Kurz­check: Hun­de­kran­ken­ver­si­che­rung der Gothaer

Zum 01.04.2020 hat die Gothaer All­ge­meine Ver­si­che­rung AG ihre aktu­elle Tier­kran­ken­ver­si­che­rung (AVTK 2018) für Hunde auf den Markt gebracht. Der Tarif steht aus­schließ­lich online zum Abschluss zur Ver­fü­gung, dies sowohl direkt über die Web­site des Unter­neh­mens als auch über ange­bun­dene Vertriebspartner.

© 2021-08-18 Cri­tical News – Zu zweit ist man gesünder

Der Ver­si­che­rungs­schutz für Hunde steht zur Ver­fü­gung in den Tarif­va­ri­anten Ope­ra­tionen Basis, Ope­ra­tionen Plus sowie Ope­ra­tionen Pre­mium. Dieser Grund­schutz beinhaltet also zunächst nur eine reine Hundeoperationskostenversicherung.

Dieser Leis­tungs­um­fang kann durch den zuschlags­pflich­tigen Bau­stein „Heil­be­hand­lungen“ auf die Tarif­va­ri­anten Tier­kranken Basis, Tier­kranken Plus und Tier­kranken Pre­mium auf­ge­stockt werden.

In der Tier­ope­ra­ti­ons­kosten- als auch Tier­kran­ken­ver­si­che­rung besteht eine Ver­si­che­rungs­summe von 2.500 Euro bzw. 5.000 Euro in den Tarifen Basis bzw. Plus sowie in der Pre­mium-Vari­ante eine unbe­grenzte Versicherungssumme.

Im Online­rechner ist die Iden­ti­fi­ka­ti­ons­nummer (Chip­nummer) anzu­geben. Besteht eine solche bei Antrags­stel­lung noch nicht, so ist „folgt“ zu ver­merken. Bedin­gungs­seitig ist nicht gere­gelt, was pas­siert, wenn Leis­tungen ohne eine dann bestehende Chip- oder Täto­wie­rungs­nummer abge­rechnet werden sollen. Der Ver­si­cherer stellt hierzu klar:

„Grund­sätz­lich erfolgt sowohl eine Antrags­an­nahme als auch eine regu­läre Leis­tungs­prü­fung und –erstat­tung auch, wenn der Hund (noch) nicht gechipt ist. Die Chip-Nr. (15-stellig und welt­weit nur einmal ver­geben) ermög­licht eine zwei­fels­freie Zuord­nung von tier­ärzt­li­chen Rech­nungen und Doku­menten. Name, Rasse und Geburts­datum alleine sind hier bei Hunden eher unprä­zise bzw. aus­tauschbar. Wir ver­weisen bei Antrag­stel­lung, spä­tes­tens aber nach den ersten ein­ge­reichten Rech­nungen hier gerne auf die in man­chen Bun­des­län­dern bestehende Chip-Pflicht (Ser­vice für den Kunden; viele sind sich dessen gar nicht bewusst). Viel wich­tiger ist aber, dass wir den VN gerne darauf hin­weisen, dass in allen Tarif­klassen unge­achtet des Umfangs (auch reine OP-Ver­si­che­rung) der Anspruch auf max. 25 € für den Chip besteht. Vor allem hilf­reich, wenn der Hund mal weg­läuft und so schneller wie­der­ge­funden werden kann. Im Übrigen die ein­zige Leis­tung, die erstat­tungs­fähig ist, selbst wenn der Chip schon vor Ver­trags­be­ginn implan­tiert wurde. Hierfür muss uns nur die Ori­gi­nal­rech­nung, die auf den Besitzer aus­ge­stellt sein muss, vor­ge­legt werden (§ 12 AVTK).“

War­te­zeit­zeiten in Abhän­gig­keit des gewählten Tarifes

Im Tarif Tier­kranken Basis besteht eine War­te­zeit von drei Monaten ab Ver­trags­be­ginn, in den Tarifen Tier­kranken Plus und Tier­kranken Pre­mium von 30 Tagen. Diese ent­fällt bei Unfällen sowie dann, wenn das Leben des Tieres durch eine akute Kolik bedroht ist.

Der Ver­si­che­rungs­schutz in allen Tarif­va­ri­anten besteht inner­halb Deutsch­lands, dar­über hinaus in den Tarif­va­ri­anten Tier­kranken Basis und Tier­kranken Plus bis zu 12 Monaten euro­pa­weit, im Tarif Tier­kraken Pre­mium abwei­chend für vor­über­ge­hende Aus­lands­auf­ent­halte bis zu 12 Monate welt­weit.

Die Ver­gü­tung im Aus­land erfolgt nach der im jewei­ligen Land übli­chen Ver­gü­tung für Tier­ärzte, inner­halb Deutsch­lands tarif­ab­hängig bis zum 1‑fachen (Tier­kranken Basis), 2‑fachen (Tier­kranken Plus) bzw. 3‑fachen Satz (Tier­kranken Pre­mium) der Gebüh­ren­ord­nung für Tier­ärzte (GOT). Laut Gothaer müssen Tier­ärzte in Deutsch­land min­des­tens den 1‑fachen GOT-Satz und höchs­tens den 3‑fachen Satz GOT berechnen. Dar­über hinaus stellt das Unter­nehmen klar:

Bis zum 4‑fachen darf nur abge­rechnet werden, wenn es sich um eine Leis­tung im Not­dienst han­delt, kei­nes­falls in der „nor­malen“ Sprech­stunde. Und auch die erhöhten Sätze im Not­dienst werden längst nicht von allen Praxen genutzt.  […] Dies ist vor allem von regio­nalen Unter­schieden und der Pra­xis­struktur abhängig. Zumeist bewegen sich Stan­dard­rech­nungen im Schnitt zwi­schen dem 1,7- und 2,5‑fachen GOT-Satz. Die Abstu­fungen (auch inner­halb der­selben Rech­nung) dürfen für die erbrachten Leis­tungen inner­halb der genannten Spanne übri­gens frei gewählt werden, sozu­sagen fließend.“

Ver­si­che­rungs­fähig sind gesunde Hunde, die bei Ver­trags­be­ginn zwi­schen neun Wochen und sieben Jahren alt sind. Hierbei gilt:

„Gesunde Hunde, d.h. keine Ope­ra­tion in den letzten zwölf Monaten und keine Diagnose/Behandlung einer schweren Krank­heit in den letzten 24 Monaten“

Laut Ange­bots­rechner werde für ältere Hunde eine indi­vi­du­elle Bera­tung ange­boten. Ob diese im Ein­zel­fall ver­si­che­rungs­fähig sind, geht aus der Inter­net­prä­senz des Ver­si­che­rers nicht hervor. Hierzu äußert sich das Unter­nehmen wie folgt:

„Eine Ein­zel­fall­prü­fung über den 8. Geburtstag hinaus ist durchaus mög­lich. Gene­rell sollte ein Hund aber maximal wenige Tage über dem Höchstan­nah­me­alter liegen und es sollte gute Gründe für einen so „späten“ Antrag auf Neu­ver­si­che­rung geben. Zudem ist bei sehr alten Hunden ein sta­biler Gesund­heits­zu­stand (kei­nerlei Vor­er­kran­kungen) umso wich­tiger, um ange­nommen zu werden. Ansonsten nehmen wir bei Hunden deut­lich ober­halb der Alters­grenze keine Prü­fung vor, um eine Ungleich­be­hand­lung zu umgehen und zudem unsere Annah­me­richt­li­nien nicht unnötig zu unterlaufen.“

Alters­ab­hän­gige Prämienstaffel

Der Bei­trag richtet sich nach dem Hun­de­alter bei Ver­trags­ab­schluss. Wäh­rend der Ver­trags­lauf­zeit kommt es zu einer auto­ma­ti­schen Bei­trags­an­pas­sung:

„Wäh­rend der Ver­trags­lauf­zeit findet jeweils zur nächsten Haupt­fäl­lig­keit eine Bei­trags­an­pas­sung auf­grund des aktu­ellen Alters des Tieres statt. Die Ent­wick­lung des Bei­trags auf­grund des Alters ist im Antrag bzw. Ver­si­che­rungs­schein dargestellt.“

Die Anpas­sung erfolgt jähr­lich zwi­schen dem 3. und dem 8. Lebens­jahr. Der zuletzt erreichte Bei­trag bleib dann laut Unter­neh­mens­an­gaben bis zum Ver­trags­ende (z. B. dem Tod des Hundes) stabil.

Wer vor­ver­trag­lich die Infor­ma­tionen zur Bei­trags­an­pas­sung erhalten möchte, ist gezwungen, zunächst seine per­sön­li­chen Daten inklu­sive Bank­ver­bin­dung anzugeben.

Die Gesund­heits­fragen der Gothaer im Online­rechner sollten in der Regel pro­blemlos beant­wortet werden können:

Quelle: https://​www​.gothaer​.de/​p​r​i​v​a​t​k​u​n​d​e​n​/​t​i​e​r​v​e​r​s​i​c​h​e​r​u​n​g​/​t​i​e​r​k​r​a​n​k​e​n​v​e​r​s​i​c​h​e​r​u​n​g​/​r​e​c​h​n​e​r​.​htm, zuletzt auf­ge­rufen am 11.08.2021

Die hier abge­fragten schweren Erkran­kungen werden auf der Web­site des Ver­si­che­rers abschlie­ßend definiert:

„Als schwere Erkran­kungen gelten: Stö­rung der Atem­wege, Herz­er­kran­kung, Nie­ren­er­kran­kung, neu­ro­lo­gi­sche Erkran­kung und – wenn Heil­be­hand­lung bean­tragt wird: Stoff­wech­sel­er­kran­kung und Allergien.“

Bei unter­jäh­riger Zahl­weise erhebt die Gothaer pau­schal einen Raten­zah­lungs­zu­schlag. Dieser beträgt 3 Pro­zent bei halb­jähr­li­cher, 5 Pro­zent bei vier­tel­jähr­li­cher sowie 7 Pro­zent bei monat­li­cher Zahlweise.

In der Theorie besteht ein Min­dest­bei­trag von 5,00 Euro je Rate, de facto liegt der Min­dest­bei­trag im Tarif Tier­kranken Basis bei 12,00 Euro im Monat, im Tarif Tier­kranken Pre­mium bei 20,00 Euro monatlich.

Außer bei Heil­be­hand­lung im Zusam­men­hang mit einer ver­si­cherten Ope­ra­tion wird die Leis­tung in allen Tarifen um einen Selbst­be­halt von 20 Pro­zent gekürzt. Dies bedeutet laut Gothaer,

„dass auf Leis­tungen, bei denen die OP-Kri­te­rien erfüllt sind, nie­mals ein Selbst­be­halt anfällt. Weder bei einer reinen OP-Ver­si­che­rung, noch bei einer OP im Rahmen eines Kran­ken­voll­schutzes (OP+HB). Und dies über die gesamte Lauf­zeit, unab­hängig vom Alter des Hundes. Ein sel­tenes Leis­tungs­merkmal in allen Tarifen am Markt mit einem deut­li­chen Mehr­wert für den Kunden.“

Grö­ßen­pro­gnose bei Misch­lingen unabdingbar

Der Bei­trag richtet sich nach der Rasse, dem Alter und der Größe des zu ver­si­chernden Tieres. Bei Misch­lingen wird unter­schieden zwi­schen sol­chen bis 44 cm Schul­ter­höhe und sol­chen ab 45 cm Schul­ter­höhe. Gemäß Infor­ma­tion des Ver­si­che­rers beziehe sich dies auf die durch­schnitt­liche Schul­ter­höhe eines aus­ge­wach­senen Hundes. So mag ein rein­ras­siger Schä­fer­hund bei Geburt z. B. nur 7 bis 15 cm Schul­ter­höhe haben, als aus­ge­wach­senes Tier aber etwa 60 bis 65 cm Schul­ter­höhe errei­chen. Die durch­schnitt­liche Schul­ter­höhe eines Labrador-Schä­fer­hund-Misch­lings dürfte regel­mäßig auch 45 cm Schul­ter­höhe übersteigen.

Im Online­rechner der Gothaer ist Ver­si­che­rungs­schutz nur mit SEPA-Mandat mög­lich, wobei sowohl eine deut­sche als auch eine sons­tige euro­päi­sche IBAN ange­geben werden kann. Gleich­zeitig heißt es, dies nur für ein deut­sches Bank­in­stitut gilt. Laut Pro­dukt­in­for­ma­ti­ons­blatt ist abwei­chend auch eine Über­wei­sung der Bei­träge durch den Kunden mög­lich. Ist dies also nur nach Ver­trags­ab­schluss möglich?

Quelle: https://​www​.gothaer​.de/​p​r​i​v​a​t​k​u​n​d​e​n​/​t​i​e​r​v​e​r​s​i​c​h​e​r​u​n​g​/​t​i​e​r​k​r​a​n​k​e​n​v​e​r​s​i​c​h​e​r​u​n​g​/​r​e​c​h​n​e​r​.​htm, zuletzt auf­ge­rufen am 16.08.2021

Der Ver­si­cherer stellt hierzu klar:

„Die IBAN muss ange­geben bzw. es muss ein SEPA-Mandat erteilt werden, sofern monat­liche Zahl­weise gewünscht ist (wie im vor­lie­genden Bei­spiel). Bei monat­li­cher Zahl­weise können die Bei­träge nicht über­wiesen werden. Für alle anderen Zahl­weisen ist auch die Über­wei­sung möglich.“

Bei Ver­ein­ba­rung einer monat­li­chen Zah­lungs­weise beträgt der Bei­trag für einen rein­ras­sigen Labrador Retriever im Tarif Tier­kranken Pre­mium je nach Eintrittsalter:

AlterOpe­ra­tionen BasisOpe­ra­tionen PlusOpe­ra­tionen Premium
014,01 €18,00 €22,00 €
114,01 €18,00 €22,00 €
214,01 €18,00 €22,00 €
314,01 €18,00 €22,00 €
416,01 €20,00 €24,00 €
518,00 €24,00 €28,00 €
620,00 €26,00 €30,00 €
722,00 €28,00 €32,00 €
Ab 824,00 €30,00 €38,00 €
Alle Angaben auf Basis einer monat­li­chen Zahl­weise inklu­sive 7 Pro­zent Ratenzahlungszuschlag

Die Tarife Easy und Best können durch den Bau­stein „Heil­be­hand­lungen“ erwei­tert werden:

AlterTier­kranken BasisTier­kranken PlusTier­kranken Premium
033,61 €67,20 €70,51 €
133,61 €67,20 €70,51 €
233,61 €67,20 €70,51 €
333,61 €67,20 €70,51 €
437,21 €73,10 €77,41 €
544,64 €87,71 €92,88 €
653,56 €105,27 €111,46 €
764,27 €126,31 €133,74 €
Ab 890,00 €176,84 €187,25 ®
Alle Angaben auf Basis einer monat­li­chen Zahl­weise inklu­sive 7 Pro­zent Ratenzahlungszuschlag

Ins­ge­samt unter­scheidet die Gothaer drei Ras­se­klassen (RK): kleine Rassen, große Rassen und spe­zi­elle Rassen und die Alters­klassen bis 3 Jahre, bis 4 Jahre, bis 5 Jahre, bis 6 Jahre, bis 7 Jahre sowie ab 8 Jahren. Ein Labrador Retriever zählt dabei zu den großen Rassen.

Bei­trags­vor­teil bei gleich­zeitig bestehender Bewegungsjagdversicherung

Bedin­gungen und Ange­bots­rechner treffen keine Unter­schei­dung, ob ein Hund privat als Haus­tier, als Wach­hund, Zucht­hündin, Blin­den­führ­hund, Ret­tungs­hund oder The­ra­pie­hund gehalten wird oder ob ein VDH-Hun­de­füh­rer­schein bzw. eine Begleit­hun­de­prü­fung bestanden wurde. Werden Hunde aller­dings auch nur gele­gent­lich zur Jagd ein­ge­setzt (z. B. zum Auf­su­chen oder Nach­stellen von Wild), erhebt der Ver­si­cherer grund­sätz­lich einen Zuschlag. Seit Früh­jahr 2021 ent­fällt dieser 10%-ige Zuschlag in der Hun­de­kran­ken­ver­si­che­rung, sofern bei der Gothaer gleich­zeitig eine Jagd­haft­pflicht­ver­si­che­rung mit Hunde-Unfall­schutz (Klausel 144) besteht. Der Jäger zahlt dann für den Tier­kran­ken­schutz seines Hundes trotz jagd­li­cher Nut­zung den Nor­mal­bei­trag. Bei Antrag­stel­lung ist auf den bestehenden Jagd­haft­pflicht­ver­trag zu ver­weisen; dann wird manuell der Nor­mal­bei­trag vorgegeben.

Ergän­zende Hun­de­hal­ter­haft­pflicht in den meisten Bun­des­län­dern Pflicht

Die Hun­de­kran­ken­ver­si­che­rung wird auf unbe­fris­tete Zeit geschlossen. Die Kün­di­gung kann mit Frist von drei Monaten zur jewei­ligen Haupt­fäl­lig­keit gekün­digt werden. Optional können eine Ver­trags­lauf­zeit von einem Jahr oder fünf Jahren ver­ein­bart werden. In letz­terem Fall wird ein Lauf­zeit­nach­lass von 5 Pro­zent gewährt. Der Ver­si­cherer weist zurecht darauf hin, dass Ver­träge mit fünf­jäh­riger Ver­trags­lauf­zeit bereits zum Ablauf des dritten Jahres gekün­digt werden können. Ein Ver­zicht auf das ordent­liche Kün­di­gungs­recht besteht nicht.

Die Haupt­fäl­lig­keit richtet sich nach dem Ver­si­che­rungs­be­ginn des Ver­trages. Das Ver­si­che­rungs­jahr weicht somit regel­mäßig vom Kalen­der­jahr ab.

Neben der Hun­de­kran­ken­ver­si­che­rung bietet die Gothaer auch eine Hun­de­halter-Haft­pflicht­ver­si­che­rung an, für Jagd­hunde ergän­zend auch eine Jagd­haft­pflicht­ver­si­che­rung mit optio­nale Bewe­gungs­jagd­ver­si­che­rung (Hun­de­un­fall­klausel). Hierfür muss die tier­ärzt­liche Behand­lung a) bei der Jagd pas­siert sein und es müssen b) die gän­gigen Unfall­kri­te­rien (plötz­lich, von außen…) erfüllt werden.

Der Tarif­rechner erstellt anstelle einer indi­vi­du­ellen Bedarfs­er­mitt­lung und Bera­tungs­do­ku­men­ta­tion nach § 6 Abs. 1 VVG einen auto­ma­ti­schen Bera­tungs­ver­zicht nach § 6 Abs. 3, wobei Name des Ver­mitt­lers und dessen Ver­mitt­ler­nummer offenbleiben:

Quelle: Zum Down­load zur Ver­fü­gung gestelltes Ange­bots­do­ku­ment der Gothaer vom 16.08.2021

Inwie­fern ein gene­reller Ver­zicht auf Bera­tung und Doku­men­ta­tion zulässig ist, gilt als durchaus umstritten. So schreibt etwa Prof. Dr. Mat­thias Beenken hierzu unter anderem wie folgt:

„Ganz anders aber bei dem umfas­senden Bera­tungs­ver­zicht „per Klick“. Hier ver­zichtet der Kunde auf sein Recht, dass der Anbieter zunächst einmal durch geeig­nete Fragen in Erfah­rung bringt, was der Kunde wirk­lich braucht, und ihm dann ein ver­ständ­lich begrün­detes Angebot unter­breitet sowie das Ganze doku­men­tiert. Ob die Ver­si­che­rung zum Bedarf des Kunden passt, wird nicht mehr geprüft. Der Kunde ist damit allein gelassen. Dieser Bedeu­tung wird er sich kaum bewusst sein, wenn er das von Online-Käufen bekannte Anklick­feld ange­boten erhält.“[1].

Anstelle eine rein pro­dukt­spe­zi­fi­sche Bera­tung zumin­dest optional anzu­bieten, gibt es für Kunden ledig­lich die Mög­lich­keit, eine sehr umfang­reiche Werbe- und Kon­takt­op­tion anzukreuzen:

Quelle: https://​www​.gothaer​.de/​p​r​i​v​a​t​k​u​n​d​e​n​/​t​i​e​r​v​e​r​s​i​c​h​e​r​u​n​g​/​t​i​e​r​k​r​a​n​k​e​n​v​e​r​s​i​c​h​e​r​u​n​g​/​r​e​c​h​n​e​r​.​htm, zuletzt auf­ge­rufen am 16.08.2021

Infor­ma­tionen dar­über, welche Nach­teile mit einem Bera­tungs- und Doku­men­ta­ti­ons­ver­zicht ver­bunden sind, erhält der geneigte Kunde erst, wenn er zuvor alle seine pri­vaten Daten wie Anschrift und Bank­ver­bin­dung sowie die Angaben zum zu ver­si­chernden Tier ein­ge­geben hat.

Aus­ge­wählte Leis­tungen des Tarifs Gothaer Tier­kranken Premium

  • Ver­si­che­rungs­schutz grund­sätz­lich bis zur Ver­si­che­rungs­summe, bei ope­ra­tiven Heil­be­hand­lungen ohne Anrech­nung einer Selbstbeteiligung
  • Freie Tier­arzt­wahl, hierzu aller­dings keine bedin­gungs­sei­tige Klar­stel­lung. Das Unter­nehmen bestä­tigt jedoch das Recht auf freie Wahl des Tierarztes:

„Der Hundebesitzer/VN darf zu jedem appro­bierten Tier­arzt bzw. Tier­arzt mit Recht auf Berufs­aus­übung in der Bun­des­re­pu­blik gehen und dort Leis­tungen in Anspruch nehmen, die dann ja nach GOT abge­rechnet werden.

Bei vor­über­ge­henden Aus­lands­auf­ent­halten gilt dies analog für Tier­ärzte gemäß den Vor­gaben im jewei­ligen Land, die Rech­nungen werden nach Abgleich mit Rech­nungen für gleiche Leis­tungen nach GOT inner­halb Deutsch­lands erstattet.

Der Ver­si­cherer schließt weder eine Praxis/Klinik aus, noch wird aktiv eine Praxis/Klinik emp­fohlen oder von dieser abge­raten. Abge­sehen davon, dass dies recht­lich schwierig wäre, ist es auch weder erwünscht noch notwendig.“

„Hier muss dif­fe­ren­ziert werden. Es findet keine Erstat­tung von Leis­tungen über den 3‑fachen Satz hinaus statt. Auch in der­ar­tigen Not­dienst-Fällen würde die Rech­nung auf den 3‑fachen Satz gekürzt werden.

Die Erstat­tung von Not­dienst­ge­bühren bezieht sich (vor­erst) aus­schließ­lich auf die 50-€-Notdienstpauschaule gemäß § 3a GOT, die vom Tier­arzt seit Beginn 2020 außer­halb der regu­lären Zeiten erhoben werden muss. Bei zwei­fels­frei lebens­be­droh­li­chen Behand­lungen wird dies erstattet, bei unklaren Fällen (z.B. Behand­lungen, die ohne Schwie­rig­keiten auch bis zum nächsten Tag hätten warten können), wird geprüft und ggf. nach­ge­fragt. Die allei­nige Ein­schät­zung des VN ist hier nicht aus­schlag­ge­bend, es wird nach objek­tiven medi­zi­ni­schen Gründen geprüft (i.d.R. aus der Diagnose/Rechnung ersichtlich).“

  • Inno­va­ti­ons­klausel für prä­mi­en­neu­trale Leistungsverbesserungen
  • Mit­ver­si­chert sind ope­ra­ti­ons­vor­be­rei­tende Unter­su­chungen, um zu einer Dia­gnose und Behand­lungs­me­thode zu kommen.
  • Medi­zi­nisch not­wen­dige Nach­be­hand­lungen nach einer ver­si­cherten Ope­ra­tion werden bis zum 15. Kalen­dertag nach einer ver­si­cherten Ope­ra­tion über­nommen. Ein­ge­schlossen sind die Kosten für eine Phy­sio­the­rapie (zum Bei­spiel Lauf­band, Aqua­trainer) nach einer Ope­ra­tion. Die Über­nahme der­ar­tiger Kosten ist auf eine Behand­lung pro Tag begrenzt. Außer­halb einer ver­si­cherten Nach­be­hand­lung fallen Kosten für eine Phy­sio­the­rapie nicht unter den Versicherungsschutz.
  • Kosten für die medi­zi­nisch not­wen­dige Unter­brin­gung in einer Tier­klinik nach einer Operation
  • Ver­si­che­rungs­schutz sowohl bei Voll- als auch Teil­nar­kose. Ent­spre­chend dürften auch Sedie­rung und Lokal­an­äs­thesie als „Schmer­zaus­schal­tung“ unter den Begriff „Teil­nar­kose“ fallen, auch wenn dies nicht klar­ge­stellt wird. Das Unter­nehmen äußert sich hierzu wie folgt:

„Eine Prä­zi­sie­rung ist nicht zwin­gend not­wendig. Sobald das OP-Kri­te­rium (§ 4 AVTK) erfüllt ist, sind die Leis­tungen erstat­tungs­fähig als OP. Die Art der Nar­kose spielt eine unter­ge­ord­nete Rolle. Die aller­meisten OPs finden in der Tier­me­dizin aller­dings unter Voll­nar­kose statt, da alles andere meist nicht prak­ti­kabel ist.“ 

  • Ope­ra­tionen infolge von Hüft­ge­lenks­dys­plasie oder Ell­bo­gen­ge­lenks­dys­plasie und Vor­stufen dieser Erkran­kung (z. B. Iso­lierter Pro­cessus Anco­neus (IPA), Frag­men­tierter Pro­cessus coro­no­ideus medi­alis ulnae (FPC), Osteo chon­drosis Dis­se­cans (OCD), Radius curvus) sind für maximal zwei Ver­si­che­rungs­fälle für das ver­si­cherte Tier ver­si­chert, höchs­tens jedoch bis 1.000 Euro je Ver­si­che­rungs­fall.
  • Sofern der Bau­stein „Heil­be­hand­lungen“ gegen Zuschlag ver­ein­bart wurde, Zuschuss der Kosten für Zahn­pro­phy­laxe bis 100 Euro pro Jahr
  • Über­nahme der Kosten für akute Zahn­be­hand­lung. Dies gilt aus­drück­lich nicht für Zahn­ersatz (Pro­thetik) sowie eine Kor­rektur von Zahn- und Kie­fer­ano­ma­lien. Inwie­fern die Kosten für Zahn­fleischer­satz (Ging­vio­plastik) über­nommen werden, ist bedin­gungs­seitig nicht klar­ge­stellt. Die Gothaer schreibt hierzu:

„Auch hier zuvor­derst Ver­weis auf die OP-Kri­te­rien gemäß § 4 AVTK. Sind diese erfüllt, werden die Kosten über­nommen. Han­delt es sich nicht um eine OP (wäre bei durch­ge­führter Gin­givo­plastik eher unty­pisch), würde ggf. als Heil­be­hand­lung mit 20% SB erstattet werden. Die Gin­givo­plastik als solche erfüllt erst einmal nicht den Tat­be­stand einer „-ano­malie“.

Und aus rein kos­me­ti­schen Gründen wie in der Human­me­dizin wird so etwas in der Tier­me­dizin nicht durch­ge­führt, son­dern i.d.R. nach Ein­griffen an Zähnen/Maulschleimhaut zur ver­bes­serten Wundheilung.“ 

  • Mit­ver­si­che­rung der Kosten für einen tier­me­di­zi­nisch not­wen­digen Kai­ser­schnitt infolge von Kom­pli­ka­tionen bei der Geburt
  • Zuschuss für die Kosten einer nicht­che­mi­schen (siehe Aus­schluss § 20) Kas­tra­tion bis 100 Euro
  • Kein Aus­schluss für Ope­ra­tionen, die im Zusam­men­hang mit dem Decken oder der Schein­träch­tig­keit des ver­si­cherten Hundes stehen.
  • Aus­drück­liche Über­nahme der Kosten für Dia­gnostik wie z. B. CT, MRT, Röntgen oder Ultra­schall. Wenn ein ver­si­cherter Hund etwa wegen eines Band­schei­ben­vor­falls ope­riert werden muss (ca. 2.000 bis 3.000 Euro), so kostet allein der MRT hierzu je nach Quelle zwi­schen 300 und 330 Euro oder sogar ab 1.200 Euro zusätz­lich. Sofern der Bau­stein „Heil­be­hand­lungen“ ver­si­chert ist, werden außer­halb der GOÄ Kosten für MRT und CT bis in Höhe von 400,00 Euro über­nommen. Zu beachten ist, dass die nicht in der GOT erfassten bild­ge­benden Ver­fahren (CR/MRT) nicht voll über­nommen, son­dern ledig­lich zuschuss­fähig sind, sofern „Heil­be­hand­lungen“ mit­ver­si­chert sind.

Die Nen­nung von CT/MRT dient hier vor allem der bei­spiel­haften Dar­stel­lung mög­li­cher Dia­gnostik (§ 5 AVTK).“

  • Kein Aus­schluss für nicht­in­va­sive Operationsmethoden
  • Aus­drück­lich mit­ver­si­chert sind auch Ope­ra­tionen unter Anwen­dung von mini­mal­in­va­siven Ope­ra­ti­ons­me­thoden mit Endo­skop. Zum Teil werden minimal-inva­sive Methoden etwa zur Ent­fer­nung von Harn­steinen ver­wendet[2]. Idea­ler­weise müssen für die Erstat­tungs­fä­hig­keit die OP-Kri­te­rien nach § 4 AVTK erfüllt sein. Ist dies nicht der Fall (rein diagnostische/explorative Endo­skopie ohne Bepro­bung etc.) werden die Kosten laut Gothaer i.d.R. als Heil­be­hand­lung gewertet.

„Minimal-inva­sive Ope­ra­tionen beinhalten chir­ur­gi­sche Ein­griffe, die über kleine Ein­schnitte durch die Haut in eine Kör­per­höhle (wie etwa in den Bauch- oder Brust­raum, Gelenke) erfolgen. Die Bilder werden ver­grö­ßert auf einem Monitor im OP dar­ge­stellt.“[3]

Keine Klar­stel­lung zum Ver­si­che­rungs­schutz für sons­tige endo­sko­pi­sche Ein­griffe. Diese stellen keine Ope­ra­tion dar. Im Rahmen ver­si­cherter, nicht­ope­ra­tiver Heil­be­hand­lungen, ist Ver­si­che­rungs­schutz auch für endo­sko­pi­sche Behand­lungen anzunehmen:

„Mit­hilfe eines Endo­skops inspi­ziert der Tier­arzt innere Kör­per­höhlen und Organe, die sich durch eine Ultra­schall-Unter­su­chung oder Röntgen-Unter­su­chung nicht aus­rei­chend beur­teilen lassen. Ohne die Endo­skopie wäre es sonst nur durch eine Ope­ra­tion mög­lich, das Innere des Kör­pers zu betrachten.“[4]

Diese Ein­schät­zung der Mit­ver­si­che­rung wird vom Unter­nehmen aus­drück­lich bestätigt.

  • Aus­drück­liche Über­nahme der Kosten für Arz­nei­mittel (z. B.  Medi­ka­mente im Zusam­men­hang mit ver­si­cherten Ope­ra­tionen) sowie ange­wandte Ver­brauchs­ma­te­ria­lien.
  • Zuschuss zur elek­tro­ni­schen Tier­mar­kie­rung (Chip­kosten) nach ISO-Norm bis in Höhe von 25,00 Euro
  • Sofern der Bau­stein „Heil­be­hand­lungen“ ver­ein­bart wurde, besteht Anspruch auf einen Vor­sor­ge­zu­schuss (z. B. für Imp­fungen, Wurm­kuren) in Höhe von 100,00 Euro. Nicht ver­si­chert ist aller­dings die Behand­lung von Endo- und Ekto­pa­ra­siten, ins­be­son­dere Floh- und Zecken­be­kämp­fung sowie Ent­wur­mung. Nicht ver­si­chert sind auch para­si­täre Erkran­kungen bei unter­las­senen Vor­sor­ge­maß­nahmen.
  • Sofern der Bau­stein „Heil­be­hand­lungen“ ver­ein­bart wurde, besteht Anspruch auf eine Leis­tung bei Unfalltod bis in Höhe von 250,00 Euro, dies ohne Anrech­nung einer Selbst­be­tei­li­gung. Der Tod muss dafür inner­halb von 72 Stunden nach dem Unfall ein­ge­treten sein. Dabei sind unmit­tel­bare Folgen von Ver­gif­tungen oder Infek­tionen ausgeschlossen.
  • Über­nahme der not­wen­digen Kosten für Ein­schlä­fe­rung durch Injek­tion. Bedin­gungs­seitig wird hier der in der Tier­me­dizin gebräuch­liche Fach­be­griff „Eutha­nasie bei Unfall oder unheil­baren Krank­heiten“ gebraucht.
  • Im Rahmen der ver­ein­barten Ser­vice­leis­tungen Über­nahme der Kosten für eine tele­fo­ni­sche Rechts­be­ra­tung oder eine tele­fo­ni­sche Aus­kunft zu Rechts­fragen, sofern deut­sches Recht anwendbar ist (Jur­Line). Hierzu stellt die Gothaer eine spe­zi­elle Hot­line zur Verfügung
  • Im Rahmen der ver­ein­barten Ser­vice­leis­tungen Orga­ni­sa­tion der Unter­brin­gung von Hunden inner­halb Deutsch­lands im Notfall
  • Im Rahmen der ver­ein­barten Ser­vice­leis­tungen optio­nales Doku­menten- und Daten­depot (max. 20 DIN A4-Seiten, z. B. Kauf­ver­trag, Abstam­mungs­ur­kunde, EU-Heim­tier­aus­weis). Auf Wunsch des Ver­si­che­rungs­neh­mers werden die hin­ter­legten Infor­ma­tionen unver­züg­lich per E‑Mail, Post oder Fax zur Ver­fü­gung gestellt.
  • Ver­mitt­lung von Hand­wer­kern und Ser­vice­dienst­leis­tern (z. B. Dach­de­ckern und Raum­aus­stat­tern bzw. Haus­hü­tern, Sach­ver­stän­digen und Hotels)
  • Der Ver­si­che­rungs­schutz bleibt unab­hängig vom Alter des ver­si­cherten Tieres in vollem Umfang bestehen.

Aus­ge­wählte Ein­schrän­kungen des Tarifs Gothaer Tier­kranken Premium

  • Ver­si­che­rungs­schutz nur mit Angaben zum Gesundheitszustand
  • Kein Ver­zicht auf das ordent­liche Kündigungsrecht
  • Keine Über­nahme der Kosten für einen Rei­se­rück­tritt, die ent­stehen, wenn der Ver­si­che­rungs­nehmer eine gebuchte Urlaubs­reise auf­grund einer unfall­be­dingt erfor­der­li­chen Ope­ra­tion des ver­si­cherten Hundes nicht antreten kann
  • Kein Ver­si­che­rungs­schutz für Ope­ra­tionen infolge des brachy­ce­phalen obstruk­tiven Syn­droms (Kurz- oder Rund­köp­fig­keit). Typi­sche Sym­ptome sind z. B. Kurz­at­mig­keit oder lautes Schnar­chen sowohl im Schlaf- oder Wachzustand.
  • Kein Ver­si­che­rungs­schutz für Zahn­ersatz (Pro­thetik) sowie eine Kor­rektur von Zahn- und Kieferanomalien
  • Kein Ver­si­che­rungs­schutz für eine medi­zi­nisch not­wen­dige che­mi­sche Kas­tra­tion, für eine Ste­ri­li­sa­tion sowie für hor­mo­nell durch­ge­führte Östrus­ver­schie­bungen bei weib­li­chen Tieren
  • Ver­si­che­rungs­schutz für nicht­ope­ra­tive Heil­be­hand­lung nur unter Anrech­nung eines Selbst­be­halts von 20 Prozent
  • Kein Ver­si­che­rungs­schutz für die ope­ra­tive Behand­lung von vor Beginn der Ver­si­che­rung bestehende Krank­heiten oder ange­bo­rene Fehl­ent­wick­lungen, auch wenn diese dem Ver­si­che­rungs­nehmer bei Antrags­stel­lung nicht bekannt oder diese nicht behand­lungs­be­dürftig waren. Kon­kret aus­ge­schlossen sind unab­hängig von der Ursache Heil­be­hand­lungen. wegen Patell­a­lu­xa­tion (Knie­ge­lenks­ver­let­zung), Ektro­pium (Aus­wärts­stül­bung des Lid­randes), per­sis­tenten Milchca­nini, Lippen-Kiefer-Gau­men­spalte, Kryptor­chismus (Lage­ano­malie des Hodens), Nabel- und Ein­ge­wei­de­bruch, Brachy­urie und Anurie sowie Urachus per­sis­tens (Fehl­bil­dung im Nabel- / Bla­sen­be­reich). Der Ver­si­cherer schränkt die Anwend­bar­keit des Aus­schlusses wie folgt ein:

„Für Ope­ra­tionen infolge von Kryptor­chismus (ein- oder beid­sei­tige Lage­ano­malie des Hodens) besteht Anspruch auf den Kas­tra­ti­ons­zu­schuss je nach Tarif. Eigent­lich wiegt der Leis­tungs­aus­schluss schwerer, als der Anspruch auf den Zuschuss. Im Inter­esse des VN leisten wir aber den Kas­tra­ti­ons­zu­schuss, da die OP rein tech­nisch nichts anderes als eine – wenn­gleich etwas auf­wen­di­gere – Kas­tra­tion darstellt.“

  • Nicht ver­si­chert sind Ope­ra­tionen, die der Her­stel­lung des jewei­ligen Ras­se­stan­dards dienen und ästhe­ti­schen Cha­rakter haben. Dies gilt auch für Maß­nahmen am Gebiss des Hundes.
  • Ver­si­che­rungs­schutz nur für Ope­ra­tionen, sofern die Haut oder dar­unter lie­gendes Gewebe mehr als punkt­förmig durch­trennt werden. Dies bedeutet aller­dings auch, dass z. B. ein Aus­schluss für die Punk­tion von Flüs­sig­keits­an­samm­lungen (Ödemen) bestehen würde. Es ist anzu­nehmen, dass bei Wahl des Bau­steins „Heil­be­hand­lungen“ Punk­tie­rungen unter Anrech­nung einer Selbst­be­tei­li­gung von 20 Pro­zent als „ambu­lante und sta­tio­näre Behand­lungen“ nach § 7 mit­ver­si­chert sind. Diese Ein­schät­zung wird vom Ver­si­cherer bestätigt.
  • Keine Klar­stel­lung, inwie­fern eine Ope­ra­tion zur Fremd­kör­per­ent­fer­nung (z. B. Grannen) oder eine Fremd­kör­per­ent­fer­nung ohne Endo­skop unter den Ver­si­che­rungs­schutz fallen. Es ist anzu­nehmen, dass benannte Fremd­kör­per­ent­fer­nungen im Rahmen der Mit­ver­si­che­rung von „Heil­be­hand­lungen“ gegen Zuschlag unter Anrech­nung einer Selbst­be­tei­li­gung von 20 Pro­zent als „ambu­lante und sta­tio­näre Behand­lungen“ nach § 7 mit­ver­si­chert sind. Diese Ein­schät­zung wird vom Ver­si­cherer bestätigt.
  • Keine bedin­gungs­sei­tige Über­nahme der Kosten für Tele­dia­gnostik und Tele­be­ra­tung in Bezug auf eine ver­si­cherte Ope­ra­tion durch einen Tierarzt.
  • Aus­schluss für kom­ple­men­täre bzw. alter­na­tive Behand­lungs­me­thoden (z. B. Homöo­pa­thie, Laser- und Magnet­feld-The­rapie, Neu­ral­the­rapie, Osteo­pa­thie, Chi­ro­praktik, Blut­egel­the­rapie). Abwei­chend werden jedoch bis zu fünf Aku­punk­tur­be­hand­lungen pro Jahr über­nommen.
  • Keine Mit­ver­si­che­rung für vom Tier­arzt durch­ge­führte rege­ne­ra­tive The­ra­pien (z. B. Auto­loges Kon­di­tio­niertes Plasma, Serum-Eigen­blut­the­rapie (IRAP), Orthokin-Ver­fahren, Platel­elet Rich Plasma (PRP) oder Stamm­zel­len­the­rapie), die z. B. im Rahmen einer Ope­ra­tion vor­ge­nommen werden
  • Nicht ver­si­chert ist die Dia­gnose und Behand­lung von Viren- und Infek­ti­ons­er­kran­kungen (z. B. Staupe, Hepa­titis (HCC), Lep­to­s­pi­rose, Par­vo­vi­rose, und Tollwut) sowie Para­si­ten­er­kran­kungen. Die Gothaer leistet aller­dings bei ver­ein­bartem Bau­stein „Heil­be­hand­lungen“, wenn das Bestehen eines Impf­schutzes für das ver­si­cherte Tier durch einen inter­na­tio­nalen Impf­pass nach­ge­wiesen werden kann oder Vor­sor­ge­maß­nahmen nicht unter­lassen wurden.
  • Nicht ver­si­chert sind Ope­ra­tionen von Krank­heiten und Unfällen durch Kriegs­er­eig­nisse jeder Art, Auf­ruhr, Auf­stand und Gewalt anläss­lich einer öffent­li­chen Ansamm­lung oder Kund­ge­bung ent­stehen.
  • Nicht ver­si­chert sind Ope­ra­tionen von Krank­heiten und Unfällen, die durch Erd­beben, Über­schwem­mungen und Kern­energie entstehen.
  • Keine Über­nahme der Kosten für Tra­ge­vor­rich­tungen, Geh­hilfe und Geschirr.
  • Kein Ver­si­che­rungs­schutz für eine Ope­ra­tion wegen medi­zi­nisch not­wen­diger Pro­thesen (künst­liche Glied­maßen, künst­liche Gelenke, künst­liche Organe und Organ­teile, so z. B. ein künst­li­ches Hüft­ge­lenk), Gold­im­plan­tate sowie Zahn­pro­thesen.
  • Im Rahmen der Grund­ver­si­che­rung nur für Ope­ra­tionen kein Ver­si­che­rungs­schutz für nicht­in­va­sive Behand­lungen, da es sich um keine Ope­ra­tionen im Sinne der Bedin­gungen han­delt. Feh­lende Klar­stel­lung, inwie­fern diese über den Bau­stein „Heil­be­hand­lungen“ gegen Zuschlag mit­ver­si­chert sind. Der Ver­si­cherer stellt klar, dass es um die Grund­frage gehe, ob nach § 4 AVTK die Defi­ni­tion einer Ope­ra­tion besteht.

„Sofern es sich ansonsten um keinen Leis­tungs­aus­schluss han­delt, wird einzig auf medi­zi­ni­sche Not­wen­dig­keit und GOT-Satz geprüft, dann würde eine solche Leis­tung als Heil­be­hand­lung mit 20% SB gewertet werden.“

  • Im Rahmen der Grund­ver­si­che­rung nur für Ope­ra­tionen kein Ver­si­che­rungs­schutz für eine unblu­tige Repo­si­tion luxierter Gelenke, da es sich um keine Ope­ra­tionen im Sinne der Bedin­gungen han­delt. Feh­lende Klar­stel­lung, inwie­fern diese über den Bau­stein „Heil­be­hand­lungen“ gegen Zuschlag mit­ver­si­chert sind. Der Ver­si­cherer stellt klar:

„Sofern OP-Kri­te­rien nicht erfüllt, keine Erstat­tung im reinen OP-Kos­ten­schutz mög­lich. Alles dar­über hinaus nach vor­ge­nannter Prü­fung mit großer Wahr­schein­lich­keit dann als Heil­be­hand­lung zu werten. Bei einer unblu­tigen Repo­si­tion einer Luxa­tion sehe ich momentan keinen Grund, warum dies nicht als HB zu werten sei.“

  • Keine ausdrück­liche Mit­ver­si­che­rung von Biop­sien (Gewebe-Probe-Ent­nahmen). Um eine Biopsie zu ent­nehmen, ist unter anderem eine ört­liche Betäu­bung erfor­der­lich und es werden ent­weder Gewe­be­proben oder auch Proben von inneren Organen bzw. Kno­chen ent­nommen.[5] Im Rahmen ver­si­cherter, nicht­ope­ra­tiver Heil­be­hand­lungen, ist Ver­si­che­rungs­schutz auch für Biop­sien anzu­nehmen. Die Gothaer stellt dar­über hinaus klar:

Biop­sie­ent­nahmen erfüllen i.d.R. die OP-Kri­te­rien nach § 4 AVTK du würden dann sowohl unter Voll- als auch bei Teil­nar­kose (inkl. Lokal­an­äs­thesie, wenn­gleich selten) ohne SB über­nommen werden. Hier muss man ein­deutig dif­fe­ren­zieren zwi­schen „Punk­tion“ mit­tels nor­maler Nadel/Kanüle und „Biopsie“ (zumeist per Biopsie-Stanze oder Skal­pell­schnitt, so oder so ist die „mehr als punkt­för­mige Durch­tren­nung“ erfüllt). Dies hand­haben längst nicht alle Mit­be­werber so, Biop­sien werden längst nicht überall als OP gewertet.“

  • Keine Ver­sor­gung des Hundes bei medi­zi­nisch not­wen­digem Kran­ken­haus­auf­ent­halt des Hun­de­hal­ters. Nach § 15 AVTK „Unter­brin­gung von Hunden im Not­fall“ werden jedoch die Kosten für die Orga­ni­sa­tion einer Unter­brin­gung bei unfall­be­dingtem Kran­ken­haus­auf­ent­halt oder Tod des Besit­zers übernommen.
  • Keine Über­nahme von Rück­rei­se­kosten für das ver­si­cherte Tier bei Scha­den­fällen im Ausland
  • Keine Über­nahme von Wege­geld, Rei­se­kosten oder Ver­weil­geld für Haus­be­suche des Tier­arztes von nach­ge­wie­se­ner­maßen trans­port­un­fä­higen Tieren
  • Kein Ver­si­che­rungs­schutz für die Behand­lung von Krank­heiten, die infolge von Epi­de­mien oder Pan­de­mien ent­stehen. Unklar bleibt, ob dies auch für eine zukünf­tige Impf­pflicht von Haus­tieren gilt, die dadurch impf­be­dingte Impf­schäden erleiden. Der Ver­si­cherer äußert sich hierzu wie folgt:

„Es besteht bereits eine ein­ge­schränkte Impf­pflicht hin­sicht­lich Tollwut (z.B. bei Grenz­über­tritt mit dem Hund). Für andere Erkran­kungen wie z.B. Covid19 gibt es weder Impf­stoffe noch die unmit­tel­bare Not­wen­dig­keit, Tiere gegen dies zu impfen. Impf­schäden sind gene­rell selten, noch dazu schwierig nach­zu­weisen. Im Falle von gesund­heit­li­chen Pro­blemen nach einer Imp­fung kann davon aus­ge­gangen werden, dass die not­wen­digen Behand­lungen anstandslos als sym­ptom­be­zo­gene Heil­be­hand­lung mit 20% SB erstattet werden.“

  • Keine Kos­ten­über­nahme für die Erst­be­hand­lung der Welpen einer ver­si­cherten Hündin bzw. Ope­ra­tionen von Welpen, die kurz nach der Nie­der­kunft des ver­si­cherten Mut­ter­tiers erfor­der­lich werden. Laut Gothaer sei die

„Erst- bzw. Not­fall­be­hand­lung von ein­zelnen Welpen direkt nach Kai­ser­schnitt mög­lich, dies dann aber kulan­ter­weise, weil zumeist keine hohen Kosten anfallen. Ansonsten aber grund­sätz­lich korrekt.“

  • Kein Ver­si­che­rungs­schutz für wis­sen­schaft­lich nicht aner­kannte Dia­gnose- und The­rapie-Maß­nahmen. Ein­zelne Ein­schlüsse grenzen ein, dass es um den „aktu­ellen und all­ge­mein aner­kannten Stand der vete­rinär-medi­zi­ni­schen Wis­sen­schaft in Deutsch­land“ gehe. Kri­tisch ist, dass viele medi­zi­ni­sche Behand­lungs­me­thoden (so z. B. die Wirk­sam­keit von Imp­fungen) nicht all­ge­mein wis­sen­schaft­lich aner­kannt sind, son­dern nur von einer Aus­wahl der Wis­sen­schaftler. Wis­sen­schaft bedeutet einen wis­sen­schaft­li­chen Dis­kurs und wird nicht durch eine (angeb­liche) Mehr­heits­mei­nung begründet. Somit ist eine solche Rege­lung ten­den­ziell streitanfällig.

Bezogen auf das Bei­spiel der Imp­fungen greife das Bei­spiel laut Gothaer zu kurz:

Auch Impf­stoffe der Vete­ri­när­me­dizin durch­laufen viel­schich­tige Prü­fungen und Wirk­sam­keits­stu­dien. Und ebenso wie bei Schmerz- oder Nar­ko­se­me­di­ka­menten gibt es immer mal Fälle mit Neben­wir­kungen oder aus­blei­bender Wir­kung. Die Wir­kung ist aber messbar und die zugrun­de­lie­genden Mecha­nismen sind medi­zi­nisch begründbar. Dass durch die zuge­las­senen und regel­mäßig ange­wen­deten Impf­stoffe wie z.B. gegen Tollwut, Staupe und Lep­to­s­pi­rose eine Wirk­sam­keit erzielt wird, ist u.a. durch quan­ti­ta­tive Anti­körper-Titer-Mes­sungen erwiesen.“

Weiter weist das Unter­nehmen die geäu­ßerte Kritik zurück:

„Glei­ches gilt für klas­si­sche schul­me­di­zi­ni­sche Medi­ka­mente oder eta­blierte Dia­gno­se­ver­fahren. Grund­lage ist hierfür vor allem die Gebüh­ren­ord­nung GOT, aber auch das interne Qua­li­täts­si­che­rungs­system der Tier­ärz­te­kam­mern, die ihren Mit­glie­dern klare Vor­gaben für die beruf­liche Fort- und Wei­ter­bil­dung machen (Nach­weise sind zu erbringen). Eben genau damit alle prak­ti­zie­renden Tier­ärzte immer „up to date“ sind was die Dia­gnostik und The­rapie angeht.

Dass expe­ri­men­telle oder (noch) nicht aus­rei­chend erforschte Dia­gnose- und The­ra­pie­me­thoden nicht vom Ver­si­che­rungs­schutz gedeckt sind, dürfte ange­sichts der oft nicht vor­han­denen oder recht dürf­tigen Wirk­sam­keits­nach­weise nach­voll­ziehbar sein. Stich­wort: Evi­denz-basierte Medizin. Dies unter­scheidet uns übri­gens nicht von der humanen Kran­ken­ver­si­che­rung, auch hier wird bei neuen, noch nicht aus­rei­chend erprobten bis expe­ri­men­tellen Ansätzen nicht erstattet oder der Ein­zel­fall genau geprüft. Und dies bei deut­lich grö­ßerem finan­zi­ellen Spiel­raum (maximal abwei­chende Monats­bei­träge bei teils gleich hohen Behand­lungs­kosten in Human- und Tiermedizin).

Es sei ergän­zend ange­merkt, dass es sich bei der tier­ärzt­li­chen Behand­lung um einen klas­si­schen Dienst­ver­trag han­delt, für den (wie in der Human­me­dizin) auch juris­tisch gilt, dass der Tier­arzt keinen Behand­lungs­er­folg schuldet, son­dern eine gewis­sen­hafte Unter­su­chung nach aktu­ellen medi­zi­ni­schen Kennt­nissen. Selbst wenn das Tier anschlie­ßend nicht geheilt wird oder sogar ver­stirbt. Auch die eher dem Werk­ver­trag ähn­li­chere Rege­lung bei z.B. einer Kas­tra­tion setzt grund­sätz­lich voraus, dass man dem Tier­arzt ein Ver­schulden bzw. einen Ver­stoß nur vor­werfen kann, sofern er den gesamten Ein­griff nicht nach den vor­lie­genden aktu­ellen medi­zi­ni­schen Stan­dards vor­ge­nommen hat.

Die Medizin unter­liegt einem ste­tigen Wandel bzw. ent­wi­ckelt sich immer weiter. Diesem müssen alle Schritt halten, allen voran die im Beruf aktiven Tier­ärzte. Eine Fest­le­gung auf „wis­sen­schaft­lich aner­kannte The­rapie- und Dia­gno­se­maß­nahmen“ steht in keinem Gegen­satz hierzu, son­dern ent­spricht dem hohen Anspruch der Tier­me­dizin hier­zu­lande vor allem im Inter­esse des Tieres. Würde man eine der­ar­tige Klausel nicht ein­fügen, würden ein­ge­reichte Rech­nungen und Leis­tungs­er­stat­tung in vielen Fällen eher dem Prinzip Zufall unterliegen.“

  • Aus­drück­lich kein Ver­si­che­rungs­schutz Osteo­pa­thie (Druck­be­hand­lung des Bewe­gungs­ap­pa­rates, innerer Organe oder von Schä­del­platten, Kreuz­bein sowie Hirn- und Rücken­marks­häuten). Inwie­fern Behand­lungen mit Phy­to­the­rapie (Pflan­zen­heil­kunde) ver­si­chert sind, ist nicht klar­ge­stellt. Im Zweifel greift hier der Aus­schluss für „kom­ple­men­täre und alter­na­tive Behand­lungs­me­thoden“.
  • Kein aus­drück­li­ches Recht des Ver­si­che­rungs­neh­mers auf Direkt­ab­rech­nung mit dem Tier­arzt. Der Ver­si­cherer stellt jedoch klar:

Das Recht bzw. die Mög­lich­keit, eine Direkt­ab­rech­nung mit dem Ver­si­cherer vor­zu­nehmen, besteht selbst­ver­ständ­lich. Hierfür kann der VN uns eine Abtre­tungs­er­klä­rung vor­legen, diese wäre recht­lich bindend.

Wir bewerben diese Option aller­dings nicht aktiv und raten auf Nach­frage auch eher davon ab und dies aus meh­reren Gründen: Sicher ist es für viele VN ver­lo­ckend, wenn Sie für die Behand­lungs­kosten nicht in Vor­leis­tung treten müssen. Aber sofern es zu Kür­zungen in der Rech­nung kommt (zumeist auf­grund des GOT-Satzes, weil es sich um eine Heil­be­hand­lung und keine OP han­delt oder nicht-ver­si­cherte Leis­tungen abge­rechnet wurden (Homöo­pa­thie)) läuft der Tier­arzt dann hinter der Rest­summe beim VN hin­terher. Inso­fern ist für den Ver­si­cherer und auch den Tier­arzt die direkte Beglei­chung der Rech­nung durch den VN die unkom­pli­zier­teste Lösung. Unser Rat ist gene­rell, jede Rech­nung so schnell wie mög­lich (sozu­sagen direkt nach dem Bezahlen vom Pra­xis­t­resen weg) an uns zu senden, denn es gilt: Je schneller wir diese vor­liegen haben, umso schneller können wir sie bearbeiten/erstatten.“


[1] Mat­thias Beenken „Haf­tungs­falle: Bera­tungs­ver­zicht im Online-Ver­trieb“ auf „ass​com​pact​.de“ vom 15.02.2019. Auf­zu­rufen unter https://​www​.ass​com​pact​.de/​n​a​c​h​r​i​c​h​t​e​n​/​h​a​f​t​u​n​g​s​f​a​l​l​e​-​b​e​r​a​t​u​n​g​s​v​e​r​z​i​c​h​t​-​i​m​-​o​n​l​i​n​e​-​v​e​r​t​r​ieb, zuletzt auf­ge­rufen am 16.08.2021

[2] Rafael Nickel „Endo­sko­pi­sche Laser­li­tho­tripsie in der Klein­tier­me­dizin“ auf „hund​kat​ze​pferd​.com“. Auf­zu­rufen unter http://​www​.hund​kat​ze​pferd​.com/​a​r​c​h​i​v​e​/​7​8​6​7​4​7​/​E​n​d​o​s​k​o​p​i​s​c​h​e​-​L​a​s​e​r​l​i​t​h​o​t​r​i​p​s​i​e​-​i​n​-​d​e​r​-​K​l​e​i​n​t​i​e​r​m​e​d​i​z​i​n​.​h​tml, zuletzt auf­ge­rufen am 23.06.2021

[3] „MINIMAL-INVASIVE OPERATIONEN IN DER TIERKLINIK NEANDERTAL“ auf „tier​klinik​-nean​dertal​.de“. Auf­zu­rufen unter https://​www​.tier​klinik​-nean​dertal​.de/​l​e​i​s​t​u​n​g​e​n​/​c​h​i​r​u​r​g​i​e​/​m​i​n​i​m​a​l​-​i​n​v​a​s​i​v​e​-​o​p​e​r​a​t​i​o​n​e​n​.​h​tml, zuletzt auf­ge­rufen am 23.06.2021

[4] „Endo­sko­pien (Spie­gel­un­ter­su­chungen) bei Tieren“ auf „tier​me​di​zin​portal​.de“. Auf­zu­rufen unter https://​www​.tier​me​di​zin​portal​.de/​d​i​a​g​n​o​s​e​/​e​n​d​o​s​k​o​p​i​e​n​-​s​p​i​e​g​e​l​u​n​t​e​r​s​u​c​h​u​n​g​e​n​-​b​e​i​-​t​i​e​r​e​n​/​2​3​5​123, zuletzt auf­ge­rufen am 23.06.2021

[5] „Gewe­be­proben-Ent­nahme (Biopsie) bei Tieren“ auf „tier​me​di​zin​portal​.de“. Auf­zu­rufen unter https://​www​.tier​me​di​zin​portal​.de/​d​i​a​g​n​o​s​e​/​g​e​w​e​b​e​p​r​o​b​e​n​-​e​n​t​n​a​h​m​e​-​b​i​o​p​s​i​e​-​b​e​i​-​t​i​e​r​e​n​/​3​6​3​236, zuletzt auf­ge­rufen am 23.06.2021.

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