Kurz­check: Hun­de­ope­ra­ti­ons­kos­ten­ver­si­che­rung der Uelzener

Zum 01.04.2021 hat die Uelzener ihre aktu­elle Tier­ope­ra­ti­ons­kos­ten­ver­si­che­rung für Katzen und Hunde auf den Markt gebracht, wäh­rend das ent­spre­chende Pro­dukt für Pferde zuletzt zum 15.12.2020 aktua­li­siert wurde. An dieser Stelle soll nur der Tarif für Hunde näher bespro­chen werden.

Der Ver­si­che­rungs­schutz für Hunde steht zur Ver­fü­gung in den Tarif­va­ri­anten basis (ABTV, BOPHuB 2021), pre­mium (ABTV, BOPHuP 2021) bzw. pre­mium plus (ABTV, BOPHuPP 2021).

Bei der Uelzener ist Ver­si­che­rungs­schutz auch für weder gechippte oder täto­wierte Hunde mög­lich. Eine Angabe im Online-Antrag ist aus­drück­lich freiwillig.

Gechippt, na und? — © 2021 Foto: K. Kaufmann

War­te­zeit auch für unfall­be­dingte Behandlungen

Im Rahmen der Hun­de­ope­ra­ti­ons­kos­ten­ver­si­che­rung gilt eine all­ge­meine War­te­zeit von 30 Tagen ab Ver­trags­be­ginn, im Rahmen der optio­nalen Mit­ver­si­che­rung von Zucht­hün­dinnen gilt für Ope­ra­tionen von deren Welpen eine War­te­zeit von 30 Tagen ab Voll­endung der Geburt. Es besteht also kein Ver­si­che­rungs­schutz für eine bereits bei Antrags­stel­lung bestehende Träch­tig­keit und die daraus gebo­renen Welpen. Die all­ge­meine War­te­zeit gilt auch für unfall­be­dingte Behandlungen.

Für beson­dere Ope­ra­tionen, Ope­ra­tionen auf­grund vor­ver­trag­lich nicht bekannter Erkran­kungen bzw. vor­ver­trag­lich nicht bekannter Fehl­ent­wick­lungen sowie für Kas­tra­tionen und Ste­ri­li­sa­tionen besteht eine War­te­zeit von einem Jahr. Beson­dere Ope­ra­tionen im Sinne der Bedin­gungen sind:

  • Becken­os­teo­tomie / Umstellungsosteotomie
  • Ope­ra­tionen infolge des brachy­ze­phalen Syn­droms (Kurz- bzw. Rundköpfigkeit
  • Dener­va­tion / Nervenschnitt
  • Disti­chiasis
  • Ektro­pium (Hän­gelid)
  • Entro­pium / Rolllid
  • Femur­kopf­re­sek­tion
  • Herz­ope­ra­tionen
  • Ingui­nal­hernie (Leis­ten­bruch)
  • Kor­rek­tur­o­steo­tomie / Umstellungsosteotomie
  • Krallen ziehen
  • Kryptor­chismus (ver­steckte Hoden)
  • Lid­spal­ten­plastik
  • Patell­a­lu­xa­tion
  • Pec­ti­neus-Myoek­tomie (Ope­ra­tive Heil­be­hand­lung der Hüftgelenk-Dysplasie)
  • Por­to­sys­te­mi­scher Shunt (Lebers­hunt)
  • Pro­thesen (aus­ge­nommen Zahnprothesen)
  • Umbi­li­cal­hernie (Nabel­bruch)
  • Ure­te­r­ein­pflan­zung in Harn­blase (Ekto­pi­scher Ureter)

Die Leis­tung für die oben benannten beson­deren Ope­ra­tionen ist jeweils auf 3.000 Euro je Ver­si­che­rungs­jahr begrenzt.

Im Rahmen des Welpen-OP-Schutzes für ver­si­cherte Zucht­hün­dinnen beträgt die War­te­zeit 30 Tage ab Geburt. Eine War­te­zeit von 30 Tagen ab Ver­si­che­rungs­be­ginn besteht für den Reha- sowie den Zahn­zu­satz­bau­stein.

Die War­te­zeit ent­fällt bei tier­ärzt­li­cher Kenn­zeich­nung durch einen Iden­ti­fi­zie­rungschip, der die ISO-Norm erfüllt.

Ein­ge­schränkte Auslandsdeckung

Der Ver­si­che­rungs­schutz in den Tarifen basis und pre­mium besteht nur inner­halb der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land, im Tarif pre­mium plus ergän­zend auch für Aus­lands­auf­ent­halte bis zu 12 Monaten, dort aller­dings bis maximal 3.000 Euro pro Ver­si­che­rungs­jahr. Ohne zeit­liche Befris­tung ver­si­chert sind tier­ärzt­liche Ope­ra­tionen in Anrai­ner­staaten der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land. Für Leis­tungs­fälle außer­halb der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land besteht ein Leis­tungs­an­spruch maximal im Umfang der in der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land gel­tenden Gebüh­ren­ord­nung für Tier­ärzte (GOT).

Zur Prä­mien­re­du­zie­rung bietet die Uelzener einen Kom­bi­n­ach­lass von 5 Pro­zent (bei min­des­tens zwei abge­schlos­senen Pro­dukten), 5 Pro­zent Lauf­zeit­nach­lass für eine Ver­trags­lauf­zeit von drei Jahren, ein Online-Rabatt von 5 Pro­zent sowie ein Treue-Nach­lass von 5 Pro­zent, falls ein bestehender Ver­trag bei der Uelzener bei Antrags­stel­lung unge­kün­digt bestanden hat.

Der Min­dest­bei­trag beträgt 20 Euro je Rate. Bei monat­li­cher oder vier­tel­jähr­li­cher Zahl­weise ist die Bei­trags­zah­lung nur per SEPA-Mandat mög­lich, bei halb­jähr­li­cher oder jähr­li­cher Zahl­weise auch per Rech­nung. Ein Raten­zah­lungs­zu­schlag wird nicht erhoben.

Bei­trags­re­le­vant ist ferner die Nut­zung des Tieres: pri­vater Hund (Haus­tier), Zucht­hündin, Blin­den­führ­hund, Ret­tungs­hund, The­ra­pie­hund oder ob ein VDH-Hun­de­füh­rer­schein bzw. eine Begleit­hun­de­prü­fung besteht. Für Zucht­hün­dinnen besteht auto­ma­tisch ein ergän­zender Ver­si­che­rungs­schutz, was sich in einer Zuschlags­prämie aus­wirkt.

Ver­si­che­rungs­schutz ab Geburt

Ver­si­che­rungs­fähig sind Hunde ab dem ersten Lebenstag. Der Bei­trag richtet sich nach dem Hun­de­alter bei Ver­trags­ab­schluss. Eine auto­ma­ti­sche Bei­trags­an­pas­sung mit höherem Alter ver­si­cherte Hunde findet nicht statt.

Tiere, die bei Ver­trags­be­ginn fünf Jahre oder älter sind, können nur die Tarife basis oder pre­mium abschließen. In diesem Fall gilt gene­rell eine Selbst­be­tei­li­gung von 150 Euro pro Ver­si­che­rungs­jahr als vereinbart.

Ein wei­teres Prä­mi­en­merkmal ist die Zuge­hö­rig­keit zu einer bestimmten Hun­de­rasse. Daraus ergeben sich exem­pla­risch für den Grund­tarif unter­schied­liche Prämien.

Bei­spiel­an­gebot 1:

Tarif pre­mium plus, Neu­kunde, privat gehal­tener Dackel, 1 Jahr bei Antrags­stel­lung, pri­vate Nut­zung, 5 % Online-Rabatt, Lauf­zeit 1 Jahr

  • Jähr­liche Zahl­weise: 402,62 Euro
  • Monat­liche Zahl­weise: 33,56 Euro

Bei­spiel­an­gebot 2:

Tarif pre­mium plus, Neu­kunde, privat gehal­tener weißer Schweizer Schä­fer­hund oder Collie, 1 Jahr bei Antrags­stel­lung, pri­vate Nut­zung, 5 % Online-Rabatt, Lauf­zeit 1 Jahr

  • Jähr­liche Zahl­weise: 480,75 Euro
  • Monat­liche Zahl­weise: 40,07 Euro

Bei­spiel­an­gebot 3:

Tarif pre­mium plus, Neu­kunde, privat gehal­tener Labrador Retriever oder Deut­scher Schä­fer­hund, 1 Jahr bei Antrags­stel­lung, pri­vate Nut­zung, 5 % Online-Rabatt, Lauf­zeit 1 Jahr

  • Jähr­liche Zahl­weise: 526,84 Euro
  • Monat­liche Zahl­weise: 43,91 Euro

Diese Grund­de­ckung kann im Tarif pre­mium plus ergänzt werden durch einen Reha-Bau­stein bzw. durch einen Zahn­zu­satz-Bau­stein.

Bei­spiel­an­gebot 4:

Siehe Angebot 1 zzgl. Reha-Bau­stein und Zahnzusatz-Baustein

  • Jähr­liche Zahl­weise: 629,43 Euro
  • Monat­liche Zahl­weise: 52,46 Euro

Bei­spiel­an­gebot 5:

  • Siehe Angebot 2 zzgl. Reha-Bau­stein und Zahnzusatz-Baustein
  • Jähr­liche Zahl­weise: 707,55 Euro
  • Monat­liche Zahl­weise: 58,97 Euro

Bei­spiel­an­gebot 6:

  • Siehe Angebot 3 zzgl. Reha-Bau­stein und Zahnzusatz-Baustein
  • Jähr­liche Zahl­weise: 753,64 Euro
  • Monat­liche Zahl­weise: 62,81 Euro

Zusätz­liche Sparten versicherbar

Neben der Hun­de­ope­ra­ti­ons­kos­ten­ver­si­che­rung bietet die Uelzener auch eine Hun­de­hal­ter­haft­pflicht­ver­si­che­rung, einen Hun­de­halter-Schutz (Unfall-Kran­ken­haus­ta­ge­geld, Hun­de­halter-Rechts­schutz) sowie eine Hunde-Kran­ken­ver­si­che­rung an.

Die Hun­de­ope­ra­ti­ons­kos­ten­ver­si­che­rung wird auf unbe­fris­tete Zeit geschlossen. Die Kün­di­gung kann wäh­rend der ursprüng­lich ver­ein­barten Ver­trags­lauf­zeit mit Frist von einem Monat zum Ablauf, anschie­ßend täg­lich mit Frist von einem Monat zum Monats­ersten gekün­digt werden. Der Ver­si­cherer kann den Ver­trag mit Frist von drei Monaten zum Ende der ursprüng­lich abge­schlos­senen Lauf­zeit kün­digen, anschlie­ßend mit Frist von drei Monaten zur jewei­ligen Haupt­fäl­lig­keit. Ein Ver­zicht auf das ordent­liche Kün­di­gungs­recht besteht nicht.

Die Haupt­fäl­lig­keit richtet sich nach dem Ver­si­che­rungs­be­ginn des Ver­trages. Das Ver­si­che­rungs­jahr weicht somit regel­mäßig vom Kalen­der­jahr ab.

Aus­ge­wählte Leis­tungen des Tarifs pre­mium plus der Uelzener

  • Freie Tier­arzt­wahl.
  • Inno­va­ti­ons­klausel für prä­mi­en­neu­trale Leis­tungs­ver­bes­se­rungen (Ziffer 7.2).
  • Erstattet werden Leis­tungen inner­halb der Gebüh­ren­ord­nung für Tier­ärzte (GOT). Meist erfolgt in der Praxis eine Abrech­nung zum zwei- bis drei­fa­chen Satz GOT, ver­ein­zelt auch zum vier­fa­chen Satz. Positiv ist, dass die Uelzener hier keine Ein­schrän­kungen vorsieht.
  • Tier­ärzt­lich not­wen­dige Ope­ra­tion des ver­si­cherten Hundes wegen Krank­heit oder Unfall inklu­sive Vor- und Nach­be­hand­lung. Ent­spre­chend besteht kein Ver­si­che­rungs­schutz für eine unblu­tige Repo­si­tion luxierter Gelenke. Kosten für Arz­nei­mittel sind gemäß Ziffer 1.3 mitversichert.
  • Kosten für Vor­un­ter­su­chungen sind bis zu drei Kalen­der­tage vor der Ope­ra­tion ver­si­chert. Über­nommen werden diese Kosten auch, wenn der ver­si­cherte Hund in der Nar­kose zur Vor­be­rei­tung einer ver­si­cherten Ope­ra­tion unmit­telbar bevor der Tier­arzt damit ange­fangen hat, ver­stirbt. Nicht über­nommen werden tier­ärzt­liche Kon­sul­ta­tionen, die keine Ope­ra­tion nach sich ziehen oder allein vor­beu­gend vor­ge­nommen wurden.
  • Nach­be­hand­lungen bis zu 21 Kalen­der­tage im Anschluss an die ver­si­cherte Operation
  • Tele­dia­gnostik und Tele­be­ra­tung in Bezug auf eine ver­si­cherte Ope­ra­tion durch einen Tier­arzt im Vor- und Nach­be­hand­lungs­zeit­raum einer ver­si­cherten Operation
  • Ver­si­chert sind sowohl Ein­griffe, bei denen die Haut und das dar­un­ter­lie­gende Gewebe mehr als punkt­förmig durch­trennt werden sowie mini­mal­in­va­sive Operationsmethoden
  • Ope­ra­tionen unter Anwen­dung von Lokal­an­äs­thesie, nicht­in­va­sive Ope­ra­ti­ons­me­thoden, Biopsie, Punk­tion (z. B. wegen Flüs­sig­keits­ent­fer­nung / Ödem), endo­sko­pi­sche Ein­griffe und Fremd­kör­per­ent­fer­nung ohne Endoskop
  • Ver­si­che­rungs­schutz sowohl bei Nar­kose als auch Sedie­rung
  • Tier­ärzt­liche Kenn­zeich­nung durch einen Iden­ti­fi­zie­rungschip nach ISO-Norm bis 25 Euro
  • Chir­ur­gi­sche Kas­tra­tion / Ste­ri­li­sa­tion (nach Ablauf der War­te­zeit von einem Jahr)
  • Ver­si­chert sind vor­ver­trag­lich nicht bekannte Erkran­kungen bzw. nicht bekannte ange­bo­rene Fehl­ent­wick­lungen (nach Ablauf der War­te­zeit von einem Jahr)
  • Vom Tier­arzt durch­ge­führte alter­na­tive Heil­me­thoden (z. B. Homöo­pa­thie, Osteo­pa­thie oder Aku­punktur) die im Rahmen einer Ope­ra­tion vor­ge­nommen werden
  • Über­nahme der Not­dienst­ge­bühr infolge einer medi­zi­nisch not­wen­digen Ope­ra­tion wird eben­falls erstattet, wenn der Ein­satz im Rahmen der Vor- und Nach­be­hand­lung einer ver­si­cherten Ope­ra­tion oder auf­grund eines Unfalls erfolgt.
  • Optio­naler Reha-Bau­stein: defi­nierte Zusatz­leis­tungen bis 1.000 Euro je Kalen­der­jahr inner­halb von 21 Kalen­der­tagen nach einer ver­si­cherten Ope­ra­tion (Osteo­pa­thie, Heil­prak­ti­ker­be­hand­lungen, Phy­to­the­rapie, Homöo­pa­thie, rege­ne­ra­tive The­ra­pien) bzw. inner­halb von 12 Wochen nach dem Ein­griff (Phy­sio­the­rapie)
  • Optio­naler Zahn­zu­satz-Bau­stein bis 1.000 Euro je Kalen­der­jahr für medi­zi­nisch not­wen­dige Gebiss­kor­rektur, Zahn­pro­these infolge Gebiss­kor­rektur und Über­kro­nung sowie pro­phy­lak­ti­sche Zahn­rei­ni­gung und ‑politur sowie Zahnsteinentfernung
  • Optio­nale Mit­ver­si­che­rung von kon­ven­tio­neller Geburts­hilfe sowie Erst­be­hand­lung der Welpen einer ver­si­cherten Zucht­hündin. Ver­si­che­rungs­schutz für Ope­ra­tionen von Welpen einer Zucht­hündin bis zu 12 Wochen nach der Geburt und mit einer War­te­zeit von 30 Tagen ab Geburt.
  • Ver­si­che­rungs­schutz auch für Pec­ti­neus-Myoek­tomie (Ope­ra­tive Heil­be­hand­lung der Hüft­ge­lenk-Dys­plasie) sowie für Ope­ra­tionen infolge des brachy­ze­phalen Syn­droms (Kurz- bzw. Rund­köp­fig­keit) – aller­dings erst nach einer War­te­zeit von 12 Monaten und bis maximal 3.000 Euro je Versicherungsjahr.
  • Aus­drück­liche Über­nahme der Kosten für Dia­gnostik wie z. B. CT, MRT oder Ultra­schall. Wenn ein ver­si­cherter Hund etwa wegen eines Band­schei­ben­vor­falls ope­riert werden muss (ca. 2.000 bis 3.000 Euro), so kostet allein der MRT hierzu je nach Quelle zwi­schen 300 und 330 Euro oder sogar ab 1.200 Euro zusätzlich
  • Ver­si­che­rungs­schutz besteht für eine Ope­ra­tion wegen medi­zi­nisch not­wen­diger Pro­thesen (künst­liche Glied­maßen, künst­liche Gelenke, künst­liche Organe und Organ­teile, so z. B. ein künst­li­ches Hüft­ge­lenk), nicht jedoch Zahn­pro­thesen. Die Leis­tung ist auf 3.000 Euro pro Ver­si­che­rungs­jahr begrenzt, wird aller­dings mehr als nur einmal wäh­rend der Ver­trags­lauf­zeit erbracht. Eine Kos­ten­über­nahme auch von Zahn­pro­thesen ist im Rahmen des Zahn­zu­satz­bau­steins mög­lich (siehe oben).
  • Kein Aus­schluss für Ope­ra­tionen, die im Zusam­men­hang mit dem Decken oder der Schein­träch­tig­keit des ver­si­cherten Hundes stehen.
  • Mit­ver­si­che­rung von chir­ur­gi­schen Kas­tra­tionen und Ste­ri­li­sa­tionen unter Berück­sich­ti­gung der ein­jäh­rigen Wartezeit
  • Ver­si­che­rungs­schutz für die ope­ra­tive Behand­lung von Krank­heiten oder ange­bo­rene Fehl­ent­wick­lungen, die dem Ver­si­che­rungs­nehmer bei Antrags­stel­lung nicht bekannt waren
  • Der Ver­si­che­rungs­schutz bleibt unab­hängig vom Alter des ver­si­cherten Tieres in vollem Umfang bestehen.

Aus­ge­wählte Ein­schrän­kungen des Tarifs pre­mium plus der Uelzener

  • Ver­si­che­rungs­schutz nur mit Angaben zum Gesundheitszustand
  • Garantie, dass nicht zum Nach­teil des Ver­si­che­rungs­neh­mers von den unver­bind­li­chen Mus­ter­be­din­gungen des Gesamt­ver­bandes der Deut­schen Ver­si­che­rungs­wirt­schaft (GDV) abge­wi­chen wird (GDV-Garantie). Diese Garantie ist irre­füh­rend, da der GDV keine ent­spre­chenden Mus­ter­be­din­gungen her­aus­ge­geben hat und die Zusage damit ins Leere läuft. Laut fern­münd­li­cher Rück­sprache mit dem Hause beziehe sich die Garantie nur auf den all­ge­meinen Teil.
  • Kein Ver­zicht auf das ordent­liche Kündigungsrecht
  • Für die im Tarif benannten beson­deren Ope­ra­tionen besteht eine Leis­tungs­be­gren­zung auf 3.000 Euro je Versicherungsjahr
  • Für im Aus­land auf­tre­tende Ver­si­che­rungs­fälle besteht eine Leis­tungs­be­gren­zung auf 3.000 Euro je Versicherungsjahr
  • Leis­tungen aus dem Reha- bzw. Zahn­zu­satz­bau­stein werden jeweils nur bis maximal 1.000 Euro pro Ver­si­che­rungs­jahr erstattet.
  • Ver­si­che­rungs­schutz für einen medi­zi­nisch not­wen­digen Kai­ser­schnitt nur im Rahmen der Mit­ver­si­che­rung einer Zucht­hündin gegen Zuschlag
  • Keine Über­nahme der Kosten für Lasertherapie
  • Keine Mit­ver­si­che­rung der Ent­fer­nung von Gift - / Schad­kör­pern, sofern diese nicht im Ein­zel­fall eine ver­si­cherte Ope­ra­tion darstellen
  • Keine Mit­ver­si­che­rung von Ope­ra­tionen am Gebiss des ver­si­cherten Hundes, die der Her­stel­lung des jewei­ligen Zucht- oder Ras­se­stan­dards dienen.
  • Kein Ver­si­che­rungs­schutz für die ope­ra­tive Behand­lung von Krank­heiten, Unfällen oder ange­bo­renen, gene­tisch bedingten oder erwor­benen Fehl­ent­wick­lungen, die dem Ver­si­che­rungs­nehmer bei Antrags­stel­lung bekannt waren bzw. zu deren Behand­lung tier­ärzt­lich vor Ver­trags­be­ginn geraten wurde
  • Keine Mit­ver­si­che­rung von erdbeben‑, überschwemmungs‑, epi­demie- oder pan­de­mie­be­dingten Krank­heiten oder Ope­ra­tionen sowie sol­chen als Folge innerer Unruhen.
  • Keine Über­nahme der Kosten für Pfle­ge­mittel und Hilfs­mittel (z. B. Tra­ge­vor­rich­tungen, Geh­hilfen, Geschirr), auch wenn diese vom Tier­arzt ver­ordnet oder ver­schrieben wurden. Kosten für Ver­brauchs­ma­te­rial im Zusam­men­hang mit ver­si­cherte Ope­ra­tionen (z. B. Ver­bands­ma­te­rial) sind gemäß Ziffer 1.3 der Bedin­gungen mitversichert.
  • Da es sich um eine Tier­ope­ra­ti­ons­kosten- und keine Tier­kran­ken­ver­si­che­rung han­delt, keine Kos­ten­über­nahme u. a. für Vor­sor­ge­un­ter­su­chungen, Imp­fungen, Wurm­kuren, Para­si­ten­mittel, Zahn­be­hand­lungen inkl. Zahn­fleischer­satz oder rein kos­me­ti­schen Kor­rek­turen von Zahn- und Kieferanomalien.
  • Keine Ver­sor­gung des Hundes bei medi­zi­nisch not­wen­digem Kran­ken­haus­auf­ent­halt des Hundehalters.
  • Keine Über­nahme der Unter­brin­gungs­kosten in eine Tierklinik
  • Keine Über­nahme von Rück­rei­se­kosten für das ver­si­cherte Tier bei Scha­den­fällen im Ausland
  • Keine Über­nahme von Wege­geld, Rei­se­kosten oder Ver­weil­geld für Haus­be­suche des Tier­arztes von nach­ge­wie­se­ner­maßen trans­port­un­fä­higen Tieren
  • Nicht ver­si­chert sind die Folgen von nicht ver­si­cherten Eingriffen
  • Keine Über­nahme der not­wen­digen Kosten für Ein­schlä­fe­rung durch Injektion.
  • Kein Ver­si­che­rungs­schutz für medi­zi­ni­sche Maß­nahmen, deren Behand­lung nicht nach dem all­ge­meinen Stand der Wis­sen­schaft als geeignet erscheinen ent­spre­chen (siehe Ziffer 2.2). Ent­spre­chend sind „wis­sen­schaft­lich nicht aner­kannte Dia­gnose- und The­ra­pie­maß­nahmen wie die Gold­im­plan­ta­tion sowie Ope­ra­tionen und Heil­be­hand­lungen durch Nicht­tier­ärzte“ ausgeschlossen.
  • Bei Ver­si­che­rung von privat gehal­tenen Hunden (Haus­tieren) kein auto­ma­ti­scher Ver­si­che­rungs­schutz für eine zu einem spä­teren Zeit­punkt auch gewerb­liche Nut­zung (z.B. Ein­satz als The­rapie- oder Ret­tungs­hund). Im Zweifel ist der privat von einem Förster gehal­tene, aber zur Jagd eige­setzte Hund ebenso als gewerb­lich ein­zu­stufen (z.B. wegen der Absicht Wild­bret zum Ver­kauf an Dritte zu erjagen) wie ein Hund, der privat gehalten wird, aber auf Tur­nieren und Hun­de­s­chauen erheb­liche Preis­gelder für seinen Halter bezieht.
  • Kein aus­drück­li­ches Recht des Ver­si­che­rungs­neh­mers auf Direkt­ab­rech­nung mit dem Tier­arzt / der Tierklinik.

Hin­weis: aus Kapa­zi­täts­gründen hat die Uelzener keine Über­prü­fung der Angaben vor­ge­nommen. Maß­geb­lich sind aus­drück­lich nur die kor­rekten Versicherungsbedingungen.

Gesund­heit­liche Bewer­tung von Ethy­len­oxid-Rück­ständen in Sesam­samen – Stel­lung­nahme Nr. 0562020 des BfR vom 23. Dezember 2020

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