Kurz­check: Zahn­zu­satz­ver­si­che­rung der INTER
Tarif INTER Qua­liMed Z® Zahn Pre­mium Plus

Die INTER Kran­ken­ver­si­che­rung AG bietet ihren Kunden viel­fäl­tige Kran­ken­zu­satz­ver­si­che­rungen an. Unter den Zahn­zu­satz­ver­si­che­rungen beson­ders erwäh­nens­wert ist der Tarif INTER Qua­liMed Z® Zahn Premum Plus. Daneben exis­tieren auch andere, weniger leis­tungs­starke, Tarifstufen.

So kann der eher leis­tungs­schwache Tarif INTER Qua­liMed Z® Zahn Basis ohne Gesund­heits­fragen bean­tragt werden, die höher­wer­tigen Tarif­stufen INTER Qua­liMed Z® Zahn Exklusiv, INTER Qua­liMed Z® Zahn Pre­mium und INTER Qua­liMed Z® Zahn Pre­mium Plus nur nach vor­he­rigen Angaben zum Zahn­status. Eine Annahme ist mög­lich, sofern bei Antrags­stel­lung maximal fünf Zähne fehlen sollten.

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Vor­aus­set­zung für den Ver­si­che­rungs­schutz ist das Bestehen eines stän­digen Wohn­sitzes inner­halb der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land. Wei­terhin ist das Bestehen einer gesetz­li­chen oder frei­willig gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung erforderlich.

Die Ein­rei­chung eines Heil- und Kos­ten­plans vor Behand­lungs­be­ginn wird von der INTER ange­raten, ist aber nicht zwin­gend erforderlich.

Der Tarif INTER Qua­liMed Z® Z90Plus wird ohne Alte­rungs­rück­stel­lungen ange­boten. Die Bei­träge sind daher nach dem Alter gestaf­felt. Regulär findet die erste Bei­trags­an­pas­sung von Kin­dern mit Voll­endung des 20. Lebens­jahres von bis dahin 15,65 Euro auf 19,70 Euro im Monat statt. Der aktuell aus­ge­führte Tarif­bei­trag für über 55jährige liegt bei 51,89 Euro monat­lich. Inwie­fern der Ver­zicht auf Alte­rungs­rück­stel­lungen ein Vor- oder ein Nach­teil ist, kann kon­tro­vers dis­ku­tiert werden.

Die Min­dest­ver­trags­dauer beträgt zwei Ver­si­che­rungs­jahre. Anschie­ßend kann der Ver­trag jähr­lich mit einer Frist von drei Monaten zur Haupt­fäl­lig­keit gekün­digt werden.

Das Leis­tungs­ni­veau des hier dar­ge­stellten Tarifs ist über­durch­schnitt­lich und weist ein gutes Preis-Leis­tungs-Ver­hältnis auf.  Preis­lich bedingt müssen Ver­si­cherte im Ver­gleich zu einigen leis­tungs­stär­keren Tarifen mit einem mehr oder minder hohen Eigen­an­teil rechnen. Diese Rest­kosten können bei einer Implan­tat­be­hand­lung inklu­sive Kno­chen­aufbau selbst nach fünf Jahren, also dem Aus­laufen der Zahn­staffel, durchaus einige hun­dert Euro betragen, wäh­rend der Eigen­an­teil bei einer Voll­ke­ra­mik­krone deut­lich geringer aus­fallen dürfte. In den ersten 60 Monaten ist bei kost­spie­ligen Behand­lungen mit einem ent­spre­chend höheren Eigen­an­teil zu rechnen.

Aus­ge­wählte Leis­tungen der Tarife Z90Plus sowie INTER Qua­liMed Z® Zahn Pre­mium Plus bei der INTER

  • Bei Inan­spruch­nahme der Regel­ver­sor­gung sowie unfall­be­dingt 100 Pro­zent Kos­ten­über­nahme für Zahn­ersatz (inklu­sive Zahn­ersatz ein­schließ­lich Implan­taten, Kie­fer­or­tho­pädie, pro­fes­sio­nelle Zahn­rei­ni­gung, Pro­phy­laxe, Zahn­be­hand­lung und beson­dere Maß­nahmen zur Schmer­zaus­schal­tung). Diese Leis­tung besteht jeweils inklu­sive den damit in Ver­bin­dung ste­henden funk­ti­ons­ana­ly­ti­schen und funk­ti­ons­the­ra­peu­ti­schen Maß­nahmen. Für Leis­tungen für Zahn­ersatz über die Regel­ver­sor­gung hinaus 90 Pro­zent des Rech­nungs­be­trages, sofern Vor­leistung der gesetz­li­chen oder frei­willig gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung. Ohne Vor­leis­tung der gesetz­li­chen oder frei­willig gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung, werden 40% des Rech­nungs­be­trages als fik­tive Vor­leis­tung für Zahn­ersatz abge­zogen. Leis­tungen für Zahn­ersatz werden bei gül­tiger Hono­rar­ver­ein­ba­rung auch über die Höchst­sätze der Gebüh­ren­ord­nung für Zahn­ärzte (GOZ) bzw. Ärzte (GOÄ) hinaus erbracht
  • Kosten für Zahn­be­hand­lung (z.B. plas­ti­sche Fül­lungen, Wur­zel­be­hand­lungen, Ein­glie­dern von Auf­biss­be­helfen und Schienen) werden zu 100 Pro­zent über­nommen, dies auch ohne Vor­leis­tung der gesetz­li­chen oder frei­willig gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung. Leistet die GKV bzw. der Heil­für­sor­ge­träger nicht, obwohl nach den gel­tenden Richt­li­nien des Gemein­samen Bun­desau­schusses gemäß § 92 des Fünften Buchs Sozi­al­ge­setz­buch (SGB V) Leis­tungs­pflicht besteht, werden 40 % des erstat­tungs­fä­higen Rech­nungs­be­trages als fik­tive Vor­leis­tung von der tarif­li­chen Leis­tung abge­zogen. Maß­nahmen zur Zahn­be­hand­lung werden höchs­tens bis zu den Höchst­sätzen der GOZ bzw. GOÄ erbracht
  • Ohne Vor­leis­tung der gesetz­li­chen oder frei­willig gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung (z.B. in reinen Pri­vat­zahn­arzt), werden 20 % des Rech­nungs­be­trages als fik­tive Vor­leis­tung für Inlays abge­zogen, mit Vor­leis­tung zu 90 Pro­zent der Rest­kosten. Leis­tungen für Inlays werden bei gül­tiger Hono­rar­ver­ein­ba­rung auch über die Höchst­sätze der GOZ bzw. GOÄ hinaus erbracht
  • Leis­tungen für Implan­tate inklu­sive der im Zusam­men­hang ste­henden kno­chen­auf­bau­enden Maß­nahmen (aug­men­ta­tive Leis­tungen) und der Kosten für das Frei­legen des Implan­tats bis 90 Pro­zent der Rest­kosten (unfall­be­dingt 100 Pro­zent des Rech­nungs­be­trages). Leis­tungen für Implan­tate werden bei gül­tiger Hono­rar­ver­ein­ba­rung auch über die Höchst­sätze der GOZ zw. GOÄ hinaus erbracht
  • Leis­tungen für Kie­fer­or­tho­pädie von Min­der­jäh­rigen (90 % der Auf­wen­dungen ein­malig) bis 2.500 Euro unab­hängig von der kie­fer­or­tho­pä­di­schen Indi­ka­ti­ons­gruppe (KIG) 1 – 5. Leis­tungen für Kie­fer­or­tho­pädie werden bei gül­tiger Hono­rar­ver­ein­ba­rung auch über die Höchst­sätze der GOZ bzw. GOÄ hinaus erbracht
  • Leis­tungen für Kie­fer­or­tho­pädie von Erwach­senen (90 % der Auf­wen­dungen ein­malig) bis 2.500 Euro unab­hängig von der kie­fer­or­tho­pä­di­schen Indi­ka­ti­ons­gruppe (KIG) 1 – 5. Leis­tungen für Kie­fer­or­tho­pädie werden bei gül­tiger Hono­rar­ver­ein­ba­rung auch über die Höchst­sätze der GOZ bzw. GOÄ hinaus erbracht
  • Auf­wen­dungen für Kera­mik­ver­blen­dungen sind bis ein­schließ­lich Zahn acht erstat­tungs­fähig. Der Ver­si­cherer führt hierzu aus: „Bis Zahn 8 sind alle Zähne. Es besteht keine Einschränkung.“
  • Kos­ten­über­nahme für Pro­phy­laxe (z. B. lokale Fluo­ri­d­ie­rung, Ver­sie­ge­lung von kari­es­freien Zahn­fis­suren). Maß­nahmen zur Zahn­pro­phy­laxe werden höchs­tens bis zu den Höchst­sätzen der GOZ bzw. GOÄ erbracht
  • Kos­ten­über­nahme für pro­fes­sio­nelle Zahn­rei­ni­gung bis 150 Euro pro Kalen­der­jahr. Leis­tungen für pro­fes­sio­nelle Zahn­rei­ni­gung werden bei gül­tiger Hono­rar­ver­ein­ba­rung auch über die Höchst­sätze der GOZ bzw. GOÄ hinaus erbracht
  • Beson­dere Maß­nahmen zur Schmer­zaus­schal­tung (z. B. Anal­go­se­die­rung, Lach­gas­se­die­rung oder Hyp­nose) werden bis in Höhe von maximal 350 Euro pro Kalen­der­jahr erstattet. Maß­nahmen zur Schmer­zaus­schal­tung werden höchs­tens bis zu den Höchst­sätzen der GOZ bzw. GOÄ erbracht
  • Die INTER erbringt zusätz­liche Ser­vice­leis­tungen (z. B. Benen­nung von Spe­zia­listen, Fach­kli­niken, Reha­bi­li­ta­tions- und Kur­ein­rich­tungen, die im Tarif näher beschrieben sind

Aus­ge­wählte Ein­schrän­kungen des Tarifes INTER Qua­liMed Z® Zahn Pre­mium Plus bei der INTER

  • Kein Ver­si­che­rungs­schutz besteht für bereits bei Ver­trags­be­ginn feh­lende und nicht ersetzte Zähne
  • Kein Ver­si­che­rungs­schutz besteht für vor Beginn des Ver­si­che­rungs­schutzes im Tarif Z90Plus ange­ra­tene bzw. geplante oder begon­nene Maß­nahmen, aus­ge­nommen pro­fes­sio­nelle Zahn­rei­ni­gung und Maß­nahmen zur Prophylaxe
  • Zahn­staffel (d. h. Begren­zung der Leis­tungen) wäh­rend der ersten 60 Monate nach Ver­trags­be­ginn (z.B. max. 1.000 Euro inner­halb der ersten 12 Monate, max. 5.000 Euro inner­halb der ersten 60 Monate)
  • Keine Klar­stel­lung, inwie­fern im Rahmen der kie­fer­or­tho­pä­di­schen Leis­tungen auch Mehr­leis­tungen für z. B. trans­pa­rente Bra­ckets, Kosten für Retainer, Farb­los­bögen, funk­ti­ons­ana­ly­ti­sche oder funk­ti­ons­the­ra­peu­ti­sche Leis­tungen über­nommen werden
  • Keine bedin­gungs­sei­tige Klar­stel­lung, inwie­fern die Kosten für z. B. Dental-Laser­be­hand­lung oder CEREC-The­rapie (Cer­amic Recon­struc­tion System; inva­sive Maß­nahmen, die vor allem für Angst­pa­ti­enten geeignet sein kann) über­nommen werden
  • Keine Kosten über den Zahn­be­reich hinaus (z. B. pri­vat­ärzt­liche Leis­tungen, Unter­brin­gung im Ein- oder Zwei­bett­zimmer, natur­heil­kund­liche Leis­tungen, Schutz aus Aus­lands­reisen, Seh­hilfen etc.)
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