Pres­se­mit­tei­lung: Daten­si­cher­heits­exper­te warnt vor IT-Pandemie

Det­lef Schmuck: „Die nächs­te Pan­de­mie wird wahr­schein­lich von einem Com­pu­ter­vi­rus ausgelöst“

Exper­te wer­tet den jüngs­ten Angriff auf die Impf­stoff­da­ten von Biontech/Pfizer als „Vor­bo­te einer neu­en Cybercrime-Welle“

Ham­burg, 10. Dezem­ber 2020 – „Wäh­rend die gan­ze Welt noch im Fie­ber eines bio­lo­gi­schen Virus tau­melt, ist die Wahr­schein­lich­keit hoch, dass die nächs­te Pan­de­mie von einem Com­pu­ter­vi­rus aus­ge­löst wird“, sagt der Daten­si­cher­heits­exper­te Det­lef Schmuck, Geschäfts­füh­rer des Ham­bur­ger Daten­dienst­leis­ters Team­Dri­ve GmbH. Der jüngs­te Cyber­an­griff auf die Euro­päi­sche Arz­nei­mit­tel-Behör­de EMA, bei dem offen­bar Zulas­sungs­do­ku­men­te für den Impf­stoff von Biontech/Pfizer ent­wen­det wur­den, sei „nur der Vor­bo­te einer neu­en Cyber­crime-Wel­le“, befürch­tet der Team­Dri­ve-Chef. Als Vor­beu­gung emp­fiehlt er der Wirt­schaft sen­si­ble Daten durch­gän­gig Ende-zu-Ende zu ver­schlüs­seln, mit dop­pel­ter ver­schlüs­sel­ter Daten­spei­che­rung sowohl in der Cloud als auch auf Rech­nern im Betrieb. Zusätz­lich soll­te sich jedes Unter­neh­men gegen Cyber­ri­si­ken versichern.

© 2020 Cri­ti­cal News – Cyber-Angrif­fe bes­ser verhindern

Daten sind wich­tigs­tes Betriebsvermögen

„Die Daten stel­len für die meis­ten Unter­neh­men in unse­rer digi­ta­len Welt das wich­tigs­te Betriebs­ver­mö­gen dar“, sagt Det­lef Schmuck: „Die Fir­men sind daher gut bera­ten, alle Anstren­gun­gen zu unter­neh­men, ihre Daten maxi­mal zu schüt­zen.“ Aus­ge­fal­le­ne Rech­ner lie­ßen sich wie­der in Gang brin­gen, Spei­cher wie­der­her­stel­len und getrenn­te Netz­wer­ke erneut ver­bin­den, „aber wenn wich­ti­ge Betriebs­in­for­ma­tio­nen ein­mal in frem­de Hän­de gera­ten sind, ist der Scha­den nicht wie­der gut zu machen“, gibt Schmuck zu bedenken.

Eben­so fol­gen­schwer sei ein Daten­ver­lust: „Ohne Daten­be­stand ist die gesam­te IT sinn­los und das Unter­neh­men kon­kurs­reif“, warnt der Daten­si­cher­heits­exper­te nicht ganz unei­gen­nüt­zig. Sei­ne Fir­ma Team­Dri­ve bie­tet unter www​.team​dri​ve​.de einen Hoch­si­cher­heits­da­ten­dienst an, der Dupli­ka­te aller Daten auf den Rech­nern im Netz­werk in der Cloud spei­chert und zudem auto­ma­tisch regel­mä­ßi­ge Back­ups durch­führt. Dabei wer­den die Daten durch­weg Ende-zu-Ende ver­schlüs­selt, so dass selbst bei einem Daten­dieb­stahl die gestoh­le­nen Infor­ma­tio­nen nicht ent­schlüs­selt wer­den kön­nen und dadurch für den Dieb wert­los sind. Det­lef Schmuck erklärt: „Eine Cyber­ver­si­che­rung ist drin­gend ange­ra­ten, um die Kos­ten im Fall der Fäl­le abzu­si­chern. Aber sie kann das Gesche­he­ne nicht rück­gän­gig machen. Zudem ist beim Abschluss einer Cyber­ver­si­che­rung ohne­hin zu klä­ren, wie gut der Daten­schutz im Betrieb auf­ge­stellt ist. Daher ergän­zen sich Cyber­ver­si­che­rung und Daten­schutz ide­al. Übri­gens auch ohne IT-Pan­de­mie, weil schon ein blo­ßer Hacker­an­griff für das ein­zel­ne Unter­neh­men zur Kata­stro­phe füh­ren kann, wenn man dar­auf unvor­be­rei­tet ist.“

IT-Pan­de­mie ist das zweit­größ­te Sicher­heits­ri­si­ko für die Weltwirtschaft

Der Team­Dri­ve-Chef ver­weist auf ein schon 2015 vom Bun­des­nach­rich­ten­dienst als gehei­me Ver­schluss­sa­che „VS-Geheim“ klas­si­fi­zier­tes Pla­nungs­do­ku­ment, das nur durch die Snow­den-Ent­hül­lun­gen bekannt wur­de. Dort heißt es: Cyber-Angrif­fe stel­len durch mög­li­che Infor­ma­ti­ons­ab­flüs­se aus Staat und Wirt­schaft, Beein­flus­sung, Stö­rung oder Schä­di­gung von Infor­ma­ti­ons-‚ Kom­mu­ni­ka­ti­ons- oder Steue­rungs­sys­te­men im öffent­li­chen wie im pri­va­ten Bereich hohes Bedro­hungs­po­ten­zi­al dar und gefähr­den Deutsch­land als füh­ren­des Hoch­tech­no­lo­gie­land und wich­ti­gen Wirt­schafts­stand­ort. Mit den Cyber-Auf­rüs­tun­gen zahl­rei­cher Län­der, dar­un­ter Chi­na und Russ­land, sowie kri­mi­nel­ler und ter­ro­ris­ti­scher Akteu­re haben die Bedro­hun­gen deut­lich an Pro­fes­sio­na­li­tät und Quan­ti­tät zuge­nom­men. Das unauf­halt­sam wach­sen­de „Inter­net der Din­ge“ wirkt ver­stär­kend. Unschein­ba­re Din­ge des täg­li­chen Gebrauchs, wie zum Bei­spiel fern­steu­er­ba­re Glüh­lam­pen oder Inter­net-Fern­se­her, kön­nen plötz­lich von einem Cyber-Angrei­fer „über­nom­men“ und zu digi­ta­len Waf­fen umfunk­tio­niert wer­den, und dies von jedem belie­bi­gen Win­kel des Erd­balls aus.

Det­lef Schmuck kom­men­tiert: „Weit­sich­ti­ger könn­te man die Gefah­ren einer künf­ti­gen digi­ta­len Pan­de­mie auch heu­te kaum beschrei­ben.“ Er gibt zu beden­ken, dass das World Eco­no­mic Forum in sei­nem „Glo­bal Risk Report 2020“ Cyber­crime als das zweit­größ­te Sicher­heits­ri­si­ko für die Welt­wirt­schaft bis zum Jahr 2030 bezeich­net hat.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen:

Team­Dri­ve Sys­tems GmbH
Max-Brau­er-Allee 50, 22765 Ham­burg,
E‑Mail: info@​teamdrive.​com
Inter­net: www​.team​dri​ve​.com

Quel­le:

PR-Agen­tur: euro­m­ar­com public rela­ti­ons GmbH vom 10.12.2020
Tel. 0611–973150
E‑Mail: team@​euromarcom.​de
Inter­net: www​.euro​m​ar​com​.de

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