Moderna Teil 7: Haf­tungs­frei­stel­lung sowie rela­tive und abso­lute Wirksamkeit

Mitt­ler­weile ist der Ver­trag von Moderna mit der Euro­päi­schen Union bekannt. Darin heißt es bereits ziem­lich am Anfang wie folgt:

„The inten­tion of the Com­mis­sion, on behalf of the Member States, is to ensure that the popu­la­tion in the Euro­pean Union will be able to access a vac­cine in suf­fi­cient quan­ti­ties and at a fair price, but also in safe con­di­tions. The vac­cine should only be avail­able to the popu­la­tion once its safety and effi­cacy will have been cleared by the com­pe­tent regu­la­tory bodies.”[1]

Hier die Über­set­zung mit der kos­ten­losen Ver­sion von DeepL​.com/​T​r​a​n​s​l​a​tor:

„Die Kom­mis­sion möchte im Namen der Mit­glied­staaten sicher­stellen, dass die Bevöl­ke­rung in der Euro­päi­schen Union Zugang zu einem Impf­stoff in aus­rei­chender Menge und zu einem fairen Preis, aber auch unter sicheren Bedin­gungen hat. Der Impf­stoff sollte der Bevöl­ke­rung erst dann zur Ver­fü­gung stehen, wenn seine Sicher­heit und Wirk­sam­keit von den zustän­digen Auf­sichts­be­hörden bestä­tigt worden ist.«

© 2021 Cri­tical News — Qua­li­fi­zierte Vertragsverhandlungen?

Der ins­ge­samt 69-Seiten lange Ver­trag mit Moderna ist für das Unter­nehmen aus­ge­spro­chen vor­teil­haft, da der Her­steller der expe­ri­men­tellen Gen­the­rapie keine ver­bind­liche Wirk­sam­keit seiner „Impf­stoffe“ zusi­chern muss und auch die Sicher­heit nicht selbst belegen muss. Viel­mehr befreit der Ver­trag Moderna grund­sätz­lich von jeder eigenen Haf­tung. Hierzu heißt es in der Ver­ein­ba­rung zwi­schen der Euro­päi­schen Kom­mis­sion, ver­treten durch die EU-Gesund­heits­kom­mis­sarin und Psy­cho­login Frau Stella Kyria­kides, und der Moderna Switz­er­land GmbH, ver­treten durch den Geschäfts­führer (Mana­ging Director), Herrn Sté­phane Bancel, wie folgt:

„The Par­ties reco­gnise that the acce­le­rated time­lines to develop, pro­duce, sell and supply the Pro­duct means that the con­tractor under no cir­cum­s­tances can war­rant, or assume any lia­bi­lity, at the first of entry into force of this APA that the Pro­duct will be ulti­mately avail­able or will pro­duce the desired results, i. e. shows suf­fi­cient effi­cacy to pre­vent a COVID-19 infec­tion, or be without unac­cep­table side-effects. The Par­ti­ci­pa­ting Member States are wil­ling to share those risks, which includes an obli­ga­tion of the Par­ti­ci­pa­ting Member States to indem­nify the con­tractor and its CMOs in case of lia­bi­lity incurred, sett­le­ments paid and cer­tain costs rela­ting to third party claims with respect to those risks under the con­di­tions set out in this APA. The Com­mis­sion and Par­ti­ci­pa­ting Member States ack­now­ledge that the use of Pro­ducts will happen under epi­demic con­di­tions requi­ring such use, and that the admi­nis­tra­tion of the Pro­duct will the­re­fore be con­ducted under the sole respon­si­bi­lity of the Par­ti­ci­pa­ting Member States.” [2]

Hier die Über­set­zung mit der kos­ten­losen Ver­sion von DeepL​.com/​T​r​a​n​s​l​a​tor:

„Die Ver­trags­par­teien erkennen an, dass die beschleu­nigten Fristen für die Ent­wick­lung, die Her­stel­lung, den Ver­kauf und die Lie­fe­rung des Pro­dukts bedeuten, dass der Auf­trag­nehmer zum Zeit­punkt des Inkraft­tre­tens dieses APA unter keinen Umständen garan­tieren oder irgend­eine Haf­tung dafür über­nehmen kann, dass das Pro­dukt letzt­end­lich ver­fügbar sein oder die gewünschten Ergeb­nisse erzielen wird, d. h. eine aus­rei­chende Wirk­sam­keit zur Ver­hin­de­rung einer COVID-19-Infek­tion auf­weist oder ohne unan­nehm­bare Neben­wir­kungen ist. Die teil­neh­menden Mit­glied­staaten sind bereit, diese Risiken zu teilen, was die Ver­pflich­tung der teil­neh­menden Mit­glied­staaten ein­schließt, den Auf­trag­nehmer und seine GMO im Falle von Haf­tungs­an­sprü­chen, geleis­teten Ver­gleichs­zah­lungen und bestimmten Kosten im Zusam­men­hang mit Ansprü­chen Dritter in Bezug auf diese Risiken unter den in diesem APA fest­ge­legten Bedin­gungen zu ent­schä­digen. Die Kom­mis­sion und die teil­neh­menden Mit­glied­staaten erkennen an, dass die Ver­wen­dung der Pro­dukte unter Seu­chen­be­din­gungen erfolgen wird, die eine solche Ver­wen­dung erfor­dern, und dass die Ver­wal­tung des Pro­dukts daher unter der allei­nigen Ver­ant­wor­tung der teil­neh­menden Mit­glied­staaten erfolgt.«

Sicher­heit, Wirk­sam­keit und Dauer der Wirk­sam­keit stehen in de Sternen

Wenn die Euro­päi­sche Kom­mis­sion schon Mil­lionen oder gar Mil­li­arden von EU-Bür­gern mit expe­ri­men­tellen Impf­stoffen und Gen­the­ra­pien impfen möchte und das Risiko schwe­rerer Gesund­heits­schäden bil­li­gend in Kauf nehmen möchte, sollte doch zumin­dest die Effek­ti­vität hin­rei­chend sicher sein. Wieso sollte sich denn jemand mit Moderna impfen lassen wollen, wenn die mög­li­chen Risiken den sicheren Nutzen über­steigen sollten!?

Auf Seite 68 der Ver­ein­ba­rung zwi­schen Moderna und der Euro­päi­schen Kom­mis­sion heißt es hierzu unter anderem wie folgt:

„The safety the vac­cine is cur­r­ently being eva­luated in cli­nical trials. […] The effi­cacy of the vac­cine is cur­r­ently being eva­luated in cli­nical trials. […] The dura­bi­lity of the vac­cine is cur­r­ently being eva­luated in cli­nical trials.” [3]

Über­setzt mit der kos­ten­losen Ver­sion von DeepL​.com/​T​r​a​n​s​l​a​tor heißt dies:

„Die Sicher­heit des Impf­stoffs wird der­zeit in kli­ni­schen Stu­dien eva­lu­iert. […] Die Wirk­sam­keit des Impf­stoffs wird der­zeit in kli­ni­schen Stu­dien eva­lu­iert. […] Die Halt­bar­keit des Impf­stoffs wird der­zeit in kli­ni­schen Stu­dien evaluiert.“

Hier stellt sich die berech­tigte Frage, wieso man einen „Impf­stoff“ bestellen und bezahlen sollte, von dem weder Sicher­heit, Wirk­sam­keit noch Dauer des Impf­stoffes bekannt ist. Viel­mehr drängt sich hier der Ver­dacht auf, dass nicht die Inter­es­sern der zu imp­fenden Bevöl­ke­rung im Fokus standen. Vor dem Hin­ter­grund des Nürn­berger Kodex von 1947 sollte jeder Impf­ling vor dem Ver­ab­rei­chen des Vak­zins von diesen Umständen zwin­gend in Kenntnis gesetzt werden, um besser ver­stehen zu können, dass er Teil eines groß ange­legten Hum­an­ex­pe­ri­ments ist.

Unklar bleiben in den ver­öf­fent­lichten Unter­lagen von Moderna eine Viel­zahl wei­terer wich­tiger Punkte:

  • Wie wurde erreicht, dass Teil­nehmer der Impf- und der Pla­ce­bo­gruppe an Covid-19 erkrankten? Durch vor­sätz­liche Frei­set­zung eines iso­lierten Virus (unter Inkauf­nahme des Todes der Ver­suchs­per­sonen)? Durch zufäl­lige Kon­takt­auf­nahme im pri­vaten Umfeld?
  • Wie wurde eine Anste­ckung über­prüft? Mit Hilfe des „Drosten-Tests“? Falls ja: wie viele CT-Zyklen wurden dabei ein­ge­setzt? Wie wurden falsch posi­tive Tests aus­ge­schlossen? Durch eine ärzt­liche Unter­su­chung? Falls ja: anhand wel­cher Krank­heits­de­fi­ni­tion in Abgren­zung zu den Sym­ptomen anderer Erkran­kungen der oberen Atem­wege wurde eine Dia­gnose gestellt?
  • Wurden die eigenen Test­ergeb­nisse kri­tisch hin­ter­fragt? Kon­kret: welche wis­sen­schaft­liche Aus­sa­ge­kraft haben Test­ergeb­nisse, die sich auf eine nur sehr kleine Per­so­nen­gruppe in einem stark ver­kürzten Zeit­raum beziehen?
  • Hat Moderna ethi­schen Stan­dards berück­sich­tigt, die es recht­fer­tigen, das Leben und die Gesund­heit von Mil­lionen Men­schen zu gefährden, die mit einem per Not­zu­las­sung bzw. bedingter Zulas­sung frei­ge­ge­benen mRNA-Impf­stoff geimpft werden sollen? Würde Moderna auch dann eine Ver­imp­fung emp­fehlen, wenn die Geschäfts­in­haber mit ihrem eigenen Kapital per­sön­lich haften würden?

Die Main­stream­presse über­schlug sich Mitte November 2020 mit der vom Unter­nehmen vor­ge­tra­genen Wirk­sam­keit von 94,5 Pro­zent. Tat­säch­lich beziehen sich diese Angaben auf ins­ge­samt 95 Stu­di­en­teil­nehmer, die an Covid-19 erkrankt seien, wobei 5 Fälle auf tat­säch­lich Geimpfte ent­fielen[4].  Das Paul-Ehr­lich-Institut prä­zi­siert auch nicht näher:

„Die Sicher­heit des Impf­stoffs wurde an 15.185 geimpften Stu­di­en­teil­neh­mern erhoben, von denen etwa 7.500 min­des­tens 65 Jahre alt waren. Für die Wirk­sam­keit wurden etwa 28.000 1:1 ran­do­mi­sierte Stu­di­en­teil­neh­mende im medianen Mittel für einen Zeit­raum von 92 Tagen beob­achtet. Hier wurde eine Wirk­sam­keit von 93,6 Pro­zent ermit­telt, wobei ein Zeit­in­ter­vall von 21 bis 43 Tagen erlaubt wurde.“ [5]

Bei­spiel Moderna-Studie: Wie kann man das per­sön­liche Impf-Nutzen-Risiko ausrechnen?

An der Moderna-Studie haben also 28.000 Pro­banden teil­ge­nommen, hiervon 15.185 in der Impf­stoff-Gruppe, 12.185 in der Placebo-Gruppe.

Es traten nach der „Imp­fung“ aller Pro­banden 95 COVID-19 Fälle auf, hiervon 5 Fälle in der Impf­stoff-Gruppe, und 90 in der Placebo-Gruppe.

© 2021 Cri­tical News — Häu­fig­keit von Neben­wir­kungen im Überblick

Impf­stoff-Gruppe: 5 Fälle / 15.185 Pro­banden = 3,29 Fälle / 10.000 Pro­banden = 0,00032927 Fälle / Pro­banden = 0,033 % Fälle / Pro­banden erkrankten an Covid-19, also selten.

Pla­cebo-Gruppe: 90 Fälle / 12.815 Pro­banden = 74,23 Fälle / 10.000 Pro­banden = 0,00702302 Fälle / Pro­banden = 0,70 % Fälle / Pro­banden, also nicht einmal 1 % erkrankten an Covid-19, also gelegentlich.

Weder zeigt die Studie unstrittig, dass eine Imp­fung mit dem Vakzin von Moderna eine den Aus­bruch einer Erkran­kung ver­hin­dern kann noch, ob eine Anste­ckung durch Dritte bzw. von Dritten sicher ver­hin­dert werden kann. Es werden also gege­be­nen­falls lebens­ge­fähr­dende Risiken dafür bil­li­gend in Kauf genommen, dass die Geimpften mög­li­cher­weise (!) den Aus­bruch einer Infek­tion ver­hin­dern kann, die bei gesunden Men­schen in den meisten Fällen pro­blemlos über­standen werden kann.

Die For­scherin Pamela Acker bemerkt dazu:

„Ich glaube, Sie erleiden eher eine nega­tive Reak­tion auf die Imp­fung als sie an Covid erkranken, geschweige denn an Covid zu sterben. Und keiner hat behauptet; sie sind sehr schlau; sie erwähnen es ein­fach nicht, wäh­rend sie andere Erfolge her­aus­po­saunen; nun keiner hat behauptet, dass die Imp­fung tat­säch­lich die Ver­brei­tung des Virus stoppt. Pfizer und Moderna haben nur behauptet: wenn man sich impft, bekommt man wahr­schein­lich weniger schwere Covid-Sym­ptome als ohne Imp­fung. Und wieder sehen sie nur einen Bruch­teil der Kohorte, die sie geimpft haben. [….] Sie haben nicht getestet, ob diese Leute SARS-Corona-Virus-positiv waren. Sie haben nicht getestet. Sie haben keine anderen Sym­ptome angeschaut.

Sie haben nicht lang­fristig geschaut, ob das die Ent­wick­lung von Sym­ptomen über län­gere Zeit ver­hin­dert. Sie haben nur einen Zeit­raum von einigen Tagen geschaut. Wie gesagt: Sie haben nichts von dem getestet, was sie hätten testen sollen, näm­lich, um zu bestimmen, ob dieser Impf­stoff wirk­lich schützt oder nicht. Also haben wir keinen Grund zu der Annahme, dass dieser Impf­stoff über­haupt dazu bei­tragen würde, die Aus­brei­tung des Virus zu ver­lang­samen.“ [6]

Unter­schiede zwi­schen rela­tiver und abso­luter Wirksamkeit

Die Impf­stoff­studie von Moderna prä­sen­tiert dem unbe­darften Leser eine rela­tive Wirk­sam­keit, nicht jedoch die abso­lute Wirksamkeit.

Zum bes­seren Ver­ständnis hier die beiden Berech­nungs­me­thoden in der Praxis.

Rela­tive Wirksamkeit:

Infek­tionen von Stu­di­en­teil­neh­mern nach Pla­cebo: 90

Infek­tionen von Stu­di­en­teil­neh­mern nach Imp­fung: 5

Fazit: die rela­tive Wirk­sam­keit liegt bei 94,7 Prozent.

Wie wenig dies aus­sagt, ergibt sich, wenn man auf die Pla­cebo-Gruppe schaut und deren abso­lutes Risiko betrachtet, an Covid-19 zu erkranken und evtl. zu versterben.

Abso­lute Wirksamkeit:

Infek­tionen nach Pla­cebo: 12.815 Stu­di­en­teil­nehmer, davon nicht infi­ziert 12.725 = 99,298 Pro­zent, davon infi­ziert = 0,702 Prozent

Infek­tionen nach Imp­fung: 15.185 Stu­di­en­teil­nehmer, davon nicht infi­ziert 15.180 = 99,961 Pro­zent, davon infi­ziert = 0,039 Prozent

Fazit: die abso­lute Effek­ti­vität beträgt 0,663 % (99,961 %-99,298 %).

Moderna und Bio­N­Tech fast ideale Impf­stoffe? Tote und Neben­wir­kungen also bil­li­gend in Kauf genommen?

Wie würde sich die Anzahl Toter bei einem zu 100 Pro­zent wirk­samen und 100 neben­wir­kungs­freien Impf­stoffen verringern?

Robert Bublack zufolge liege einer aktu­ellen Studie zufolge die durch­schnitt­liche Leta­lität von Covid-19-Erkankten im Schnitt bei 1,4 Pro­zent, bei Per­sonen über 60 Jahren liege diese aller­dings höher.

„Die Sterb­lich­keit sym­pto­ma­tisch gewor­dener Fälle beträgt dann 0,3 Pro­zent für Pati­enten unter 30 Jahren, 0,5 Pro­zent für Pati­enten im Alter zwi­schen 30 und 59 Jahren und 2,6 Pro­zent für Pati­enten ab 60 Jahren.“[7]

Wie in dieser Studie erkennbar, erkranken offen­sicht­lich nur wenige der Pro­banden. Und nur auf diese wirkt sich der mög­liche Vor­teil einer Imp­fung aus, ein Erkran­kungs­ri­siko und hiermit ein mög­li­ches Ster­be­ri­siko zu verringern.

Bezieht man sich auf 100 erfolg­reich Geimpfte, dann würden gerade 1,4 Pro­banden weniger versterben können: 1001,4 = 71,4. Der maxi­male Nutzen beträgt also gerade einmal 1 zu 71,4.

Mög­li­cher Impf­nutzen bei Moderna nur für einen von 21.163 Menschen

Ein Nutzen tritt aber nur für die Erkrankten ein, also nur bei einem von 295 Per­sonen (=28.000 / 95). Hieraus ergibt sich, dass sich zur Ver­mei­dung von einem Todes­fall 295 mal 71,4 Men­schen impfen lassen müssten, also ins­ge­samt 21.163 Men­schen. Das ent­spricht einer Quote von gerade einmal 0,004747662 Prozent.

Der welt­weit füh­rende Medi­zin­wis­sen­schaftler Prof. Dr. John Ioann­idis von der Stan­ford Unver­sität kam im Rahmen einer Meta­studie für die WHO eben­falls zu einer nur sehr geringen Sterb­lich­keits­rate von Per­sonen, die sich mit Covid-19 infizieren:

„Kon­kret schätzt der For­scher nach der Aus­wer­tung der Stu­dien, dass durch­schnitt­lich 0,23 Pro­zent der Men­schen sterben, die sich mit Sars-CoV‑2 infi­ziert haben. Bei Men­schen unter 70 Jahren sollen es sogar nur 0,05 Pro­zent sein. Und er schätzt auch, dass wahr­schein­lich die Infek­ti­ons­sterb­lich­keits­rate an den meisten Orten weniger als 0,2 Pro­zent beträgt.“[8]

Betrachtet man nun zudem, wer die Haupt­ri­si­ko­gruppe von Per­sonen ist, die mit Covid-19 versterben und dass diese sta­tis­tisch gesehen ein höheres durch­schnitt­li­ches Ster­be­alter haben als die durch­schnitt­liche Lebens­er­war­tung der Deut­schen beträgt, erscheint das Nutzen-Risiko-Ver­hältnis ein­deutig zu Lasten der gesunden Men­schen zu gehen.

Gates, Spahn und Merkel: Ist die Imp­fung alternativlos?

Da die Imp­fung offen­sicht­lich nur Dem­je­nigen nützt, der sich impfen lässt, und dies auch nur, weniger schwer zu erkranken – Erkran­kung und Anste­ckung wird ja offen­sicht­lich nicht ver­hin­dert – braucht es auch keine Zwangs­imp­fung. Jeder sollte somit selbst ent­scheiden, ob er sich impfen lassen möchte. Bun­des­ge­sund­heits­mi­nister Jens Spahn sieht aber eine zwin­gende Imp­fung aller Men­schen auf diesem Pla­neten als Vor­aus­set­zung für eine Been­di­gung der Pan­demie. Der „Focus“ zitiert Spahn mit fol­genden Worten:

„Die Pan­demie hört erst auf, wenn alle geimpft sind, in allen Län­dern“[9]

Dies deckt sich mit einer Aus­sage von Bun­des­kanz­lerin Angela Merkel vom 19.02.2021. Der „Merkur“ schreibt:

„Die Pan­demie sei erst besiegt, wenn alle Men­schen auf der Welt geimpft seien – bis dahin drohten Muta­tionen und eine Schwä­chung der Impf­stoffe. „Alle müssen teil­haben“, sagt Merkel.“[10]

Die frü­here Äuße­rung von Spahn, wonach die Imp­fung frei­willig bleiben werde[11], ist somit offenbar ein leeres Ver­spre­chen gewesen.

Was bedeutet das für die Kohorte (hier ca. 83 Mio. Men­schen in Deutschland)?

Um einen ein­zigen Covid-19-Fall zu ver­hin­dern, müssten hier­nach im Schnitt 295 Pro­banden geimpft werden. Hierbei haben jedoch 294 Pro­banden keinen Nutzen, müssen aber sämt­liche Risiken durch mög­liche Neben­wir­kungen durch einen ledig­lich per bedingter Zulas­sung zum Ver­kehr zuge­lassen Impf­stoff tragen.

Um Lang­zeit­er­geb­nisse zu über­prüfen, ist eine wis­sen­schaft­liche geeig­nete Pla­ce­bo­gruppe als Ver­gleich zwin­gend erfor­der­lich. Hierzu äußerte sich aller­dings die For­scherin Pamela Acker, die im Bereich der Impf­for­schung tätig ist, wie folgt:

„Ich habe heute gehört, dass Moderna uner­wünschte Reak­tionen auf sieben Tage beschränkt hat, und ich habe heute auch erfahren, dass es, weil es ethisch nicht ver­tretbar sei, jemandem den Coro­na­virus-Impf­stoff vor­zu­ent­halten, wenn es denn einen funk­tio­nie­renden Impf­stoff dagegen gibt, Pfizer jetzt schon seine Pla­ce­bo­gruppe mit dem tat­säch­lich aktiven Impf­stoff impft. Wir werden also keine Daten mehr über die Lang­fris­t­wir­kungen dieser Impf­stoffe bekommen, da wir keine Pla­ce­bo­gruppe zum Ver­gleich mehr haben. Weil sie die jetzt ein­fach impfen, was mir als For­scherin die Haare zu Berge stehen lässt. […] Das ist Wis­sen­schafts­be­trug! [….] Damit haben wir keine Mög­lich­keit mehr, zu sagen, wie sicher dieser Impf­stoff in Lang­zeit­stu­dien ist.“ [12].

Dass die behaup­tete Wirk­sam­keit von Impf­stoffen nicht immer mit der Rea­lität im Gleich­schritt gehen muss, zeigt auch eine durch Children’s Health Defense initi­ierte und von der ita­lie­ni­schen Staats­an­walt­schaft ange­ord­nete Unter­su­chung über die Wirk­sam­keit kon­kreter Impfstoffe:

„Wäh­rend wir mit der Unter­su­chung und Ana­lyse dieser 4 Impf­stoffe, Priorix Tetra, Gardasil9, Hexyon und Infanrix Hexa, fort­fuhren, hin­ter­legten wir die Ergeb­nisse bei allen ita­lie­ni­schen und euro­päi­schen Kon­troll­organen und eröff­neten auch eine Klage beim Straf­ge­richtshof in Rom. Seit fast 2 Jahren haben wir zusam­men­ge­fasste und ver­zö­gerte Ant­worten erhalten, die sich mehr auf die Tat­sache beschränkten, dass wir als Impf­gegner ange­sehen wurden, als auf die vor­züg­liche Qua­lität der vor­ge­legten Daten, aber heute sind wir stolz und glück­lich, die große Nach­richt mit­zu­teilen: unsere Beschwerde ist bestä­tigt und der Richter hat eine Unter­su­chung angeordnet“.

[…]

Wir werden hier nicht auf die Befunde ein­gehen, aber einige der Ergeb­nisse sind sehr besorg­nis­er­re­gend, zum Bei­spiel die Tat­sache, dass in einigen Fällen (Priorix und Infanrix) die erfor­der­liche Menge an Antigen nicht nach­ge­wiesen werden konnte. „Kein Antigen“ bedeutet, dass es nicht funk­tio­nieren kann und nor­ma­ler­weise sollte es mit sofor­tiger Wir­kung vom Markt genommen werden.  Werden die ita­lie­ni­schen Ermittler ihre Arbeit tun?  Wie weit können wir unseren Gesund­heits­or­ga­ni­sa­tionen bei ihrer Auf­gabe, die Öffent­lich­keit zu schützen, ver­trauen? Dieses Mal brau­chen wir Ant­worten.“[13]

Der auf­merk­same Leser fühlt sich hier unwei­ger­lich an die Unter­schiede zwi­schen rela­tiver und abso­luter Effek­ti­vität der expe­ri­men­tellen mRNA-Gen­the­ra­pien von Bio­N­Tech und Moderna erinnert.

Teil 8 folgt.

Die bis­he­rigen Teile der Serie im Überblick:

Moderna Teil 1: Moderna: Neben­wir­kungen und öffent­liche Erwartungen

Moderna Teil 2: Moderna: Unbe­kannter Impf­her­steller ohne bis­he­rige Erfolge

Moderna Teil 3: Das Paul-Ehr­lich-Institut, Bill Gates, Lothar Wieler und Hexavac

Moderna Teil 4: Von der GAVI, Gates, Zaks, Gen­fleisch und der ID2020

Moderna Teil 5: Neu­de­fi­ni­tion, Impf­stopp und feh­lende Nachweise

Moderna Teil 6: Von ermor­deten Babys, Inhalts­stoffen und Menschenversuchen


[1] Euro­pean Com­mis­sion „ADVANCE PURCHASE AGREEMENT (“APA”) for the pro­duc­tion, prio­rity-purcha­sing options and supply of a suc­cessful COVID-19-vac­cine for EU Member States”. Docu­Sign Enve­lope ID: B52E9FB9-A22B-405B-9473–675DCA6FFDF6, Seite 2. Auf­zu­rufen unter https://www.rai.it/dl/doc/2021/04/17/1618676613043_APA%20Moderna__.pdf, zuletzt auf­ge­rufen am 22.04.2021

[2] Euro­pean Com­mis­sion „ADVANCE PURCHASE AGREEMENT (“APA”) for the pro­duc­tion, prio­rity-purcha­sing options and supply of a suc­cessful COVID-19-vac­cine for EU Member States”. Docu­Sign Enve­lope ID: B52E9FB9-A22B-405B-9473–675DCA6FFDF6, Seite 3–4. Auf­zu­rufen unter https://www.rai.it/dl/doc/2021/04/17/1618676613043_APA%20Moderna__.pdf, zuletzt auf­ge­rufen am 22.04.2021

[3] Euro­pean Com­mis­sion „ADVANCE PURCHASE AGREEMENT (“APA”) for the pro­duc­tion, prio­rity-purcha­sing options and supply of a suc­cessful COVID-19-vac­cine for EU Member States”. Docu­Sign Enve­lope ID: B52E9FB9-A22B-405B-9473–675DCA6FFDF6, Seite 68. Auf­zu­rufen unter https://www.rai.it/dl/doc/2021/04/17/1618676613043_APA%20Moderna__.pdf, zuletzt auf­ge­rufen am 22.04.2021

[4] So z. B. „Moderna: Hat­trick! – Nach Bio­n­tech und Cur­evac schießt die nächste Impf­stoff-Aktie auf mRNA-Basis in die Höhe“ auf „telegra​.ph“ vom 16.11.2020 um 13:52 Uhr auf Onvista. Auf­zu­rufen unter https://​www​.onvista​.de/​n​e​w​s​/​m​o​d​e​r​n​a​-​h​a​t​t​r​i​c​k​!​-​n​a​c​h​-​b​i​o​n​t​e​c​h​-​u​n​d​-​c​u​r​e​v​a​c​-​s​c​h​i​e​s​s​t​-​d​i​e​-​n​a​e​c​h​s​t​e​-​i​m​p​f​s​t​o​f​f​-​a​k​t​i​e​-​a​u​f​-​m​r​n​a​-​b​a​s​i​s​-​i​n​-​d​i​e​-​h​o​e​h​e​-​4​1​2​3​6​4​965, zuletzt auf­ge­rufen am 21.01.2021

[5] »Euro­päi­sche Kom­mis­sion erteilt Zulas­sung für den COVID-19-Impf­stoff von Moderna für die Euro­päi­sche Union« auf »Paul-Ehr­lich-Institut«, aktua­li­siert am 06.01.2021. Auf­zu­rufen unter https://​www​.pei​.de/​D​E​/​n​e​w​s​r​o​o​m​/​h​p​-​m​e​l​d​u​n​g​e​n​/​2​0​2​1​/​2​1​0​1​0​6​-​e​u​-​z​u​l​a​s​s​u​n​g​-​c​o​v​i​d​-​1​9​-​i​m​p​f​s​t​o​f​f​-​m​o​d​e​r​n​a​.​h​tml, zuletzt auf­ge­rufen am 18.01.2021

[6] „The origin of the abor­tion-tainted vac­cines will sicken you_deutsch” auf „zivilimpuls_kanal”. Auf­zu­rufen unter https://​serv1​.wiki​-tube​.de/​v​i​d​e​o​s​/​w​a​t​c​h​/​a​1​4​b​f​5​f​e​-​d​3​4​7​-​4​8​4​c​-​9​b​6​7​-​8​4​5​3​4​a​c​c​3​c57, min. 56–58, zuletzt auf­ge­rufen am 20.02.2021

[7] Robert Bublack „Mor­ta­lität bei COVID-19 nied­riger als ange­nommen?“ auf „sprin​ger​me​dizin​.de“ vom 23.03.2020. Auf­zu­rufen unter https://​www​.sprin​ger​me​dizin​.de/​c​o​v​i​d​-​1​9​/​i​n​f​e​k​t​i​o​n​s​e​r​k​r​a​n​k​u​n​g​e​n​-​i​n​-​d​e​r​-​h​a​u​s​a​r​z​t​p​r​a​x​i​s​/​m​o​r​t​a​l​i​t​a​e​t​-​b​e​i​-​c​o​v​i​d​-​1​9​-​n​i​e​d​r​i​g​e​r​-​a​l​s​-​a​n​g​e​n​o​m​m​e​n​-​/​1​7​8​2​5​808, zuletzt auf­ge­rufen am 03.03.2021

[8] Torsten Harmsen „For­scher: Corona-Todes­rate ist wahr­schein­lich geringer als 0,2 Pro­zent“ auf „ber​liner​-zei​tung​.de“ vom 17.10.2020 um 12:50 Uhr. Auf­zu­rufen unter https://​www​.ber​liner​-zei​tung​.de/​g​e​s​u​n​d​h​e​i​t​-​o​e​k​o​l​o​g​i​e​/​f​o​r​s​c​h​e​r​-​c​o​r​o​n​a​-​s​t​e​r​b​l​i​c​h​k​e​i​t​-​b​e​t​r​a​e​g​t​-​0​2​3​-​p​r​o​z​e​n​t​-​l​i​.​1​1​1​917, zuletzt auf­ge­rufen am 21.03.2021

[9] dpa “Spahn: „Die Pan­demie hört erst auf, wenn alle geimpft sind, in allen Län­dern«” auf „focus​.de“ vom 20.02.2021 um 14:34 Uhr. Auf­zu­rufen unter https://m.focus.de/politik/deutschland/corona-debatte-spahn-die-pandemie-hoert-erst-auf-wenn-alle-geimpft-sind-in-allen-laendern_id_13003798.html?utm_source=facebook&utm_medium=social&utm_campaign=facebook-focus-online&fbc=facebook-focus-online&ts=202102201435&cid=20022021, zuletzt auf­ge­rufen am 21.02.2021

[10] Flo­rian Nau­mann und Cindy Boden „Münchner Siko: Nach Joe Bidens his­to­ri­scher Rede – deut­sche Poli­tiker for­dern jetzt kon­krete Hand­lungen“ auf „merkur​.de“ vom 21.01.2021 um 09:51 Uhr. Auf­zu­rufen unter https://​www​.merkur​.de/​p​o​l​i​t​i​k​/​s​i​k​o​-​m​u​e​n​c​h​e​n​-​2​0​2​1​-​s​i​c​h​e​r​h​e​i​t​s​k​o​n​f​e​r​e​n​z​-​m​e​r​k​e​l​-​b​i​d​e​n​-​t​r​u​m​p​-​i​s​c​h​i​n​g​e​r​-​r​e​d​e​-​r​u​s​s​l​a​n​d​-​z​r​-​9​0​2​1​1​0​3​6​.​h​tml, zuletzt auf­ge­rufen am 21.02.2021

[11] Siehe z. B. Char­lotte Kurz „STIKO stellt Grund­lagen für Prio­ri­sie­rung vor“ in  „phar​ma​zeu​ti​sche​-zei​tung​.de“ vom 09.11.2020 um 14:38 Uhr, Seite 3. Auf­zu­rufen unter https://​www​.phar​ma​zeu​ti​sche​-zei​tung​.de/​s​t​i​k​o​-​s​t​e​l​l​t​-​g​r​u​n​d​l​a​g​e​n​-​f​u​e​r​-​p​r​i​o​r​i​s​i​e​r​u​n​g​-​v​o​r​-​1​2​1​6​6​5​/​s​e​i​t​e​/3/, zuletzt auf­ge­rufen am 21.02.2021

[12] „The origin of the abor­tion-tainted vac­cines will sicken you_deutsch” auf „zivilimpuls_kanal”. Auf­zu­rufen unter https://​serv1​.wiki​-tube​.de/​v​i​d​e​o​s​/​w​a​t​c​h​/​a​1​4​b​f​5​f​e​-​d​3​4​7​-​4​8​4​c​-​9​b​6​7​-​8​4​5​3​4​a​c​c​3​c57, min. 47 bis 48, zuletzt auf­ge­rufen am 20.02.2021

[13] „Staats­an­walt­schaft ordnet Unter­su­chung der Qua­li­täts­kon­trolle von Impf­stoffen an und sagt, dass wis­sen­schaft­liche Ant­worten erfor­der­lich sind (Cor­velva Ita­lien)“ auf „child​rens​he​alth​de​fense​.eu“ vom 31.12.2020, auf­zu­rufen unter https://​child​rens​he​alth​de​fense​.eu/​e​u​r​o​p​a​e​i​s​c​h​e​-​b​e​l​a​n​g​e​/​s​t​a​a​t​s​a​n​w​a​l​t​s​c​h​a​f​t​-​o​r​d​n​e​t​-​u​n​t​e​r​s​u​c​h​u​n​g​-​d​e​r​-​q​u​a​l​i​t​a​e​t​s​k​o​n​t​r​o​l​l​e​-​v​o​n​-​i​m​p​f​s​t​o​f​f​e​n​-​a​n​-​u​n​d​-​s​a​g​t​-​d​a​s​s​-​w​i​s​s​e​n​s​c​h​a​f​t​l​i​c​h​e​-​a​n​t​w​o​r​t​e​n​-​e​r​f​o​r​d​e​r​l​i​c​h​-​s​i​n​d​-​c​o​r​v​e​l​v​a​-​i​t​a​l​i​e​n​/​?​l​a​n​g​=de, zuletzt auf­ge­rufen am 22.04.2021

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