Jagd­haft­pflicht­ver­si­che­rungen für Jäger und Förster, Stand 14.09.2022

Auch wenn Mil­lio­nen­schäden sehr selten sind, so wurde den­noch bei­spiels­weise ein Schaden aus dem Hause Gothaer bekannt, bei dem ein Jäger auf­grund grober Fahr­läs­sig­keit einem gut­ver­die­nenden Unter­neh­mens­be­rater beide Knie zer­schoss, was eine Scha­den­höhe von etwa 3 Mil­lionen Euro zur Folge hatte. Mit einer gesetz­li­chen Minimalde­ckung läge hier keine hin­rei­chende Absi­che­rung vor. Da ähn­liche oder sogar noch höhere Schäden für die Zukunft nicht aus­zu­schließen sind und die Prä­mi­en­un­ter­schiede ver­gleichs­weise wenig ins Gewicht fallen, sollte auf eine Deckung unter 5 Mil­lionen Euro für Per­so­nen­schäden ver­zichtet werden. wei­ter­lesen…

Jagd­haft­pflicht­ver­si­che­rungen für Jäger und Förster, Stand 24.05.2021

Aus der Jagd­aus­übung ergibt sich eine jähr­liche Zahl von etwa 8.000 Schäden mit einem jähr­li­chen Scha­den­auf­wand von rund 8 Mil­lionen Euro – Regu­lie­rungs­kosten einmal außen vor. Die durch­schnitt­liche Scha­den­höhe beträgt etwa 900 Euro. Dabei nehmen Haft­pflicht­schäden durch Jagd­hunde einen Anteil von etwa 75 % an der reinen Scha­den­stück­zahl und 60 % am Scha­den­auf­wand ein. Jähr­lich ereignen sich im Schnitt etwa 800 Jagd­un­fälle. wei­ter­lesen…

Min­dest­de­ckung unver­än­dert seit 1975

Ver­folgt man die Dis­kus­sionen zur Reform des Jagd­rechts, so gibt es seit vielen Jahren ver­schie­dene Streit­punkte. Dazu geh?ren eine bun­des­ein­heit­lich anspruchs­vol­lere J?gerausbildung und ‑pr?fung, ein bun­des­weit ein­heit­li­cher Schie??bungsnachweis, neue Anfor­de­rungen an die zur Jagdaus?bung ein­ge­setzte ? zuk?nftig blei­freie? – Muni­tion [1],[2] sowie eine Erh?hung der Pflicht­ab­si­che­rung. Min­destab­si­che­rung nicht zu niedrig 1975 dis­ku­tierte man im Deut­schen wei­ter­lesen…