Sata­nismus Teil 2: Ritu­eller Miss­brauch und Menschenopfer

Recht aktuell sei auch auf einen Bei­trag der Jour­na­listen Markus Fiedler und Dirk Pohl­mann hin­ge­wiesen. In Teil 64 der Serie „Neues aus Wiki­hausen“ mit dem Titel „Psiram, Wiki­pedia und die Ver­harm­lo­sung von Miss­brauch“ geht es ins­be­son­dere um die Themen „ritu­eller Miss­brauch“ sowie „Snuff-Videos“ (Mord vor lau­fender Kamera[1]).

Was ist „ritu­eller Miss­brauch“? Peter H. Jamin defi­niert diesen wie folgt:

„Hierbei han­delt es sich um schweren sexu­ellen, phy­si­schen und emo­tio­nalen Miss­brauch, der mit Sym­bolen oder Tätig­keiten ver­bunden ist, die den Anschein von Reli­gio­sität, Magie oder über­na­tür­li­chen Bedeu­tungen haben. Diese Tätig­keiten oder Rituale werden über län­gere Zeit wie­der­holt, um die Kinder in Angst zu ver­setzen, sie gewaltsam ein­zu­schüch­tern und um sie zu ver­wirren.“[2]

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Fakten bei Psiram nur krude Verschwörungstheorien

Fiedler und Pohl­mann schreiben auf Telegram:

„Auf der Internet-Pranger-Seite Psiram und in der Wiki­pedia findet man eine selt­same Besonderheit.

Hier werden sexu­elle Miss­brauchs­fälle als dubiose Infor­ma­tionen abgetan.

Filme mit Mord­szenen werden als Schau­spie­lerei oder Filmtricks dar­ge­stellt.“[3]

Ein­drucks­voll demons­trieren die Autoren anhand des realen Falles von Peter Scully[4], dass die Ermor­dung von Kin­dern vor lau­fender Kamera keine urbane Legende oder Fik­tion, son­dern schreck­liche Rea­lität ist[5]. Auch Berichte über Fol­te­rungen von Kin­dern vor lau­fender Kamera sind doku­men­tiert[6].

Die „AP-News“ vom 11.06.1988 berichten über den Ritu­al­mord eines 16jährigen in Dou­glas­ville / USA. Im Bericht heißt es u. a. wie folgt:

„A 16-year-old boy accused of taking part in a satanic human sacri­fice of a 15-year-old girl, was con­victed of murder Friday and sen­tenced to life in prison.

[…]

Bel­cher, who has been sen­tenced to life in prison, McIn­tyre and Malisa Ear­nest, 17, were charged in the slaying, accused of strang­ling her and then per­forming a crude Satanic ritual over her body.“[7]

Hierzu die Übersetzung:

„Ein 16-jäh­riger Junge, der beschul­digt wurde, an einem sata­ni­schen Men­schen­opfer an einem 15-jäh­rigen Mäd­chen teil­ge­nommen zu haben, wurde am Freitag wegen Mordes zu lebens­langer Haft verurteilt.

[…]

Bel­cher, der zu lebens­langer Haft ver­ur­teilt wurde, McIn­tyre und Malisa Ear­nest, 17, wurden ange­klagt, das Mäd­chen erwürgt und dann ein krudes sata­ni­sches Ritual über ihrem Körper durch­ge­führt zu haben.“

Tat­säch­liche Zahl sata­nis­ti­sche Straf­taten unklar

Man sollte also an dieser Stelle zunächst einmal fest­halten, dass die Zahl der Sata­nisten zuge­schrie­benen Ritu­al­morde und sons­tigen Straf­taten mög­li­cher­weise über­trieben ist, es aber unred­lich wäre, zu behaupten, dass es keine sol­chen Berichte gäbe. Inwie­fern es sich um dabei um Hand­lungen psy­chi­scher kranker Ein­zel­täter bzw. um reli­giös oder anders­artig moti­vierte Hand­lungen orga­ni­sierter Gruppen han­delt, müsste jeweils im Ein­zel­fall unter­sucht werden. Die Mög­lich­keit etwa sata­nis­tisch moti­vierte Morde gene­rell aus­zu­schließen[8], ist unwis­sen­schaft­lich, muss folg­lich als Arbeits­hy­po­these zumin­dest für den Ein­zel­fall im Raum stehen. Intro­vigne zitierte 1995 aus seiner Arbeits­über­set­zung der „Sette Regioni“ Nr. 5/1992[9] von „etwa fünf­zehn“ doku­men­tierten Morden, „die von Sata­nisten als Sata­nisten und im Namen des Sata­nismus“ seit den 1950er Jahren begangen worden seien[10]. Fromm zufolge seien zumin­dest der Ordo Templi Ori­entis und die Fra­ter­nitas Saturni bis­lang von sol­chen Vor­würfen „von Aus­stei­gern selten oder gar nicht belastet worden[11]. Im Gegenzug berichten die Gebrüder Grandt von einem schrift­li­chen Inter­view, in dem ein Groß­meister der Fra­ter­nitas Saturni sich wie folgt geäu­ßert habe:

„Ich bin für die Opfe­rung von Men­schen. Es sollten sowohl Tiere als auch Men­schen geop­fert werden.“[12]

Ist die Opfe­rung großer Men­schen­massen im best­mög­li­chen Interesse?

Fakt ist ferner, dass es bei­spiels­weise auch unter Mit­glie­dern der Church of Satan extre­mis­ti­sche Mei­nungs­äu­ße­rungen gibt. Ob diese im Ein­zel­fall offi­ziell nur geduldet oder auch ver­treten werden, soll an dieser Stelle nicht bewertet werden. So äußerte sich etwa das dama­lige Mit­glied Nikolas Schreck in einem öffent­li­chen Inter­view unter anderem wie folgt:

„We would like to see most of the human race killed off, because it is unworthy. It is unworthy of the gift of life. […] A bloo­d­bath would be a clean­sing and a puri­fi­ca­tion of the planet that has been dirty and degraded for too long. […] We feel that the best way to change the world into a satanic arena is by having strong indi­vi­duals in dif­fe­rent areas do their own indi­vi­dual work.”[13]

Hier die Über­set­zung mit der kos­ten­losen Ver­sion von DeepL​.com/​T​r​a​n​s​l​a​tor:

„Wir würden es gerne sehen, wenn der größte Teil der mensch­li­chen Rasse aus­ge­löscht würde, weil sie unwürdig ist. Sie ist unwürdig für das Geschenk des Lebens. […] Ein Blutbad wäre eine Rei­ni­gung und Läu­te­rung des Pla­neten, der schon zu lange schmutzig und ent­wür­digt ist. […] Wir sind der Mei­nung, dass der beste Weg, die Welt in eine sata­ni­sche Arena zu ver­wan­deln, darin besteht, dass starke Indi­vi­duen in ver­schie­denen Berei­chen ihre eigene indi­vi­du­elle Arbeit tun.“

Später trat Schreck aus der Church of Satan aus.

„Nach ihrer Tren­nung von der CoS waren Nikolas und Zeena Schreck meh­rere Jahre füh­rende Mit­glieder des schwarz­ma­gi­schen Ordens Temple of Set. Mitt­ler­weile leben beide in Berlin und haben sich spi­ri­tuell dem tan­tri­schen Bud­dhismus zuge­wandt.“[14]

Spe­zia­list für psy­cho­lo­gi­sche Kriegs­füh­rung Aquino wehrt ab

In der Show von Oprah Win­frey berich­tete ein ehe­ma­liges Mit­glied der Church of Satan in Chi­cago dar­über, dass er wäh­rend eines Hexen­sab­bats zur Wal­pur­gis­nacht bei der ritu­ellen Tötung eines Men­schen dabei gewesen sei. Die Tötung habe mit sieben Dol­chen statt­ge­funden, dies in Form eines Kreuzes.  Er habe letzt­lich Anzeige bei der Polizei erstattet. Diese habe zwar einen Altar und viel Blut, aber keinen Altar gefunden. Der in der Show eben­falls anwe­sende Dr. Michael Aquino (damals noch Mit­glied der Church of Satan) bezeich­nete das tat­säch­liche oder vor­geb­liche Mit­glied als Lügner, da er Details über die Church of Satan berichtet habe, die nicht zu den Struk­turen dieser Kirche passen würden.  So gäbe es dort etwa keinen Rang eines Ako­lu­then und auch keinen Hexen­sabbat[15]. In der Sen­dung wurde Aquino auch damit kon­fron­tiert, dass gegen ihn wäh­rend seiner Zeit an der National Defense Uni­ver­sity in Washington D.C. Vor­würfe wegen Kin­des­miss­brauchs eines 3 ½jäh­rigen Mäd­chens, das ihn als Täter iden­ti­fi­ziert habe, erhoben worden seien. Aquino zufolge habe das Mäd­chen diese Anschul­di­gungen erst nach Beginn einer The­rapie erhoben[16], [17]. Dies erin­nert an Vor­würfe einer US-ame­ri­ka­ni­schen Lobby, von der die Gebrüder Grandt berichten:

„Diese ein­fluß­reiche Lobby behauptet, dass The­ra­peuten mit sug­ges­tiven oder hyp­no­ti­schen Tech­niken (in der soge­nannten Reco­vered Memory The­rapy = „The­rapie zur Auf­de­ckung von Erin­ne­rungen) Kin­dern ihre frühen sexu­ellen Miß­brauch­ser­in­ne­rungen „hein­ein­ma­ni­pu­lieren“.“[18]

Grandt zitieren auch andere Kri­tiker, die sogar jeg­liche Form ritu­ellen Miss­brauchs in Frage stellen und kommen zu fol­gendem Schluss:

„Ofshe und Wat­ters ver­su­chen also klar­zu­ma­chen, daß The­ra­peuten ihren Kli­enten fal­sche Erin­ne­rungen sug­ge­rieren, die haltlos sind, weil es zum Bei­spiel keinen grund­le­genden Beweis für ritu­ellen Miß­brauch gebe. Ver­gessen, obwohl in ihrem Buch erwähnt, ist dabei bei­spiels­weise das Gesetz 87–1176 des Bun­des­staates Illi­nois, das am 1. Januar 1993 in Kraft getreten ist, das ritu­ellen Miss­brauch genau defi­niert und unter Strafe stellt. Warum also ein Gesetz, wenn doch alles nur ein­ge­re­dete Fan­ta­sien irgend­wel­cher gestörter The­ra­peuten sind?“[19]

Dabei ver­weisen Grandt auch auf Recher­chen, die die Unab­hän­gig­keit, Glaub­wür­dig­keit und Qua­li­fi­ka­tion der oben benannten Autoren deut­lich in Frage stellen[20]. Eben­falls stutzig machen sollte die oft sehr ein­sei­tige Bericht­erstat­tung (nicht nur) der deut­schen Presse zum Thema[21] – so wie wir es aktuell auch bei der Bericht­erstat­tung zum Thema Corona beob­achten können. Die Gebrüder Grandt nennen hierzu exem­pla­risch Bei­spiele aus der Bericht­erstat­tung des „Spiegel“ und aus „Psy­cho­logie Heute“ , die etwa durch frag­wür­dige Experten, sug­ges­tive Bild­un­ter­schriften und auf andere Art und Weise The­ra­peuten , die ritu­ellen Miss­brauch für real halten, unglaub­würdig zu machen ver­su­chen. Als posi­tives Gegen­bei­spiel nennen die Autoren einen Bei­trag des ZDF aus dem Jahre 1998[22].

Ver­wick­lung in viel­fa­chen Kindesmissbrauch

Die Repor­tage von All-Ein-Sein berichtet, dass das San Fran­cisco Police Depart­ment in den späten 1980er Jahren Aquino beschul­digt habe, in einen sata­nis­ti­schen Kin­des­miss­brauchs­ring ver­wi­ckelt gewesen zu sein. Dabei sei es bei vor­aus­sicht­lich 86 Opfern zu einer Infek­tion mit Geschlechts­krank­heiten gekommen. Gegen die Armee seien damals ins­ge­samt 22 Klagen in Höhe von 66 Mil­lionen US$ ein­ge­reicht worden. Diese Klagen gegen Aquino habe man auf Druck der Armee schlich fallen gelassen[23]. Dass der Ver­dacht des Kin­des­miss­brauchs an Aquino haften blieb, berichten auch die Gebrüder Grandt und erwähnen in diesem Kon­text, dass der Beschul­digte damals eine „Top-Secret“-Geheimhaltungsqualifikation besessen habe. Auch seien engste Mit­glieder des Temple of Set eben­falls Ange­hö­rige des mili­tä­ri­schen Geheim­dienstes gewesen[24]. Man sieht an Aquinos Auf­treten in der vor­ge­nannten Show, dass er psy­cho­lo­gisch sehr gut geschult war und wusste, wie man Kri­tiker mundtot macht.

Gerade angeb­liche Aus­stei­ger­be­richte sollten durchaus mit Vor­sicht genossen werden. Wäh­rend einige durchaus glaub­würdig sein mögen, gibt es Andere, die eher den Anschein machen, dass aus apo­lo­ge­ti­schen Motiven ledig­lich typi­sche Kli­schees bedient werden sollen. Wenn man sich ein wenig mit dem Thema beschäf­tigt hat, erscheint etwa die Schil­de­rung in dem Buch „Der Agent des Satans“ von Mike Warnke[25] wenig glaub­würdig[26]. Dem Reli­gi­ons­wis­sen­schaftler Joa­chim Schmidt zufolge sei auch der Aus­stei­ger­be­richt „Lukas – vier Jahre Hölle und zurück[27] von Jürgen Haus­keller „mit seiner Plump­heit und der Unfä­hig­keit, Phan­ta­sien halb­wegs glaub­würdig erscheinen zu lassen[28] nicht als seriöse Quelle Ernst zunehmen[29].

Tier- und Men­schen­opfer nachgewiesen

Auf der anderen Seite benennt auch Schmidt exem­pla­risch kali­for­ni­sche Kulte, die glaub­würdig bezeugt Tier­opfer[30] bzw. bei dem „Four Move­ment“ auch Men­schen­opfer dar­brachten[31] oder beschreibt, dass bei gewissen Ritualen der „Velle Trans­c­ent­dental Rese­arch Incor­po­rated“ Tier­blut über der einem koo­i­tie­renden Paar ver­gossen wurde[32]. Die Gebrüder Grandt zitieren eine Diplom-Psy­cho­login und Psy­cho­the­ra­peutin mit Namen Claudia Bom­mert, wonach eine ihrer Kli­en­tinnen ein Men­schen­opfer mit­er­leben musste. Die Polizei sei aus­drück­lich nicht dar­über unter­richtet worden[33].

Auch die Enquete-Kom­mis­sion des Deut­schen Bun­des­tages konnte 1989 in ihrer Druck­sache 13/10950 nicht nur über Tier­opfer, son­dern auch andere schwer­wie­gende Über­griffe sata­nis­ti­scher Gruppen in Deutsch­land berichten:

„Die schwarze Messe gehört zur ritu­ellen Praxis einer jeden sata­nis­ti­schen Gruppe. Sie stellt die Umkeh­rung des christ­li­chen Ritus, genauer: der römisch – katho­li­schen Messe, dar. Schwarzes Tuch, Para­mente und Insi­gnien, Meß­bü­cher, Sym­bole wie das Pen­ta­gramm, das umge­drehte Kreuz und die Zahl 666 sowie schwarze Kerzen und ein Altar sind die not­wen­digen Uten­si­lien. Der Ablauf einer schwarzen Messe kann aller­dings nicht typi­siert werden. Bru­tale und sadis­ti­sche Vari­anten werden nach Dar­stel­lung von Aus­stei­gern durchaus prak­ti­ziert. Leiter von Bera­tungs­stellen haben berichtet, daß es dabei sowohl zu Tier­op­fern, zu Kör­per­ver­let­zungen (Schnitte im Arm oder im Geni­tal­be­reich, Brü­chen), ritu­ellen Ver­ge­wal­ti­gungen (oft durch den gesamten männ­li­chen Teil der Gruppe) sowie zu Fol­te­rungen im Rahmen des Schmerz­trai­nings gekommen ist. Schmerzen ertragen zu können, wird im Kult als Beweis für den sata­nis­ti­schen Fort­schritt ange­sehen. Aus­stei­ger­be­richten zufolge, wird ein Sata­nist gefol­tert und fol­tert andere. Liebe soll in Haß umge­wan­delt werden, und je besser dies dem Adepten gelingt, desto weniger hat er selbst mit Fol­ter­maß­nahmen zu rechnen. Neben mani­pu­la­tiven Tech­niken (von Auto­sug­ges­tion bis zur Tran­ce­ar­beit) gehören Alkohol und Drogen zur Beein­flußung der Invol­vierten selbst­ver­ständ­lich dazu, um bei Ritualen bestimmte Bewußt­s­eins­zu­stände zu errei­chen. Kom­mentar einer Adeptin: „Ohne breit zu sein (sie meint damit Heroin) hältst du das alles gar nicht aus!“)“[34]

Schnelle Ein­stel­lung von Ermitt­lungen kein Beweis für feh­lende Faktizität

Die Autoren der Studie gehen auch darauf ein, dass den zustän­digen Landeskriminalämtern

„kaum Erkennt­nisse vor­liegen und daß Ermitt­lungen in ent­spre­chenden Ver­dachts­fällen bis­lang keinen hin­rei­chenden Tat­ver­dacht zu begründen ver­mögen [….].  Diese weit­ge­hend wider­sprüch­liche Daten­lage – ins­be­son­dere das Fehlen ent­spre­chender Tat­sach­be­stände auf seiten der Ermitt­lungs­be­hörden 214) Vgl. Lan­des­kri­mi­nalamt Nord­rhein-West­falen: Son­der­aus­wer­tung „Okkultismus/Satanismus“ – Hin­ter­gründe, Straf­taten, Bewer­tung, April 1995, S. 22. 215) Vgl. Lan­des­kri­mi­nalamt Nord­rhein-West­falen, a.a.O., S. 41. – darf aller­dings nicht dazu führen, die vor­lie­genden jour­na­lis­ti­schen und the­ra­peu­ti­schen Berichte als gegen­standslos zu betrachten. Dies ver­bietet schon die Härte der beschrie­benen Vor­fälle. Auf­grund der Dar­stel­lungen zu Dis­so­zia­tion und mul­ti­plen Per­sön­lich­keits­stö­rungen ist es plau­sibel, warum sich Ermitt­lungen hier als beson­ders schwierig dar­stellen und es schnell zur Ein­stel­lung von Ermitt­lungen kommen kann.“[35]

Fromm führt aus, was eine mul­tiple Per­sön­lich­keit (kor­rekt: Person mit dis­so­zia­tiver Iden­ti­täts­stö­rung) ausmacht:

„Im Gegen­satz zum Krank­heits­bild der Schi­zo­phrenie sind „mul­tiple Per­sön­lich­keiten jedoch fähig, ihre Wahr­neh­mung zu dif­fe­ren­zieren und einen Rea­li­täts­ab­gleich durch­zu­führen. Inso­fern haben Aus­sagen von „mul­ti­plen Per­sön­lich­keiten“ oft eine hohe Plau­si­bi­lität, aller­dings nicht selten im Kon­text einer gestörten Raum-Zeit-Wahr­neh­mung.“[36]

Dieser Umstand führt dazu, dass viele Aus­sagen von Opfern ritu­ellen Miss­brauchs nicht unmit­telbar über­prüfbar sind, weil sich zutref­fende und unzu­tref­fende Erin­ne­rungen mit­ein­ander ver­mi­schen können und eine zeit­liche sowie ört­liche Ver­or­tung von Erleb­nissen ohne umfas­sende The­rapie viel­fach nicht oder nur mit Schwie­rig­keiten mög­lich ist[37].

Schrift­quellen allein nicht ausreichend

Fest­zu­halten ist an dieser Stelle, dass allein ein Stu­dium öffent­lich zugäng­li­cher Schriften und Web­seiten der ein­zelnen sata­nis­ti­schen Gruppen zwar helfen kann, einen ersten Ein­druck zu erhalten, Insi­d­er­kennt­nisse jedoch nicht ersetzen kann. Vor diesem Hin­ter­grund spielen Aus­steiger- und The­ra­peu­ten­be­richte eine wich­tige Rolle, um auch die „dunkle Seite des Sata­nismus“ zu beleuchten. Es wäre wider­sinnig, wenn Sata­nisten im Ein­zel­fall straf­recht­lich rele­vante Punkte öffent­lich aus­breiten sollten. Auf­grund der gewal­tigen Zahl kleiner und kleinster sata­nis­ti­scher Kirche, Orden, Kulte, Grotten, Pylonen etc. sind pau­schale Aus­sagen über „den Sata­nismus“ nicht mög­lich. Wenn also kon­krete Orga­ni­sa­tionen oder Mit­glieder straf­recht­lich auf­fällig werden, lässt sich daraus nicht ableiten, dass dies für alle Orga­ni­sa­tionen und alle ihre Mit­glieder gelten muss.

Kin­des­miss­brauch auch im Christentum

Auch inner­halb der christ­li­chen Kir­chen gibt es Ver­bre­cher aller Cou­leur, wobei Pädo­phile sicher die größte Öffent­lich­keit erregen. Bei­spiel­haft benannt sei der damals 75jährige Priester Ber­nard Preynat, der 2020 zu fünf Jahren Haft ver­ur­teilt wurde[38] oder der Fall des Pfar­rers Bene­dikt Treimer, der 2007 – eben­falls wegen Miss­brauchs – zu drei Jahren Haft ver­ur­teilt worden war[39].


[1] Siehe z. B. Ulla Fröh­ling „Vater unser in der Hölle. Durch Inzest und den Miss­brauch in einer sata­nis­ti­schen Sekte zer­brach Angelas Seele.“ Ber­gisch Glad­bach (Bastei Lübbe), 6. Auf­lage, 2009 (Bastei Lübbe Taschen­buch Band 61 625), S. 271–272. Zu schweren Miss­hand­lungen vor lau­fender Kamera von Klein­kin­dern mit höchster Lebens­ge­fahr siehe Guido und Michael Grandt „Sata­nismus. Die unter­schätzte Gefahr.“ Düs­sel­dorf (Patmos), 2. Auf­lage, 2000, S. 150–151

[2] Peter H. Jamin „Sexopfer Kind. Die Hin­ter­gründe des Falls Dutroux und die Machen­schaften der Porno-Mafia.“ Ber­gisch Glad­bach (Bastei Lübbe), 1997 (Bastei-Lübbe Taschen­buch Band 60 446), S. 311–312

[3] https://t.me/geschichten_aus_wikihausen/300, zuletzt auf­ge­rufen am 06.10.2021

[4] Siehe z. B. Dr. Lacter „Child Rape and Tor­ture Mate­rials on the Dark Web: Peter Scully and Beyond” auf „end​ri​tu​alabuse​.org” vom 29.09.2018. Auf­zu­rufen unter https://​end​ri​tu​alabuse​.org/​c​h​i​l​d​-​r​a​p​e​-​t​o​r​t​u​r​e​-​m​a​t​e​r​i​a​l​s​-​d​a​r​k​-​w​eb/, zuletzt auf­ge­rufen am 09.10.2021

[5] Siehe zu Snuff-Videos auch Diana Napolis „Sata­nism and Ritual Abuse Archive“  bei Dr. Lacter auf „end​ri​tu​alabuse​.org“ vom 01.01.2007. Auf­zu­rufen unter https://​end​ri​tu​alabuse​.org/​s​a​t​a​n​i​s​m​-​a​n​d​-​r​i​t​u​a​l​-​a​b​u​s​e​-​a​r​c​h​i​ve/, zuletzt auf­ge­rufen am 09.10.2021

[6] Siehe z. B. Ulla Fröh­ling „Vater unser in der Hölle. Durch Inzest und den Miss­brauch in einer sata­nis­ti­schen Sekte zer­brach Angelas Seele.“ Ber­gisch Glad­bach (Bastei Lübbe), 6. Auf­lage, 2009 (Bastei Lübbe Taschen­buch Band 61 625), S. 368

[7] „Six­teen-Year-Old Sen­tenced To Life In Prison For Ritual Murder “auf „apnews​.com“ vom 11.06.1988. Auf­zu­rufen unter https://​apnews​.com/​a​r​t​i​c​l​e​/​a​f​0​5​0​4​e​a​0​4​8​7​d​7​5​9​c​6​f​7​a​8​a​5​2​b​0​7​a​35d, zuletzt auf­ge­rufen am 27.10.2021

[8] Vgl. Guido und Michael Grandt „Sata­nismus. Die unter­schätzte Gefahr.“ Düs­sel­dorf (Patmos), 2. Auf­lage, 2000, S. 130–131

[9] Mas­simo Intro­vigne “Auf den Spuren des Sata­nismus“ in Mas­simo Intro­vigne und Eck­hard Türk „Sata­nismus. Zwi­schen Sen­sa­tion und Wirk­lich­keit.“ Frei­burg im Breisgau (Herder), 1995, S. 212

[10] Mas­simo Intro­vigne “Auf den Spuren des Sata­nismus“ in Mas­simo Intro­vigne und Eck­hard Türk „Sata­nismus. Zwi­schen Sen­sa­tion und Wirk­lich­keit.“ Frei­burg im Breisgau (Herder), 1995, S. 210

[11] Rainer Fromm „Sata­nismus in Deutsch­land. Zwi­schen Kult und Gewalt.“ Mün­chen (Olzog), 2003, S. 158

[12] Guido und Michael Grandt „Schwarz­buch Sata­nismus“. Mün­chen (Knaur), 1996, S. 118

[13] All-Ein-Sein “Die okkulte Élite – Church of Satan, Temple of Set und the Fin­ders Teil 7” auf you​tube​.de vom 09.11.2017. Auf­zu­rufen unter https://​www​.you​tube​.com/​w​a​t​c​h​?​v​=​5​I​S​-​o​Q​D​o​IKE, min. 14:58 bis 15:39 zuletzt auf­ge­rufen am 21.11.2021

[14] „Black online“ auf black​ma​gazin​.com. Auf­zu­rufen unter https://​www​.black​ma​gazin​.com/​?​p​=​2​1​398, zuletzt auf­ge­rufen am 21.11.2011

[15] All-Ein-Sein “Die okkulte Élite – Church of Satan, Temple of Set und the Fin­ders Teil 7” auf you​tube​.de vom 09.11.2017. Auf­zu­rufen unter https://​www​.you​tube​.com/​w​a​t​c​h​?​v​=​5​I​S​-​o​Q​D​o​IKE, min. 44:24 bis 50:07 zuletzt auf­ge­rufen am 21.11.2021

[16] All-Ein-Sein “Die okkulte Élite – Church of Satan, Temple of Set und the Fin­ders Teil 7” auf you​tube​.de vom 09.11.2017. Auf­zu­rufen unter https://​www​.you​tube​.com/​w​a​t​c​h​?​v​=​5​I​S​-​o​Q​D​o​IKE, min. 52:54 bis 54:02 zuletzt auf­ge­rufen am 21.11.2021

[17] Vgl. zu den Anschul­di­gungen gegen Aquino auch Mas­simo Intro­vigne “Auf den Spuren des Sata­nismus“ in Mas­simo Intro­vigne und Eck­hard Türk „Sata­nismus. Zwi­schen Sen­sa­tion und Wirk­lich­keit.“ Frei­burg im Breisgau (Herder), 1995, S. 182

[18] Guido und Michael Grandt „Sata­nismus. Die unter­schätzte Gefahr.“ Düs­sel­dorf (Patmos), 2. Auf­lage, 2000, S. 201

[19] Guido und Michael Grandt „Sata­nismus. Die unter­schätzte Gefahr.“ Düs­sel­dorf (Patmos), 2. Auf­lage, 2000, S. 206

[20] Guido und Michael Grandt „Sata­nismus. Die unter­schätzte Gefahr.“ Düs­sel­dorf (Patmos), 2. Auf­lage, 2000, S. 206–207

[21] Siehe z. B. Daniel Krä­hen­bühl und Noah Knüsel „NACH SRF-DOK: Psych­ia­tri­sche Klinik stellt Ober­arzt nach Sata­nisten-Aus­sage frei“ auf „20min​.ch“ vom 17.12.2021 um 04:45 Uhr. Auf­zu­rufen unter https://​www​.20min​.ch/​s​t​o​r​y​/​p​s​y​c​h​i​a​t​r​i​s​c​h​e​-​k​l​i​n​i​k​-​s​t​e​l​l​t​-​o​b​e​r​a​r​z​t​-​n​a​c​h​-​s​a​t​a​n​i​s​t​e​n​-​a​u​s​s​a​g​e​-​f​r​e​i​-​2​9​9​6​0​2​7​0​6​1​9​9​?​f​b​c​l​i​d​=​I​w​A​R​3​W​W​I​1​d​J​V​2​k​d​p​y​J​I​D​s​P​m​9​T​g​Z​Y​a​v​6​d​k​Q​l​8​2​z​m​Q​E​n​_​P​U​B​7​e​8​s​f​G​k​6​S​n​e​2​YVs, zuletzt auf­ge­rufen am 19.12.2021: „Sata­nisten, die Kinder fol­tern, sexuell miss­brau­chen, ihr Blut trinken und sie sogar essen? Wie eine SRF-Doku zeigt, sind ein Psych­iater, Poli­tiker, Leh­re­rinnen und Lehrer und sogar ein Poli­zist davon über­zeugt, dass es in der Schweiz Zirkel gibt, die im Unter­grund ope­rieren und sata­nis­ti­sche Rituale orga­ni­sieren, bei wel­chen Kinder miss­han­delt und getötet werden.

Hinter diesen kruden Aus­sagen steht der Verein Cara (Care About Ritual Abuse), der zum Thema Wei­ter­bil­dungen anbietet, Filme pro­du­ziert und Bücher vertreibt.“

[22] Siehe z. B. auch Guido und Michael Grandt „Sata­nismus. Die unter­schätzte Gefahr.“ Düs­sel­dorf (Patmos), 2. Auf­lage, 2000, S. 207–214

[23] All-Ein-Sein “Die okkulte Élite – Church of Satan, Temple of Set und the Fin­ders Teil 7” auf you​tube​.de vom 09.11.2017. Auf­zu­rufen unter https://​www​.you​tube​.com/​w​a​t​c​h​?​v​=​5​I​S​-​o​Q​D​o​IKE, min. 56:05 bis 56:33 zuletzt auf­ge­rufen am 21.11.2021

[24] Guido und Michael Grandt „Sata­nismus. Die unter­schätzte Gefahr.“ Düs­sel­dorf (Patmos), 2. Auf­lage, 2000, S. 188–189

[25] Mike Warnke mit Dave Bal­siger und Les Jones „Der Agent des Satans.“ Erz­hausen (Leuchter-Verlag EG), 4. Auf­lage, 1992

[26] Siehe bei­spiel­haft Hin­weise auf Unstim­mig­keiten bei https://​www​.good​reads​.com/​b​o​o​k​/​s​h​o​w​/​3​6​3​5​1​0​.​T​h​e​_​S​a​t​a​n​_​S​e​l​ler, zuletzt auf­ge­rufen am 13.10.2021. So schrieb etwa Chris Pad­gett am 05.01.2011: „Well at the time I really liked this book, because like most people who read it they thought the story was in fact an authentic bio­graphy. We had a few of his tapes, and I can remember even going to see him live once when I was a kid. I loved his comedy and approach to ministry! It was in the late eigh­ties I think, when his ministry was called into ques­tion. It was reported that he was never a satanic priest, nor had he been in the mili­tary, etc. It was a mess! Hard to take someone seriously who based his whole ministry on a lie. (less)“ Ein andere Leser, Matt Fried­mann, schrieb am

[27] Jürgen Haus­keller in Lukas „Vier Jahre Hölle und zurück.“ Ber­gisch Glad­bach (Bastei Lübbe), 1995

[28] Joa­chim Schmidt „Sata­nismus. Mythos und Wirk­lich­keit.“ Berlin (Second Sight Books), 1. Neu­auf­lage, 2018, S. 23.05.2014: „As has been well-known for over twenty years, this „auto­bio­gra­phical“ account was lar­gely fab­ri­cated. In the mid-1990s, I was handed a copy of the maga­zine con­tai­ning a deeply dama­ging account, not only of this book, but of Warnke’s entire tes­ti­mony. John Trott and Mike Her­ten­stein published a tho­rough expose in the pages of Cor­ner­stone maga­zine, vol. 21, issue 98, in July 1992. A more detailed ver­sion of their rese­arch on Warnke is to be found in their sub­se­quent book, Sel­ling Satan. Both the article and the book may be found with a google search.“

[29] Auch andere Quellen sollte man mit Vor­sicht genießen. Siehe z. B. Guido und Michael Grandt „Sata­nismus. Die unter­schätzte Gefahr.“ Düs­sel­dorf (Patmos), 2. Auf­lage, 2000, S. 36, 39. Wenn etwa die Brüder Grandt in ihrem Buch den gal­li­schen Gott Cer­nunnos wegen der aus seiner Stirn her­aus­wach­senden Geweih­stangen als Ver­kör­pe­rung der Fins­ternis in der kos­mi­schen Welt inter­pre­tieren, so dürfte hier eher der Wunsch nach einer sol­chen Inter­pre­ta­tion im Fokus stehen, nicht jedoch die vor­han­dene Quel­len­lage, die gerade keine Schrift­quellen hin­ter­lassen hat, um eine solche Aus­le­gung zu stützen. Zumin­dest was die Aus­le­gung mytho­lo­gi­scher „Ent­spre­chungen“ von Satan und Luzifer betrifft, sollte man sich eher auf die Mono­gra­phie von Joa­chim Schmidt stützen. Das heißt jedoch nicht, dass die Gebrüder Grandt als Quelle gene­rell unbrauchbar sind, man sollte aber auch anderen Inter­pre­ta­tionen mit der gebüh­renden Vor­sicht begegnen.

[30] Joa­chim Schmidt „Sata­nismus. Mythos und Wirk­lich­keit.“ Berlin (Second Sight Books), 1. Neu­auf­lage, 2018, S. 136, 174

[31] Joa­chim Schmidt „Sata­nismus. Mythos und Wirk­lich­keit.“ Berlin (Second Sight Books), 1. Neu­auf­lage, 2018, S. 136. Eine Quelle zum Nach­weis seiner Behaup­tung bleibt Schmidt an dieser Stelle schuldig.

[32] Joa­chim Schmidt „Sata­nismus. Mythos und Wirk­lich­keit.“ Berlin (Second Sight Books), 1. Neu­auf­lage, 2018, S. 135

[33] Siehe auch Guido und Michael Grandt „Sata­nismus. Die unter­schätzte Gefahr.“ Düs­sel­dorf (Patmos), 2. Auf­lage, 2000, S. 114, 123

[34] Deut­scher Bun­destag, 13. Wahl­pe­riode „End­be­richt der Enquete-Kom­mis­sion „Soge­nannte Sekten und Psy­cho­gruppen““, Druck­sache 13/10950 vom 09.06.1998, S. 46. Auf­zu­rufen unter https://​dserver​.bun​destag​.de/​b​t​d​/​1​3​/​1​0​9​/​1​3​1​0​9​5​0​.​pdf, zuletzt auf­ge­rufen am 22.11.2021

[35] Deut­scher Bun­destag, 13. Wahl­pe­riode „End­be­richt der Enquete-Kom­mis­sion „Soge­nannte Sekten und Psy­cho­gruppen““, Druck­sache 13/10950 vom 09.06.1998, S. 97. Auf­zu­rufen unter https://​dserver​.bun​destag​.de/​b​t​d​/​1​3​/​1​0​9​/​1​3​1​0​9​5​0​.​pdf, zuletzt auf­ge­rufen am 22.11.2021

[36] Rainer Fromm „Sata­nismus in Deutsch­land. Zwi­schen Kult und Gewalt.“ Mün­chen (Olzog), 2003, S. 198

[37] Vgl. Rainer Fromm „Sata­nismus in Deutsch­land. Zwi­schen Kult und Gewalt.“ Mün­chen (Olzog), 2003, S. 198–199

[38] epd „evan​ge​lisch​.de“ vom 16.03.2020. Auf­zu­rufen unter https://www.evangelisch.de/inhalte/167256/16–03-2020/frankreich-paedophiler-priester-zu-fuenf-jahren-haft-verurteilt, zuletzt auf­ge­rufen am 23.11.2021

[39] „Pädo­philer Priester aus Rie­kofen zu drei Jahren Haft ver­ur­teilt“ auf „daserste​.ndr​.de“. Auf­zu­rufen unter https://​daserste​.ndr​.de/​p​a​n​o​r​a​m​a​/​a​k​t​u​e​l​l​/​P​a​e​d​o​p​h​i​l​e​r​-​P​r​i​e​s​t​e​r​-​a​u​s​-​R​i​e​k​o​f​e​n​-​z​u​-​d​r​e​i​-​J​a​h​r​e​n​-​H​a​f​t​-​v​e​r​u​r​t​e​i​l​t​,​p​r​i​e​s​t​e​r​2​.​h​tml, zuletzt auf­ge­rufen am 23.11.2021

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