Tarif­ana­ly­se: Die Pfer­de­hal­ter­haft­pflicht­ver­si­che­rung der Haft­pflicht­kas­se (Stand 10.2023)

Die Haft­pflicht­kas­se VVaG bie­tet ihre Pfer­de­hal­ter­haft­pflicht­ver­si­che­rung als Ein­fach Kom­plett mit den Deckungs­sum­men 10, 20 bzw. 50 Mio. Euro Deckungs­sum­me an. Dabei besteht eine maxi­ma­le Ent­sch­di­gung von 10 Mio. Euro je geschdig­ter Per­son. Der Ver­si­che­rungs­schutz besteht gene­rell ohne Maxi­mie­rung, aller­dings sind ein­zel­nen Leis­tun­gen zweifach‑, die Mit­ver­si­che­rung des Umwelt­scha­den­ri­si­kos ein­fach maximiert.

Die aktu­el­len Bedin­gun­gen (Tier­hal­ter­haft­pflicht-Ver­si­che­rung) tra­gen den Stand 10.2023. Die Sat­zung wur­de zuletzt zum 20.06.2023 ange­passt. Gegen­ber der Tarif­ana­ly­se aus dem Jah­re 2021 weist die Haft­pflicht­kas­se nun­mehr ana­log zu ihrer pri­va­ten Haft­pflicht­ver­si­che­rung und den unver­bind­li­chen Mus­ter­be­din­gun­gen des GDV ein durch­ge­schrie­be­nes Bedin­gungs­werk auf. Es gibt also kei­ne Tren­nung mehr zwi­schen all­ge­mei­nen und beson­de­ren Bedingungen.

Pro­dukt­wei­ter­ent­wick­lung in den letz­ten Jahren

Neu gegen­ber der letz­ten Tarif­ana­ly­se aus dem Jah­re 2021 ist unter ande­rem die Auf­nah­me einer Ver­se­hens­klau­sel, einer Zufrie­den­heits­ga­ran­tie sowie eine bedin­gungs­sei­ti­ge Garan­tie im Hin­blick auf die unver­bind­li­chen Emp­feh­lun­gen des Arbeits­krei­ses Bera­tungs­pro­zes­se (Arbeits­kreis-Garan­tie). Gegen­ber dem alten Bedin­gungs­werk sind Per­so­nensch­den mit­ver­si­cher­ter Per­so­nen unter­ein­an­der grund­stzlich mit­ver­si­chert. Dabei bestehen hier jedoch eini­ge Aus­le­gungs­pro­ble­me. Die bis­he­ri­ge Klar­stel­lung, wonach Ver­si­che­rungs­schutz auch dann besteht, wenn ver­si­cher­te Pfer­de pri­vat zu the­ra­peu­ti­schen Zwe­cken genutzt wer­den, ist nicht mehr ins Bedin­gungs­werk eingeschlossen.

Gegen­ber der alten Sat­zung aus dem Jah­re 2008 wur­de die Mglich­keit ein­ger­umt, vir­tu­el­le Auf­sichts­rats­sit­zun­gen vor­neh­men zu knnen (sie­he  18 Nr. 3 der Satzung).

Aus­nah­me­ge­set­ze zur Coro­na­zeit nah­men Ein­fluss auf aktu­el­le Satzung

Am 27.03.2020 wur­de das Gesetz ber Manah­men im Gesellschafts‑, Genossenschafts‑, Vereins‑, Stif­tungs- und Woh­nungs­ei­gen­tums­recht zur Bekmp­fung der Aus­wir­kun­gen der COVID-19-Pan­de­mie ver­ab­schie­det[1], das vor­ber­ge­hend bis zum 31.08.2022 in Kraft war und mitt­ler­wei­le aus­ge­lau­fen ist[2]. Da vie­le Auf­sichts­rats­mit­glie­der die vir­tu­el­len Kon­fe­ren­zen scht­zen gelernt htten und teil­wei­se von weit her anrei­sen muss­ten, sei es nach Unter­neh­mens­an­ga­ben ange­zeigt gewe­sen, hier die nicht mehr zeit­ge­me Sat­zung an aktu­el­le Bedrf­nis­se anzupassen.

ber­sicht ber die Inhal­te der Analyse

1. Tarif­li­ches

2. Aus­ge­whl­te Leis­tun­gen des Tarifs Ein­fach Kom­plett der Haftpflichtkasse

3. Aus­ge­whl­te Ein­schrn­kun­gen des Tarifs Ein­fach Kom­plett der Haftpflichtkasse

Die Prmi­enhhe berck­sich­tigt das Stock­ma der zu ver­si­chern­den Pfer­de (bis bzw. ber 148 cm).

Ein Rabatt ist mglich bei Wahl einer Selbst­be­tei­li­gung von 125 Euro je Schaden.

Bei Bestehen oder gleich­zei­ti­ger Bean­tra­gung einer Unfall- oder Haus­rat­ver­si­che­rung bei der Haft­pflicht­kas­se wird ein Bndel­nach­lass von 5 Pro­zent gewhrt bzw. von 10 Pro­zent, wenn sowohl eine Haus­rat- als auch eine Unfall­ver­si­che­rung ent­spre­chend bestehen oder bean­tragt werden.

Kun­den, die ihre vollstndi­ge E‑Mail-Adres­se ange­ben und bereit sind, ihren gesam­ten Schrift­wech­sel aus­schlie­lich elek­tro­nisch zu fhren, knnen einen Papier­los-Nach­lass in Hhe von 10 Pro­zent beanspruchen.

Gewhrt wird ein zustzli­cher Lebens­num­mer- und Vor­scha­den­nach­lass von 10 Pro­zent, wenn gegen­ber dem Ver­si­che­rungs­neh­mer als Tier­hal­ter (im Zwei­fel auch als Tier­hal­ter eines Hun­des!) in den letz­ten drei Jah­ren vor Antrags­stel­lung kei­ne Haft­pflicht­an­spr­che gel­tend gemacht wur­den und dem Ver­si­che­rer eine glti­ge Lebens­num­mer zu den ver­si­cher­ten Pfer­den bei Antrags­stel­lung ange­ge­ben wird.

Quel­le: Antrag Tier­hal­ter­haft­pflicht-Ver­si­che­rung Papier­los, Druckstck Antrag THV – 01.01.2022, Sei­te 2

Das UELN-Sys­tem (UELN uni­ver­sel­le Equi­den-Lebens­num­mer) wur­de welt­weit zwi­schen den grten Pfer­de­zucht- und ‑tur­nier­or­ga­ni­sa­tio­nen ver­ein­bart. Es wur­de auf Initia­ti­ve der World Bree­ding Fede­ra­ti­on for Sport Hor­ses (WBFSH), des Inter­na­tio­nal Stud-Book Com­mit­tee (ISBC), der World Ara­bi­an Hor­se Orga­niza­ti­on (WAHO), der Euro­pean Con­fe­rence of Ara­bi­an Hor­se Orga­ni­sa­ti­ons (ECAHO), der Con­f­rence Inter­na­tio­na­le de l’An­g­lo-Ara­be (CIAA), der Inter­na­tio­na­len Rei­ter­li­chen Ver­ei­ni­gung (FEI) und der Uni­on Euro­pen­ne du Trot (UET) ent­wi­ckelt; Infor­ma­tio­nen zu die­sem Sys­tem sind auf der UELN-Web­site verfg­bar[3].

Aus der Lebens­num­mer las­sen sich u.a. das Her­kunfts­land, der Zucht­ver­band als auch das Geburts­jahr ablei­ten. In der Pra­xis gibt es aber immer wie­der Pfer­de­hn­d­ler, die die erfor­der­li­chen Papie­re nicht an den neu­en Besit­zer aus­hn­di­gen, so dass der Nach­weis der kor­rek­ten Lebens­num­mer nicht immer erbracht wer­den kann.

Bei dem beschrie­be­nen Lebens­num­mer- und Vor­scha­den­nach­lass han­delt es sich um einen Kom­bi­na­ti­ons­ra­batt. Es gibt also kei­nen sepa­ra­ten Lebens­num­mer- sowie einen sepa­ra­ten Vor­scha­den­nach­lass. Zu beach­ten ist, dass ein Ver­trag, fr den bei Antrags­stel­lung ein ent­spre­chen­der Nach­lass gewhrt wird, die­sen nicht auto­ma­tisch fr die Zukunft durch den Ein­tritt eines Scha­dens verliert.

Mit Aus­nah­me der Ent­schei­dung fr eine der drei ange­bo­te­nen Deckungs­sum­men bie­tet Die Haft­pflicht­kas­se aktu­ell kei­ne optio­na­len Bau­stei­ne.

Der Min­dest­bei­trag betrgt in Ver­bin­dung mit einem Last­schrift­ein­zug 11,90 Euro je ver­ein­bar­ter Rate. Ver­ein­bart wird pau­schal eine Ver­trags­lauf­zeit von einem Jahr. Bei Ver­ein­ba­rung einer Deckungs­sum­me von 50 Mil­lio­nen Euro kos­tet Ver­si­che­rungs­schutz fr ein Reit­pferd ab 1,48 Stock­ma ohne Selbst­be­halt und ohne zustzli­che Rabat­te 122,57 Euro brut­to jhrlich.

Sol­len meh­re­re Pfer­de ver­si­chert wer­den, so betrgt die Grund­prmie fr jedes wei­te­re Tier anstatt 74,00 Euro (Klein­pfer­de) bzw. 88,00 Euro net­to (Gropfer­de) jeweils 65,00 Euro net­to. Dies ergibt Brut­to­prmi­en von 88,06 Euro (Klein­pfer­de), 104,72 Euro (Gropfer­de) bzw. 77,35 Euro (jedes wei­te­re Pferd). Dies bedeu­tet einen Mehr­pfer­de­nach­lass in Hhe von ca. 12 % (Klein­pfer­de) bzw. 26 % (Gropfer­de).

Bei Antrags­stel­lung anzu­ge­ben sind Vorschden gegen den Antrags­stel­ler als Tier­hal­ter whrend der letz­ten drei Jah­re vor Antrags­stel­lung und eben­falls, inwie­fern in den letz­ten drei Jah­ren vor Antrags­stel­lung ein Vor­ver­trag bestand. Wur­de ein etwa­iger Vor­ver­trag durch den Ver­si­che­rer scha­den­be­dingt gekndigt, so sei laut fernmnd­li­cher Aus­kunft aus dem Hau­se des Ver­si­che­rers eine erfolg­rei­che Antrags­stel­lung nicht mglich. Bei Kndi­gung des Vor­ver­si­che­rers aus ande­ren Grn­den erfol­ge eine indi­vi­du­el­le Prfung.

Zur Annah­me­po­li­tik bei Vorschden hie es aus dem Hau­se Die Haft­pflicht­kas­se, dass bei Anga­ben von Biss­chden in der Regel kei­ne Annah­me mglich sei, bei nur einem Biss­scha­den inner­halb der letz­ten drei Jah­re knne jedoch im Rah­men einer Ein­zel­fall­prfung durch­aus noch posi­tiv fr den Antrags­stel­ler ent­schie­den wer­den. Eine gene­rel­le Ableh­nung erfol­ge bei min­des­tens zwei Schden inner­halb der letz­ten 12 Mona­te vor Antrags­stel­lung oder von mindes­tens drei Schden whrend der letz­ten drei Jah­re.

Sofern ein vor­scha­den­be­las­te­ter Ver­trag ange­nom­men wer­de, erfol­ge die Annah­me ohne Zuschl­ge oder sons­ti­ge Ein­schrn­kun­gen des Versicherungsschutzes.

Einen Preis­vor­teil fr die Zugeh­rig­keit zum ffent­li­chen Dienst wird nicht gewhrt.

Unter­jh­ri­ge Zah­lung nur gegen Ratenzahlungszuschlag

Fr die Ver­ein­ba­rung einer unter­jh­ri­gen Zahl­wei­se erhebt Die Haft­pflicht­kas­se einen Raten­zah­lungs­zu­schlag von 3 % (halb­jhr­lich) bzw. 5 % (vier­tel­jhr­lich). Eine monat­li­che Zahl­wei­se ist gem Ange­bots­rech­ner nicht mglich. Der rech­ne­ri­sche Min­dest­bei­trag liegt bei 10,00 Euro net­to je Zahlweise.

Ver­trags­be­ginn ist der im Ver­si­che­rungs­schein benann­te Zeit­punkt um 00:00 Uhr. Die Ver­trags­lauf­zeit verln­gert sich um jeweils ein vol­les Jahr, sofern der Ver­trag nicht zuvor vom Ver­si­che­rer oder Ver­si­che­rungs­neh­mer gekndigt wurde.

Eine ordent­li­che Kndi­gung ist mit Frist von drei Mona­ten um 24:00 Uhr zur jewei­li­gen Haupt­fl­lig­keit mglich.

Neben der Pfer­de­hal­ter­haft­pflicht­ver­si­che­run­gen bie­tet der Ver­si­che­rer kei­ne wei­te­ren Pro­duk­te fr Pferdehalter.

Aus­ge­whl­te Vor­tei­le des Tarifs Ein­fach Kom­plett der Haftpflichtkasse

  • Garan­tie, dass nicht zum Nach­teil des Kun­den von den unver­bind­li­chen Mus­ter­be­din­gun­gen des Gesamt­ver­ban­des der Deut­schen Ver­si­che­rungs­wirt­schaft abge­wi­chen wird (GDV-Garan­tie). Es gel­ten die jeweils aktu­ells­ten Bedin­gun­gen. Aktu­ell wre dies der 03.06.2020.
  • Im Unter­schied zum Tarif aus 2021 besteht ergnzend eine Garan­tie hin­sicht­lich der unver­bind­li­chen Emp­feh­lun­gen des Arbeits­krei­ses Bera­tungs­pro­zes­se. Auch hier gilt jeweils der aktu­ells­te Stand. Aktu­ell wre dies der 03.06.2024.
  • Mit­ver­si­che­rung einer Best-Leis­tungs-Garan­tie (erwei­ter­te Vor­sor­ge) fr wei­ter­ge­hen­de Leis­tun­gen eines ande­ren, zum Scha­den­zeit­punkt verfg­ba­ren Tarifs zur pri­va­ten Pfer­de­hal­ter­haft­pflicht-Ver­si­che­rung eines ande­ren zum Betrieb in Deutsch­land zuge­las­se­nen Ver­si­che­rers. Trotz feh­len­der Klar­stel­lung kann ber die­se Garan­tie kei­ne Erwei­te­rung des Krei­ses der ver­si­cher­ten Per­so­nen erreicht wer­den.  Im Rah­men des erwei­ter­ten Vor­sor­ge­schut­zes wird auch ohne vor­he­ri­gen Nach­weis durch den Ver­si­che­rungs­neh­mer Ver­si­che­rungs­schutz gebo­ten, wenn der Haft­pflicht­kas­se der Wort­laut der Ver­si­che­rungs­be­din­gun­gen des ent­spre­chen­den Mit­be­wer­bers bekannt ist (pro-akti­ve Scha­den­re­gu­lie­rung).
  • Aus­drck­li­cher Ver­si­che­rungs­schutz fr Scha­den­fl­le bei unkla­rer Zustndig­keit nach Ver­si­cher­er­wech­sel.
  • Ver­se­hens­klau­sel fr den Fall einer fahrls­si­gen Ver­let­zung der Anzei­ge­pflicht bzw. fr sons­ti­ge fahrls­si­ge Obliegenheitsverletzungen.
  • Ver­si­cher­te Per­so­nen sind der Ver­si­che­rungs­neh­mer, alle sei­ne Fami­li­en­an­geh­ri­gen (z. B. Ehe­part­ner oder gemein­sa­me Kin­der) sowie die mit ihm in hus­li­cher Gemein­schaft leben­den Personen.
  • Ver­si­che­rungs­schutz besteht fr den nicht gewerbs­mig tti­gen Tierh­ter  in die­ser Eigenschaft.
  • Ver­si­che­rungs­schutz besteht fr den nicht gewerbs­mig tti­gen Fremd­rei­ter (Gastrei­ter)  in die­ser Eigenschaft.
  • Ver­si­che­rungs­schutz besteht fr die gesetz­li­che Haft­pflicht der Reit­be­tei­lig­ten. Reit­be­tei­li­gun­gen sind Ver­trge ber die regel­mi­ge Benut­zung des ver­si­cher­ten Reit­pfer­des gegen Betei­li­gung an den Unter­halts­kos­ten (z. B.  in Form von Geld­leis­tun­gen oder Natu­ral­leis­tun­gen wie dem Aus­mis­ten des Stal­les). Dabei gel­ten oft beson­de­re ver­trag­li­che Ver­pflich­tun­gen (z. B. die Ein­hal­tung von Stall­re­geln oder Ver­ein­ba­run­gen dar­ber, wie oft ein Pferd pro Woche gerit­ten wer­den darf). Nicht bedin­gungs­gem vor­ge­schrie­ben, aber im Sin­ne einer schnel­le­ren Leis­tungs­re­gu­lie­rung vom Ver­si­che­rer emp­foh­len, ist die Benen­nung der Reit­be­tei­lig­ten gegen­ber dem Ver­si­che­rer. Im Leis­tungs­fall wer­de regel­mig neben einer Kopie des Reit­be­tei­li­gungs­ver­tra­ges auch eine Benen­nung der Reit­be­tei­lig­ten ange­for­dert.  In vie­len Fllen zhlt der Ver­si­che­rungs­neh­mer nicht selbst zu den Rei­tern einer Reitbeteiligung.
  • Mit­ver­si­che­rung von zu Las­ten ver­si­cher­ter Per­so­nen bergangsfhi­gen Regress­an­spr­chen von Sozi­al­ver­si­che­rungs­trgern, Trgern der Sozi­al­hil­fe, pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rern sowie pri­va­ten und ffent­li­chen Arbeit­ge­bern und sons­ti­gen Ver­si­che­rern bei Per­so­nensch­den. Sol­che Regress­an­spr­che kom­men in der Pra­xis rela­tiv hufig vor. Eine aus­drck­li­che Mit­ver­si­che­rung auch von bergangsfhi­gen Regress­an­spr­chen von Dienst­her­ren fehlt in den Bedin­gun­gen. Laut Aus­sa­ge des Ver­si­che­rers aus dem Jah­re 2021 sei­en auch die­se Regress­an­spr­che als ver­si­chert anzu­se­hen. Aus­ge­schlos­sen sind jedoch Regress­an­spr­che des Ver­si­che­rungs­neh­mers selbst, von meh­re­ren Ver­si­che­rungs­neh­mern des glei­chen Ver­si­che­rungs­ver­tra­ges sowie in hus­li­cher Gemein­schaft mit die­sen leben­den Per­so­nen der­sel­ben (sie­he Zif­fer A1‑7.3). Eben­falls aus­ge­schlos­sen sind Anspr­che wirt­schaft­lich ver­bun­de­ner Per­so­nen im Sin­ne von Zif­fer A1‑7.4 gegen den Versicherungsnehmer.
  • Mit­ver­si­chert sind gesetz­li­che Haft­pflicht­an­spr­che der ver­si­cher­ten Per­so­nen unter­ein­an­der wegen Personenschden.
  • Ver­si­che­rungs­schutz fr Per­so­nensch­den von Fami­li­en­an­geh­ri­gen, in hus­li­cher Gemein­schaft leben­den Per­so­nen sowie Tierhtern gegen sons­ti­ge mit­ver­si­cher­te Per­so­nen, sofern es sich bei die­sen nicht um den Ver­si­che­rungs­neh­mer oder wei­te­re Ver­si­che­rungs­neh­mer han­delt (Aus­schluss nach Zif­fer A1‑7.3Nr.1) bzw.um Angeh­ri­ge von Ver­si­che­rungs­neh­mern des­sel­ben Ver­si­che­rungs­ver­tra­ges, die mit die­sen in hus­li­cher Gemein­schaft leben (Aus­schluss nach Zif­fer A1‑7.3). Gene­rell nicht mit­ver­si­chert sind Sach- und Verm­gens­schden mit­ver­si­cher­ter Per­so­nen gegen ande­re mit­ver­si­cher­te Per­so­nen.
  • Ver­si­che­rungs­schutz fr Per­so­nensch­den des pri­va­ten Tierhters sowie von Fremd– / Gastrei­tern gegen sons­ti­ge mit­ver­si­cher­te Per­so­nen, sofern es sich bei die­sen nicht um den Ver­si­che­rungs­neh­mer oder wei­te­re Ver­si­che­rungs­neh­mer han­delt (Aus­schluss nach Zif­fer A1‑7.3 Nr. 1) bzw. um Angeh­ri­ge von Ver­si­che­rungs­neh­mern des­sel­ben Ver­si­che­rungs­ver­tra­ges, die mit die­sen in hus­li­cher Gemein­schaft leben (Aus­schluss nach Zif­fer A1‑7.3). Gene­rell nicht mit­ver­si­chert sind Sach- und Verm­gens­schden des pri­va­ten Tierhters bzw. Fremd– / Gastrei­ters  gegen ande­re mit­ver­si­cher­te Per­so­nen.
  • Ver­si­che­rungs­schutz fr Per­so­nensch­den von Fremd– / Gastrei­tern gegen Fami­li­en­an­geh­ri­ge sowie sons­ti­ger mit dem Ver­si­che­rungs­neh­mer in hus­li­cher Gemein­schaft leben­de Per­so­nen, sofern es sich bei den Geschdig­ten nicht um wei­te­re Ver­si­che­rungs­neh­mer han­delt (Aus­schluss nach Zif­fer A1‑7.3 Nr. 1) bzw. um Angeh­ri­ge von Ver­si­che­rungs­neh­mern des­sel­ben Ver­si­che­rungs­ver­tra­ges, die mit die­sen in hus­li­cher Gemein­schaft leben (Aus­schluss nach Zif­fer A1‑7.3). Gene­rell nicht mit­ver­si­chert sind Sach- und Verm­gens­schden von Fremd– / Gastrei­tern gegen ande­re mit­ver­si­cher­te Per­so­nen.
  • Ver­si­che­rungs­schutz fr Per­so­nensch­den von Reit­be­tei­lig­ten gegen Fremd-/Gastrei­ter sowie sons­ti­ge mit­ver­si­cher­te Per­so­nen, sofern es sich bei den Geschdig­ten nicht um den Ver­si­che­rungs­neh­mer oder wei­te­re Ver­si­che­rungs­neh­mer han­delt (Aus­schluss nach Zif­fer A1‑7.3) bzw.um Angeh­ri­ge von Ver­si­che­rungs­neh­mern des­sel­ben Ver­si­che­rungs­ver­tra­ges, die mit die­sen in hus­li­cher Gemein­schaft leben (Aus­schluss nach Zif­fer A1‑7.3). Gene­rell nicht mit­ver­si­chert sind Sach- und Verm­gens­schden von Reit­be­tei­lig­ten gegen ande­re mit­ver­si­cher­te Per­so­nen.
  • Mit­ver­si­che­rung von Straf­kau­ti­ons­dar­le­hen im Rah­men ver­si­cher­ter Aus­lands­auf­ent­hal­te bis in Hhe von 100.000 Euro. Ob die Gewh­rung sol­cher Dar­le­hen zins­los oder ver­zinst erfolgt, geht aus dem Wort­laut der Bedin­gun­gen nicht her­vor. Inso­fern gel­ten hier die gesetz­li­chen Bestim­mun­gen, was eine Ver­trags­frei­heit der Haft­pflicht­kas­se ggf. auch zu Las­ten des Ver­si­che­rungs­neh­mers bedeu­ten drfte.
  • Aus­drck­lich mit­ver­si­chert sind Flursch­den durch ver­si­cher­te Pfer­de, so etwa, wenn ver­si­cher­te Tie­re von ihrer Kop­pel aus­bre­chen und in ein Wei­zen- oder Mais­feld galoppieren.
  • Aus­drck­li­che Mit­ver­si­che­rung von Schden durch gewoll­ten sowie unge­woll­ten Deck­akt. Das knnen Kos­ten fr den Tier­arzt, fr Medi­ka­men­te, fr die Auf­zucht von Foh­len oder auch fr eine Abtrei­bung sein. Beim gewoll­ten Deck­akt sind Schden vor allem denk­bar, wenn sich der Hengst los­reit und die Stu­te verletzt.
  • Mit­ver­si­che­rung der gesetz­li­chen Haft­pflicht wegen Schden aus der pri­va­ten Teil­nah­me an Reit­un­ter­richt  (z. B. dem Unter­richt eines Pfer­de­ver­eins). Bedin­gungs­sei­tig gibt es hier­zu kei­ne Klar­stel­lung, inwie­fern auch die persn­li­chen Haft­pflicht­an­spr­che der ande­ren Teil­neh­mer mit­ver­si­chert wren. Laut Aus­kunft des Ver­si­che­rers aus dem Jah­re 2021 sei­en die­se im Rah­men der gesetz­li­chen Haft­pflicht als ver­si­chert anzusehen.
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  • Ver­si­che­rungs­schutz besteht fr den Ein­satz ver­si­cher­ter Pfer­de als Zug­tie­re vor eige­nen oder frem­den Fuhr­wer­ken (z. B. Schlit­ten, Wagen, Kut­schen oder Sul­kys).  Die Mit­ver­si­che­rung bezieht sich nach dem Wort­laut der Bedin­gun­gen allein auf pri­va­te Zwe­cke. Inwie­fern auch die Befrde­rung von Gsten ein­ge­schlos­sen sein soll, wird nicht klargestellt.
  • Mit­ver­si­che­rung von Schden durch den pri­va­ten Besitz und die Ver­wen­dung von Kraft­fahr­zeug-Anhn­gern auf nur nicht-ffent­li­chen Wegen und Plt­zen (sie­he Zif­fer A1‑6.4.1 Nr. 1). Fr gesetz­li­che Haft­pflicht­an­spr­che des Ver­si­che­rungs­neh­mers wegen Schden gegen­ber Drit­ten durch sons­ti­ge Tier­trans­port­anhn­ger besteht nur Ver­si­che­rungs­schutz, sofern die­se nicht zulas­sungs­pflich­tig sind.
  • Mit­ver­si­che­rung der gesetz­li­chen Haft­pflicht wegen Schden aus der pri­va­ten Teil­nah­me an Schau­vorfh­run­gen, Pfer­de­ren­nen (d. h. mit und ohne Schlit­ten / Wagen, z. B. Ski­jring) und Tur­nie­ren sowie den Vor­be­rei­tun­gen hier­zu. Inwie­fern gele­gent­li­che Ein­knf­te durch Preis­gel­der mit­ver­si­chert sind, ist bedin­gungs­sei­tig nicht klargestellt.
  • Mit­ver­si­che­rung von Schden an zu pri­va­ten Zwe­cken gemie­te­ten, gelie­he­nen, gepach­te­ten oder geleas­ten Grund­stcken, Gebu­den, Woh­nun­gen und Wohn­ru­men und Rum­en in Gebu­den (Miet­sach­scha­den­de­ckung) bis in Hhe von 5.000.000 Euro. Eine Mit­ver­si­che­rung aller sich dar­aus erge­ben­den Verm­gens­schden ergibt sich hchs­tens impli­zit aus den Bedin­gun­gen. Dar­ber hin­aus fehlt eine Klar­stel­lung zu etwa­igen Miet­sachschden an den jeweils zugeh­ri­gen Bal­ko­nen / Ter­ras­sen und an den Sachen, die mit dem der Miet­sa­che zugeh­ri­gen Grund­stck fest ver­bun­den sind (z. B. Gara­gen, Zune, Schwimm­be­cken, gemau­er­te Grill­an­la­gen). Aus­ge­schlos­sen sind unter ande­rem Haft­pflicht­an­spr­che wegen Abnut­zung, Ver­schlei und ber­mi­ger Bean­spru­chung. Eine bedin­gungs­sei­ti­ge Klar­stel­lung bezo­gen auf die Mit­ver­si­che­rung sons­ti­ger All­mhlich­keits­schden ist nicht enthalten.
  • Mit­ver­si­chert sind Schden ver­si­cher­ter Pfer­de an zu pri­va­ten Zwe­cken gemie­te­ten, gelie­he­nen, gepach­te­ten oder geleas­ten, nicht jedoch in Obhut genom­me­nen, Stal­lun­gen (z. B. Miet- und Offenstl­len), Reit­hal­len und Wei­den (z. B. Kop­peln als ein­gez­un­ten Weiden)bis in Hhe von 10.000 Euro (max. 20.000 Euro p. a.). Inwie­fern auch die Umzu­nung einer Pfer­de­kop­pel mit­ver­si­chert ist, ist nicht klar­ge­stellt. Aus­ge­schlos­sen sind unter ande­rem Haft­pflicht­an­spr­che wegen Abnut­zung, Ver­schlei und ber­mi­ger Bean­spru­chung. Eine bedin­gungs­sei­ti­ge Klar­stel­lung bezo­gen auf die Mit­ver­si­che­rung sons­ti­ger All­mhlich­keits­schden ist nicht ent­hal­ten. Schden an Pfer­de­bo­xen knn­ten gege­be­nen­falls als Schden an Stal­lun­gen ange­se­hen wer­den. Die­se Aus­le­gung wur­de vom Ver­si­che­rer im Jah­re 2021 aus­drck­lich best­tigt. Eine ent­spre­chen­de Klar­stel­lung fehlt in den Bedin­gun­gen. Offen­stal­lun­gen und Pad­docks wer­den nicht aus­drck­lich in den Bedin­gun­gen benannt, sei­en aber laut Klar­stel­lung des Ver­si­che­rers aus dem Jah­re 2021 unter dem Punkt Stal­lun­gen, Reit­hal­len, Wei­den als mit­ver­si­chert anzu­se­hen. Die Hhe der ver­si­cher­ten Absi­che­rung kann im Ein­zel­fall zu gering sein, soll­te also aus­drck­lich Ein­gang in die Bera­tung finden.
  • Mit­ver­si­chert sind Schden an zu pri­va­ten Zwe­cken gemie­te­ten, gelie­he­nen, gepach­te­ten oder geleas­ten Hun­de- und Pfer­de­trans­port­anhn­gern, auch wenn die Beschdi­gung auf dem Gebrauch eines Kraft­fahr­zeu­ges ent­stan­den sind. Der Ver­si­che­rungs­schutz ist auf 10.000 Euro (max. 20.000 Euro p. a.) begrenzt. Aus­ge­schlos­sen sind unter ande­rem Haft­pflicht­an­spr­che wegen Abnut­zung, Ver­schlei und ber­mi­ger Bean­spru­chung. Eine bedin­gungs­sei­ti­ge Klar­stel­lung bezo­gen auf die Mit­ver­si­che­rung sons­ti­ger All­mhlich­keits­schden ist nicht enthalten.
  • Ver­si­che­rungs­schutz besteht fr Schden an zu pri­va­ten Zwe­cken gemie­te­ten, gelie­he­nen, gepach­te­ten oder geleas­ten Kut­schen und Schlit­ten bis in Hhe von 10.000 Euro (max. 20.000 Euro p. a.). Aus­ge­schlos­sen sind unter ande­rem Haft­pflicht­an­spr­che wegen Abnut­zung, Ver­schlei und ber­mi­ger Bean­spru­chung. Eine bedin­gungs­sei­ti­ge Klar­stel­lung bezo­gen auf die Mit­ver­si­che­rung sons­ti­ger All­mhlich­keits­schden ist nicht enthalten.
  • Kein Ver­si­che­rungs­schutz besteht fr Schden an zu pri­va­ten Zwe­cken gemie­te­ten, gelie­he­nen, gepach­te­ten oder geleas­ten Tiertransportern.
  • Mit­ver­si­chert sind Schden an zu pri­va­ten Zwe­cken gemie­te­ten, gelie­he­nen, gepach­te­ten oder geleas­ten beweg­li­chen Ein­rich­tungs­ge­gen­stnden (z.B.Mobiliar, Heim­tex­ti­li­en oder Geschirr) in Feri­en­un­ter­knf­ten (Feri­en­woh­nun­gen/- husern, Hotel­zim­mern, Schiffs­ka­bi­nen, Schlaf­wa­gen­ab­tei­len sowie fest instal­lier­ter Wohn­wa­gen und Cam­ping­con­tai­nern) bis in Hhe von 30.000Euro.
  • Aus­drck­li­che Mit­ver­si­che­rung von Schden durch tie­ri­sche Aus­schei­dun­gen.
  • Ein­schluss einer For­de­rungs­aus­fall­de­ckung (Ver­si­che­rungs­schutz bei bekann­tem Schdi­ger). Dabei sind zwar Verm­gens­fol­geschden mit­ver­si­chert, nicht jedoch ech­te Verm­gens­schden. Nicht mit­ver­si­chert ist die Eigen­schaft des Schdi­gers als pri­va­ter Hal­ter eines Hun­des (z. B., wenn das Pferd des Ver­si­che­rungs­neh­mers durch den Biss eines Hun­des geschdigt wird). Ein­ge­schlos­sen ist ein vorstzli­ches Han­deln des Schdi­gers. Die Leis­tungs­pflicht der Haft­pflicht­kas­se tritt ein, wenn der Ver­si­che­rungs­neh­mer und/oder die mitversicherte/n Person/en gegen den Drit­ten vor einem Gericht eines Mit­glied­staa­tes der Euro­pi­schen Uni­on, des Ver­ei­nig­ten Knig­reichs, Nor­we­gens, der Schweiz, Liech­ten­steins oder Islands ein rechts­krf­tig voll­streck­ba­res Urteil wegen eines Haft­pflicht­scha­dens erstrit­ten haben und Voll­stre­ckungs­ver­su­che geschei­tert sind. Somit besteht bran­chenblich kei­ne welt­wei­te Gel­tung fr die Forderungsausfalldeckung.
  • Mit­ver­si­che­rung von Rechts­ver­fol­gungs­kos­ten (Scha­den­er­satz­rechts­schutz zur Aus­fall­de­ckung) im Rah­men der For­de­rungs­aus­fall­de­ckung. Die Mit­ver­si­che­rung gilt ohne Min­dest­scha­denhhe nach dem Gel­tungs­be­reich der Forderungsausfalldeckung.
  • Zustzlich besteht als Beson­der­heit des Anbie­ters akti­ver Rechts­schutz im Rah­men der Tier­hal­ter­haft­pflicht­ver­si­che­rung fr die Leis­tungs­ar­ten Scha­den­er­satz-Rechts­schutz, Rechts­schutz im Ver­trags- und Sachen­recht, Steu­er-Rechts­schutz, Ver­wal­tungs-Rechts­schutz und Straf-Rechts­schutz und Ord­nungs­wid­rig­kei­ten-Rechts­schutz. Risi­ko­trger ist die KS Auxi­lia. Der Ver­si­che­rer gibt zu die­ser Leis­tung ein Schadensbeispiel:

Ein Besu­cher des Reit­stalls fttert Ihrem Pferd unrei­fes Heu. Es bekommt eine Kolik und muss vom Tier­arzt behan­delt wer­den. Sie mch­ten, dass der Besu­cher des Reit­stalls fr die Kos­ten auf­kommt. Wir machen Ihre Scha­den­er­satz­an­spr­che gel­tend.[4]

  • Mit­ver­si­che­rung von Media­tons-Rechts­schutz bis 3.000 Euro pro Rechts­schutz­fall bzw. 6.000 Euro pro Kalenderjahr.
  • Fr Foh­len, die sich im Besitz des Ver­si­che­rungs­neh­mers befin­den, besteht Ver­si­che­rungs­schutz bis zur Voll­endung des ers­ten Lebensjahres.
  • Aus­drck­lich mit­ver­si­chert sind Schden aus dem Rei­ten von Reit­tie­ren mit und ohne Sat­tel. Glei­ches gilt fr die gesetz­li­che Haft­pflicht des Ver­si­che­rungs­neh­mers wegen Schden aus dem Rei­ten und Fhren von Reit­tie­ren ohne Zaum­zeug.  Eine Klar­stel­lung fr die Mit­ver­si­che­rung von Schden beim Rei­ten mit unge­whn­li­chem Sat­tel (z. B. Damen­sat­tel) bzw.  mit gebiss­lo­ser oder unge­whn­li­cher Zumung (z. B. Reit­half­ter, Hals­ring) ist bedin­gungs­sei­tig nicht vor­han­den. Dies gilt auch fr einen mgli­chen Ausschluss.
  • Kein Aus­schluss fr gesetz­li­che Haft­pflicht­an­spr­che wegen Persn­lich­keits- und Namens­rechts­ver­let­zun­gen. Kon­kre­te Bei­spie­le hier­fr sind zwar denk­bar, aber nur unter sehr eng gefass­ten Vor­aus­set­zun­gen praxisrelevant.

Bei­spie­le:

Ein bekann­tes Model wird von dem Pferd des ver­si­cher­ten Tierhters gebis­sen und hat fort­an eine Nar­be. Auf­grund die­ser dau­er­haf­ten Ent­stel­lung wird zunchst der Instan­zen­weg durch­lau­fen. Bei einem Streit­wert von bei­spiels­wei­se 5.000Euro beginnt die 1.Instanz beim Land­ge­richt. Dort kann der Geschdig­te ganz nor­mal ver­su­chen, einen Anspruch nach 823IVGB (sowie gege­be­nen­falls auch aus Abs.2in Ver­bin­dung mit einem Schutz­ge­setz) gel­tend machen. Bek­me sie dann kein Recht und blie­be dann auch die letz­te Zivil­in­stanz erfolg­los, knn­te sie gegen das Urteil eine auf Arti­kel 2Abs.2Grund­ge­setz (GG) gest­tzte Ver­fas­sungs­be­schwer­de wegen Ver­let­zung des Persn­lich­keits­rechts auf krper­li­che Unver­sehrt­heit anstrengen.

Ein unver­mu­te­tes lau­tes Gerusch erschreckt ein Pferd so sehr, dass es einen Besu­cher auf dem Hof/Gestt des Ver­si­che­rungs­neh­mers eine schwe­re Krper­ver­let­zung zufgt. Der Drit­te erlei­det dadurch eine dau­er­haf­te Pho­bie vor Pfer­den (Schock­scha­den nach 823BGB) und sieht dar­in sein Persn­lich­keits­recht auf psy­chi­sche Unver­sehrt­heit als ver­letzt an:

Das Grund­recht auf Leben und krper­li­che Unver­sehrt­heit (Art. 2 Abs. 2 GG) schtzt die phy­si­sche und psy­chi­sche Inte­gritt des Men­schen und die Frei­heit von krper­li­chem und see­li­schem Lei­den, unab­hn­gig vom Stand des Bewusst­seins und der Selbst­be­stim­mung.[5]

In der Pra­xis wre ein Anspruch auf Scha­dens­er­satz hier eher frag­lich, da man grund­stzlich nur sehr nahe­ste­hen­den Per­so­nen einen sol­chen Anspruch zusteht (z.B.einer Mut­ter, die Augen­zeu­ge wird, wie ihre Toch­ter als Gei­sel erschos­sen wrde). Nicht nahe­ste­hen­de Per­so­nen sind vom Schutz­zweck der Norm nicht mehr erfasst. Das all­ge­mei­ne Persn­lich­keits­recht nach Art. 1 I in Ver­bin­dung mit 2 I GG ist kei­ne gene­rel­le alter­na­ti­ve Anspruchs­grund­la­ge, so dass auf die­ses nicht so ein­fach zuge­grif­fen wer­den kann. Es bliebt hier bei einem Anspruch aus 823 I BGB, der ver­mut­lich bei irgend­ei­nem Drit­ten nicht zum Scha­dens­er­satz­an­spruch fhren wird.

Grund­stzlich knnen Grund­rech­te nur in den sel­tens­ten Fllen direkt als Anspruchs­grund­la­ge ver­wen­det wer­den. So schtzt etwa Arti­kel 14 GG das Eigen­tum. Gegen einen Dieb hat der Geschdig­te dann aber kei­nen Anspruch aus Arti­kel 14GG, son­dern aus 823BGB, 826BGB, 985BGB, 1004BGB etc.

  • Mit­ver­si­che­rung gesetz­li­cher Anspr­che wegen Sanie­rung von Umwelt­sch­den gem Umwelt­scha­den­ge­setz (Umwelt­scha­den­de­ckung) bis in Hhe von 3.000.000 Euro (ein­fach maxi­miert). Nicht mit­ver­si­chert sind Schden am eige­nen Grund und Boden des Ver­si­che­rungs­neh­mers im Sin­ne des Bau­steins 2 zur Umweltschadenversicherung.
  • Bedin­gungs­sei­ti­ge Fort­set­zungs­klau­sel zur Fort­set­zung des Ver­si­che­rungs­schut­zes bei Tod des Ver­si­che­rungs­neh­mers. Vor­aus­set­zung ist, dass die Erben zur nchs­ten Bei­trags­fl­lig­keit den regul­ren Tarif­bei­trag ent­rich­ten. Der Erbe ist berech­tigt, das Ver­si­che­rungs­verhlt­nis zum Schluss der lau­fen­den Ver­si­che­rungs­pe­ri­ode zu kndigen.
  • Bei den meis­ten Wett­be­wer­bern besteht Ver­si­che­rungs­schutz bei Schden durch bertra­gung einer Krank­heit nur, sofern der Tier­hal­ter hchs­tens leicht fahrls­sig gehan­delt hat. Im aktu­el­len Tarif fehlt es an die­sem Ausschluss.
  • Laut 4 der Sat­zung erhebt die Haft­pflicht­kas­se kei­ne Nach­schs­se von den Mit­glie­dern ihres Ver­si­che­rungs­ver­eins auf Gegenseitigkeit
  • Zufrie­den­heits­ga­ran­tie. Die­se beinhal­tet kei­ne bedin­gungs­sei­tig ein­klag­ba­ren Leis­tun­gen und dient somit bes­ten­falls der Klar­stel­lung in Bezug auf die Absich­ten der Haft­pflicht­kas­se beim Umgang mit ihren Kunden:

Ihre Zufrie­den­heit ist der Haft­pflicht­kas­se beson­ders wichtig.

Falls Sie mal mit unse­rem Ser­vice nicht zufrie­den sind, bit­te spre­chen Sie uns an. Gemein­sam fin­den wir eine zufrie­den­stel­len­de Lsung im Rah­men der recht­li­chen und ver­trag­li­chen Mglichkeiten.

Aus­ge­whl­te Ein­schrn­kun­gen des Tarifs Ein­fach Kom­plett der Haftpflichtkasse

  • Kei­ne Besitz­stands­ga­ran­tie (Vor­ver­si­che­rer­ga­ran­tie) fr wei­ter­ge­hen­de Leis­tun­gen des unmit­tel­ba­ren Vorversicherers.
  • Inno­va­ti­ons­klau­sel gilt nur, wenn durch ein Tari­f­up­date aus­schlie­lich Ver­bes­se­run­gen vor­ge­nom­men wer­den, d.h. es besteht kein Anspruch auf die­se Leis­tung, wenn ein Tari­f­up­date neben bei­spiels­wei­se 20 Ver­bes­se­run­gen eine ein­zi­ge Stel­le besitzt, die auch zum Nach­teil des Kun­den fhren knn­te.  Laut Klar­stel­lung des Ver­si­che­rers aus dem Jah­re 2021 grei­fe die Inno­va­ti­ons­klau­sel des Ver­si­che­rers auch dann, wenn der neue Tarif Ver­schlech­te­run­gen auf­wei­se. Fr Bestands­ver­trge wrden nur die Vor­tei­le ber­nom­men. Hier­zu wird aus­gefhrt, dass es ein zugrun­de lie­gen­des Bedin­gungs­werk gbe:

Mit Bedin­gun­gen sind die ein­zel­nen Klau­seln gemeint. Eine Ver­schlech­te­rung in dem Bedin­gungs­werk fhrt daher nicht dazu, dass die Inno­va­ti­ons­ga­ran­tie nicht mehr greift.

  • Eine Neu­ta­rif­ga­ran­tie im Fall von Updates auf eine kom­plett neue Tarif­ge­ne­ra­ti­on ist nicht ein­ge­schlos­sen. Eine sol­che bie­tet z. B. die Jani­tos mit ihrem Tarif Best Sel­ec­tion (Stand 01.07.2016).
  • Kei­ne Aner­ken­nungs­klau­sel, wonach dem Ver­si­che­rer bei Antrags­stel­lung alle magebli­chen Umstnde zur Beur­tei­lung des Risi­kos bekannt waren (Aus­nah­me: Vor­satz). Eine sol­che Leis­tung bie­tet z. B. die Schwarzwl­der Direkt mit ihrem Tarif Tier­hal­ter­haft­pflicht­ver­si­che­rung Direkt (Stand 04.2019).
  • Kei­ne bedin­gungs­sei­ti­ge Sum­men– und Bedin­gungs­dif­fe­renz­de­ckung. Eine sol­che bie­tet z. B. die Bar­me­nia im Rah­men ihrer Pfer­de­hal­ter­haft­pflicht­ver­si­che­rung (Stand 01.09.2021). Laut Aus­kunft des Ver­si­che­rers sei eine sol­che jedoch auch wei­ter­hin auf Anfra­ge mglich. Der Bei­trag hier­fr betra­ge  50 Pro­zent der Net­to­jah­res­prmie. Der Ver­si­che­rungs­schutz wer­de fr bis zu 12 Mona­te gewhrt.
  • Bei Wahl der 50 Mio. Euro Deckung ist die Vor­sor­ge­de­ckung begrenzt auf 20 Mil­lio­nen Euro.
  • Kei­ne Mit­ver­si­che­rung der Nut­zung ver­si­cher­ter Tie­re zu ehren­amt­li­chen, gewerb­li­chen, frei­be­ruf­li­chen oder neben­be­ruf­li­chen Zwe­cken (z. B. als Holzrck­pfer­de, Coa­ching­pfer­de). Glei­ches gilt fr deren Nut­zung zu Ver­eins­zwe­cken. Eine ehren­amt­li­che Ttig­keit wre z. B. die Teil­nah­me an der ehren­amt­li­chen Johan­ni­ter-Rei­ter­staf­fel zum Leis­ten von Ers­ter Hil­fe[6].
  • Kei­ne aus­drck­li­che Mit­ver­si­che­rung der ber­las­sung ver­si­cher­ter Pfer­de an Drit­te zu pri­va­ten Zwe­cken als The­ra­pie- oder Assis­tenz­pferd.
  • Kei­ne Klar­stel­lung, inwie­fern Schden aus der pri­va­ten Nut­zung ver­si­cher­ter Pfer­de zu the­ra­peu­ti­schen Zwe­cken mit­ver­si­chert sind. Laut Brosch­re zum Tarif[7] sei die­ses Risi­ko aus­drck­lich mit­ver­si­chert. Der Ein­satz ver­si­cher­ter Tie­re zu the­ra­peu­ti­schen Zwe­cken umfasst z. B. heilp­d­ago­gi­sches oder inte­gra­ti­ves Rei­ten, Hip­po­the­ra­pie sowie Ergo­the­ra­pie mit dem Pferd. Auch die Nut­zung ver­si­cher­ter Pfer­de als Besuchs­tie­re bedin­gungs­sei­tig nicht klar­ge­stellt und bei nicht rein pri­va­ter Nut­zung als aus­ge­schlos­sen anzusehen.
  • Kei­ne Klar­stel­lung, inwie­fern Ver­si­che­rungs­schutz fr ver­si­cher­te Tie­re als Assis­tenz­pfer­de besteht.
  • Der Ver­si­che­rungs­schutz beginnt pau­schal um 00:00 Uhr eines Tages. Dadurch besteht kein naht­lo­ser bergang von Ver­si­che­rungs­schutz, falls der Vor­ver­trag nicht um 00:00 Uhr, son­dern bereits um 12 Uhr des Vor­ta­ges enden soll­te. Gera­de, wenn ein Vor­ver­trag schon lan­ge bestan­den hat, kann es hufi­ger zu einem Ablauf um 12 Uhr kom­men. Die­se mgli­che Lcke kann durch Ver­weis auf die unver­bind­li­chen Emp­feh­lun­gen des Arbeits­krei­ses Bera­tungs­pro­zes­se geheilt wer­den, wonach der Ver­si­che­rer bzw. Risi­ko­trger sich nicht zum Nach­teil des Ver­si­che­rungs­neh­mers auf eine Abwei­chung des Vor­ver­si­che­rers vom emp­foh­le­nen Ver­si­che­rungs­be­ginn oder ‑ablauf gem 10 VVG beru­fen wird.
  • Kei­ne Bei­trags­be­frei­ung bei Arbeits­lo­sig­keit, Arbeits­unfhig­keit oder Kurzarbeit.
  • Kein Ver­zicht auf Krzung der ver­si­cher­ten Leis­tung bei grob fahrls­si­ger Ver­let­zung von Obliegenheiten.
  • Kei­ne aus­drck­li­che Mit­ver­si­che­rung des Mit­pfer­de­hal­ters. Eine ent­spre­chen­de Mit­ver­si­che­rung bie­tet z. B. der Tarif com­fort aus dem Hau­se Alte Leip­zi­ger (Stand 07.2023).
  • Kei­ne Mit­ver­si­che­rung einer Neu­wert­entsch­di­gung ber die gesetz­li­che Haf­tung (Anspruch auf Zeit­wer­ter­satz) hin­aus. Eine sol­che bie­tet z. B. die Uelz­e­ner in ihrem Tarif Pfer­de­hal­ter-Haft­plicht-Ver­si­che­rung (Stand 12.06.2024).
  • Kei­ne Mit­ver­si­che­rung einer GAP-Deckung, d. h. eines Aus­gleich der Dif­fe­renz zwi­schen Zeit- und Neu­wert bei Beschdi­gung eige­ner Sachen, wenn ein ande­rer Haft­pflicht­ver­si­che­rer den Zeit­wert bereits geleis­tet hat. Eine sol­che bie­tet z. B. die Uelz­e­ner in ihrem Tarif Pfer­de­hal­ter-Haft­plicht-Ver­si­che­rung (Stand 12.06.2024).
  • Nicht ver­si­chert sind Schden an zu pri­va­ten Zwe­cken gemie­te­ten, gelie­he­nen, gepach­te­ten oder geleas­ten mobi­len Rei­tu­ten­si­li­en (z. B. Stteln inklu­si­ve Stteln zur Pro­be, Hel­men / Reit­kap­pen, Ger­ten, Tren­sen), Hun­deu­ten­si­li­en (z. B. Hun­de­bet­ten, ‑schlaf­scken, Las­ten­fahrrdern, Abdeck­pla­nen fr Agi­li­ty­ger­te), sowie sons­ti­gen nicht oben benann­ten beweg­li­chen Sachen (z. B. die Schu­he, Bril­le oder Lap­top mit Lap­top­ka­bel des Nach­barn, Schls­seln zu einer Reit­schu­le, eine sta­bi­le Hundebox).
  • Sub­si­dir Mit­ver­si­chert sind Schden durch Klein­ge­bin­de (z. B. vom ver­si­cher­ten Pferd umge­wor­fe­ne Far­ben oder Lacke) bis in Hhe von 100 l / Kg je Ein­zel­ge­bin­de bzw. bis 1.000 l / Kg Gesamt­fas­sungs­verm­gen. Nach den unver­bind­li­chen Mus­ter­be­din­gun­gen des GDV sind sol­che Schden im Rah­men des All­ge­mei­nen Umwelt­ri­si­kos ohne Begren­zung mit­ver­si­chert. Durch Ver­weis auf bedin­gungs­sei­ti­ge GDV-Garan­tie kann die­se Ein­schrn­kung geheilt werden.
  • Kei­ne Mit­ver­si­che­rung von Ber­gungs- und Ret­tungs­kos­ten fr ver­si­cher­te Pfer­de (z. B. auch Kos­ten fr den Ein­satz von spe­zi­ell aus­ge­bil­de­ten Such­hun­den, wenn das ver­si­cher­te Pferd ent­luft und inner­halb einer ange­mes­se­nen Frist nicht wie­der auf­taucht). Eben­falls nicht mit­ver­si­chert sind Schden, die infol­ge von Ret­tungs– / Ber­gungs­ma­nah­men ent­ste­hen. Eine sol­che Mit­ver­si­che­rung bie­tet z. B. der Pre­mi­um-Schutz aus dem Hau­se Adcu­ri / Bar­me­nia (Stand 09.2021).
  • Kei­ne Mehr­leis­tung bei Repa­ra­tur statt Neu­kauf ber die gesetz­li­che Haf­tung hin­aus. Eine sol­che bie­tet z. B. die Uelz­e­ner in ihrem Tarif Pfer­de­hal­ter-Haft­plicht-Ver­si­che­rung (Stand 12.06.2024).
  • Kein Ver­si­che­rungs­schutz besteht fr Personen‑, Sach- und Verm­gens­schden ver­si­cher­ter Per­so­nen (Mit-Ver­si­che­rungs­neh­mer, Fami­li­en­an­geh­ri­ge, in hus­li­cher Gemein­schaft leben­de Per­so­nen, Tierh­ter), des pri­va­ten Tierhters, von Fremd- und Gastrei­tern bzw. Reit­be­tei­lig­ten gegen den Ver­si­che­rungs­neh­mer. Hier greift Zif­fer A1.-7.3 Nr. 1 fr Anspr­che des Ver­si­che­rungs­neh­mers als hier geschdig­ter Per­son. Im Umfang von Zif­fer A1‑7.4 aus­ge­schlos­sen sind des Wei­te­ren Anspr­che von wirt­schaft­lich ver­bun­de­nen Per­so­nen gegen den Ver­si­che­rungs­neh­mer. Die aus­drck­li­che Mit­ver­si­che­rung von Per­so­nensch­den ver­si­cher­ter Per­so­nen unter­ein­an­der nach Zif­fer A1‑2.5 sieht an die­ser Stel­le kei­ne Bes­ser­stel­lung / Abwei­chung gegen­ber Zif­fer A1‑7 – 3 oder A1.7.4 vor.
  • Kein Ver­si­che­rungs­schutz besteht fr Personen‑, Sach- und Verm­gens­schden des pri­va­ten Tierhters sowie von Fremd- und Gastrei­tern gegen den Ver­si­che­rungs­neh­mer. Hier greift Zif­fer A1.-7.3 Nr. 1 fr Anspr­che des Ver­si­che­rungs­neh­mers als hier geschdig­ter Per­son. Im Umfang von Zif­fer A1‑7.4 aus­ge­schlos­sen sind des Wei­te­ren Anspr­che von wirt­schaft­lich ver­bun­de­ner Fremd– / Gas­strei­ter gegen den Ver­si­che­rungs­neh­mer. Die aus­drck­li­che Mit­ver­si­che­rung von Per­so­nensch­den ver­si­cher­ter Per­so­nen unter­ein­an­der nach Zif­fer A1‑2.5 sieht an die­ser Stel­le kei­ne Bes­ser­stel­lung / Abwei­chung gegen­ber Zif­fer A1‑7 – 3 oder A1.7.4 vor.
  • Kei­ne Mit­ver­si­che­rung von Sach- und Verm­gens­schden des Ver­si­che­rungs­neh­mers und benann­ter Per­so­nen (des Ehe­gat­ten bzw. ein­ge­tra­ge­nen Lebens­part­ners, der in hus­li­cher Gemein­schaft leben­den Fami­li­en­an­geh­ri­gen, der eige­nen Kin­der sowie der Kin­der des Ehe­part­ners) gegen wei­te­re mit­ver­si­cher­te Per­so­nen (z. B.  im Haus­halt beschf­tig­te Per­so­nen als Tierh­ter). Dies ergibt sich impli­zit aus Zif­fer A1.2.5. Eine zumin­dest teil­wei­se Mit­ver­si­che­rung von Sachschden des Pfer­de­h­ters bie­tet an die­ser Stel­le der Tarif Pfer­de­hal­ter-Haft­pflicht-Ver­si­che­rung (Stand 12.06.2024) aus dem Hau­se Uelz­e­ner.
  • Welt­weit zeit­lich unbe­grenz­ter Ver­si­che­rungs­schutz fr vor­ber­ge­hen­de Aus­lands­auf­ent­hal­te inner­halb Euro­pas ohne zeit­li­che Befris­tung bzw. bis zu 5 Jah­ren welt­weit. Aus­ge­schlos­sen sind Anspr­che auf Ent­sch­di­gung mit Straf­cha­rak­ter, ins­be­son­de­re puni­ti­ve oder exem­pla­ry dama­ges. Abwei­chend zu den unver­bind­li­chen Emp­feh­lun­gen des Arbeits­krei­ses Bera­tungs­pro­zes­se besteht kei­ne verln­ger­te Welt­gel­tung, falls eine sol­che im Rah­men einer Pri­vat­haft­pflicht­ver­si­che­rung beim glei­chen Ver­si­che­rer bzw. Risi­ko­trger besteht.
  • Kei­ne ber­nah­me einer Repa­ra­tur­kos­ten­prfung bei Inan­spruch­nah­me des Ver­si­che­rungs­neh­mers durch den Stall­be­trei­ber wegen angeb­lich ber­mi­ger Bean­spru­chung. Die­se Leis­tung ver­si­chert z. B. die pri­va­te Pfer­de­hal­ter­haft­pflicht­ver­si­che­rung aus dem Hau­se die Baye­ri­sche nach dem Son­der­kon­zept des Vier­pfo­ten­mak­lers (Stand 08.2020).
  • Kei­ne aus­drck­li­che Mit­ver­si­che­rung von Schden durch Hand­lun­gen am Tier durch unbe­rech­tig­te Drit­te, die das ver­si­cher­te Tier ohne Ein­verstnd­nis und auch ohne Wis­sen und Wil­len der die tat­schli­che Sach­herr­schaft aus­ben­den Per­son rei­ten, strei­cheln, fttern oder mit die­sem auf sons­ti­ge Wei­se umge­hen, so z. B. , wenn das Rei­t­ri­si­ko (z. B. bei alten Pfer­den) nicht mit­ver­si­chert ist. Im Zwei­fel drf­te eine Her­lei­tung aus der ver­schul­dens­un­abhn­gi­gen Gefhr­dungs­haf­tung nach  833 Satz 1 mglich sein. Eine aus­drck­li­che Mit­ver­si­che­rung bie­tet z. B.  der Tarif Pre­mi­um-Schutz der Adcu­ri / Bar­me­nia (Stand 01.09.2021).
  • Kein Ver­zicht auf Anrech­nung einer Mit­haf­tung abwei­chend von 254 Ziff. 1 2 BGB (z. B.  bei Schden Pferd gegen Pferd oder Pferd gegen Hund). Auch durch Ver­weis auf die Best-Leis­tungs-Garan­tie und hier­zu einen wei­ter­ge­hen­den Ver­si­che­rungs­schutz bei einem ver­kaufs­of­fe­nen Wett­be­wer­ber kann hier kei­ne Leis­tung bean­sprucht wer­den, da hier ein Leis­tungs­an­spruch ber die gesetz­li­che Haf­tung hin­aus erfor­der­lich wre (sie­he Zif­fer A1‑6.8.1 der Bedin­gun­gen). Inter­es­sant kann eine ber­nah­me der Mit­haf­tung etwa dann sein, wenn das eige­ne Pferd von dem Pferd eines Drit­ten mit einer infek­tisen Krank­heit (z. B. Dru­se) ange­steckt wird und der Ver­si­che­rer dann gem  254 BGB den Scha­den nur hlf­tig regu­liert. Anders als bei den meis­ten Wett­be­wer­bern erbringt die Haft­pflicht­kas­se dabei ihren Ver­si­che­rungs­schutz auch dann, wenn die bertra­gung einer Krank­heit nicht nur leicht fahrls­sig, son­dern sogar grob fahrls­sig erfolgte.
  • Kei­ne Klar­stel­lung, inwie­fern All­mhlich­keits­schden (z. B. durch Nsse oder Feuch­tig­keit) unter den Ver­si­che­rungs­schutz fal­len. Auf­grund eines feh­len­den Aus­schlus­ses ist von einer Mit­ver­si­che­rung auszugehen.
  • Inwie­fern die Beschdi­gung auch von Pfer­de­pen­sio­nen mit­ver­si­chert ist  etwa als Raum eines Gebu­des  ist bedin­gungs­sei­tig nicht klar­ge­stellt. Im Regel­fall haf­tet hier der jewei­li­ge Betrei­ber nach  834 Abs. 1 BGB als so genann­ter Tier­auf­se­her, im Ein­zel­fall jedoch auch der Tier­hal­ter nach  834 Abs. 2 BGB sowie  833 BGB. Ver­glei­che hier­zu auch Urteil des Bun­des­ge­richts­ho­fes (BGH) vom 25.03.2014 (Az. VI ZR 372 / 13):

Die Tier­hal­ter­haf­tung des Hun­de­hal­ters gegen­ber dem Tier­auf­se­her, dem er sei­nen Hund zur Unter­brin­gung in einer Hun­de­pen­si­on ber­las­sen hat, kann auch nicht mit der Begrn­dung ver­neint wer­den, der gewerb­lich tti­ge Inha­ber der Hun­de­pen­si­on sei des­we­gen whrend der Zeit der Unter­brin­gung des Tie­res fr die­ses allein ver­ant­wort­lich, weil er auf­grund sei­ner Pro­fes­sio­na­litt eine Schdi­gung durch das Tier ver­mei­den knne. Die­se Erw­gung liee auer Acht, dass auch der Fach­mann nicht vollstndig zu ver­hin­dern ver­mag, dass sich typi­sche, gleich­wohl aber auch von ihm nicht zu beherr­schen­de Tier­ge­fah­ren rea­li­sie­ren (vgl. Wussow/Terbille, Unfall­haft­pflicht­recht, 15. Aufl., Kap. 11 Rn. 35), zumal er mit der gege­be­nen­falls gera­de die­sem Tier anhaf­ten­den beson­de­ren Gefahr oft­mals weni­ger ver­traut sein wird als der Tier­hal­ter, der die Eigen­ar­ten sei­nes Tie­res kennt. Der Umstand, dass ein Tier­auf­se­her gewerb­lich ttig wird, macht ihn nicht weni­ger schutz­wr­dig.[8]

  • Kein Ver­si­che­rungs­schutz fr Miet­sachschden an fest instal­lier­ten Wohn­wa­gen, Tiny Hou­ses und Cam­ping­con­tai­nern.
  • Kei­ne aus­drck­li­che Mit­ver­si­che­rung von Miet­sachschden an Lon­gier­an­la­genEine sol­che Mit­ver­si­che­rung bie­tet z. B. die GVO Gegen­sei­tig­keit Ver­si­che­rung im Rah­men ihres Tari­fes TOP-VIT PLUSN (Stand 01.09.2022).
  • Kei­ne Mit­ver­si­che­rung von Schden ver­si­cher­ter Pfer­de an zu pri­va­ten Zwe­cken gemie­te­ten, gelie­he­nen, gepach­te­ten oder geleas­ten Fhr­an­la­gen sowie Auen­reit­plt­zen / Renn­bah­nen (ein­schlie­lich fest instal­lier­ter Bereg­nungs– / Sprink­ler­an­la­gen). Dazu geh­ren auch Fut­ter­trge und Trn­ken, Pfer­de-Sola­ri­en, Pfer­de­fhns sowie Pferde-Laufbnder.
  • Kein Ver­si­che­rungs­schutz besteht fr Verm­gens­schden aus dem Abhan­den­kom­men frem­der gelie­he­ner, gemie­te­ter, geleas­ter oder in Obhut genom­me­ner Sachen (z. B. gemie­te­ten Pferdetransportanhngern).
  • Kei­ne Mit­ver­si­che­rung von Opfer­schutz (Opfer­hil­fe, d. h. Ver­si­che­rungs­schutz bei unbe­kann­tem Schdi­ger) fr den Ver­si­che­rungs­neh­mer als Opfer einer vorstzli­chen Hand­lung eines schdi­gen­den Drit­ten als Tier­hal­ter. Sol­che Kos­ten ber­nimmt bei­spiels­wei­se der Tarif Pfer­de­hal­ter-HV pri­vat 2020 aus dem Hau­se Wrt­tem­ber­gi­sche (Stand 06.2020).
  • Mit­ver­si­che­rung von Tod des Pfer­des durch Wolfs­riss oder Pfer­de­rip­per oder der Kos­ten fr die Abho­lung und Besei­ti­gung des Kada­vers. Eine sol­che Mit­ver­si­che­rung bie­tet z. B. der Pre­mi­um-Schutz aus dem Hau­se Adcu­ri / Bar­me­nia (Stand 09.2021).
  • Kei­ne Mit­ver­si­che­rung der dem Ver­si­che­rungs­neh­mer ent­ste­hen­den Kos­ten fr eine vete­rinr­me­di­zi­nisch ange­ra­te­ne Nott­tung (Ein­schl­fe­rung), die Abho­lung oder die Besei­ti­gung des ver­si­cher­ten Pfer­des (Tier­krper­be­sei­ti­gung). Eine sol­che Mit­ver­si­che­rung bie­tet z. B. der Pre­mi­um-Schutz aus dem Hau­se Adcu­ri / Bar­me­nia (Stand 09.2021).
  • Kein Ver­si­che­rungs­schutz fr den Ver­si­che­rungs­neh­mer als Son­der­ei­gent­mer fr die Beschdi­gung von Gemein­schafts­ei­gen­tum.
  • Nicht ver­si­chert sind gesetz­li­che Haft­pflicht­ver­si­che­rung wegen Schden an frem­den Luft- und Raumfahrzeugen.
  • Kei­ne aus­drck­li­che Mit­ver­si­che­rung der pri­va­ten Teil­nah­me an Pfer­de­sport (z. B. Boden­ar­beit, Vol­ti­gie­ren, Dres­sur­sport,  Spring- oder Ori­en­tie­rungs­rei­ten, Rei­ter­spie­le, Jagd­rei­ten, Pfer­de­po­lo) bzw. damit ver­bun­den Per­so­nen– , Sach- oder Verm­gens­schden. Auf­grund feh­len­den Aus­schlus­ses ist eine Mit­ver­si­che­rung anzu­neh­men. Bedin­gungs­sei­tig klar­ge­stellt sind jedoch gesetz­li­che Haft­pflicht­an­spr­che wegen Pfer­de­ren­nen, Schau­vorfh­run­gen, Tur­nie­ren sowie den Vor­be­rei­tun­gen dazu.
  • Nicht ver­si­chert ist die gesetz­li­che Haft­pflicht des Ver­si­che­rungs­neh­mers wegen Schden aus der pri­va­ten, unent­gelt­li­chen Ertei­lung von Reit­un­ter­richt (z. B. an einer Reit­schu­le oder einem Pfer­de­ver­ein)  in Theo­rie und Pra­xis (z. B. Boden­ar­beit, Lon­gier­un­ter­richt, Vol­ti­gie­ren, Fahr­un­ter­richt fr Kut­schen und ande­re Fuhr­wer­ke) sowie die zur Verfgung­stel­lung des Reit­tie­res zu Ver­eins­zwe­cken und / oder zu Ver­an­stal­tun­gen. Ent­spre­chend als nicht mit­ver­si­chert anzu­se­hen ist die gesetz­li­che Haft­pflicht aus der pri­va­ten Auf­sicht ber Reitschler.
  • Kei­ne aus­drck­li­che Mit­ver­si­che­rung von Haft­pflicht­an­spr­chen gegen den Ver­si­che­rungs­neh­mer in sei­ner Funk­ti­on als pri­va­ter Pfer­de­trai­ner oder -dres­seur.  Im Rah­men einer sol­chen Ttig­keit knn­ten Schden sowohl durch einen vom Ver­si­che­rungs­neh­mer als Trai­ner ein­ge­setz­ten eige­nen Pfer­de wie auch durch frem­de, nicht ber die­sen Ver­trag ver­si­cher­te Pfer­de, entstehen.
  • Kei­ne aus­drck­li­che Mit­ver­si­che­rung der Durch­fh­rung, Lei­tung und Beauf­sich­ti­gung von Reit­aus­fl­gen inklu­si­ve des Auf­ent­hal­tes / der ber­nach­tung in Unter­knf­ten. Ein Aus­schluss fr den Fall einer sol­chen pri­va­ten Hand­lung ist nicht erkenn­bar. Sofern die Aus­fl­ge ehren­amt­lich, gewerb­lich oder frei­be­ruf­lich erfol­gen, besteht kein Versicherungsschutz.
  • Kei­ne Klar­stel­lung zur Mit­ver­si­che­rung von Wan­der- und Distanz­rit­ten. Ein ent­spre­chen­der Aus­schluss ist bedin­gungs­sei­tig nicht zu erken­nen. Der Ver­si­che­rer wies bereits 2021 zurecht dar­auf hin, dass kein Aus­schluss fr die Mit­ver­si­che­rung des Risi­kos bestehe. Eine ent­spre­chen­de Klar­stel­lung bie­tet z. B. der Tarif Tier­hal­ter-Haft­pflicht­ver­si­che­rung aus dem Hau­se Gotha­er (Stand 01.2022).
  • Kei­ne aus­drck­li­che Ver­si­che­rung ver­si­cher­ter Tie­re als Schul- oder Ver­leih­pfer­de. Sofern die Nut­zung ver­si­cher­ter Pfer­de ehren­amt­lich, frei­be­ruf­lich oder gewerb­lich erfolgt und bezahlt wird oder zumin­dest eine Auf­wands­entsch­di­gung erfolgt, besteht bei der Haft­pflicht­kas­se kein Versicherungsschutz.
  • Kei­ne aus­drck­li­che Mit­ver­si­che­rung des Ver­si­che­rungs­neh­mers als Berei­ter frem­der Pfer­de, so z. B. beim Hten von in Obhut genom­me­nen Reit­pfer­den, der Aus­bil­dung von Pfer­den oder der Pfle­ge, Beschf­ti­gung oder dem Bewe­gen der in Beritt genom­me­nen Pfer­de. Die­se Leis­tung bie­tet z. B. die PHNIX Schutz­ge­mein­schaft Asse­ku­ra­deur GmbH mit ihrem Tarif max-THV (Stand 01.2023).
  • Kei­ne aus­drck­li­che Mit­ver­si­che­rung einer nicht gewerb­li­chen Ttig­keit als Reit­leh­rer.
  • Kei­ne Klar­stel­lung zur Mit­ver­si­che­rung von gesetz­li­chen Haft­pflicht­an­spr­chen infol­ge der Teil­nah­me an Viel­sei­tig­keits­rei­ten (Mili­ta­ry). Ein ent­spre­chen­der Aus­schluss ist bedin­gungs­sei­tig nicht zu erken­nen. Ver­si­che­rungs­schutz besteht u. a. im Rah­men des ver­si­cher­ten Tur­nier- und Renn­ri­si­kos. Gegen Zuschlag mit­ver­si­chert ist die Teil­nah­me an einem Pfer­de­ren­nen oder Mili­ta­ryl­ufe (auch Trai­ning und Vor­be­rei­tung) z. B. im Tarif all­safe cavallo (Ver­si­on 1.05) aus dem Hau­se Kon­zept & Mar­ke­ting (Stand 06.2016, Fas­sung vom 30.09.2022).
  • Kei­ne Klar­stel­lung zur Mit­ver­si­che­rung auch des Wei­de­ri­si­kos ein­schlie­lich des Hin- und Zurck­brin­gens der ver­si­cher­ten Tie­re. Im Rah­men des Wei­de­ri­si­kos besteht Ver­si­che­rungs­schutz, wenn ein Tier mit oder ohne Ver­schul­den des Tier­hal­ters aus sei­ner Kop­pel ent­kommt und dadurch Drit­ten gegen­ber einen Scha­den ver­ur­sacht. Liegt dem Ent­kom­men der Tie­re Fahrls­sig­keit (z.B.zu gerin­ge Zaunhhe oder zu klei­ne Flche
    inner­halb der Umzu­nung) von Sei­ten des Hal­ters zugrun­de, kann dies fr die­sen neben
    den Scha­den­er­satz­an­spr­chen gegen die­se ggf.auch straf­recht­li­che Fol­gen
    haben. In der Pra­xis sei es jedoch nach Aus­kunft eines Juris­ten so, dass soll­te tat­schlich mal der Tat­be­stand des 229StGB berhrt sein die Staats­an­walt­schaft in den meis­ten Fllen die­sen wegen Geringf­gig­keit nicht wei­ter ver­fol­gen drf­te. Eine tat­schli­che Straf­ver­fol­gung sei etwa dann denk­bar, wenn meh­re­re erheb­li­che Umstnde zusam­men­kmen, so z.B., wenn Wei­de­tie­re auf Bahn­glei­se gelan­gen soll­ten und dadurch nach 315 StGB einen gefhr­li­che Ein­griff in den Bahn­ver­kehr rea­li­sie­ren soll­ten
    [9]. Eine aus­drck­li­che Mit­ver­si­che­rung des Wei­de­ri­si­kos bie­ten aktu­ell z.B.der Tarif T22 aus dem Hau­se dege­nia (Stand 05.2023) oder der Tarif T16.2.1 aus dem Hau­se ass­pa­rio (Stand 10.2020). Bei der Uelz­e­ner im Tarif Pfer­de­hal­ter-Haft­pflicht-Ver­si­che­rung (Stand 12.06.2024) besteht eine aus­drck­li­che Mit­ver­si­che­rung allein im Rah­men der Leis­tungs­ber­sicht. Das Wei­de­ri­si­ko kann z.B.Gnadenbrotpferde als rei­nes Wei­de­vieh betref­fen. Weder die Leis­tungs­ber­sicht des Ver­si­che­rers noch die Bedin­gun­gen stel­len feh­len­de Vor­schrif­ten zur Zaunhhe klar.
  • Kei­ne aus­drck­li­che Mit­ver­si­che­rung etwa­iger Kop­pel­un­fl­le[10] (z.B.Beiereien / Kei­le­rei­en zwi­schen Tie­ren ver­schie­de­ner Eigent­mer, die auf einer Wei­de gemein­sam gehal­ten wer­den). Aus­drck­lich ver­si­chert die­se Leis­tung z.B.die pri­va­te Pfer­de­hal­ter­haft­pflicht­ver­si­che­rung aus dem Hau­se die Baye­ri­sche nach dem Son­der­kon­zept des Vier­pfo­ten­mak­lers (Stand 08.2020). Eben­falls eine aus­drck­li­che Mit­ver­si­che­rung von Schden an geh­te­ten Pfer­den bie­tet die PHNIX Schutz­ge­mein­schaft Asse­ku­ra­deur GmbH mit ihrem Tarif max-THV (Stand 01.2023). Ein Aus­schluss im Rah­men der Bedin­gun­gen aus dem Hau­se Die Haft­pflicht­kas­se ist nicht zu erken­nen. Wenn aller­dings frem­de Pfer­de auf der eige­nen Kop­pel mit­wei­den sol­len, so ver­wirk­licht sich hier nach 834BGB durch die Ein­stel­lung als Pen­si­ons­pferd die Haf­tung als TIer­auf­se­her. Mit­hin haf­tet der Ver­si­che­rungs­neh­mer dann auch fr Schden an die­sen Pfer­den, fr die er kraft Geset­zes die Auf­sicht ber­nom­men hat. Ent­spre­chend soll­ten auch Rei­terhfe in ihrem Pen­si­ons­ver­trag regeln, ob eine Zustim­mung zum gemein­sa­men Kop­pel­gang erteilt wer­den soll. Unter Ver­weis auf das Urteil des BGH vom 24.04.2018 (Az​.VI ZR 25/17) heit es auf der Web­sei­te der Anwalts­kanz­lei Milarc wie folgt:

Die rei­ne Anwe­sen­heit des eige­nen Pfer­des in einer Grup­pe bei unkla­rem Unfall­her­gang gengt fr eine Haf­tung also nicht, viel­mehr muss es in irgend­ei­ner Wei­se selbst an der Ent­ste­hung des kon­kre­ten Scha­dens ursch­lich mit­ge­wirkt haben.

Regel­mig bleibt der Eigent­mer des ver­letz­ten Tie­res des­halb auf sei­nen Kos­ten sit­zen, wenn sich nicht fest­stel­len lsst, wes­sen Pferd den Scha­den ver­ur­sacht hat.“[11]

  • Kei­ne aus­drck­li­che Mit­ver­si­che­rung der Ttig­keit des Ver­si­che­rungs­neh­mers als Pfer­de­sit­ter (z. B. als Urlaubs­ver­tre­tung oder als Kop­pel­dienst). Einen ent­spre­chen­den Ver­si­che­rungs­schutz bie­tet z. B. die PHNIX Schutz­ge­mein­schaft Asse­ku­ra­deur GmbH mit ihrem Tarif max-THV (Stand 01.2023).
  • Kein Ver­si­che­rungs­schutz fr Schden des ver­si­cher­ten Pfer­des durch die nach­weis­ba­re Auf­nah­me von Giftkdern oder aus­ge­brach­te Kder mit ver­let­zen­dem Inhalt (z.B. Metall­split­ter). Eine impli­zi­te Leis­tungs­her­lei­tung ist nicht ersicht­lich.  Im April 2021 hie es zum The­ma bei Kraich​gau​-Lokal​.de wie folgt:

Es gibt lei­der kei­ne Sta­tis­tik, die es bele­gen kann, da der­ar­ti­ge Ver­ge­hen nicht in der Kri­mi­nal­sta­tis­tik lan­den. Es ist nicht zu ber­se­hen, die Zahl sol­cher Atta­cken ist in den letz­ten Jah­ren ste­tig gestie­gen. Als Moti­ve fr solch eine Tat gel­ten Strei­tig­kei­ten, Mut­pro­ben, Aggres­si­ons­ab­bau, Lan­ge­wei­le oder ein­fach nur feh­len­de Empa­thie gegen­ber Tie­ren. Das Ziel ist dabei immer das glei­che: Das Tier soll mglichst grau­sam ster­ben.[12]

  • Nicht ver­si­chert ist die gesetz­li­che Haft­pflicht wegen Schden durch den Gebrauch von frem­den ver­si­che­rungs­pflich­ti­gen Kraft­fahr­zeu­gen oder Kraft­fahr­zeu­ge-Anhn­gern, unab­hn­gig davon, ob die­se gemie­tet, gelie­hen, geleast oder Bestand­teil eines beson­de­ren Ver­wah­rungs­ver­tra­ges sind (sie­he Zif­fer A1‑6.4.1). Dies betrifft unter ande­rem Verm­gens­schden, die sich durch die Rck­stu­fung des Scha­den­frei­heits­ra­bat­tes in der Kfz-Ver­si­che­rung des Pfer­de­trans­port­anhn­gers ergeben.
  • Kei­ne Mit­ver­si­che­rung von gesetz­li­chen Haft­pflichtschden Drit­ter wegen Schden (z. B. eine mgli­che Rab­at­trck­stu­fung) beim Be– und Ent­la­den des eige­nen Kraft­fahr­zeu­ges oder Kraft­fahr­zeug-Anhn­gers. Eine sol­che Mit­ver­si­che­rung bie­tet z. B. die GVO Gegen­sei­tig­keit Ver­si­che­rung im Rah­men ihres Tari­fes TOP-VIT PLUSN (Stand 01.09.2022).
  • Kei­ne ber­nah­me einer Rab­at­trck­stu­fung bei Schden an gelie­he­nen ver­si­che­rungs­pflich­ti­gen Kraft­fahr­zeu­gen sowie Pfer­de­trans­port­anhn­gern durch das ver­si­cher­te Pferd. Die­se Leis­tung bie­tet bezo­gen auf Pfer­de­trans­port­anhn­ger z. B. die PHNIX Schutz­ge­mein­schaft Asse­ku­ra­deur GmbH mit ihrem Tarif max-THV (Stand 01.2023).
  • Kei­ne ber­nah­me der Voll­kas­ko-Selbst­be­tei­li­gung bei Schden an gelie­he­nen ver­si­che­rungs­pflich­ti­gen Kraft­fahr­zeu­gen durch das ver­si­cher­te Pferd. Eine sol­che bie­tet z. B. die Jani­tos mit ihrem Tarif Best Sel­ec­tion (Stand 01.07.2016).
  • Im Pro­dukt­in­for­ma­ti­ons­blatt sind Schden durch vorstzli­che Hand­lun­gen aus­ge­schlos­sen. Dies trifft aber auf die For­de­rungs­aus­fall­de­ckung aus­drck­lich nicht zu. Dadurch knn­te die Aus­sa­ge im Pro­dukt­in­for­ma­ti­ons­blatt als irrefh­rend im Sin­ne der IDD (Insu­rance Dis­tri­bu­ti­on Direc­ti­ve) ange­se­hen werden.
  • Kei­ne ber­nah­me der Kos­ten fr das Wie­der­ein­fan­gen ent­lau­fe­ner mit­ver­si­cher­ter Pfer­de. Eine ent­spre­chen­de Mit­ver­si­che­rung bie­tet z. B. der Tarif com­fort aus dem Hau­se Alte Leip­zi­ger (Stand 07.2023).
  • Kei­ne ber­nah­me der Kos­ten fr den Abbruch einer unge­woll­ten Trch­tig­keit ver­si­cher­ter Pfer­de durch ein drit­tes Tier. Das knnen u. a. Kos­ten fr den Tier­arzt oder Medi­ka­men­te sein.
  • Kein aus­drck­li­cher Ver­si­che­rungs­schutz fr die gesetz­li­che Haft­pflicht des Ver­si­che­rungs­neh­mers als pri­va­ter Hob­by-Pfer­de­zch­ter (z. B. von Schul- und Begeg­nungs­pfer­de).  Laut Aus­sa­ge des Ver­si­che­rers aus dem Jah­re 2021 sei das Risi­ko als ver­si­chert anzu­se­hen. Dies gel­te auch fr gewoll­te und unge­woll­te Deck­ak­te, sofern kei­ne gewerb­li­che Zucht betrie­ben wer­de. Inwie­fern auch der nicht gewerb­lich betrie­be­ne Ver­kauf bestimm­ter Zucht­tie­re unter den Ver­si­che­rungs­schutz fal­len wrde, wur­de bis­lang nicht klargestellt.
  • Kei­ne Mit­ver­si­che­rung von Tier­arzt­kos­ten nach Ver­let­zung ver­si­cher­ter Pfer­de durch einen frem­den Hund oder Tter, der nicht ohne erheb­li­chen Auf­wand zu ermit­teln ist. Fr sol­che Flle bie­tet es sich an, den Ver­si­che­rungs­schutz bei der Haft­pflicht­kas­se um eine leis­tungs­star­ke Tier­kran­ken- bzw. Tier­ope­ra­ti­ons­kos­ten­ver­si­che­rung zu erweitern.
  • Kein aus­drck­li­cher Ver­si­che­rungs­schutz fr den Ver­si­che­rungs­neh­mer als pri­va­ter Pfer­de­dres­seur (z. B. Schden wegen Schden aus dem Ver­kauf dres­sier­ter Pferde).
  • Kei­ne aus­drck­li­che Mit­ver­si­che­rung des Fhrens von Hand­pfer­den. Da die Bedin­gun­gen kei­nen Aus­schluss vor­se­hen, ist die­se Ttig­keit im Rah­men der ver­si­cher­ten Risi­ken grund­stzlich als mit­ver­si­chert anzu­se­hen. Bereits 2021 wies der Ver­si­che­rer dar­auf hin, dass das Risi­ko auf­grund feh­len­den Aus­schlus­ses als ver­si­chert gel­te. Zu beach­ten ist, dass bei dadurch ver­ur­sach­ten Unfl­len regel­mig ein Mit­ver­schul­den des Tierhters anzu­neh­men ist. Gera­de im Straen­ver­kehr ist mit dem Fhren von Hand­pfer­den eine stark erhh­te Unfall­ge­fahr ver­bun­den, wor­auf z. B. die Rechts­anwl­tin Iris Mller-Klein hinweist:

In der Lite­ra­tur wird das Fhren von Hand­pfer­den im Straen­ver­kehr als sorg­falts­wid­rig beschrie­ben, da der Rei­ter nicht gleich­zei­tig auf das von ihm gerit­te­ne und gleich­zei­tig auf das Hand­pferd ein­wir­ken knne.[13]

In eine hnli­che Rich­tung kom­men­tiert die DAHAG:

Ein Pferd soll­te nur von einer geeig­ne­ten Per­son mit aus­rei­chend Erfah­rung und Knnen im Straen­ver­kehr gefhrt oder gerit­ten wer­den. Dabei muss die Strae genutzt wer­den, Geh­stei­ge oder Rad­we­ge sind tabu. Das Pferd muss immer mit einer Tren­se auf­ge­zumt sein. Ein Half­ter mit Strick ist dazu nicht aus­rei­chend. Zwei oder mehr Pfer­de zu fhren oder ein Hand­pferd dabei­zu­ha­ben, gilt als Versto gegen die erfor­der­li­che Sorg­falts­pflicht. Pro Per­son ist also immer nur ein Pferd zuls­sig. Bei schlech­ten Licht­verhlt­nis­sen ist auer­dem eine nach vorn und hin­ten gut sicht­ba­re Beleuch­tung vor­ge­schrie­ben.[14]

  • Kei­ne Mit­ver­si­che­rung der gesetz­li­chen Haft­pflicht des Ver­si­che­rungs­neh­mers oder mit­ver­si­cher­ter Per­so­nen als Eigent­mer von Grund­ei­gen­tum oder Immo­bi­li­en zum Zweck der Tier­hal­tung (Haus- und Grund­be­sit­zer­ri­si­ko). Fr sol­che Flle ben­tigt der Ver­si­che­rungs­neh­mer in der Regel ent­we­der eine Haus- und Grund­be­sit­zer­haft­pflicht- oder eine Betriebs­haft­pflicht­ver­si­che­rung.  Aus­nahms­wei­se sub­si­dir mit­ver­si­chert ist die­se Leis­tung z. B. im Tarif Pfer­de­hal­ter-HV pri­vat 2020 aus dem Hau­se Wrt­tem­ber­gi­sche (Stand 06.2020). In Zif­fer 6.14 der beson­de­ren Bedin­gun­gen heit es wie folgt:

Ver­si­chert ist Ihre gesetz­li­che Haft­pflicht als Inha­ber von im Inland gele­ge­nen Grund­stcken, Gebu­den oder Ein­rich­tun­gen (wie Stl­le, Pferdebox(en), Wei­den, Kop­peln, Frei­an­la­gen, Reit­plt­ze, Fut­ter­la­ger), soweit Sie die­se aus­schlie­lich fr die ver­si­cher­te pri­va­te Pfer­de­hal­tung nutzen.

  • Kei­ne ber­nah­me der Kos­ten fr die Ver­mitt­lung einer Tier­pen­si­on bzw. die ber­nah­me der Kos­ten fr eine sol­che Unter­brin­gung ver­si­cher­ter Tie­re (z. B., wenn der Ver­si­che­rungs­neh­mer durch einen Ver­si­che­rungs­fall oder infol­ge von Krank­heit bzw. Unfall an der Aus­bung der Sor­ge fr sein Tier ver­hin­dert wird).  Bei­spiel­haft erbringt die LVM mit ihrem Tarif Pri­va­te Pfer­de­hal­ter-Haft­pflicht­ver­si­che­rung (Stand 09.2020) den nach­ge­wie­se­nen Mehr­auf­wand fr die Ver­sor­gung der ver­si­cher­ten Tie­re durch Krank­heit oder Unfall des Ver­si­che­rungs­neh­mers infol­ge von des­sen sta­ti­on­ren Auf­ent­halt in einem Krankenhaus.
  • Kei­ne ber­nah­me bei Sachschden der Mehr­kos­ten fr die Wie­der­be­schaf­fung oder Repa­ra­tur durch nach­hal­ti­ge Unter­neh­men  (ber den vom Ver­si­che­rer aner­kann­ten Zeit­wert hin­aus). Eine sol­che Mit­ver­si­che­rung bie­tet z. B. die GVO Gegen­sei­tig­keit Ver­si­che­rung im Rah­men ihres Tari­fes TOP-VIT PLUSN (Stand 01.09.2022). Mit­ver­si­chert sind jedoch die Mehr­kos­ten fr eine Repa­ra­tur beschdig­ter Sachen im oben beschrie­be­nen Umfang.
  • Kei­ne ber­nah­me von Betreu­ungs­kos­ten fr das ver­si­cher­te Pferd, wenn die­se z. B. durch einen Umzug, einen Urlaub, eine Hoch­zeit oder einen Trau­er­fall erfor­der­lich wer­den sollten.
  • Ana­log zu den unver­bind­li­chen Mus­ter­be­din­gun­gen des GDV gilt eine Embar­go­klau­sel, die nicht nur Wirtschafts‑, Han­dels- oder Finanz­sank­tio­nen bzw. Embar­gos der Euro­pi­schen Uni­on oder der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land  berck­sich­tigt, son­dern auch sol­che der USA, soweit dem nicht Rechts­vor­schrif­ten der Euro­pi­schen Uni­on oder der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land ent­ge­gen­ste­hen. Fr Kun­den, die z. B. an inter­na­tio­na­len Spring­reit­tur­nie­ren oder Pfer­de­schau­en im Iran oder Russ­land teil­neh­men, kann die Embar­go­klau­sel zum Pro­blem wer­den. Eine posi­ti­ve­re Sank­ti­ons­klau­sel bie­tet z. B. der Tarif all­safe cavallo (Ver­si­on 1.05) aus dem Hau­se Kon­zept & Mar­ke­ting (Stand 06.2016, Fas­sung vom 30.09.2022) mit ihrem , die sich so lesen lsst, dass nur sol­che Sank­tio­nen oder Embar­gos Gel­tung haben sol­len, die nach deut­schem oder EU-Recht anwend­bar sind. Dies ist ver­gleich­bar mit einer feh­len­den Embar­go­klau­sel, wie sie sich in eini­gen lte­ren Bedin­gungs­wer­ken diver­ser Unter­neh­men fin­den lsst.
  • Kei­ne Mit­ver­si­che­rung bedin­gungs­sei­ti­ger Assis­tance­leis­tun­gen (z. B. Scha­den­schnell-Ser­vices, Hot­line fr Ver­si­che­rungs­fra­gen). So bie­tet z. B. die ARAG (ARAG Tier­hal­ter­haft­pflicht-Schutz, Stand 11.2021, Fas­sung 04.2023) einen ARAG Online Rechts-Ser­vice bzw. die rhion​.digi​tal (AVB THV 2021, Stand 05.2021) ihren Home Ser­vice.
  • Raten­zah­lungs­zu­schlag bei unter­jh­ri­ger Zahlweise.

Hin­weis: Eine ber­prfung der Inhal­te durch die Haft­pflicht­kas­se ist aus­drck­lich nicht erfolgt:

Bedau­er­li­cher­wei­se knnen wir im Moment nicht auf Ihr Anlie­gen eingehen

Obwohl die Erfas­sung und Dar­stel­lung der Inhal­te mit groer Sorg­falt erfolg­te, sind etwa­ige Feh­ler nicht aus­zu­schlie­en. Bit­te infor­mie­ren Sie uns, falls Ihnen etwa­ige Unstim­mig­kei­ten auf­fal­len sollten.


[1] Sie­he Gesetz ber Manah­men im Gesellschafts‑, Genossenschafts‑, Vereins‑, Stif­tungs- und Woh­nungs­ei­gen­tums­recht zur Bekmp­fung der Aus­wir­kun­gen der COVID-19-Pan­de­mie auf geset​ze​-im​-inter​net​.de vom 27.03.2020. Auf­zu­ru­fen unter https://web.archive.org/web/20220710192645/https://www.gesetze-im-internet.de/ges­ru­a­cov­bekg/BJNR057000020.html, zuletzt auf­ge­ru­fen am 22.07.2024.

[2] Sie­he Schind­ler, Hen­drik Ende der Coro­na-Son­der­re­geln fr Gesell­schaf­ten, Genos­sen­schaf­ten und Ver­ei­ne zum 31. August 2022 was ist zu tun? Update Gesell­schafts­recht­li­che Gestal­tung 04/2022 auf cms​.law​.de vom April 2022. Auf­zu­ru­fen unter https://​cms​.law/​d​e​/​d​e​u​/​p​u​b​l​i​c​a​t​i​o​n​/​e​n​d​e​-​d​e​r​-​c​o​r​o​n​a​-​s​o​n​d​e​r​r​e​g​e​l​n​-​f​u​e​r​-​g​e​s​e​l​l​s​c​h​a​f​t​e​n​-​g​e​n​o​s​s​e​n​s​c​h​a​f​t​e​n​-​u​n​d​-​v​e​r​e​i​n​e​-​z​u​m​-​3​1​.​-​a​u​g​u​s​t​-​2​0​2​2​-​w​a​s​-​i​s​t​-​z​u​-​tun, zuletzt auf­ge­ru­fen am 22.07.2024.

[3] Amts­blatt der Euro­pi­schen Uni­on „DURCHFHRUNGSVERORDNUNG (EU) 2015/262 DER KOMMISSION vom 17. Febru­ar 2015 zur Fest­le­gung von Vor­schrif­ten gem den Richt­li­ni­en 90/427/EWG und 2009/156/EG des Rates in Bezug auf die Metho­den zur Iden­ti­fi­zie­rung von Equi­den (Equi­den­pass-Ver­ord­nung)“ vom 03.03.2015, S. 9 N. 61. Auf­zu­ru­fen unter https://polit‑x.de/de/documents/18594960/, zuletzt auf­ge­ru­fen am 22.07.2024.

[4] Die Haft­pflicht­kas­se VVaG Mein Glcks­mo­ment? Wenn Freund­schaft tie­risch gut­tut! TIer­hal­ter­haft­pflicht-Ver­si­che­rung THV, S. 3

[5] Hufen, Fried­helm Stel­lung­nah­me zur ffent­li­chen Anhrung zur nde­rung des Trans­plan­ta­ti­ons­ge­set­zes im Rah­men der 59. Sit­zung des Aus­schus­ses fr Gesund­heit des Deut­schen Bun­des­ta­ges am 25. Sep­tem­ber 2019 auf bun​des​tag​.de vom 26.09.2018. Aus­schuss­druck­sa­che 19(14)95(6) gel. ESV zur Anh am 25.09.2019 – Organ­spen­de – 19.09.2019. Auf­zu­ru­fen unter https://​www​.bun​des​tag​.de/​r​e​s​o​u​r​c​e​/​b​l​o​b​/​6​5​8​5​1​4​/​c​8​c​e​f​d​8​6​4​f​9​7​0​5​6​1​0​3​d​d​4​7​6​0​c​0​f​c​4​b​3​8​/​1​9​_​1​4​_​0​0​9​5​-​6​-​_​E​S​V​-​P​r​o​f​-​D​r​-​F​r​i​e​d​h​e​l​m​-​H​u​f​e​n​_​O​r​g​a​n​s​p​e​n​d​e​.​pdf, zuletzt auf­ge­ru­fen am 22.05.2024.

[6] Sie­he z. B. Rei­ter­staf­fel Har­burg – Hil­fe im Galopp! auf johan​ni​ter​.de Auf­zu­ru­fen unter https://​www​.johan​ni​ter​.de/​j​u​h​/​l​v​-​n​o​r​d​/​s​o​-​k​o​e​n​n​e​n​-​s​i​e​-​b​e​i​-​u​n​s​-​i​m​-​n​o​r​d​e​n​-​m​i​t​m​a​c​h​e​n​/​t​i​e​r​i​s​c​h​e​-​h​e​l​d​e​n​-​i​m​-​n​o​r​d​e​n​/​r​e​i​t​e​r​s​t​a​f​f​e​l​-​h​a​r​b​u​rg/, zuletzt auf­ge­ru­fen am 18.09.2023.

[7] Die Haft­pflicht­kas­se VVaG Mein Glcks­mo­ment? Wenn Freund­schaft tie­risch gut­tut! TIer­hal­ter­haft­pflicht-Ver­si­che­rung THV, S. 5

[8] BUNDESGERICHTSHOF IM NAMEN DES VOLKES URTEIL auf bun​des​ge​richts​hof​.de. Auf­zu­ru­fen unter http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&Art=en&az=VI%20ZR%20372/13&nr=67450, zuletzt auf­ge­ru­fen am 12.09.2023.

[9] Vgl.Polizei Pas­se­walk, Eva Zieg­ler und agrar­heu­te Ent­lau­fe­ne Rin­der. Wei­de­tie­re auf
Bahn­glei­sen: Recht­li­che Fol­gen fr Tier­hal­ter auf agrar​heu​te​.com vom
19.05.2016 um 13:00 Uhr. Auf­zu­ru­fen unter
https://​www​.agrar​heu​te​.com/​m​a​n​a​g​e​m​e​n​t​/​r​e​c​h​t​/​w​e​i​d​e​t​i​e​r​e​-​b​a​h​n​g​l​e​i​s​e​n​-​r​e​c​h​t​l​i​c​h​e​-​f​o​l​g​e​n​-​f​u​e​r​-​t​i​e​r​h​a​l​t​e​r​-​5​2​3​332, zuletzt auf­ge­ru­fen am 10.09.2024.

[10] Sie­he z.B.Koppelunfall. Wer zahlt? auf kanz​lei​-schr​a​de​.de vom 31.05.2017. Auf­zu­ru­fen unter https://​kanz​lei​-schr​a​de​.de/​k​o​p​p​e​l​u​n​f​a​ll/, zuletzt auf­ge­ru­fen am 18.09.2023.

[11] Kei­ne Sip­pen­haf­tung bei Kop­pel­un­fall auf milarc​.de vom 13.09.2019. Auf­zu­ru­fen unter https://​milarc​.de/​k​e​i​n​e​-​s​i​p​p​e​n​h​a​f​t​u​n​g​-​b​e​i​-​k​o​p​p​e​l​u​n​f​a​ll/, zuletzt auf­ge­ru­fen am 18.09.2023.

[12] Schnei­de­wind, Bir­git Wenn aus Pfer­de­tru­men ein Alb­traum wird Giftkder wer­den ver­mehrt aus­ge­legt auf kraich​gau​-lokal​.de vom 16.04.2021. Auf­zu­ru­fen unter https://​kraich​gau​-lokal​.de/​w​e​n​n​-​a​u​s​-​p​f​e​r​d​e​t​r​a​e​u​m​e​n​-​e​i​n​-​a​l​b​t​r​a​u​m​-​w​i​r​d​-​g​i​f​t​k​o​e​d​e​r​-​w​e​r​d​e​n​-​v​e​r​m​e​h​r​t​-​a​u​s​g​e​l​e​gt/, zuletzt auf­ge­ru­fen am 15.09.2023.

[13] Mller-Klein, Iris Pfer­de und Rei­ter im Straen­ver­kehr auf pfer​de​recht​-wis​sen​.de, zuletzt aktua­li­siert am 18.11.2019 um 15:09Uhr. Auf­zu­ru­fen unter https://​pfer​de​recht​-wis​sen​.de/​p​f​e​r​d​e​r​e​c​h​t​/​p​f​e​r​d​e​-​u​n​d​-​r​e​i​t​e​r​-​i​m​-​s​t​r​a​s​s​e​n​v​e​r​k​e​hr/, zuletzt auf­ge­ru­fen am 20.09.2023.

[14] DAHAG Rechts­ser­vices AG Pfer­de­recht: Die wich­tigs­ten Fak­ten auf einen Blick auf dahag​.de vom 28.10.2019. Auf­zu­ru­fen unter https://​www​.dahag​.de/​c​/​r​a​t​g​e​b​e​r​/​p​f​e​r​d​e​r​e​c​h​t​-​d​i​e​-​w​i​c​h​t​i​g​s​t​e​n​-​f​a​k​t​e​n​-​a​u​f​-​e​i​n​e​n​-​b​l​ick, zuletzt auf­ge­ru­fen am 20.09.2023.

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