Kurz­check: Aktua­li­sierte Unfall­ver­si­che­rung Con­ceptIF best pro­tect plus

Zum 29.04.2021 hat der Asse­ku­ra­deur Con­ceptIF aus Ham­burg seine Unfall­ta­rife bei der Zurich um einen Side­letter ergänzt, der im defi­nierten Umfang Impf­schäden infolge der Vak­zine gegen Covid-19 ein­schließt:

© 2021-08-01 Cri­tical News – Nicht alle wollen sich mit expe­ri­men­tellen Vak­zinen spritzen lassen

„In Ergän­zung zu den zwi­schen Ihnen und Zurich ver­trag­lich zugrunde gelegten Ver­si­che­rungs­be­din­gungen gilt als Unfall auch eine Schutz­imp­fung, die eine Gesund­heits­schä­di­gung (Impf­schaden) ver­ur­sacht, gegen die fol­gende Infektionskrankheit:

· SARS-CoV‑2

Ein Impf­schaden ist eine Gesund­heits­schä­di­gung, die über das übliche Ausmaß einer Impf­re­ak­tion (z. B. Fieber, Müdig­keit, Schwel­lung an der Ein­stich­stelle, Kopf­schmerzen) hinausgeht.

Vor­aus­set­zung ist:

· der Impf­stoff wurde sei­tens der Euro­päi­schen Kom­mis­sion auf Emp­feh­lung der EMA zugelassen.

· die Imp­fung wurde gesetz­lich vor­ge­schrieben bzw. von einer zustän­digen Behörde ange­ordnet oder empfohlen.

· der Impf­schaden wurde zunächst nach den Vor­gaben des deut­schen Infek­ti­ons­schutz­ge­setzes ärzt­lich gemeldet und behörd­lich erfasst.

Die ver­trag­lich ver­ein­barten War­te­zeiten finden für Schutz­imp­fungen gegen SARS-CoV‑2 keine Anwendung.

Die Infek­tion mit SARS-CoV‑2 gilt als nicht mitversichert.“

Einer dieser Tarife ist der im Dezember 2017 ein­ge­führte Tarif Con­ceptIF best pro­tect plus.

Der Tarif ist ver­kaufs­offen für Per­sonen mit den Ein­tritts­al­tern 0 bis 69 Jahre. Dabei gelten die Berufs­gruppen A (männ­liche und weib­liche Per­sonen ohne jeg­liche kör­per­liche Tätig­keit), B (männ­liche und weib­liche Per­sonen mit kör­per­li­cher oder hand­werk­li­cher Tätig­keit) und K (Kinder bis 17 Jahren).

Zu diesem Tarif sind fol­gende Leis­tungs­arten versicherbar:

  • Inva­li­dität ohne Pro­gres­sion (Kinder max. 300.000 Euro, Erwach­sene max. 500.000 Euro)
  • Inva­li­dität mit 225 % Pro­gres­sion (Kinder max. 250.000 Euro, Erwach­sene max. 450.000 Euro)
  • Inva­li­dität mit 350 % Pro­gres­sion (Kinder max. 200.000 Euro, Erwach­sene max. 400.000 Euro)
  • Inva­li­dität mit 500 % Pro­gres­sion (Kinder max. 150.000 Euro, Erwach­sene max. 280.000 Euro)
  • Unfall­rente ab 50 % Inva­li­dität (Kinder max. 2.500 Euro, Erwach­sene max. 3.000 Euro)
  • Unfalltod (Kinder max. 100.000 Euro, Erwach­sene max. 200.000 Euro)
  • Unfall­kran­ken­haus­ta­ge­geld mit Gene­sungs­geld (Kinder max. 100 Euro, Erwach­sene max. 150 Euro)

Ein ggf. mit­ver­si­chertes Unfall­kran­ken­haus­ta­ge­geld wird für bis zu fünf Jahre, Gene­sungs­geld für bis zu 500 Tage geleistet.

Die Leis­tungen können optional mit einer Aktiv­dy­namik von 5 % ver­sehen werden. Diese Dynamik gilt für die Leis­tungs­arten Inva­li­dität, Unfalltod, sowie Unfall­kran­ken­haus­ta­ge­geld und Gene­sungs­geld, nicht jedoch für die Unfall­rente. Bedin­gungs­seitig greift die Dynamik auch für eine ver­si­cherte Über­gangs­leis­tung sowie ein Unfall­ta­ge­geld, aller­dings stehen diese Leis­tungs­arten im Online­rechner nicht zum Abschluss zur Verfügung.

Nicht ver­si­cher­bare Leis­tungs­arten sind insbesondere:

  • Unfall­ta­ge­geld
  • Über­gangs­leis­tung
  • Pfle­ge­geld
  • Ein­mal­leis­tung bei Ein­tritt defi­nierter schwerer Erkrankungen
  • Über­nahme von Heil­kosten bei unfall­be­dingter Unter­brin­gung in einem Ein- oder Zwei­bett­zimmer sowie Kosten für eine pri­vat­ärzt­liche Behandlung

Bei­trags­freie Leis­tungen sind unter anderem:

  • Ber­gungs­kosten bis 100.000 Euro
  • Kos­me­ti­sche Ope­ra­ti­ons­kosten bis 50.000 Euro
  • Kur­bei­hilfe bis 10.000 Euro
  • Behin­de­rungs­be­dingte Mehr­auf­wen­dungen bis 50.000 Euro

Die Risi­ko­fragen für die Unfall­ver­si­che­rung beziehen sich auf Unfälle wäh­rend der letzten fünf Jahre vor Antrags­stel­lung sowie auf „erheb­liche“ Krank­heiten und Gebre­chen, die bestehen oder bestanden haben. Weder wird defi­niert, wann eine Krank­heit oder ein Gebre­chen als „erheb­lich“ gilt noch erfolgt für diese Frage eine zeit­liche Befris­tung. Somit kann unter Umständen ein erhöhtes Risiko einer vor­ver­trag­li­chen Anzei­ge­pflicht­ver­let­zung zu Lasten des Ver­si­che­rungs­neh­mers bestehen.

Gesund­heits­fragen im Tarif­rechner von ConceptIF

Aus­ge­wählte Leis­tungen des Tarifs best pro­tect plus von ConceptIF

  • Inno­va­ti­ons­klausel
  • Garantie, dass nicht zum Nach­teil der ver­si­cherten Person von den unver­bind­li­chen Emp­feh­lungen des Arbeits­kreises Bera­tungs­pro­zesse (Arbeits­kreis-Garantie) mit dem jeweils aktu­ellen Stand abge­wi­chen wird
  • Ver­bes­serte Glie­der­taxe für die Inva­li­di­täts­leis­tung mit Inva­li­di­täts­grad 100 % bei Stimm­ver­lust sowie defi­nierten Inva­li­di­täts­graden für benannte innere Organe
  • Kür­zung der Leis­tung (und nicht des Pro­zent­satzes vom Inva­li­di­täts­grad) bei Mit­wir­kung von Krank­heiten oder Gebre­chen erst ab einem Mit­wir­kungs­an­teil von über 50 Pro­zent, im Rahmen der Unfall­rente abwei­chend bereits ab 50 Prozent
  • Mit­ver­si­che­rung von Eigen­be­we­gungen inklu­sive Schäden an Menisken, Knor­peln bzw. durch Bauch- und Unterleibsbrüche
  • Ab einem unfall­be­dingten Inva­li­di­täts­grad von min­des­tens 50 % (ohne Berück­sich­ti­gung der ver­bes­serten Glie­der­taxe oder des ver­bes­serten Mit­wir­kungs­an­teils) wird zehn Jahre nach dem Unfalltag ein­malig die zum Unfalltag gül­tige Inva­li­di­täts­grund­summe erneut gezahlt, sofern die ver­si­cherte Person zu diesem Zeit­punkt noch lebt
  • Gering­fü­gig­keits­klausel
  • Immun­klausel (3 Monate War­te­zeit). Die Mel­de­frist bei ver­si­cherten Infek­ti­ons­krank­heiten beginnt bedin­gungs­gemäß mit der Fest­stel­lung einer Inva­li­dität infolge einer ver­si­cherten Infek­tion durch einen Arzt.
  • Ver­si­che­rungs­schutz für eine Inva­li­dität infolge von Schutz­imp­fungen gegen ver­si­cherte Infek­ti­ons­krank­heiten sowie ergän­zend einer Imp­fung gegen SARS-CoV‑2. Die Immun­klausel gilt für alle Leis­tungs­arten, inso­fern z.B. auch für ein Kran­ken­haus­ta­ge­geld infolge einer im Ein­zel­fall mit­ver­si­cherten Imp­fung gegen Covd-19
  • Ver­si­che­rungs­schutz für gering­fü­gige Haut- oder Schleim­haut­ver­let­zungen über den Umfang der kon­kret benannten Infek­ti­ons­er­kran­kungen der Immun­klausel hinaus, sofern dem Ver­si­cherer das ursäch­liche Ereignis inner­halb von vier Wochen ange­zeigt wurde
  • Summen- und Bedin­gungs­dif­fe­renz­de­ckung bis zu 12 Monate ab Antrags­stel­lung in Höhe von maximal 25.000 Euro inklu­sive etwaiger Progressionsleistungen
  • Helm­klausel: um 10 Pro­zent erhöhte Inva­li­di­täts­leis­tung bei Fahr­rad­un­fällen mit han­dels­üb­li­chem Schutz­helm. Anders als im Tarif com­plete plus besteht kein Anspruch auf erhöhte Leis­tung, wenn bei Reit­un­fällen ein ent­spre­chender Reit­helm getragen wird.
  • Kom­a­geld für bis zu 20 Wochen à 200 Euro je Woche. Zusätz­lich besteht Anspruch auf Leis­tungen bei Ein­stu­fung in die Pfle­ge­stufen I, II bzw. III. Seit 2017 gilt das Pfle­ge­stär­kungs­ge­setz II, das die dama­ligen Pfle­ge­stufen durch Pfle­ge­grade ersetzt hat. Eine Anpas­sung der Bedin­gungen zu diesem Punkt ist bis­lang nicht erfolgt.
  • Roo­ming-In-Leis­tungen für die Dauer einer medi­zi­nisch not­wen­digen voll­sta­tio­nären Heil­be­hand­lung à 80 Euro je Nacht für mit­ver­si­cherte Kinder unter 18 Jahren auch dann, wenn kein Unfall­kran­ken­haus­ta­ge­geld als Leis­tung ver­ein­bart wurde
  • Alters­un­ab­hän­gige Mit­ver­si­che­rung von Nah­rungs­mit­tel­ver­gif­tungen sowie sons­tigen Ver­gif­tungen durch Ein­nahme gif­tiger Stoffe durch den Schlund
  • Ver­si­che­rungs­schutz besteht für Unfälle unmit­telbar durch einen Schlag­an­fall, Herz­in­farkt, epi­lep­ti­schen Anfall oder andere Krampf­an­fälle, die den ganzen Körper der ver­si­cherten Person erfassen
  • Aus­drück­liche Mit­ver­si­che­rung von benannten Ein­griffen am Körper der ver­si­cherten Person (Schneiden von Nägeln, Hüh­ner­augen oder Hornhaut)
  • Aus­drück­liche Mit­ver­si­che­rung von unfrei­wil­ligem Flüssigkeits‑, Nah­rungs­mittel- oder Sauerstoffentzug
  • Bei­trags­be­freiung bei Arbeits­lo­sig­keit bis zu drei Jahre mög­lich, sofern der Ver­si­che­rungs­nehmer das 58. Lebens­jahr bei Ein­tritt der Arbeits­lo­sig­keit noch nicht voll­endet hat
  • Kos­ten­über­nahme für die Unter­brin­gung von Haus­tieren nach einem ver­si­cherten Unfall bis zu 6 Wochen sowie Kosten für den Rück­trans­port mit­rei­sender Haustiere
  • Aus­drück­li­cher Ver­zicht zur Scha­den­min­de­rung eine Ope­ra­tion durch­führen zu müssen (Ope­ra­ti­ons­ob­lie­gen­heit)
  • Mit­ver­si­che­rung unfall­be­dingter psy­chi­scher und ner­vöser Stö­rungen, sofern es sich um eine durch den Unfall ver­ur­sachte orga­ni­sche Erkran­kung des Ner­ven­sys­tems oder eine durch den Unfall neu ent­stan­dene Epi­lepsie handelt
  • Ver­si­che­rungs­schutz, wenn die ver­si­cherte Person das 18.Lebensjahr noch nicht voll­endet hat und der Unfall durch Her­stel­lung oder Gebrauch selbst­ge­bauter Feu­er­werks­körper ent­standen ist und kein Zusam­men­hang mit einer beab­sich­tigten Sach­be­schä­di­gung oder Kör­per­ver­let­zung besteht
  • Ver­si­che­rungs­schutz, wenn die ver­si­cherte Person das 18. Lebens­jahr noch nicht voll­endet hat oder ent­mün­digt ist und die Straftat im Führen eines Land- oder Was­ser­fahr­zeuges ohne Füh­rer­schein besteht oder ein unbe­fugter Gebrauch eines Fahr­zeuges vor­liegt (§ 248b Straf­ge­setz­buch). Vor­aus­set­zung ist, dass keine wei­tere Straftat zur Ermög­li­chung der Fahrt begangen wurde
  • Mit­ver­si­che­rung von Gesund­heits­schäden durch recht­mä­ßige Ver­tei­di­gung oder Ret­tung von Men­schen, Tieren oder Sachen (z. B. zwi­schen Ein­greifen in den Kampf zwi­schen zwei Hunden oder in einen Über­fall auf Seiten des Angegriffenen)
  • Bis zu einem Leis­tungs­be­trag von 20.000 Euro wird im Rahmen der Todes­fall­leis­tung der Aus­schluss für Unfälle infolge von Straf­taten nicht berücksichtigt
  • Vor­schuss­leis­tung bis 25.000 Euro, auch wenn keine Leis­tung bei Unfalltod ver­ein­bart wurde, aller­dings nur wenn für die ver­si­cherte Person aus Sicht der Ärzte keine Lebens­ge­fahr mehr besteht
  • Kos­ten­über­nahme für sta­tio­näre Desen­si­bi­li­sie­rungs­maß­nahmen auf­grund all­er­gi­scher Reak­tionen nach nicht infek­ti­ons­be­dingten Insek­ten­sti­chen, nicht jedoch ‑bissen
  • Sofort­leis­tung bei Schwer­ver­let­zungen bis 10.000 Euro, erhöht bei Bau oder Kauf eines Eigen­heims auf bis zu 30.000 Euro
  • Ein­mal­zah­lung bei Kno­chen­bruch oder Bän­der­rissen (Gips­geld) in Höhe von 200 Euro
  • Bei unfall­be­dingten ambu­lant durch­ge­führten Reha­bi­li­ta­ti­ons­maß­nahmen wird ein pau­schaler Kos­ten­zu­schuss in Höhe des ver­ein­bartem Kran­ken­haus­ta­ge­geld pro nach­ge­wie­senem Behand­lungstag gezahlt
  • Kos­ten­über­nahme für Haus­halts­hilfe, Kin­der­be­treuung und Nach­hil­fe­un­ter­richt bis 100,- Euro täg­lich und für ins­ge­samt 6 Monate
  • Kos­ten­über­nahme für psy­cho­lo­gi­sche Sofort­hilfe durch ärzt­liche oder psy­cho­lo­gi­sche Psy­cho­the­ra­peuten nach einem Raub­über­fall oder einer Gei­sel­nahme sub­si­diär bis 1.000 Euro
  • Dekom­pres­si­ons­kam­mer­kosten bis 50.000 Euro, unab­hängig von der Ein­hal­tung des Tauch­richt­li­nien. Nicht ver­si­chert sind jedoch Druck­kam­mer­kosten, die nicht im Zusam­men­hang mit Tauch­un­fällen stehen (z. B. Dekom­pres­si­ons­kam­mer­be­hand­lungen nach einer Koh­len­mon­oxyd­ver­gif­tung oder Gasbrand-Infektion)
  • Über­nahme von Eigen­be­halts­kosten bei sta­tio­närer Behand­lung bis 28 Tage à 10 Euro, sofern ein Unfall­kran­ken­haus­ta­ge­geld von min­des­tens 25 Euro ver­si­chert ist
  • Kein Aus­schluss bei Blu­tungen aus inneren Organen und Gehirnblutung
  • Mit­ver­si­chert sind Unfälle durch Geistes- oder Bewusst­seins­stö­rungen, die durch Trun­ken­heit oder Ein­nahme von (auch nicht ärzt­lich ver­ord­neten) Medi­ka­menten ver­ur­sacht sind. Bei Bewusst­seins­stö­rungen, die infolge von Trun­ken­heit beim Lenken von Kraft­fahr­zeugen vor­liegen, besteht der Ver­si­che­rungs­schutz jedoch nur dann, wenn der Blut­al­ko­hol­ge­halt unter 1,6 Pro­mille liegt. Bis zu einem Leis­tungs­be­trag von 20.000 Euro wird im Rahmen der Todes­fall­leis­tung der Aus­schluss für Unfälle infolge von Bewusst­seins­stö­rungen nicht berücksichtigt

Aus­ge­wählte Ein­schrän­kungen des Tarifs best pro­tect plus von ConceptIF

  • Ver­bes­serte Glie­der­taxe ent­fällt für eine ggf. mit­ver­si­cherte Unfallrente
  • Im Rahmen der Unfall­rente keine Ren­ten­ga­ran­tie­zeit oder Pas­siv­dy­namik
  • Abwei­chende Mel­de­frist für Leis­tungen aus der Unfall­rente gegen­über einer sons­tigen Inva­li­di­täts­leis­tung:
  • Ein­tritt einer bedin­gungs­sei­tigen Inva­li­dität: 12 Monate
    • Ärzt­liche Fest­stel­lung einer bedin­gungs­sei­tigen Inva­li­dität: 36 Monate, abwei­chend 15 Monate im Rahmen der Unfallrente
    • Mel­dung einer bedin­gungs­sei­tigen Inva­li­dität beim Ver­si­cherer: 36 Monate, abwei­chend 15 Monate im Rahmen der Unfallrente
  • Nicht ver­si­chert sind Schäden durch das plötz­liche Ein­dringen von Erre­gern durch Augen, Mund oder Nase
  • Impf­schäden gegen Covid-19 sind nur ver­si­chert, wenn
    • a) diese nach den Vor­gaben des deut­schen Infek­ti­ons­schutz­ge­setzes ärzt­lich gemeldet und behörd­lich erfasst worden sind (unklar: was ist, wenn der Impf­arzt keine ent­spre­chende Mel­dung abgibt oder die Behörde einen gemel­deten Impf­schaden nicht erfasst?)
    • der Impf­stoff sei­tens der Euro­päi­schen Kom­mis­sion auf Emp­feh­lung der EMA zuge­lassen wurde (unklar: gilt dies auch bei bedingter Zulassung?)
    • die Imp­fung gesetz­lich vor­ge­schrieben wurde bzw. von einer zustän­digen Behörde ange­ordnet oder emp­fohlen wurde

Es müssen also gleich alle diese Vor­aus­set­zungen gleich­zeitig erfüllt sein. Unklar ist auch, ob mRNA-Gen-Nicht-The­ra­pien (z. B. die Vak­zine von Bio­N­Tech und Moderna) unter die Defi­ni­tion der ver­si­cherten „Impf­stoffe“ fallen sollen. Unklar bleibt auch, ob für die Gewäh­rung des Ver­si­che­rungs­schutzes Beweis­erleich­te­rungen nach § 287 ZPO mög­lich sind oder ob ein Voll­be­weis zu erbringen ist

  • Keine Mit­ver­si­che­rung von Bewusst­seins­stö­rungen infolge von epi­lep­ti­schen oder sons­tigen Anfällen, des Ver­ab­rei­chens von K.O‑Tropfen sowie durch Wit­te­rungs­be­din­gungen. Ledig­lich gemäß Zwi­schen­über­schrift von Ziffer 56 der beson­deren Bedin­gungen könnte der Ein­druck erweckt werden, dass Herz-Kreis­lauf-Stö­rungen (z. B. Ohn­machts­an­fälle, Schwindel) gene­rell mit­ver­si­chert wären „56. Geistes- und Bewusst­seins­stö­rungen durch Herz-Kreis­lauf­stö­rung, Schlag­an­fall, Über­mü­dung, Alkohol oder Medi­ka­mente“; der Wort­laut der Bedin­gungen weist diese Leis­tung jedoch nicht aus.

Positiv ist, dass bei Unfalltod bis in Höhe von 20.000 Euro auf die Anwen­dung des Aus­schlusses für Unfälle infolge von Bewusst­seins­stö­rungen ver­zichtet wird.

  • Keine Ein­mal­leis­tung bei defi­nierten schweren Erkran­kungen (z.B. Krebs, Herz­in­farkt, Schlaganfall)
  • Ohne unfall­be­dingte Beschä­di­gung oder Zer­stö­rung von künst­li­chem Zahn­ersatz. Ver­si­chert ist allein der Ver­lust natür­li­cher Zähne im Rahmen der kos­me­ti­schen Operationskosten
  • Keine Über­nahme von Dol­metscher­kosten bei Unfällen im Ausland
  • Keine Ein­mal­leis­tung bei unfall­be­dingter Fehl­ge­burt
  • Kein Ver­si­che­rungs­schutz bei Arm­bruch oder Ober­schen­kel­hals­bruch (Schen­kel­hals­bruch­fraktur) unab­hängig von der Ursache
  • GDV-Garantie mit Stand 2014 bezogen auf die AUB CIF:PRO 2018, nicht jedoch ein­schließ­lich der beson­deren Bedin­gungen. Diese Ein­schrän­kung kann durch die bedin­gungs­sei­tige Garantie geheilt werden, wonach min­des­tens im Umfang der unver­bind­li­chen Emp­feh­lungen des Arbeits­kreises Bera­tungs­pro­zesse regu­liert wird
  • Ab Voll­endung des 75. Lebens­jahres bei gleich­blei­bendem Bei­trag  Weg­fall der Progressionsstaffel:

„Der Kunde hat zu diesem Zeit­punkt das Recht den Ver­trag anzu­passen und auf die Leis­tungsart „Inva­li­di­täts­schutz ohne Pro­gres­sion“ umzustellen.“

Vom 85. bis 100. Lebens­jahr jähr­liche Redu­zie­rung der Inva­li­di­täts­leis­tung bei gleich­blei­bendem Bei­trag um 5 %. Auf­he­bung des Ver­trages bei Voll­endung des 100. Lebensjahres

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