Kurz­check: Hun­de­ope­ra­ti­ons­kos­ten­ver­si­che­rung von AGILA

Zum 01.04.2021 hat die AGILA ihre aktu­elle Tier­ope­ra­ti­ons­kos­ten­ver­si­che­rung für Katzen und Hunde unter dem Namen „OP-KOSTENSCHUTZ-VERSICHERUNG“ auf den Markt gebracht. An dieser Stelle soll nur der Tarif für Hunde näher bespro­chen werden.

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Der Ver­si­che­rungs­schutz steht zur Ver­fü­gung in den Tarif­va­ri­anten OP-Kos­ten­schutz 24, OP-Kos­ten­schutz bzw. OP-Kos­ten­schutz Exklusiv, wobei im OP-Kos­ten­schutz 24 gemäß § 11 Nr. 1 nur die Kosten für „den bei Antrags­stel­lung […] aus­ge­wählten Tier­arzt“ über­nommen werden. Dabei können grund­sätz­lich nur Tier­ärzte gewählt werden, die auf der Web­seite des Unter­neh­mens benannt werden. Der Ver­si­cherer stellt hierzu ergän­zend klar:

„Sollte ein Tierarzt/eine Tier­ärztin aktuell noch nicht in unserem Ver­zeichnis zu finden sein, können Inter­es­senten sich vor Ver­trags­ab­schluss bei uns melden und den Wunsch­tier­arzt angeben, wir nehmen ihn dann auf, dieser kann dann im Online-Antrag aus­ge­wählt werden und ist somit dann der Ver­trags­tier­arzt. Es gibt aller­dings auch Aus­nahmen, in denen man zu einem anderen Tier­arzt gehen kann, diese finden Sie hier: https://​www​.agila​.de/​v​e​r​s​i​c​h​e​r​u​n​g​e​n​/​o​p​-​k​o​s​t​e​n​s​c​h​u​t​z​-​t​a​r​i​f​e​/​o​p​-​k​o​s​t​e​n​s​c​h​u​t​z​/​h​a​e​u​f​i​g​e​-​f​r​a​g​e​n​/​2​3​4​5​-​z​u​-​w​e​l​c​h​e​m​-​t​i​e​r​a​r​z​t​-​k​a​n​n​-​i​c​h​-​g​e​hen“

Auf dem Antrag wird eine Chip- oder Täto­wier­nummer abge­fragt. Laut AGILA sei die Angabe von Chip oder Täto­wie­rung im Online-Antrag kein Pflicht­feld; eine Ver­si­che­rung sei auch ohne Kenn­zeich­nung möglich.

Weg­fall der War­te­zeit bei Unfällen

Im Rahmen der Hun­de­ope­ra­ti­ons­kos­ten­ver­si­che­rung gilt eine all­ge­meine War­te­zeit von drei Monaten ab Ver­trags­be­ginn, diese ent­fällt bei Ope­ra­tionen in Folge von Ver­kehrs- und sons­tigen Unfällen.

Ein­ge­schränkte Auslandsdeckung

Der Umfang des Ver­si­che­rungs­schutzes im Aus­land hängt von der gewählten Tarif­va­ri­ante ab, beinhaltet jedoch jeweils den medi­zi­nisch not­wen­digen Rück­trans­port des ver­si­cherten Tieres nach Deutschland:

  • Bis zu 2 Monate im OP-Kos­ten­schutz 24
  • Bis zu 12 Monate im OP-Kos­ten­schutz sowie OP-Kos­ten­schutz Exklusiv

Bei gleich­zei­tigem Abschluss der Hun­de­hal­ter­haft­pflicht mit der Tier­ope­ra­ti­ons­kos­ten­ver­si­che­rung gewährt AGILA einen Rabatt von 50 Pro­zent auf den jähr­li­chen Bei­trag der Haftpflichtversicherung.

Eine aus­führ­liche Bespre­chung der Hun­de­hal­ter­haft­pflicht­ver­si­che­rung mit Stand 01.2020 finden Sie hier. Die Bedin­gungen haben sich gegen­über dem dort bespro­chenen Stand nicht geändert.

Eine Zah­lung des Bei­trags ist im SEPA-Ver­fahren vor­ge­sehen, kann aber auch eigen­ver­ant­wort­lich per Über­wei­sung erfolgen.

Ver­si­che­rungs­schutz ab Geburt

Ver­si­che­rungs­fähig sind Hunde ab einem Alter von 8 Wochen. Der Bei­trag richtet sich nach dem Hun­de­alter bei Ver­trags­ab­schluss. Der Ver­si­che­rungs­bei­trag für ver­si­cherte Hunde steigt mit Errei­chen des 3. bzw. 5. Geburts­tages des Tieres an. Der kon­krete Ein­tritts­bei­trag sowie Anstieg ist abhängig von Rasse und Alter des Hundes .Ver­si­che­rungs­fähig sind Hunde, die bei Antrags­stel­lung maximal den 5. Geburtstag (OP-Kos­ten­schutz 24) bzw. 8. Geburtstag erreicht haben (OP-Kos­ten­schutz, OP-Kos­ten­schutz Exklusiv).

Prä­mien des Tarifs OP-Kos­ten­schutz Exklusiv im Überblick

Alters­klasseAlters­klasseAlters­klasse
2 Monate bis 2 Jahre3 bis 4 Jahre5–7 Jahre
kleine Rasse18,90 Euro mtl.20,90 Euro mtl.26,90 Euro mtl.
grö­ßere Rasse20,90 Euro mtl.21,90 Euro mtl.27,90 Euro mtl.
spe­zi­elle Rasse24,90 Euro mtl.30,90 Euro mtl.33,90 Euro mtl.

Dem Antrag zufolge ist eine monat­liche Zahl­weise ohne Raten­zah­lungs­zu­schlag mög­lich.

Vor­aus­set­zung für den Ver­si­che­rungs­schutz ist, dass das zu ver­si­chernde Tier bei Antrags­stel­lung „gesund“ ist. Ein Hin­weis zur Bedeu­tung dieser Frage findet sich erst auf der zweiten Seite des pdf-Antrages bzw. im dritten Punkt des Online-Antrages. Im pdf-Antrag kann der Hin­weis trotz Fett­drucks leicht über­lesen werden. Legt man die Frage nach dem Ver­ständnis eines durch­schnitt­li­chen Ver­brau­chers aus, dürfte sich die Frage auf akute und auch für einen Laien erkenn­bare bzw. bereits in Behand­lung befind­liche Erkran­kungen oder Unfall­folgen beziehen. Wird der Online­an­trag genutzt, gibt es fol­gende Erklärung:

„Als nicht gesund und damit nicht ver­si­che­rungs­fähig gelten Tiere mit chro­ni­schen oder aktuell bestehenden Erkran­kungen sowie mit Anzei­chen oder Sym­ptomen einer ras­se­spe­zi­fi­schen Erkran­kung, es die denn, die Erkran­kung erfor­dert in Zukunft kei­nerlei medi­zi­ni­sche Behandlung.“

Gemäß Urteil des LG Berlin vom 12.6.2013 (Az. 23 = 34112) muss für die Kau­sa­lität einer mög­li­chen vor­ver­trag­li­chen Anzei­ge­pflicht­ver­let­zung durch den Antrags­steller eine hin­rei­chend kon­krete Ver­dachts­lage bestehen. Bei­spiel­haft gilt für einen bei Antrag­stel­lung nicht bewussten schlei­chenden Burn-out eines Men­schen bzw. die dege­ne­ra­tive Erkran­kung eines Hundes, der dann erst nach Ver­trags­be­ginn einen Leis­tungs­fall in der Berufs­un­fä­hig­keits- bzw. Tier­ope­ra­ti­ons­kos­ten­ver­si­che­rung aus­löst. Obwohl das oben benannte Urteil zur Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung ergangen ist, dürfte es doch in vielen Punkten auf die feh­lende Klar­stel­lung im pdf-Antrag über­tragbar sein.

Zusätz­liche Sparten versicherbar

Neben der Hunde- und Kat­zen­ope­ra­ti­ons­kos­ten­ver­si­che­rung bietet AGILA auch eine Hun­de­hal­ter­haft­pflicht­ver­si­che­rung, sowie eine Tier­kran­ken­ver­si­che­rung für Hunde und Katzen an.

Die Hun­de­ope­ra­ti­ons­kos­ten­ver­si­che­rung wird auf unbe­fris­tete Zeit geschlossen. Die Kün­di­gung kann von Ver­si­che­rungs­nehme und Ver­si­cherer mit Frist von einem Monat zum Ablauf des Ver­si­che­rungs­jahres gekün­digt werden. Ein Ver­zicht auf das ordent­liche Kün­di­gungs­recht besteht nicht.

Die Haupt­fäl­lig­keit richtet sich nach dem Ver­si­che­rungs­be­ginn des Ver­trages. Das Ver­si­che­rungs­jahr weicht somit regel­mäßig vom Kalen­der­jahr ab.

Ver­si­che­rungs­fälle sind dem Ver­si­cherer spä­tes­tens inner­halb eines Monats nach Ein­tritt zu melden. Dabei hat die Scha­den­mel­dung für den OP-Kos­ten­schutz 24 aus­schließ­lich digital über die Kunden-App, das Kun­den­portal oder das zur Ver­fü­gung gestellte For­mular zu erfolgen. Für die Tarife OP-Kos­ten­schutz und OP-Kos­ten­schutz Exklusiv können diese Wege für eine beson­ders schnelle Abwick­lung eben­falls genutzt werden, aller­dings ist auch die Ein­sen­dung der Rech­nung per E‑Mail oder Post möglich.

Aus­ge­wählte Leis­tungen des Tarifs OP-Kos­ten­schutz Exklusiv von AGILA

  • Bean­tra­gung von Ver­si­che­rungs­schutz ohne umfas­sende Angaben zum Gesund­heits­zu­stand des zu ver­si­chernden Tieres, aller­dings im pdf-Antrag (anders als online) sehr unspe­zi­fisch und damit im Zweifel streitanfällig
  • Freie Tier­arzt­wahl.
  • Tier­ärzt­lich not­wen­dige Ope­ra­tion des ver­si­cherten Hundes wegen Krank­heit oder Unfall inklu­sive unmit­tel­barer medi­zi­ni­scher Nach­sorge. Ent­spre­chend besteht kein Ver­si­che­rungs­schutz für eine unblu­tige Repo­si­tion luxierter Gelenke sowie für eine Nach­sorge, die nicht unmit­telbar (1 Stunde? 24 Stunden?) nach dem chir­ur­gi­schen Ein­griff erfolgt. Der Ver­si­cherer stellt hierzu klar:

„Bei AGILA gibt es keine zeit­liche Defi­ni­tion von unmit­telbar, die Nach­sorge muss vom Tier­arzt deut­lich als dazu­ge­hö­rige Nach­sorge auf der Rech­nung (oder Über­wei­sung zur Phy­sio­the­rapie) ange­geben werden.“

  • Keine Begren­zung der jähr­li­chen Kosten für ver­si­cherte Operationen
  • Kosten von Ope­ra­tionen unter Nar­kose inkl. unmit­tel­barer sta­tio­närer und ambu­lanter Nach­sorge bis zum 3‑fachen Satz der Gebüh­ren­ord­nung für Tier­ärzte (GOT).
  • Mit­ver­si­che­rung der vom Tier­arzt durch­ge­führten alter­na­tive Heil­me­thoden (z. B. Gold­im­plan­tate, Homöo­pa­thie, Osteo­pa­thie oder (Gold-)Akupunktur) die im Rahmen einer Ope­ra­tion vor­ge­nommen werden. Diese Leis­tung ist nicht aus­drück­lich benannt, ergibt sich aber aus einem feh­lenden Aus­schluss nach § 10 AHKV.
  • Ver­si­che­rungs­schutz für Imp­fungen gegen Tetanus
  • Kein Aus­schluss für Ope­ra­tionen wegen z. B.  Ellen­bo­gen­ge­lenks­dys­plasie (ED), Hüft­ge­lenks­dys­plasie (HD), Pec­ti­neus-Myoek­tomie (Ope­ra­tive Heil­be­hand­lung der Hüft­ge­lenk-Dys­plasie) sowie für Ope­ra­tionen infolge des brachy­ze­phalen Syn­droms (Kurz- bzw. Rund­köp­fig­keit)
  • Kein Aus­schluss für künst­liche Organe, Organ­teile sowie Zahn­pro­thesen im Zusam­men­hang mit einer medi­zi­nisch not­wen­digen Ope­ra­tion des ver­si­cherten Tieres
  • Kein Aus­schluss für Ope­ra­tionen, die im Zusam­men­hang mit dem Decken oder der Schein­träch­tig­keit des ver­si­cherten Hundes stehen. Aus­ge­schlossen bleiben jedoch Behand­lungen zur Geburtshilfe.
  • Der Ver­si­che­rungs­schutz bleibt unab­hängig vom Alter des ver­si­cherten Tieres in vollem Umfang bestehen.
  • Im Rahmen der Aus­lands­de­ckung Über­nahme der Kosten für einen medi­zi­nisch not­wen­digen Rück­trans­port im Zusam­men­hang mit einer Ope­ra­tion nach Deutsch­land sowie von sub­si­diär 50 Pro­zent (max. 2.000 Euro pro Ver­si­che­rungs­jahr) der vom Ver­si­che­rungs­nehmer nach­weis­lich geschul­deten Kosten einer mit dem ver­si­cherten Tier gebuchten Reise, die wegen tier­ärzt­lich beschei­nigter, krank­heits­be­dingter Rei­se­un­fä­hig­keit des ver­si­cherten Tieres nicht ange­treten werden kann.
  • Kein Aus­schluss für Schäden infolge von Pan­de­mien oder Epi­de­mien

Aus­ge­wählte Ein­schrän­kungen des Tarifs OP-Kos­ten­schutz Exklusiv der AGILA

  • Kein Ver­zicht auf das ordent­liche Kündigungsrecht
  • Keine Inno­va­ti­ons­klausel für prä­mi­en­neu­trale Leistungsverbesserungen
  • Keine Erstat­tung der Leis­tungen über den drei­fa­chen Satz der GOT hinaus, z.B. im Rahmen des Not­dienstes. Meist erfolgt in der Praxis eine Abrech­nung zum zwei- bis drei­fa­chen Satz GOT, ver­ein­zelt auch zum vier­fa­chen Satz
  • Keine Über­nahme der Not­dienst­ge­bühr infolge einer medi­zi­nisch not­wen­digen Operation
  • Keine Mit­ver­si­che­rung von Vor­un­ter­su­chungen (Auf­nah­me­un­ter­su­chungen) im Vor­feld einer Operation
  • Keine aus­drück­liche Über­nahme der Kosten für phy­sio­the­ra­peu­ti­sche Leis­tungen nach einem chir­ur­gi­schen Ein­griff. Laut Ver­si­cherer gilt:

„Phy­sio­the­rapie gehört zur Nach­be­hand­lung, diese wird über­nommen, wenn ein Tier­arzt sie als Nach­be­hand­lung der OP verschreibt!“

  • Ver­si­che­rungs­schutz nur für Ope­ra­tionen unter Nar­kose und nur, sofern die Haut oder dar­unter lie­gendes Gewebe mehr als punkt­förmig durch­trennt werden. Dies bedeutet aller­dings auch, dass z. B. ein Aus­schluss für die Punk­tion von Flüs­sig­keits­an­samm­lungen (Ödemen) bestehen würde. Bedin­gungs­seitig nicht klar­ge­stellt ist, ob auch Ope­ra­tionen unter Lokal­an­äs­thesie (ört­liche Betäu­bung oder Teil­nar­kose) unter den Ver­si­che­rungs­schutz fallen. Hierzu stellt der Ver­si­cherer klar:

„Nar­kose beinhaltet als Begriff sowohl die Voll- als auch die Teil­nar­kose. Ein­griffe unter Teil­nar­kose sind somit auch ein­ge­schlossen, sofern dabei die Haut oder dar­unter lie­gendes Gewebe mehr als punkt­förmig durch­trennt werden.“

  • Keine Mit­ver­si­che­rung von nicht­in­va­siven Ope­ra­tionen, Laser­the­rapie, Biopsie, Punk­tion (z. B. wegen Flüs­sig­keits­ent­fer­nung / Ödem), endo­sko­pi­sche Ein­griffe und Fremd­kör­per­ent­fer­nung ohne Endoskop
  • Keine Über­nahme der Kosten für Tele­dia­gnostik und Tele­be­ra­tung in Bezug auf eine ver­si­cherte Ope­ra­tion durch einen Tierarzt
  • Keine gene­relle Mit­ver­si­che­rung von Kas­tra­tionen und Ste­ri­li­sa­tionen, son­dern nur bei medi­zi­ni­scher Indikation
  • Kein Ver­si­che­rungs­schutz für Ope­ra­tionen im Zusam­men­hang mit Geburts­hilfe (z. B. Kai­ser­schnitt) sowie für die Erst­be­hand­lung von neu­ge­bo­renen Welpen
  • Kein Ver­si­che­rungs­schutz für Pro­thesen des Bewe­gungs­ap­pa­rates (künst­liche Glied­maßen oder künst­liche Gelenke)
  • Keine Über­nahme der Kosten für Pfle­ge­zu­behör und Bedarfs­ge­gen­stände
  • Keine Über­nahme der Kosten für Dia­gnostik wie z. B. CT, MRT oder Ultra­schall. Wenn ein ver­si­cherter Hund etwa wegen eines Band­schei­ben­vor­falls ope­riert werden muss (ca. 2.000 bis 3.000 Euro), so kostet allein der MRT hierzu oft min­des­tens 1.200 Euro zusätzlich
  • Keine Mit­ver­si­che­rung der Ent­fer­nung von Gift - / Schad­kör­pern, sofern diese nicht im Ein­zel­fall eine ver­si­cherte Ope­ra­tion darstellen
  • Keine Mit­ver­si­che­rung von Ope­ra­tionen am Gebiss des ver­si­cherten Hundes, die allein der Her­stel­lung des jewei­ligen Zucht- oder Ras­se­stan­dards dienen.
  • Kein aus­drück­li­cher Ver­si­che­rungs­schutz für vor­ver­trag­lich dem Ver­si­che­rungs­nehmer nicht bekannte Erkran­kungen bzw. nicht bekannte ange­bo­rene Fehl­ent­wick­lungen. Bei Antrags­stel­lung nicht gesunde Hunde sind nicht ver­si­che­rungs­fähig. Der Ver­si­cherer stellt klar:

„Wen diese Erkran­kungen eben NICHT bekannt sind, dann sind OP-Folgen daraus selbst­ver­ständ­lich versichert!“

  • Kein Ver­si­che­rungs­schutz für Schäden durch Terror- und Kriegs­er­eig­nisse, innere Unruhen, Natur- und Man-Made-Kata­stro­phen (z.B. Erd­beben, Sturm, Hagel, Flut, Über­schwem­mung, Explo­sionen, Einsturz‑, Schiff­fahrt- oder Bahnkatastrophen)
  • Aus­schluss für medi­zi­nisch not­wen­dige Ope­ra­tionen als Folge von nicht ver­si­cherten Schäden oder Ein­griffen (ergibt sich aus dem Produktinformationsblatt)
  • Keine Über­nahme der Kosten für Pfle­ge­mittel und Hilfs­mittel (z.B. Tra­ge­vor­rich­tungen, Geh­hilfen, Geschirr), auch wenn diese vom Tier­arzt ver­ordnet oder ver­schrieben wurden. Gemäß Klar­stel­lung des Ver­si­che­rers vom 03.06.2021 gilt:

„Medi­ka­mente und Ver­brauchs­ma­te­rial (z. B. Ver­bände) sind selbst­ver­ständ­lich als Nach­sorge der OP gehörig eingeschlossen“.

  • Da es sich um eine Tier­ope­ra­ti­ons­kosten- und keine Tier­kran­ken­ver­si­che­rung han­delt, keine Kos­ten­über­nahme u. a. für Vor­sor­ge­un­ter­su­chungen, Imp­fungen (außer Tetanus), Wurm­kuren, Para­si­ten­mittel, Floh-/Ze­cken­pro­phy­laxe, Diät- und Ergän­zungs­fut­ter­mittel, Zahn­be­hand­lungen inkl. Zahn­fleischer­satz, Zahn­stein­ent­fer­nungen oder rein kos­me­ti­sche Kor­rek­turen von Zahn- und Kie­fer­ano­ma­lien sowie alle sons­tigen tier­ärzt­li­chen Behand­lungen, die weder ein chir­ur­gi­scher Ein­griff noch dessen Nach­be­hand­lung sind.
  • Keine Ver­sor­gung des Hundes bei medi­zi­nisch not­wen­digem Kran­ken­haus­auf­ent­halt des Hundehalters.
  • Keine aus­drück­liche Über­nahme der Unter­brin­gungs­kosten in eine Tier­klinik. Laut Ver­si­cherer seien diese Kosten mit­ver­si­chert, da sie zur „unmit­tel­baren Nach­sorge“ zählen, „wenn es so vom Tier­arzt ver­ordnet wird“.
  • Keine Über­nahme von Fahrt­kosten sowie von Wege­geld, Rei­se­kosten oder Ver­weil­geld für Haus­be­suche des Tier­arztes von nach­ge­wie­se­ner­maßen trans­port­un­fä­higen Tieren
  • Keine Über­nahme der not­wen­digen Kosten für Ein­schlä­fe­rung durch Injektion.
  • Kein aus­drück­li­ches Recht des Ver­si­che­rungs­neh­mers auf Direkt­ab­rech­nung mit dem Tier­arzt / der Tier­klinik. Der Ver­si­cherer stellt klar, dass

„der jewei­lige Tierarzt/Tierärztin/Tierklinik immer zustimmen muss. Das liegt nicht an AGILA. Wir bieten die Direkt­ab­rech­nung in allen Tarifen an!“

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