Pres­se­mit­tei­lung: Fron­tal­an­griff der Regie­rung Mer­kel auf die par­la­men­ta­ri­sche Demokratie

Pres­se­mit­tei­lung von Die­Ba­sis – Basis­de­mo­kra­ti­sche Par­tei Deutsch­land vom 14.04.2021:

Kanz­le­rin Ange­la Mer­kel ver­sucht in Eile und unter gro­em Druck auf die Par­la­men­ta­ri­er, das Infek­ti­ons­schutz­ge­setz (IfSG) der­art anzu­pas­sen, dass eine Inzi­denz von ledig­lich einem Pro­mil­le aus­rei­chen soll, gra­vie­ren­de Ein­schrn­kun­gen des gesam­ten gesell­schaft­li­chen Lebens durch­zu­set­zen. Dies soll ohne die Berck­sich­ti­gung der ech­ten pan­de­mi­schen Lage von real Erkrank­ten sowie unter Umge­hung aller Minis­ter­prsi­den­ten und Lnder­par­la­men­ten gesche­hen. Damit wird nicht nur der fde­ra­le Grund­ge­dan­ke des Grund­ge­set­zes bergan­gen, es ermglicht zuknf­tig auch eine wei­test­ge­hen­de Macht­kon­zen­tra­ti­on in den Hnden Ange­la Mer­kels und Regie­rungs­ent­schei­dun­gen ohne die Kon­trol­le durch das Parlament.

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Man darf nicht ver­ges­sen, dass bereits die Eta­blie­rung der Minis­ter­prsi­den­ten­kon­fe­renz eine Ent­mach­tung des Bun­des­ta­ges bedeu­tet hat­te. Nun wer­den eben­falls die Minis­ter­prsi­den­ten und mit ihnen die Lnder von der Bun­des­re­gie­rung entmachtet.

Die­ses Vor­ha­ben wider­spricht dem gel­ten­den Infek­ti­ons­schutz­ge­setz und bedroht die Grund­fes­ten unse­rer demo­kra­ti­schen Grundordnung!

Im IfSG heit es unter 2 Begriffs­be­stim­mun­gen, dass eine Infek­ti­on die Auf­nah­me eines Krank­heits­er­re­gers und sei­ne nach­fol­gen­de Ent­wick­lung oder Ver­meh­rung im mensch­li­chen Orga­nis­mus sei. Hier ist dar­auf hin­zu­wei­sen, dass der PCR-Test nur spe­zi­fi­sche RNA-Sequen­zen nach­weist. Es liegt in der Natur der Sache, dass die ent­nom­me­nen Pro­ben so fr den PCR-Test auf­be­rei­tet wer­den, sodass nur noch ein­zel­ne RNA-Strn­ge zum Repli­zie­ren vor­lie­gen, das Mate­ri­al damit also leb­los ist.

Der Rck­schluss, dass die­se RNA von einem ver­meh­rungsfhi­gen und damit krank­ma­chen­den Virus stamm­te, ist damit unmglich, denn das Aus­gangs­ma­te­ri­al des Tests ist immer nicht­le­ben­de RNA! Ein Nach­weis einer Infek­tio­sitt nach Defi­ni­ti­on im IfSG ist damit unmglich. Eine Inzi­denz­zahl kann also kein Infek­ti­ons­ge­sche­hen erkrank­ter Men­schen abbilden.

Hier soll also auf Basis einer Inzi­denz, die wie all­ge­mein bekannt eine hohe Feh­ler­quo­te von falsch posi­ti­ven Tests beinhal­tet, kei­ne nega­ti­ven Tests berck­sich­tigt und dazu noch auf einem PCR-Test basiert, der kei­ne ver­meh­rungsfhi­gen Krank­heits­er­re­ger nach­wei­sen kann, das fes­te Kri­te­ri­um von 100 auf 100.000 (ein Pro­mil­le) im IfSG ver­an­kert wer­den. Damit wer­den dann weit­rei­chen­de Not­brem­sen oder Lock­downs und damit mas­si­ve Grund­rechts­ein­schrn­kun­gen unter ber­ge­hung der fde­ra­len Struk­tu­ren aus­gelst. Dem tre­ten wir als die­Ba­sis ent­schie­den entgegen.

Schon mit die­ser Argu­men­ta­ti­ons­ket­te ist kei­ne der aktu­el­len Eindm­mungs­ver­ord­nun­gen der Bun­desln­der wis­sen­schaft­lich begrndbar und somit als fak­tisch nich­tig anzusehen.

Geplant sind den­noch Sank­tio­nen gegen Men­schen, die sich den ver­pflich­ten­den Tests nicht unter­wer­fen wol­len. Hier wei­sen wir als die­Ba­sis mit Nach­druck dar­auf hin, dass dadurch die Frei­heits­rech­te des Grund­ge­set­zes miss­ach­tet wer­den. Leh­rer und ande­re Beam­te erhal­ten dadurch fak­tisch Berufs­ver­bot, Schler wer­den aus der Schu­le aus­ge­schlos­sen und deren Recht auf Bil­dung wird glei­cher­maen auer Kraft gesetzt. Mit dem neu­en 28 b des IfSG wird der Weg geeb­net fr Kon­troll­ma­nah­men in Woh­nun­gen, Ein­schrn­kung der Bewe­gungs­frei­heit, Zwangs­tes­tun­gen und ‑imp­fun­gen, Aus­gangs­sper­ren und Ver­bo­te pri­va­ter Tref­fen. Bug­el­der und sogar Frei­heits­ent­zug bei Vers­ten oder zur Durch­set­zung von Qua­rant­ne wer­den angedroht.

Die­ser Fron­tal­an­griff der Regie­rung Mer­kel auf die par­la­men­ta­ri­sche Demo­kra­tie und das Grund­ge­setz ist ein bei­spiel­lo­ser Vor­gang in der deut­schen Nach­kriegs­ge­schich­te, den wir als die­Ba­sis aufs Schrfs­te kri­ti­sie­ren und zurckweisen.

Wenn die Bun­des­re­gie­rung wei­ter­hin eine ver­schrf­te Infek­ti­ons­la­ge behaup­tet, muss sie die­se nach­wei­sen. Mit Inzi­den­zen durch PCR-Tests kann sie das nicht!

Jeder, der die­ser Anpas­sung des 28b im IfSG im Par­la­ment zustimmt, macht sich persn­lich mit­schul­dig an den Schden, die wei­ter­hin den Men­schen in Deutsch­land ent­ste­hen, und an den Aus­wir­kun­gen, die die­se in Euro­pa und in der glo­ba­li­sier­ten Wirt­schaft nach sich ziehen.

Redak­ti­on Bund die­Ba­sis 14.04.2021

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