit­folgen allein des­halb nicht auszuschließen.

Dass aus­ge­rechnet Wagen­knecht so impf­kri­tisch auf­trat, stellte die ein­ge­spielte Talk­show-Maschi­nerie vor ein Pro­blem: Die Ikone der Linken kann man nicht so leicht als „rechts“, „rechts­po­pu­lis­tisch“ oder „rechts­offen“ dif­fa­mieren, wie das mit anderen Kri­ti­kern der Impf­po­litik quer durch die poli­ti­schen Lager geschieht. Wagen­knecht kam hier eine Beiß­hem­mung der Gegen­über zugute.“[5]

In „Wagen­knechts Wochen­schau“ #11 äußerte sich die LINKEN-Poli­ti­kerin bereits zu Anfang der Corona-Krise, also noch im Jahre 2020, zum Thema Soli­da­rität unter anderem wie folgt:

„Da könnte man ja denken, man, groß­artig, es ist sogar bei der Bun­des­kanz­lerin ange­kommen, dass Soli­da­rität eine gute Sache ist. Müsste man doch jetzt erwarten, dass sofort Gesetze auf den Weg gebracht werden, zum Bei­spiel gegen Unter­nehmen, die ihre Gewinne in Steu­er­oasen ver­schieben, weil jetzt zählt ja das WIR. Fehl­an­zeige. Noch nicht einmal so weit ist man gegangen, dass man Ret­tungs­gelder davon abhängig macht, dass die betref­fenden Unter­nehmen hier ihre Steuern zahlen. Das hat Däne­mark so gemacht. Frank­reich wird es wohl auch so machen. Viele andere Länder. In Deutsch­land? Fehl­an­zeige. Von wegen „Jetzt zählt das Wir“. Oder man könnte denken, na ja, also, wenn jetzt das Wir zählt, dann müsste doch ganz genau hin­ge­guckt werden, wer kriegt jetzt eigent­lich Ret­tungs­mil­li­arden, wer kriegt jetzt eigent­lich Staats­hilfen und sind das nicht viel­leicht Unter­nehmen, die gleich­zeitig auch ihre Aktio­näre in Geld betten. Also zum Bei­spiel bei BMW wird es so sein, dass alleine an zwei Leute, das Geschwis­ter­paar Quandt und Klatten in diesem Jahr vor­aus­sicht­lich 770 Mil­lionen Euro aus­ge­schüttet werden, und dieses gleiche Unter­nehmen pro­fi­tiert von Staats­hilfen in Form von Kurz­ar­bei­ter­geld. Und ich erin­nere daran: Quandt und Klatten, die waren die beide groß­ar­tigen Figuren, die tat­säch­lich im Herbst letzten Jahres, in der BILD-Zei­tung getönt haben, wer wolle denn mit ihnen tau­schen. Da sollte man sich mal daran erin­nern, zwei Leute, die mitten in der Krise 770 Mil­lionen Euro bekommen sollen, ja, wer wollte denn mit ihnen tau­schen? Nun kann man sage, O.K., wir machen nicht das Kurz­ar­bei­ter­geld davon abhängig, dass sie diese Divi­dende nicht aus­schütten, aber wenn jetzt das Wir zählt, warum denn nicht ein Gesetz der Bun­des­re­gie­rung, dass alle Die­je­nigen, die in diesem Jahr Divi­denden bekommen, also Kapi­tal­erträge, in Höhe von, sagen wir mal, über 50.000 Euro, dass diese Divi­denden zu 100 Pro­zent besteuert werden? Dann würde ja das Wir zählen, dann hätte näm­lich der Staat dieses Geld und könnte damit den Men­schen helfen, die es wirk­lich brau­chen.“[6]


Harald Welzer schreibt in seinem Buch: „Täter – Wie aus ganz nor­malen Men­schen Mas­sen­mörder werden“ folgendes:

„Wie ist es mög­lich, dass Ver­än­de­rungen in Ver­hal­tens­normen, die für jeder­mann für gegeben und gültig hält, in sol­cher Geschwin­dig­keit von­stat­ten­gehen können, wie wir es am Bei­spiel beson­ders der Früh­phase des „Dritten Rei­ches“ beob­achten können?

Im Ergebnis bedeuten diese nor­ma­tiven Ver­än­de­rungen, dass eine Gruppe von Gesell­schafts­mit­glie­dern suk­zes­sive aus dem „Uni­versum der all­ge­meinen Ver­bind­lich­keit“ aus­ge­schlossen wird, das für die Anderen, die Zuge­hö­rigen zur Mehr­heits­ge­sell­schaft, nach wie vor in Gel­tung ist, nun aber exklusiv wird. Dieser Vor­gang ist, wie gesagt, die zen­trale Vor­aus­set­zung für die Ent­ste­hung geno­zi­daler Pro­zesse. Denn die Aus­schlie­ßung ver­läuft über Defi­ni­tionen, dass die aus­zu­schlie­ßende Gruppe an sich, und das heißt: jedes ihrer Mit­glieder, eine Bedro­hung für das Wohl­ergehen und letzt­lich für die Exis­tenz der Mehr­heits­ge­sell­schaft ist – die dann fol­ge­richtig ihr Heil darin erblickt, diese als bedroh­lich wahr­ge­nom­mene Gruppe unschäd­lich zu machen und, in letzter Kon­se­quenz, zu ver­nichten. Des­halb geht allen bekannten Ver­nich­tungs­pro­zessen eine Defi­ni­tion der bedroh­li­chen Gruppe voraus, und dieser Defi­ni­tion schließt sich eine sich beschleu­ni­gende soziale, psy­cho­lo­gi­sche, mate­ri­elle und juris­ti­sche Deklas­sie­rung an, die die zunächst nur behaup­tete Anders­ar­tig­keit der aus­ge­schlos­senen Gruppe zuneh­mend in eine von den Zeit­ge­nossen gestal­tete und gefühlte Rea­lität über­führt.“[7]


So werden For­de­rungen durch Poli­tiker, wie z. B. der Lohn­abzug für soge­nannte „Impf­ver­wei­gerer“ oder ein Arbeits­verbot im All­ge­meinen nicht auf sol­chen Ver­an­stal­tungen bzw. in bestimmten Medien hin­ter­fragt. Eine Rote Linie scheint es für die Politik nicht zu geben.

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Das berühmte Mil­gram-Expe­ri­ment des gleich­na­migen Psy­cho­logen Stanley Mil­gram zeigt zudem auf, wie ein­fach es ist, dass jeder­mann dazu gebracht werden kann, selbst kör­per­liche Gewalt gegen Andere zu dulden oder selbst vor­zu­nehmen, und somit Vor­ge­ge­benes umzu­setzen. Im Spiel­film „I wie Ikaru“ unter der Regie von Henri Ver­neui­laus aus dem Jahr 1979 wird das Mil­gram-Expe­ri­ment in einem Aus­schnitt detail­liert erklärt, siehe hier). Ein Kom­mentar unter­halb des Filmes beschreibt es:

„Das Mil­gram-Expe­ri­ment ist ein erst­mals 1961 in New Haven durch­ge­führtes psy­cho­lo­gi­sches Expe­ri­ment, das von dem Psy­cho­logen Stanley Mil­gram ent­wi­ckelt wurde, um die Bereit­schaft durch­schnitt­li­cher Per­sonen zu testen, auto­ri­tären Anwei­sungen auch dann Folge zu leisten, wenn sie in direktem Wider­spruch zu ihrem Gewissen stehen. Der Ver­such bestand darin, dass ein „Lehrer“ – die eigent­liche Ver­suchs­person – einem „Schüler“ (ein Schau­spieler) bei Feh­lern in der Zusam­men­set­zung von Wort­paaren jeweils einen elek­tri­schen Schlag ver­setzte. Ein Ver­suchs­leiter (ebenso ein Schau­spieler) gab dazu Anwei­sungen. Die Inten­sität des elek­tri­schen Schlages sollte nach jedem Fehler erhöht werden. Diese Anord­nung wurde in ver­schie­denen Varia­tionen durch­ge­führt. Das Mil­gram-Expe­ri­ment sollte ursprüng­lich dazu dienen, Ver­bre­chen aus der Zeit des Natio­nal­so­zia­lismus sozi­al­psy­cho­lo­gisch zu erklären.“

An diesen Bei­spielen wird viel­leicht jedem deut­lich, wieso es aktuell so wichtig ist, diesem Wor­ding entgegenzutreten.

Auch Verlag Die­richs GmbH & Co. KG steht offenbar nicht für objek­tive Presse

In das gleiche Horn der Ver­un­glimp­fung von „Celle steht auf“ stößt die von Dr. Dirk Ippen her­aus­ge­ge­bene HNA, die zur Zei­tungs­hol­ding Hessen gehört. Die Demons­tranten werden hier als Ver­schwö­rungs­theo­re­tiker und „Ver­harm­loser der Pan­demie“ geframed:

„Lenke hat sich einem Aufruf zu einer Mahn­wache für die Opfer der Corona-Pan­demie am Freitag auf dem Opern­platz in Han­nover ange­schlossen, die sich auch gegen Ver­schwö­rungs­theo­rien im Zusam­men­hang mit Corona richtet. Auch in Celle wollen Bürger am Samstag gegen eine Ver­harm­lo­sung der Pan­demie demons­trieren.“[8]

Rechtes Framing im Staatsfernsehen

Die aus GEZ-Gebühren zwangs­fi­nan­zierte „Tages­schau“, die an sich neu­tral über aus­ge­wählte Ereig­nisse berichten sollte, hält es offenbar für not­wendig, „Celle steht auf“ ein rechtes Framing zu geben und gleich in seiner Über­schrift von „Corona-Leug­nern“ (hier erfolgt unter­be­wusst oft eine Gleich­set­zung mit Holo­caust-Leug­nern und Anti­se­miten) zu spre­chen. Ent­spre­chend wird von „Ver­schwö­rungs­my­then“, „Auf­mär­schen“ und von einem „Angriff auf die Demo­kratie“ gespro­chen. Es wird jedoch kein Wort dazu ver­loren, dass genau diesem Pastor von „Celle steht auf“ die Mög­lich­keit zum öffent­li­chen Dialog ange­boten wurde, also zu einem demo­kra­ti­schen Dis­kurs. Dem Bei­trag zufolge scheint „Celle steht auf“ keine Mög­lich­keit zu einer Gegen­stel­lung­nahme geboten worden zu sein:

„Etwa 300 Men­schen sind in Celle gegen Corona-Ver­schwö­rungs­my­then und für einen wirk­samen Schutz gegen die Pan­demie auf die Straße gegangen. Sie wen­deten sich vor allem gegen die Bewe­gung „Celle steht auf“, die sich ihrer­seits seit Monaten mit Kund­ge­bungen und Pro­test­zügen durch die Alt­stadt gegen die staat­liche Corona-Politik wendet. „Die Corona-Pro­teste in vielen Städten sind keine Spa­zier­gänge mehr, son­dern haben mehr mit Auf­mär­schen zu tun“, sagte der evan­ge­li­sche Ruhe­stands­pastor und Mit­in­itiator Wil­fried Man­neke der Nach­rich­ten­agentur epd. „Sie sind ein Angriff auf die Demo­kratie.“ Die Demons­tra­tion des neu gegrün­deten Bünd­nisses „Gelebte Demo­kratie“ war die bis­lang größte Aktion dieser Art in der nie­der­säch­si­schen Stadt.“[9]

TAZ nutzt epd als Quelle – Tages­schau auch?

Auf­fällig ist der fast iden­ti­sche Text auch bei der taz, was das Akti­ons­bündnis betrifft. Inhalt­lich neue Infor­ma­tionen bietet der Text jedoch zu „Celle steht auf“:

„Zur selben Zeit folgten rund 200 Men­schen einem Aufruf von „Celle steht auf“ und zogen laut­stark durch die Innen­stadt. Man­neke ver­wies darauf, dass sich an den Celler Kund­ge­bungen gegen die Corona-Politik auch der Rechts­ex­tre­mist Dennis Bührig betei­ligt habe. „Das ist ver­mut­lich nicht der ein­zige Neo­nazi bei den ‚Quer­den­kern‘. Es fällt auf, dass sich die Bewe­gung nicht dagegen wehrt.“ Nach seinen Worten orga­ni­sieren Rechts­ex­tre­misten mitt­ler­weile in vielen Städten die Pro­teste gegen die Corona-Maß­nahmen. (epd)“[10]

Die taz bietet als ein­zige gefun­dene Quelle Angaben zur Teil­neh­mer­zahl von „Celle steht auf“ von ledig­lich 200 an jenem Wochen­ende. Ob sich jener Dennis Bührig am Samstag tat­säch­lich unter den Teil­neh­menden befand oder nicht, ist nicht bekannt. Gemäß einem Bei­trag der „Celler Presse“ vom Mai 2020 sei Bührig im Jahre 2008 als Kan­didat für die NPD ange­treten.[11]


Fakt ist aber, dass eine Teil­neh­merin des 15.01.2022 durch ihr Schild deut­lich eine Abgren­zung gegen „Nazis“ vollzog und auch ansonsten kei­nerlei rechts­ex­tremes Gedan­kengut trans­por­tiert wurde. 

© 2022 – Ver­samm­lung für Demo­kratie und gegen Diktatur

In einer Demo­kratie gibt es stets Per­sonen mit unter­schied­li­chen Auf­fas­sungen und es ist Auf­gabe von Demo­kraten, einen sach­li­chen Dis­kurs auch mit Mit­glie­dern anderer Par­teien und Auf­fas­sungen zu führen.  Nur, weil man den Aus­tausch auch mit Anders­den­kenden pflegt, macht man sich nicht auto­ma­tisch auch mit Diesen gemein. Es ist jedoch für eine Demo­kratie unab­dingbar, auch Min­der­heiten anzu­hören. Aus diesem Grunde gibt es etwa Gleich­stel­lungs­be­auf­tragte, Asyl­recht oder die gesetz­liche Aner­kenntnis der Ehe von gleich­ge­schlecht­li­chen Per­sonen. Eine Grenze sieht der demo­kra­ti­sche Rechts­staat dort, wo gegen gel­tendes Recht ver­stoßen wird, also etwa Gewalt gegen Dritte ein­ge­setzt wird. Aus­weis­lich des weiter unten zitierten Berichtes des NDR wurden am 15.01.2022 keine ent­spre­chenden Aus­schrei­tungen ver­meldet. Dies deckt sich auch mit den Beob­ach­tungen von Cri­tical News sowohl für dieses wie auch für viele andere Wochenenden.

Schwund von Bünd­nis­teil­neh­mern in der Cel­le­schen Zeitung

Spra­chen die Tages­schau und die taz von 300 Teil­neh­menden des Akti­ons­bünd­nisses, sind es bei der Cel­le­schen Zei­tung ledig­lich 230, also gut 23 Pro­zent weniger:

„220 Celler sind am Samstag zur Kund­ge­bung auf den Großen Plan gekommen, um ein Zei­chen gegen die Quer­denker zu setzen.“[12]

Mein­renken stellt in seinem Bei­trag wie auch die ein­gangs zitierte „Celler Presse“ nicht klar, dass es sich bei „Celle steht auf“ um keinen Ableger der Quer­denken-Bewe­gung handelt.

Ver­schwö­rungs­my­then im Trend? Wie wäre es mit Verschwörungspraxis?

Die „Badi­sche Zei­tung“ scheint ihre Leser auch nur über impf­freund­liche Ver­an­stal­tungen infor­mieren zu wollen und greift auf die­selben Zahlen und ein teil­weise ähn­li­ches Framing wie die „Tages­schau“ zurück:

„In Mün­chen gingen etwa 1000 Men­schen gegen die Corona-Maß­nahmen auf die Straße. In Fürth waren es 1900, 60 Men­schen kamen zu einer Gegen-Demons­tra­tion. Rund 300 Men­schen demons­trierten in Celle gegen Corona-Ver­schwö­rungs­my­then und für einen wirk­samen Schutz gegen die Pan­demie. Sie wen­deten sich vor allem gegen die Bewe­gung „Celle steht auf“. „[13]

Neu­trale Bericht­erstat­tung im NDR

Der Nord­deut­sche Rund­funk (NDR) erwähnt die regie­rungs­kri­ti­sche Demons­tra­tion in Celle nur am Rande, geht jedoch nicht auf das oben beschrie­bene, neu gegrün­dete Bündnis ein:

„Eben­falls ange­mel­dete Demons­tra­tionen in Lüne­burg, Celle und Uelzen gegen die Corona-Politik ver­liefen nach Poli­zei­an­gaben ruhig. Abstände seien ein­ge­halten und Masken getragen worden. In der neuen Corona-Ver­ord­nung ist eine FFP2-Mas­ken­pflicht bei Demons­tra­tionen ent­halten. Grund sei, dass bei sol­chen Ver­samm­lungen regel­mäßig eine große Anzahl von Men­schen für einen län­geren Zeit­raum so dicht gedrängt zusam­men­treffe, dass das Abstands­gebot unter­schritten werde.“[14]

Was bleibt als Fazit?

Folgt man der Bericht­erstat­tung der zitierten Online­me­dien, gab es am Samstag, dem 15.01.2022 in der nie­der­säch­si­schen Stadt zwei Veranstaltungen:

  1. Das „Akti­ons­bündnis Gelebte Demo­kratie“ mit den Mel­dungen nach 220 oder 300 Teil­neh­mern, wel­ches sich für Imp­fungen, für Soli­da­rität und gegen die Quer­denken-Bewe­gung posi­tio­niert. Mit dem eigenen Anspruch eines Kampfes gegen „Falsch­in­for­ma­tionen“ und gegen Feinde der Demo­kratie nimmt man es offenbar weniger genau. Ob die Angaben zur Teil­neh­mer­zahl stimmen, kann an dieser Stelle nicht bewertet werden.
  2. Celle steht auf“ mit angeb­lich 200 Teil­neh­mern (vgl. hierzu Bericht­erstat­tung auf Cri­tical News). Hier wende man sich gegen die staat­li­chen Corona-Maß­nahmen. Das Framing ist rechts und Teil­nehmer würden Ver­schwö­rungs­my­then und Falsch­in­for­ma­tionen ver­breiten. Ob rechtes Gedan­kengut tat­säch­lich einen maß­geb­li­chen Ein­fluss auf die Bewe­gung hat, wird jeweils geflis­sent­lich aus­ge­blendet und deckt sich nicht mit den eigenen Beob­ach­tungen des Redak­teurs. Angeb­lich gehöre „Celle steht auf“ zu den Quer­den­kern. Belege für diese unwahre Tat­sa­chen­be­haup­tung werden nicht gegeben. Kein Bei­trag ent­larvt diese unwahre Zuord­nung und weist damit auf die Ver­brei­tung von Fake News durch das Akti­ons­bündnis hin oder gibt auch nur einen Beleg, wes­halb „Celle steht auf“ demo­kra­tie­feind­lich sei.  Auch eine inhalt­liche Aus­ein­an­der­set­zung mit den Zielen der Demons­tranten ist in keinem der Artikel erkennbar, wäh­rend dem Akti­ons­bündnis hierfür breiter Raum ein­ge­räumt wird. Kom­plett aus­ge­blendet werden daher wohl auch kon­krete Rede­bei­träge, die ein objek­tives Bild abgeben könnten.

Ver­an­stal­tung 1) wird positiv beworben und erhält kei­nerlei Kritik, Ver­an­stal­tung 2) wird ent­weder von den jewei­ligen Autoren direkt in ein schlechtes Licht gerückt oder aber durch Vor­würfe des Bünd­nisses. Hin­ter­fragt wird nichts. So wurde z. B. bereits lange vor Beginn der öffent­li­chen Dis­kus­sion über eine mög­liche Impf­pflicht (für alle oder für bestimmte Berufs­gruppen) von „Celle steht auf“ hiervor gewarnt. Anders als in den angeb­li­chen Qua­li­täts­me­dien weist die Grup­pie­rung regel­mäßig – so auch am 15.01.2022 – auf die nur bedingte Zulas­sung der Covid-19-Vak­zine hin, die sich noch in der kli­ni­schen Studie befinden, für die aber den­noch bereits vor Abschluss der sel­bigen eine Impf­pflicht für bestimmte Berufs­gruppen beschlossen wurde und zudem zeitnah eine all­ge­meine Impf­pflicht dis­ku­tiert wird. Dies wider­spricht unter anderem dem Nürn­berger Kodex und dem Zivil­pakt. Wenn also das Akti­ons­bündnis für das Impfen und für Wis­sen­schaft­lich­keit stehen will, stellt sich die Frage, ob deren Teil­neh­mern dieses Wissen auch ent­spre­chend deut­lich trans­por­tiert wird.


[1] PR „Demo und Grün­dung Akti­ons­bündnis Gelebte Demo­kratie *** aktua­li­siert“ auf „celler​-presse​.de“ vom 13.01.2022. Auf­zu­rufen unter https://​celler​-presse​.de/​2​0​2​2​/​0​1​/​1​3​/​d​e​m​o​-​u​n​d​-​g​r​u​e​n​d​u​n​g​-​a​k​t​i​o​n​s​b​u​e​n​d​n​i​s​-​g​e​l​e​b​t​e​-​d​e​m​o​k​r​a​t​ie/, zuletzt auf­ge­rufen am 17.01.2022

[2] „Ver­samm­lungs­recht­liche Aktion gegen Corona-Maß­nahmen in der Celler Innen­stadt“ auf „celler​-presse​.de“ vom 04.01.2022. Auf­zu­rufen unter https://​celler​-presse​.de/​2​0​2​2​/​0​1​/​0​4​/​v​e​r​s​a​m​m​l​u​n​g​s​r​e​c​h​t​l​i​c​h​e​-​a​k​t​i​o​n​-​g​e​g​e​n​-​c​o​r​o​n​a​-​m​a​s​s​n​a​h​m​e​n​-​i​n​-​d​e​r​-​c​e​l​l​e​r​-​i​n​n​e​n​s​t​a​dt/, zuletzt auf­ge­rufen am 18.01.2022

[3] PR „Demo und Grün­dung Akti­ons­bündnis Gelebte Demo­kratie *** aktua­li­siert“ auf „celler​-presse​.de“ vom 13.01.2022. Auf­zu­rufen unter https://​celler​-presse​.de/​2​0​2​2​/​0​1​/​1​3​/​d​e​m​o​-​u​n​d​-​g​r​u​e​n​d​u​n​g​-​a​k​t​i​o​n​s​b​u​e​n​d​n​i​s​-​g​e​l​e​b​t​e​-​d​e​m​o​k​r​a​t​ie/, zuletzt auf­ge­rufen am 17.01.2022

[4] „UNGEIMPFTE WAGENKNECHT: Warum Linken-Poli­ti­kerin so klar gegen die Impf­pflicht ist | WELT Inter­view“ auf „you​tube​.com“ vom 12.01.2022, 00:19 min. bis 07:16 min. Auf­zu­rufen unter https://​www​.you​tube​.com/​w​a​t​c​h​?​v​=​v​8​U​X​u​W​7​0​Xx8, zuletzt auf­ge­rufen am 18.01.2022

[5] Boris Reit­schuster „Duell Wagen­knecht gegen Lau­ter­bach bei Will: Sys­temm­edien hyper­ven­ti­lieren und framen. Pein­liche Ver­suche, die „Linke“ nie­der­zu­schreiben“ auf „reit​schuster​.de“ vom 01.11.2021. Auf­zu­rufen unter https://​reit​schuster​.de/​p​o​s​t​/​d​u​e​l​l​-​w​a​g​e​n​k​n​e​c​h​t​-​g​e​g​e​n​-​l​a​u​t​e​r​b​a​c​h​-​b​e​i​-​w​i​l​l​-​s​y​s​t​e​m​m​e​d​i​e​n​-​h​y​p​e​r​v​e​n​t​i​l​i​e​r​e​n​-​u​n​d​-​f​r​a​m​en/, zuletzt auf­ge­rufen am 18.01.2022

[6] Sarah Wagen­knecht „„Jetzt zählt das Wir“? Meine Ant­wort auf die Soli­da­ri­täts­heuchler. Wagen­knechts Wochen­kom­mentar #11.“ auf invidious​.sno​pyta​.org vom 30.04.2020, 03:47 min. bis 06:18 min. Auf­zu­rufen unter https://​invidious​.sno​pyta​.org/​w​a​t​c​h​?​v​=​G​i​U​8​5​X​3​T​6​P​o​&​&​l​i​s​t​=​P​L​W​M​O​k​E​Y​8​1​Q​p​i​C​-​0​f​m​6​o​s​p​J​H​G​M​X​5​_​a​_​B​Y​o​&​l​i​s​t​e​n​=​1​&​d​a​r​k​_​m​o​d​e​=​t​rue, zuletzt auf­ge­rufen m 18.01.2022

[7] Welzer, Harald „Täter – Wie aus ganz nor­malen Men­schen Mas­sen­mörder werden“ Frank­furt am Main (S. Fischer), 2005, S. 63

[8] Thomas Kopietz „“Auf­ge­heizte und aggres­sive Stim­mung“: Demo gegen Corona-Regeln in Nie­der­sachsen eska­liert“ auf „hna​.de“ vom 14.01.2022 um 09:26 Uhr. Auf­zu­rufen unter https://​www​.hna​.de/​l​o​k​a​l​e​s​/​g​o​e​t​t​i​n​g​e​n​/​p​o​l​i​z​e​i​-​a​n​t​i​-​c​o​r​o​n​a​-​d​e​m​o​-​e​s​k​a​l​i​e​r​t​-​9​1​2​3​5​0​0​2​.​h​tml, zuletzt auf­ge­rufen am 17.01.2022

[9] „Pro­test gegen Corona-Leugner auch in Celle“ auf „tages​schau​.de“ vom 15.01.2022 um 14:50 Uhr. Auf­zu­rufen unter https://​www​.tages​schau​.de/​n​e​w​s​t​i​c​k​e​r​/​l​i​v​e​b​l​o​g​-​s​a​m​s​t​a​g​-​1​0​3​.​h​tml, zuletzt auf­ge­rufen am 17.01.2022

[10] „Vierte Imp­fung bis Sommer gefor­dert“ auf „taz​.de“ vom 15.01.2022. Auf­zu­rufen unter https://​taz​.de/​A​k​t​u​e​l​l​e​-​N​a​c​h​r​i​c​h​t​e​n​-​i​n​-​d​e​r​-​C​o​r​o​n​a​k​r​i​s​e​/​!​5​8​2​8​4​37/, zuletzt auf­ge­rufen am 18.01.2022

[11] „Wird Eschede das neue Heten­dorf?“ auf „celler​-presse​.de“ vom 22.05.2020. Auf­zu­rufen unter https://​celler​-presse​.de/​2​0​2​0​/​0​5​/​2​2​/​w​i​r​d​-​e​s​c​h​e​d​e​-​d​a​s​-​n​e​u​e​-​h​e​t​e​n​d​o​rf/, zuletzt auf­ge­rufen am 18.01.2022

[12] Gun­ther Mein­renken „Celler setzen Zei­chen gegen Quer­denken“ auf „cz​.de“ vom 15.01.2022 um 16:23 Uhr. Auf­zu­rufen unter https://​www​.cz​.de/​C​e​l​l​e​/​A​u​s​-​d​e​r​-​S​t​a​d​t​/​C​e​l​l​e​-​S​t​a​d​t​/​C​e​l​l​e​r​-​s​e​t​z​e​n​-​Z​e​i​c​h​e​n​-​g​e​g​e​n​-​Q​u​e​r​d​e​n​ker, zuletzt auf­ge­rufen am 17.01.2022

[13] Anika Mal­d­acker, Manuel Fritsch und Carolin Buch­heim „Corona-Pro­test und Gegen-Demo: Meh­rere tau­send Men­schen demons­trieren in Frei­burg“ auf „badi​sche​-zei​tung​.de“ vom 15.01.2022 um 19:15 Uhr. Auf­zu­rufen unter https://www.badische-zeitung.de/corona-protest-und-gegen-demo-mehrere-tausend-menschen-demonstrieren-in-freiburg–208026647.html, zuletzt auf­ge­rufen am 17.01.2022

[14] „Pro­teste gegen Corona-Maß­nahmen in meh­reren Städten“ auf „ndr​.de“ vom 15.01.2022 um 17:15 Uhr. Auf­zu­rufen unter https://​www​.ndr​.de/​n​a​c​h​r​i​c​h​t​e​n​/​n​i​e​d​e​r​s​a​c​h​s​e​n​/​P​r​o​t​e​s​t​e​-​g​e​g​e​n​-​C​o​r​o​n​a​-​M​a​s​s​n​a​h​m​e​n​-​i​n​-​m​e​h​r​e​r​e​n​-​S​t​a​e​d​t​e​n​,​p​r​o​t​e​s​t​e​2​4​6​.​h​tml, zuletzt auf­ge­rufen am 17.01.2022

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Fred Mayer
Fred Mayer
8 Monate zuvor

April 1933. Kauft nicht beim Juden. Später in Ghettos zusammen getrieben. Bewusste Aus­gren­zungen salon­fähig machen. Ich habe nie begreifen können, dass die Genera­tion unserer Eltern so mas­sen­haft diesem Faschismus den Boden bereitet hat. Hal­den­wanger, Prä­si­dent des Ver­fas­sun­gungs­schutzes, stellt die Impf­gegner mit Staats­feinden gleich. Eli­te­pro­fes­soren der Goethe-Uni­ver­sität Frank­furt sym­pa­thi­sieren unge­niert und öffent­lich mit dem Gedanken, „Impf­gegner“ gemäß ver­gan­gener Machart mor­gens um 5 Uhr zum Impfen abholen zu lassen, wie unlängst einer bekannten Zei­tung der glei­chen Stadt zu ent­nehmen war, diese Ent­glei­sung war zwar nicht an pro­mi­nenter Stelle zu ent­nehmen, wohl aber in den Kom­men­tar­spalten als Leser­briefe getarnt. Will­kommen im neuen Faschismus.