Pres­se­mit­tei­lung: Umfang des Ver­si­che­rungs­schut­zes für die Advents­zeit prüfen

Die uni­Ver­sa weist zurecht dar­auf hin, dass es alle Jah­re wie­der allem in der Advents- und Weih­nachts­zeit zu ver­mehr­ten Woh­nungs­brän­den kom­me. Häu­fig lösen unbe­auf­sich­tigt bren­nen gelas­se­ne Ker­zen den Brand aus. Des­halb soll­te man immer, wenn man den Raum ver­lässt, die Ker­zen aus­ma­chen – auch wenn dies nur für kur­ze Zeit ist, emp­fiehlt Scha­den­ex­per­tin Mar­ga­re­ta Bösl von der uni­Ver­sa Versicherung.

© 2020 Cri­ti­cal News – Weih­nachts­zeit naht

Um opti­mal ver­si­chert zu sein, sind fol­gen­de Ver­si­che­run­gen zwin­gend erforderlich:

  • Die Pri­vat-Haft­pflicht­ver­si­che­rung leis­tet, falls ein Drit­ter durch das Feu­er geschä­digt wird und kommt für den ent­stan­de­nen Per­so­nen- und Sach­scha­den auf. Mie­ter soll­ten dar­auf ach­ten, dass auch gemie­te­te Sachen, etwa die Ein­bau­kü­che, Böden und Sani­tär­an­la­gen mit­ver­si­chert sind, so Bösl.
  • Für den Brand­scha­den am eige­nen Mobi­li­ar und denn Haus­rat kommt die Haus­rat­ver­si­che­rung auf.
  • Der Gebäu­de­scha­den ist über die Wohn­ge­bäu­de­feu­er­ver­si­che­rung gedeckt.

Bei der Haus­rat- sowie der Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung soll­te min­des­tens die grob fahr­läs­si­ge Her­bei­füh­rung des Ver­si­che­rungs­fal­les mit­ver­si­chert sein. Bösl weist dar­auf hin, dass der Ver­si­che­rer sonst berech­tigt sein könn­te, falls bei­spiels­wei­se ver­ges­sen wur­de, die Herd­plat­te oder Ker­ze aus­zu­ma­chen, die Scha­den­zah­lung antei­lig zu kür­zen oder in beson­ders schwe­ren Fäl­len kom­plett zu verweigern.

In regel­mä­ßi­gen Abstän­den soll­te zudem geprüft wer­den, ob die Ver­si­che­rungs­sum­me noch dem Wert des Haus­ra­tes und Gebäu­des ent­spricht. Auch hier kann es sonst zu einer gefähr­li­chen Unter­ver­si­che­rung und Kür­zung kom­men, so Bösl. Risi­ko & Vor­sor­ge weist dar­auf hin, dass Tari­fe mit Pau­schal­ent­schä­di­gung für den Haus­rat bzw. Wohn­ge­bäu­de­ta­ri­fe auf Wohn­flä­chen­ba­sis hier hel­fen kön­nen, eine mög­li­che Unter­ver­si­che­rung zu vermeiden.

Quel­le: Pres­se­mit­tei­lung der uni­Ver­sa mit Ergän­zun­gen durch Risi­ko & Vorsorge

Ansprech­part­ner:
Ste­fan Tasch­ner, Pres­se­spre­cher
Tele­fon +49 911 5307–1698, Fax +49 911 5307–1676
E‑Mail: presse@​universa.​de
Inter­net: www​.uni​ver​sa​.de/​p​r​e​sse
uni­Ver­sa Kran­ken­ver­si­che­rung a.G., Lebens­ver­si­che­rung a.G., All­ge­mei­ne Ver­si­che­rung AG
Haupt­ver­wal­tung: Sulz­bach­er Str. 1–7, 90489 Nürn­berg

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© „Risi­ko & Vor­sor­ge“, 25.11.2020

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