Risiko & Vor­sorge im Inter­view mit Arne Buchhop von der ass­pario Ver­si­che­rungs­dienst AG: Die neue Impfschadenversicherung

Risiko & Vor­sorge: Am 29.04.2021 hat die ass­pario Ver­si­che­rungs­dienst AG in einer Pres­se­mit­tei­lung über den Start einer eigen­stän­digen Impf­scha­den­ver­si­che­rung informiert.

In einer Anzeige zum Pro­dukt schreiben Sie, dass „gesund­heit­liche Folgen einer Imp­fung erfreu­li­cher­weise unwahr­schein­lich sind“. Gemäß aktu­ellem Sicher­heits­be­richt des Paul-Ehr­lich-Insti­tuts (PEI) vom 07.05.2021 seien seit Beginn der Covid-19-Impf­kam­pagne am 27.12.2020 bis zum 30.04.2021 ins­ge­samt 49.961 Ver­dachts­fälle von Neben­wir­kungen oder Impf­kom­pli­ka­tionen im zeit­li­chen Zusam­men­hang mit den Corona-Impf­stoffen gemeldet worden. Zudem wurden 524 Todes­fälle in einem unter­schied­li­chen zeit­li­chen Abstand zu den Imp­fungen ver­meldet. In einer von fran­zö­si­schen Wis­sen­schaft­lern durch­ge­führten Kor­re­la­ti­ons­ana­lyse zwi­schen COVID-Todes­fällen und geimpften Per­sonen wurde her­aus­ge­ar­beitet, dass der­zeit sowohl in Frank­reich als auch welt­weit auf 700 geimpfte Per­sonen 1 Todes­fall komme[1]. Wie kommen Sie also zu Ihrer Aus­sage der angeb­li­chen sel­tenen Neben­wir­kungen und worauf bezieht sich diese?

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Arne Buchhop: Wir müssen an dieser Stelle zwi­schen Impf­re­ak­tionen und Impf­kom­pli­ka­tionen unter­scheiden. Richtig ist, dass Impf­re­ak­tionen – unab­hängig von der Art der Imp­fung – relativ häufig auf­treten. Impf­kom­pli­ka­tionen aller­dings treten sehr selten auf. Die ver­schie­denen Sta­tis­tiken weisen pro Jahr rund 4.000 mel­de­pflich­tige Ver­dachts­fälle aus, wovon etwa ein Drittel als schwer­wie­gend ein­ge­stuft werden.

In Rela­tion zur Anzahl der ver­ab­reichten Imp­fungen ergibt sich aus unserer Sicht ein all­ge­mein „unwahr­schein­li­ches Risiko“. Die aktu­elle Ent­wick­lung der Impf­kam­pagne gegen Covid19 unter­stützt diese Sicht­weise. Zum Stichtag 30. April 2021 waren rund 30 Mio. Impf­dosen (Erst- und Zeit­imp­fung) ver­impft und rund 50.000 Ver­dachts­fälle gemeldet. Mit einer Quote von 0,16% han­delt es sich um ein selten auf­tre­tendes Ereignis.

Risiko & Vor­sorge: Nach Abschnitt A § 1 Nr. 1 Ihrer Bedin­gungen besteht Ver­si­che­rungs­schutz nur für in Deutsch­land zuge­las­sene Impf­stoffe. Besteht vor diesem Hin­ter­grund also auch Ver­si­che­rungs­schutz für die aktuell nur bedingt zuge­las­senen expe­ri­men­tellen mRNA-Gen­be­hand­lungen von Bio­N­Tech und Moderna, die Vek­tor­i­mpf­stoffe von Astra­Ze­neca sowie von Johnson & Johnson, jeweils gegen Covid-19?

Arne Buchhop:  Ja. Auch die soge­nannte bedingte Zulas­sung ist mit zahl­rei­chen Prüf­pro­zessen durch die EMA (Euro­päi­sche Arz­nei­mit­tel­be­hörde) und das PEI (Paul-Ehr­lich-Institut) ver­knüpft. Damit sind die Vor­aus­set­zungen im Sinne der Bedin­gungen gegeben.

Risiko & Vor­sorge: Sie bieten Ihr Pro­dukt wahl­weise mit den Ver­si­che­rungs­summen 20.000 Euro, 40.000 Euro bzw. 60.000 Euro an. Immer wieder gibt es Fälle, wo Per­sonen nach einer Imp­fung oder Gen­be­hand­lung z.B. Mens­trua­ti­ons­be­schwerden erlitten oder sogar gelähmt bzw. blind wurden. Noch immer beschäf­tigen Fälle von Nar­ko­lepsie nach der Schwei­ne­grip­pe­imp­fung aus 2009 die Gerichte (siehe z.B. Sozi­al­ge­richt Koblenz, Urteil vom 05.04.2018, Az. 4 VJ 415 oder in einem anderen Fall außer­ge­richt­lich 2019[2]). In einem aktu­ellen Fall, der Cri­tical News von einer Arzt­hel­ferin zuge­tragen wurde, hat eine Imp­fung gegen Covid-19 zum Ver­lust des Hör­ver­mö­gens der betrof­fenen Person geführt. Halten Sie die von Ihrem Unter­nehme zur Ver­fü­gung gestellten Leis­tungen für wirk­lich bedarfs­ge­recht, wenn etwa ein Kunde nach einer Imp­fung dau­er­haft gelähmt, taub oder blind werden sollte und welche wei­teren Leis­tungen stehen Ihren Kunden zur Verfügung?

Arne Buchhop: Der ass­pario Impf­scha­den­schutz bietet neben der Ein­mal­zah­lung u.a. auch ein Kran­ken­ta­ge­geld bei Arbeits­un­fä­hig­keit, Kran­ken­haus­ta­ge­geld, Über­nahme der Mehr­kosten für Eigen­an­teile bei der medi­zi­ni­schen Ver­sor­gung, Ein­mal­zah­lung bei Tod der ver­si­cherten Person sowie die Ver­dop­pe­lung der Inva­li­di­täts­leis­tung für ver­si­cherte Kinder ab einer Inva­li­dität über 50 Prozent.

Der von uns ange­bo­tene Ver­si­che­rungs­schutz dient zur Abfe­de­rung der finan­zi­ellen Aus­wir­kungen eines Impf­scha­dens, kann aber gleich­wohl nur als ein Teil der per­sön­li­chen Absi­che­rung eines Kunden ver­standen werden und auf keinen Fall die von Ihnen als Bei­spiel ange­brachte dau­er­hafte Ein­schrän­kung decken. Das Pro­dukt ist auf Basis eines Ein­mal­bei­trags kal­ku­liert und daher auch ent­spre­chend in den Absi­che­rungs­höhen begrenzt.

Je nach indi­vi­du­ellem Risi­ko­profil des Ein­zelnen emp­fehlen wir eine Bera­tung und Risi­ko­ana­lyse durch einen Versicherungsmakler.

Risiko & Vor­sorge: Eine Beson­der­heit bei Ihrer Pro­dukt­ge­stal­tung ist ein drei­jäh­riger Ver­si­che­rungs­schutz für eine Ein­mal­prämie zwi­schen 32,50 Euro und 95,00 Euro – abhängig von der indi­vi­duell gewählten Absi­che­rungs­höhe. Ver­si­che­rungs­schutz besteht für Impf­schäden ab einem Inva­li­di­täts­grad von min­des­tens 20 Pro­zent. Wie oft kommt es nach Ihrer Kenntnis zu Kom­pli­ka­tionen, die zu so hohen Inva­li­di­täts­grade führen?

Arne Buchhop: Grund­sätz­lich greift das Pro­dukt auch ohne eine nach­ge­wie­sene Inva­li­dität. Das betrifft zum Bei­spiel die Leis­tungs­arten Kranken- oder Krankenhaustagegeld.

Ledig­lich die Inva­li­di­täts­leis­tung kommt erst ab einem Inva­li­di­täts­grad von 20 % zum Tragen. Eine belast­bare Aus­sage über die Wahr­schein­lich­keit einer Inva­li­dität in Folge einer Impf­kom­pli­ka­tion lässt die all­ge­mein ver­füg­bare Daten­lage der­zeit nicht zu.

Risiko & Vor­sorge: Ihre Impf­scha­den­ver­si­che­rung sieht erhöhte Leis­tungen für Kinder vor. Anfang der 2000er Jahren erlitten viele Kinder schwere Schäden durch den 6‑fach-Impf­stoff HEXAVAC gegen Diph­therie, Tetanus, Per­tussis, Polio, Hämo­philus-influ­enzae B sowie Hepa­titis B. Erst 2005 wurde das Vakzin auf­grund immer lauter wer­dender Kritik an den Neben­wir­kungen und damit im Zusam­men­hang ste­hende Todes­fälle vom Markt genommen. Siehe https://​cri​tical​-news​.de/​m​o​d​e​r​n​a​-​t​e​i​l​-​3​-​p​e​i​-​w​i​e​l​er/.

Aktuell wird – dies ent­gegen der Reso­lu­tion 2361 des Euro­pa­rates vom 27.01.2021 – vom Deut­schen Ärz­tetag gefor­dert, dass Kinder zwin­gend gegen Covid-19 geimpft werden sollten, um am Schul­un­ter­richt teil­nehmen zu dürfen. Inner­halb weniger Tage haben sich über 600.000 Men­schen mit einer Peti­tion des Ver­eins „Ärzte für indi­vi­du­elle Imp­f­ent­schei­dung e.V.“ dagegen gewandt. Zuvor hatte bereits die Ein­füh­rung der Impf­pflicht gegen Masern zu großen Eltern­pro­testen geführt und ist noch immer ver­fas­sungs­recht­lich umstritten. Durch die schnelle, zunächst nur bedingt zu erwar­tende Zulas­sung der mRNA-Gen-Nicht-The­rapie von Bio­N­Tech sowie zukünftig wei­terer Vak­zine von z.B. Astra­Ze­neca und Moderna, ist mit einem deut­li­chen Anstieg schwerer Neben­wir­kungen gerade bei Kin­dern und Jugend­li­chen zu rechnen. Bereits die lau­fende Studie von Moderna hat zur Läh­mung eines zwölf­jäh­rigen Mäd­chens geführt[3]. Rechnet die ass­pario mit einer sta­tis­tisch signi­fi­kanten Zahl von Ver­si­che­rungs­fällen, also Kin­dern, die infolge der Imp­fungen einen Inva­li­di­täts­grad von zwanzig Pro­zent oder mehr erleiden werden?

© 2021 Cri­tical News — Kinder brau­chen keinen expe­ri­men­tellen Impfstoff

Arne Buchhop: Klares Nein. Wir wollen mit dieser Zusatz­leis­tung (Ver­dop­pe­lung der ver­ein­barten Inva­li­di­täts­leis­tung, Aus­zah­lung ab Voll­jäh­rig­keit in Form einer Rente) den betrof­fenen Kunden den Ein­stieg in Stu­dium, Beruf, Erwach­se­nen­leben erleichtern.

Würden wir tat­säch­lich von dem von Ihnen beschrie­benen Sze­nario aus­gehen, dann wäre diese Leis­tung auf­grund des ange­bo­tenen Preis-Leis­tungs­ver­hältnis für uns nicht darstellbar.

Risiko & Vor­sorge: Im Rahmen der Leis­tungsart „Kran­ken­ta­ge­geld“ machen Sie die Leis­tung vom Ein­kommen der ver­si­cherten Person abhängig. Sie unter­scheiden zwi­schen Arbeit­neh­mern, Selbst­stän­digen, Frei­be­ruf­lern sowie Haus­frauen- /-män­nern und Kin­dern. Für die zuletzt benannte Per­so­nen­gruppe gilt auf­grund einer feh­lenden Erwerbs­tä­tig­keit ein Tages­satz von nur 10 Euro als ver­si­chert, bei Arbeit­neh­mern das durch­schnitt­liche Net­to­ent­gelt der ver­gan­genen zwölf Monate und bei Selbst­stän­digen und Frei­be­ruf­lern das ent­spre­chend nach­ge­wie­sene Net­to­ein­kommen. Gerade für Exis­tenz­gründer oder Per­sonen, die auf­grund von Lock­downs oder fak­ti­schen Berufs­ver­boten (z.B. viele Künstler oder kör­per­nahe Dienst­leis­tungen) kaum (noch) Ein­nahmen nach­weisen können, könnte die Mit­ver­si­che­rung des Kran­ken­ta­ge­geldes bei gleich kal­ku­liertem Bei­trag ins Leere laufen. Werden diese im Leis­tungs­fall min­des­tens so gestellt, als wäre Sie als z.B. Haus­frauen oder ‑männer ohne Erwerbseinkommen?

Arne Buchhop: Nein. Aller­dings stellen wir staat­liche Leis­tungen aus den ver­schie­denen Hilfs­pro­grammen, die soge­nannten Corona-Hilfen bei der Berech­nung der Tage­geld­leis­tung dem Net­to­ein­kommen gleich.

Risiko & Vor­sorge: Sie erbringen eine Ver­si­che­rungs­leis­tung auch bei Tod infolge von Imp­fungen. Dies setzt voraus, dass ein Ver­stor­bener in zeit­li­chem Zusam­men­hang nach einer Imp­fung obdu­ziert wird. Wie aus ver­schie­denen Berichten bekannt geworden ist, scheint kein beson­deres Inter­esse der Staats­an­walt­schaften zu bestehen, solche Obduk­tionen aktiv zu ver­an­lassen. Haus­ärzte, die gege­be­nen­falls selbst geimpft haben, dürften auf dem Toten­schein auch eher jede Kau­sa­lität mit den Imp­fungen ver­schweigen wollen, um nicht selbst ins Visier der Ermitt­lungen zu geraten[4]. Hin­ter­blie­bene von Imp­fop­fern denken nach dem Versterben ihrer Liebsten meist eher an andere Dinge als an das Ver­an­lassen einer Obduk­tion, zudem ist auch die Kos­ten­frage wohl auch ein Pro­blem. Ver­an­lassen Sie als ass­pario im best­mög­li­chen Inter­esse des bei Ihnen ver­si­cherten Kunden, also im Sinne von § 1a VVG, aktiv die Durch­füh­rung einer Obduk­tion, um einen mög­li­chen Leis­tungs­an­spruch des bei Ihnen zuletzt ver­si­cherten Kunden zu überprüfen?

Arne Buchhop: Diese Frage lässt sich nicht abschlie­ßend beant­worten, denn es kommt hier auf den Ein­zel­fall an. Auch die Frage, ob eine Kos­ten­über­nahme durch den Ver­si­cherer erfolgt, muss dann im jewei­ligen Ein­zel­fall ent­schieden werden.

Risiko & Vor­sorge: Viele Auto­im­mun­erkran­kungen werden im Zusam­men­hang mit Impf­stoffen gesehen. Als mög­liche Neben­wir­kungen zu den mRNA-„Impf­stoffen“ von Bio­N­Tech / Pfizer werden Alz­heimer, amyo­tro­pher Late­ral­skle­rose (ALS) und andere neu­ro­lo­gi­schen Aus­fall­er­kran­kungen benannt [5]. Gemäß Ihres Pro­dukt­in­for­ma­ti­ons­blattes besteht jedoch ein Aus­schluss für „Krank­heiten (z. B. Dia­betes, Gelen­kar­throse, Schlag­an­fall“. Auf Seite 6 der Bedin­gungen heißt es weniger ein­schrän­kend, dass aus­ge­schlossen seien „Krank­heiten, welche nicht auf den Impf­schaden zurück­zu­führen sind“.

Darf das so ver­standen werden, dass zwar eine aus einer Imp­fung resul­tie­rende Blind­heit, nicht aber ein daraus resul­tie­render Schlag­an­fall oder eine ALS als Impf­folge ver­si­chert wäre?

Arne Buchhop: Grund­sätz­lich sind alle Krank­heiten, welche auf einen Impf­schaden zurück­zu­führen sind, über das Pro­dukt ver­si­chert. Ent­schei­dend für die ver­si­cherten Leis­tungen sind die zugrun­de­lie­genden Versicherungsbedingungen.

Risiko & Vor­sorge: Im Rahmen der so genannten „Flücht­lings­krise“ sind immer mehr Aus­länder nach Deutsch­land gekommen, von denen sicher einige auch in ihren jewei­ligen Hei­mat­län­dern geimpft worden sind. Ihr Pro­dukt steht aller­dings auch bereits Geimpften bis zur Voll­endung des 60. Lebens­jahres ohne Gesund­heits­prü­fung zur Ver­fü­gung. In Ihren Bedin­gungen findet sich ein Aus­schluss für „Impf­schäden durch Imp­fungen mit nicht in Deutsch­land zuge­las­senen Impf­stoffen“. Wenn sich nun also jemand mit Migra­ti­ons­hin­ter­grund in Deutsch­land impfen lassen sollte und einen mut­maß­li­chen Impf­schaden erleidet, wie können Sie dann sicher aus­schließen, dass es sich um die Folge einer in Deutsch­land zuge­las­senen und nicht etwa einer nur im Aus­land (bedingt) zuge­las­senen Imp­fung gehan­delt hat?

Arne Buchhop: Dieses Risiko sehen wir nicht. Die Impf­scha­den­ver­si­che­rung startet mit der nächsten Imp­fung im Sinne der Bedin­gungen nach Abschluss des Vertrages.

Risiko & Vor­sorge: Vor­aus­set­zung für eine Leis­tung aus Ihrem Ver­trag ist gemäß Abschnitt A1 § 1 Ziffer 1.2 die ärzt­liche Dia­gnose eines Impf­scha­dens. Ist der Leis­tungs­fall also nach­ge­wiesen, ohne dass ein Impf­schaden durch eine dritte Stelle (z.B. den deut­schen Staat oder den Impf­her­steller) aner­kannt sein muss und kann der Leis­tungs­fall durch einen Teil­be­weis im Sinne von § 287 ZPO mit Beweis­erleich­te­rungen erbracht werden oder ist für die Aner­ken­nung eines Leis­tungs­falls ein Voll­be­weis erfor­der­lich? Sofern Sie Beweis­erleich­te­rungen zulassen sollten: welche Nach­weise hat Ihnen der Kunde min­des­tens zu erbringen (z.B. Impf­charge, Auf­klä­rungs­fra­ge­bogen, Unter­schrift des Imp­fenden / des auf­klä­renden Arztes)?

Arne Buchhop:  Im Leis­tungs­fall sind die „übli­chen“ Nach­weise zu erbringen, also zum Bei­spiel der Impf­nach­weis, das ärzt­liche Attest, die Dia­gnose und ähn­li­ches. Eine Aner­ken­nung des Impf­scha­dens durch dritte Stelle (Staat, Her­steller etc.) ist nicht erforderlich.

Risiko & Vor­sorge: Wer ist der Rück­ver­si­cherer der Baye­ri­schen als Risi­ko­träger, sofern es zu einer uner­wartet hohen Zahl an Leis­tungs­fällen kommen sollte oder trägt der Ver­si­cherer dieses Risiko voll­ständig ohne Rück­griff auf einen Rückversicherer?

Arne Buchhop: Die Absi­che­rung des Risikos auf Seiten des Ver­si­che­rers obliegt diesem. Auf Fragen zur Rück­ver­si­che­rungs­struktur können wir daher an dieser Stelle nicht eingehen.

Risiko & Vor­sorge: In Ihrem Pro­dukt ver­zichten Sie auf die in Unfall­ver­si­che­rungen übliche Anrech­nung einer mög­li­chen Mit­wir­kung von Krank­heiten oder Gebre­chen an den Impf­folgen und auch auf die Anrech­nung einer mög­li­chen Vor­inva­li­dität. Gibt es wei­tere Pro­dukt­high­lights oder Beson­der­heiten, auf die Sie an dieser Stelle ver­weisen wollen?

Arne Buchhop:  Wir sind über­zeugt, dass wir mit der ass­pario Impf­scha­den­ver­si­che­rung ein fair kal­ku­liertes und leis­tungs­starkes Pro­dukt geschaffen haben. Wir ver­binden mit der Impf­scha­den­ver­si­che­rung die Hoff­nung, dass der eine oder andere Imp­f­un­si­chere durch die zusätz­liche Absi­che­rung von der Not­wen­dig­keit einer Imp­fung über­zeugt wird. Unser Slogan „Impfen lassen – Vor­bild sein“ ist für uns mehr als nur eine werb­liche Aussage.

Risiko & Vor­sorge: Herz­li­chen Dank für das Interview.

Nach­be­mer­kung: die Inter­view­an­fragen wurde der ass­pario am 18.05.2021 zur Ver­fü­gung gestellt und die Ant­worten am 12.07.2021 zur Ver­fü­gung gestellt. Seitdem sind diverse neue Neben­wir­kungen sowohl bei der WHO[6] als auch beim Paul-Ehr­lich-Institut (PEI)[7] bekannt geworden. Aus Japan wurden  durch die Japa­ni­sche Arz­nei­mit­tel­be­hörde Ergeb­nisse von Tier­ver­su­chen durch Pfizer / Bio­N­Tech bekannt, die auf Nano­par­tikel in (fast) allen Organen sowie zu erwar­tende schwere Organ­schäden auch beim Men­schen hin­weisen[8].


[1] Phil­ippe Pradat und Véro­nique Malard „Kor­re­la­ti­ons­ana­lyse zeigt 1 Todes­fall pro 700 geimpfte Per­sonen“ auf „uncut​-news​.ch“ vom 16.05.2021. Auf­zu­rufen unter https://​uncut​news​.ch/​k​o​r​r​e​l​a​t​i​o​n​s​a​n​a​l​y​s​e​-​z​e​i​g​t​-​1​-​t​o​d​e​s​f​a​l​l​-​p​r​o​-​7​0​0​-​g​e​i​m​p​f​t​e​-​p​e​r​s​o​n​en/, zuletzt auf­ge­rufen am 17.05.2021

[2] Anja Dorn­hoff „Erneut Nar­ko­lepsie als Impf­schaden im Jahr 2019 aner­kannt“ auf „anwalt​.de“ vom 06.01.2021. Auf­zu­rufen unter https://​www​.anwalt​.de/​r​e​c​h​t​s​t​i​p​p​s​/​e​r​n​e​u​t​-​n​a​r​k​o​l​e​p​s​i​e​-​a​l​s​-​i​m​p​f​s​c​h​a​d​e​n​-​i​m​-​j​a​h​r​-​2​0​1​9​-​a​n​e​r​k​a​n​n​t​_​1​8​3​8​2​8​.​h​tml, zuletzt auf­ge­rufen am 18.05.2021

[3] „Wäh­rend der Impf­stoff­ver­suche wird ein 12-jäh­riges Mäd­chen gelähmt“ auf „uncut​-news​.ch“ vom 22.04.2021. Auf­zu­rufen unter https://​uncut​news​.ch/​w​a​e​h​r​e​n​d​-​d​e​r​-​i​m​p​f​s​t​o​f​f​v​e​r​s​u​c​h​e​-​w​i​r​d​-​e​i​n​-​1​2​-​j​a​e​h​r​i​g​e​s​-​m​a​e​d​c​h​e​n​-​g​e​l​a​e​h​mt/, zuletzt auf­ge­rufen am 11.05.2021.

[4] Siehe z. B. Susanne Ausic „Obduk­ti­ons­pflicht bei Toten nach Imp­fung? Ham­burger Polizei sorgt für Ernüch­te­rung“ auf „epocht​imes​.de“ vom 14.05.2021, zuletzt aktua­li­siert am 16.05.2021 um 16:56 Uhr.

[5] J. Bart Classen „COVID-19 RNA Based Vac­cines and the Risk of Prion Disease“ in „Micro­bio­logy & Infec­tious Dise­ases“ vom 27.12.2020, Artikel akzep­tiert am 18.01.2021, S. 1. Auf­zu­rufen unter https://​www​.hen​nes​sys​view​.com/​i​m​a​g​e​s​/​c​o​v​i​d​1​9​-​r​n​a​-​b​a​s​e​d​-​v​a​c​c​i​n​e​s​-​a​n​d​-​t​h​e​-​r​i​s​k​-​o​f​-​p​r​i​o​n​-​d​i​s​e​a​s​e​-​1​5​0​3​.​pdf, zuletzt auf­ge­rufen am 11.05.2021

[6] „WHO Daten­bank Vigi­Ac­cess meldet 1.108.990 Ver­dachts­fälle von Covid Impf-Neben­wir­kungen u. 7131 Toten“ auf „trans​pa​renz​test​.de“. Auf­zu­rufen unter https://​www​.trans​pa​renz​test​.de/​p​o​s​t​/​w​h​o​-​d​a​t​e​n​b​a​n​k​-​v​i​g​i​a​c​c​e​s​s​-​m​e​l​d​e​t​-​1​1​0​8​9​9​0​-​v​e​r​d​a​c​h​t​s​f​a​e​l​l​e​-​v​o​n​-​c​o​v​i​d​-​i​m​p​f​-​n​e​b​e​n​w​i​r​k​u​n​g​e​n​-​u​-​7​1​3​1​-​t​o​ten, zuletzt auf­ge­rufen am 12.07.2021

[7] „SICHERHEITSBERICHT. Ver­dachts­fälle von Neben­wir­kungen und Impfkomplikationen

nach Imp­fung zum Schutz vor COVID-19“  auf „pei​.de“ vom 10.06.2021. Auf­zu­rufen unter https://www.pei.de/SharedDocs/Downloads/DE/newsroom/dossiers/sicherheitsberichte/sicherheitsbericht-27–12-bis-31–05-21.pdf?__blob=publicationFile&v=6, zuletzt auf­ge­rufen am 12.07.2021

[8] „SARS-CoV‑2 mRNA Vac­cine (BNT162, PF-07302048)“ auf „pmda​.go​.jp“. Auf­zu­rufen unter https://​www​.pmda​.go​.jp/​d​r​u​g​s​/​2​0​2​1​/​P​2​0​2​1​0​2​1​2​0​0​1​/​6​7​2​2​1​2​0​0​0​_​3​0​3​0​0​A​M​X​0​0​2​3​1​_​I​1​0​0​_​1​.​pdf, zuletzt auf­ge­rufen am 12.07.2021

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