Tarifana­lyse: Haus­rat­ver­si­che­rung von K&M (Stand 10.2018)

Im Juli 2013 führte der Han­no­ver­sche Asse­ku­ra­deur Kon­zept & Mar­ke­ting GmbH (K & M) unter dem Namen all­safe home eine Haus­rat­ver­si­che­rung an. Zum 25.01.2019 wurde das damals Bedin­gungs­werk durch den Tarif all­safe home – die Haus­rat­ver­si­che­rung ersetzt. Im Unter­schied zum Vor­gän­ger­tarif mit nur einer Tarif­linie und ursprüng­lich der Zurich Insurance plc. als Risi­ko­träger, werden seit 2019 die Tarif­stufen pure, fine, prime und per­fect mit der Allianz Ver­si­che­rung AG als Risi­ko­träger ange­boten. Intern benennt K & M die neue Tarif­ge­nera­tion auch als „all­safe home 2.0“.

Recht aktuell hat der Anbieter in einem News­letter vom 29.03.2022 an seine Ver­triebs­partner über fol­gende bestands­wirk­same Leis­tungs­er­wei­te­rung informiert:

„Umfang:

Haus­rat­ge­gen­stände (z. B. Beklei­dung, Mobil­te­le­fone, Wert­sa­chen wie Schmuck) von bei Ihnen lebenden Geflüch­teten aus der Ukraine sind nach den Bedin­gungen Ihres K&M‑Hausratschutzes bis zur Ver­si­che­rungs­summe bei­trags­frei mit­ver­si­chert. Dies gilt auch für Hilfs­güter, die ihnen über­lassen wurden. Damit bei einem Schaden voller Ver­si­che­rungs­schutz besteht, über­prüfen Sie bitte die Ver­si­che­rungs­summe Ihrer Hausratversicherung.

Dies gilt auch für die Außen­ver­si­che­rung. Der Ver­si­che­rungs­schutz gilt für Geflüch­tete aus der Ukraine dem­nach genauso wie für Ihre regu­lären Haushaltsmitglieder.

Gül­tig­keit und Voraussetzungen:

Der Ver­si­che­rungs­schutz für Geflüch­tete aus der Ukraine beginnt mit deren Ankunft in Ihrem Haus­halt und ist zunächst bis zum 31.12.2022 gültig.

Ver­si­chert sind keine Geflüch­teten aus der Ukraine, die Sie in Ihren Zweit­woh­nungen, Wochen­end­häu­sern oder Ein­lie­ger­woh­nungen unter­ge­bracht haben, die nicht vom bestehenden K&M‑Hausrat- oder Eigen­heim­ver­si­che­rungs­schutz umfasst sind.“

Gegen­über § 2 der Bedin­gungen wird der Ver­si­che­rungs­schutz also tem­porär um fremdes Eigentum erwei­tert, das nicht „dem Haus­halt des Ver­si­che­rungs­neh­mers zur Ein­rich­tung oder zum Gebrauch oder zum Ver­brauch“ dient.

Alle vier Tarif­li­nien können optional wie folgt erwei­tert werden:

  • All­ge­fah­ren­de­ckung (optional nur im Tarif prime. Im Tarif per­fect bereits enthalten)
  • Erwei­terte Natur­ge­fahren I (Ver­si­che­rungs­schutz für Schäden infolge von Über­schwem­mungen durch Wit­te­rungs­nie­der­schläge, Rück­stau durch unmit­tel­bare Wit­te­rungs­nie­der­schläge, Erd­beben, Erd­sen­kung, Erd­rutsch, Schnee- und Eis­druck, Lawinen sowie Vul­kan­aus­bruch)
  • Erwei­terte Natur­ge­fahren II (Ver­si­che­rungs­schutz für Schäden infolge von Über­schwem­mung sowie Rück­stau durch Überschwemmung)
  • Glas­bruch­schäden (Ver­si­che­rungs­schutz für Bruch­schäden an Gebäude- und Mobi­liar­ver­gla­sung der selbst bewohnten Woh­nung oder Immobilie)
  • Smart­phone & Smarthome
  • Internet & Cyber (Erhö­hung ver­schie­dener Sub­li­mits sowie im Ver­gleich zu vielen Wett­be­wer­bern sehr umfas­sende Absi­che­rung von Cyber-Atta­cken und anderen Internetrisiken)
  • Fahr­rad­dieb­stahl (zwi­schen 100 Euro und 7.500 Euro)
  • Fahr­rad­kasko und E‑Bike-Kasko (ver­si­chert werden können bis zu 10 Fahr­räder, E‑Bikes oder Pedelecs gegen z. B. Sturz- und Bruch­schäden.  Die maxi­male Ver­si­che­rungs­summe beträgt ins­ge­samt 7.500 Euro. Die Leis­tungen unter­liegen einer Altersstaffel:
    • Fahr­räder bis zu einem Alter von 2 Jahren: max. 100 % des Kaufpreises
    • Fahr­räder bis zu einem Alter von mehr als 2 bis max. 3 Jahren: max. 75 % des Kaufpreises
    • Fahr­räder bis zu einem Alter von mehr als 3 bis max. 5 Jahren: max. 50 % des Kaufpreises
    • Fahr­räder ab einem Alter von über 5 Jahren: max. 25 % des Kaufpreises
  • Unter­wegs & Rei­se­ge­päck (welt­weiter Ver­si­che­rungs­schutz für ver­si­cherte Sachen zwi­schen 1.000 Euro und maximal 10.000 Euro. Schäden durch Ver­lieren, Stehen‑, Hängen- oder Lie­gen­lassen sind bis 10% der ver­ein­barten Summe, max. bis 400 Euro mit­ver­si­chert. Gegen­stände, die zu beruf­li­chen oder gewerb­li­chen Zwe­cken durch Arbeit­geber, Dienst­herrn oder Auf­trag­geber über­lassen wurden (z. B. ein Dienst­laptop), sind nur gemäß beson­derer Ver­ein­ba­rung versichert.
  • Erhö­hung Wert­sa­chen (die Mit­ver­si­che­rung kann im Tarif pure auf bis zu 20 % der Ver­si­che­rungs­summe, in den Tarife fine und prime auf bis zu 80 % der Ver­si­che­rungs­summe und im Tarif per­fect auf bis zu 100.000 Euro erhöht werden. Nicht mit der Erhö­hung der Ver­si­che­rungs­summe ver­bunden ist eine Erhö­hung der Sub­li­mits für Wert­sa­chen außer­halb von defi­nierten Wert­schutz­schränken)

Es han­delt sich um einen Tarif, der nach dem Ver­si­che­rungs­sum­men­mo­dell kal­ku­liert ist. Ein Unter­ver­si­che­rungs­ver­zicht wird in den Tarifen pure, fine und prime ab einer Ver­si­che­rungs­summe von 650 Euro je Qua­drat­meter Wohn­fläche gewährt. Die Höchst­ver­si­che­rungs­summe beträgt im Tarif pure 250.000 Euro, in den Tarifen fine und prime 500.000 Euro. Abwei­chend gilt im Tarif per­fect eine pau­schale Höchst­ent­schä­di­gung von 500.000 Euro.

In den Tarifen pure, fine und prime muss ab einer Ver­si­che­rungs­summe von 200.000 Euro, einem Wert­sa­chen­an­teil von 60.000 Euro oder einer Wohn­fläche ab 300 Qua­drat­me­tern eine erhöhte Sicher­heits­be­schrei­bung ein­ge­reicht werden. Im Tarif per­fect gilt diese Anfor­de­rung ab einer Ver­si­che­rungs­summe für Wert­sa­chen von 60.000 Euro bzw. ab einer Wohn­fläche von 300 Quadratmetern.

Auf die Anrech­nung einer Unter­ver­si­che­rung ver­zichtet K & M bei Klein­schäden bis in Höhe von 1 % der Ver­si­che­rungs­summe in den Tarifen fine und prime bzw. bis 5.000 Euro im Tarif perfect.

Die Wohn­fläche wird vom Ver­si­cherer wie folgt definiert:

„Die maß­geb­liche Wohn­fläche ist die zu Wohn­zwe­cken nutz­bare Grund­fläche aller Räume des ver­si­cherten Haushaltes.

Dach­schrägen redu­zieren die Grund­fläche nicht.

Zur Wohn­fläche zählen auch Hob­by­räume (z. B. Par­ty­raum, Fit­ness­raum), Win­ter­gärten, Schwimm­bäder, Saunen, die beruf­lich oder gewerb­lich genutzten Arbeits­zimmer in der Woh­nung und ähn­liche nach allen Seiten geschlos­sene Räume.

Nicht zur Wohn­fläche zählen:

□ Treppen, Bal­kone, Log­gien, Ter­rassen, Dachgärten

□ Garagen oder Carports

□ Treppen- und Abstellräume

□ Wasch­kü­chen, Hauswirtschafts‑, Hei­zungs- oder sons­tige Zube­hör­räume (z. B. Heizöllagerraum)

□ nicht zu Wohn- oder Hob­by­zwe­cken aus­ge­baute Keller- oder Dachgeschosse

Die Wohn­fläche kann auch anhand

□ den Rege­lungen gemäß Wohn­flä­chen­ver­ord­nung (WoFIV)

□ der dem aktu­ellen Aus­bau­zu­stands des Gebäudes ent­spre­chenden Bauplänen

□ des dem aktu­ellen Aus­bau­zu­stands eines Ein­fa­mi­li­en­hauses ent­spre­chenden Miet- oder Kaufvertrags

□ anderen gül­tigen Berech­nungs­me­thoden, sofern die Ermitt­lung durch einen sach­ver­stän­digen Dritten* erfolgt

ermit­telt bzw. ent­nommen werden.“

Ist ein ver­si­chertes Gebäude unbe­wohnt, so wird eine Gefah­rerhö­hung erst dann ange­nommen, wenn das Unbe­wohnt­sein (Leer­stand) länger als 60 Tage (pure), 120 Tage (fine), 180 Tage (pure) bzw. 12 Monate (per­fect) andauert. Bei Antrags­stel­lung gilt abwei­chend, dass keine Gebäude oder Woh­nungen ver­si­chert werden können, die länger als 90 Tage im Jahr unun­ter­bro­chen unbe­wohnt sind.

Gebäude mit wei­cher Dachung (z. B. Stroh oder Reet) können nur im Rahmen einer Ein­zel­fall­prü­fung ver­si­chert werden.

Eine Mit­ver­si­che­rung von Natur­ge­fahren I ist grund­sätz­lich in allen vier ZÜRS-Zonen mög­lich, von Natur­ge­fahren II nur in den ZÜRS-Zonen 1 bis 3. Außerdem gilt gemäß Annah­me­richt­li­nien:

„Bei mehr als einem Ele­men­tar­vor­schaden in den letzten 5 Jahren für Risiken in den Gefähr­dungs­klassen 1+2 nach ZÜRS bzw. in den letzten 10 Jahren in der Gefähr­dungs­klasse 3+4 nach ZÜRS, oder wenn sich das Grund­stück des Ver­si­che­rungs­ob­jekt in einem Bereich befindet, in dem ein Ele­men­tar­ereignis kurz­fristig bevor­steht oder gerade ein­ge­treten ist (z.B. Lawi­nen­ge­fahr), kann es zur Ableh­nung des Antrages kommen“

Um den Zahl­bei­trag zu senken, besteht die Mög­lich­keit, eine Selbst­be­tei­li­gung für den Scha­den­fall zu ver­ein­baren. Zur Aus­wahl stehen die Selbst­be­halts­va­ri­anten 150 Euro (10 % Rabatt), 250 Euro (20 % Rabatt), 500 Euro (30 % Rabatt) bzw. 1.000 Euro (40 % Rabatt). Die Selbst­be­tei­li­gung und der damit ver­bun­dene Rabatt gelten neben anderen ver­trag­li­chen Selbst­be­tei­li­gungen für alle Module, also zusätz­lich zu dem dort ver­ein­barten Selbst­be­halt auch für die erwei­terten Natur­ge­fahren. § 12 der Bedin­gungen ist an dieser Stelle etwas unglück­lich formuliert.

Bei­spiel:

Kunde ver­ein­bart 150 Euro all­ge­meinen Selbst­be­halt sowie 5 % Selbst­be­halt für erwei­terte Naturgefahren.

Das bedeutet dann im Scha­den­fall 150 Euro Selbst­be­halt z. B. für einen Feuer- oder Ein­bruch­schaden, jedoch 5 % des Scha­dens, min­des­tens 400 Euro (150 Euro all­ge­mein + 250 Euro Ele­mentar), maximal 5.150 Euro (150 Euro all­ge­mein + 5.000 Euro Ele­mentar) für z. B. einen ver­si­cherten Erd­beben- oder Überschwemmungsschaden.

Wei­tere Rabatt­op­tionen sind nicht möglich.

Der jähr­liche Min­dest­bei­trag beträgt je nach Tarif 39,00 Euro (pure, fine), 41,52 Euro (prime) bzw. 50,00 Euro (per­fect) netto pro Jahr. Eine unter­jäh­rige Zahl­weise ist ohne einen Raten­zah­lungs­zu­schlag mög­lich. Für die Bei­trags­zah­lung ist ein SEPA-Mandat zwin­gend erforderlich.

Das ordent­liche Kün­di­gungs­recht beträgt drei Monate zum Ablauf des jewei­ligen Versicherungsjahres.

Die meisten Haus­rat­ver­si­cherer ver­si­chern nur Woh­nungen mit defi­nierten Min­dest­si­che­rungen. Dies gilt auch für Kon­zept & Marketing:

„Sämt­liche Außen­türen und Woh­nungs­ein­gangs­türen der ver­si­cherten Wohn­ein­heit besitzen Zylin­der­schlösser bei denen der Schließ­zy­linder maximal zwei Mil­li­meter über­steht und der Sicher­heits­be­schlag nicht von außen abschraubbar ist oder werden inner­halb von 6 Wochen seit Ver­trags­ab­schluss nach­ge­rüstet. Fens­ter­türen werden Fens­tern gleich­ge­setzt. Bei elek­tro­ni­schen Schließ­an­lagen ist eine 128-Bit-Ver­schlüs­se­lung die Min­dest­vor­aus­set­zung. Der UVP einer elek­tro­ni­schen Schließ­an­lage muss min­des­tens 100,- EUR brutto betragen.“

Ver­si­cherbar sind Woh­nungen ab einer (wohl eher theo­re­ti­schen) Wohn­fläche von 1 Qua­drat­meter und bis zu einer Wohn­fläche von 400 Qua­drat­me­tern. Bestand ein Vor­ver­trag, der vom Vor­ver­si­cherer gekün­digt worden ist, ist eine Annahme nur in begrün­deten Ein­zel­fällen möglich.

Im Rahmen der optio­nalen Mit­ver­si­che­rung erwei­terter Natur­ge­fahren besteht eine War­te­zeit von 14 Tagen. Diese ent­fällt, wenn ein nahtlos anschlie­ßender Vor­ver­trag mit Ein­schluss dieser Leis­tung besteht. Wahl­weise kann Ver­si­che­rungs­schutz mit oder ohne Selbst­be­halt ver­ein­bart werden:

  • 5 % Selbst­be­halt von der Scha­den­summe, min. 500 Euro, max. 5.000 Euro
  • 10 % Selbst­be­halt von der Scha­den­summe, min. 250 Euro, max. 5.000 Euro

Gegen­über dem ursprüng­lich 2013 ein­ge­führten Tarif bestehen in der seit 2015 ein­ge­führten, aktu­ellen Tarif­ge­nera­tion die für die optio­nale Glas­ver­si­che­rung bran­chen­üb­li­chen Aus­schlüsse (z.B. für Schäden an Scheiben und Platten aus Glas oder Kunst­stoff, die Bestand­teile elek­tro­ni­scher Daten‑, Ton‑, Bild­wie­der­gabe- und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­ge­räte sind (z. B. Bild­schirme von Fern­seh­ge­räten, Com­puter-Dis­plays); Schäden durch das Undicht­werden der Rand­ver­bin­dungen von Mehr­scheiben- Isolierverglasungen).

Die aktu­ellen Tarife all­safe home prime und per­fect gehören zu den leis­tungs­stärksten Haus­ratta­rifen am deut­schen Ver­si­che­rungs­markt und werden jeweils von Witte Finan­cial Ser­vices mit „Gold“ bewertet.

Aus­ge­wählte Leis­tungen des Tarifes per­fect aus dem Hause Kon­zept & Marketing

  • Garantie hin­sicht­lich der jeweils aktu­ellsten unver­bind­li­chen Mus­ter­be­din­gungen des Gesamt­ver­bandes der Deut­schen Ver­si­che­rungs­wirt­schaft (GDV-Garantie) mit Stand VHB 2016, d. h. mit dem aktu­ellen Stand 26.05.2017 (VHB 2016 – Qua­drat­me­ter­mo­dell). Nicht unter die Mit­ver­si­che­rung (hier abwei­chend zum Tarif all­safe home aus 2013) fallen die optio­nalen Klau­seln zu den Mus­ter­be­din­gungen des GDV. Dies kann durch die eben­falls ein­ge­schlos­sene Garantie hin­sicht­lich der unver­bind­li­chen Emp­feh­lungen des Arbeits­kreises Bera­tungs­pro­zesse (Arbeits­kreis-Garantie) mit dem jeweils aktu­ellen Stand geheilt werden. Daraus ergibt sich eine Garantie auch hin­sicht­lich der Klau­seln 2008, 2010, 2016 sowie den neu her­aus­ge­ge­benen Klau­sel­texten „Was kann zusätz­lich zu den All­ge­meinen Hausrat Ver­si­che­rungs­be­din­gungen (VHB 2016 – Qua­drat­me­ter­mo­dell) ver­ein­bart werden?“ mit Stand 26.05.2017.
  • Kun­den­freund­lich for­mu­lierte Inno­va­ti­ons­klausel (Update-Garantie) für bei­trags­freie Leis­tungs­ver­bes­se­rungen wäh­rend der Vertragslaufzeit.
  • Besitz­stand­ga­rantie (Vor­ver­si­che­r­er­ga­rantie) für bes­sere Leis­tungen des direkten Vor­ver­si­che­rers. Zwi­schen dem Ablauf des Vor­ver­trages bei einem Wett­be­werber und dem Ver­trags­be­ginn im neuen Ver­trag bei K & M darf keine Ver­si­che­rungs­lücke bestehen. Sofern im Vor­ver­trag unbe­nannte Gefahren bei­trags­frei ein­ge­schlossen waren, fallen diese – wie bran­chen­üb­lich ‑nicht unter den Ver­si­che­rungs­schutz dieser Besitz­stands­ga­rantie. Ein­ge­schlossen ist auch eine Güns­ti­ger­prü­fung (pro-aktive Schadenregulierung).
  • Um einen naht­losen Über­gang von Ver­si­che­rungs­schutz zu gewähren, beginnt der Ver­si­che­rungs­schutz abwei­chend von den Angaben im Ver­si­che­rungs­schein nicht um 12 Uhr, son­dern bereits um 0 Uhr, falls die Vor­ver­si­che­rung um 0 Uhr des glei­chen Tages bzw. um 24 Uhr des Vor­tages endet.
  • Aus­drück­li­cher Ver­si­che­rungs­schutz für Scha­den­fälle bei unklarer Zustän­dig­keit nach Ver­si­cher­erwechsel.
  • Summen- und Bedin­gungs­dif­fe­renz­de­ckung (d. h. Summen- und Kon­di­ti­ons­dif­fe­renz­de­ckung) bis maximal 12 Monate. Nicht ver­si­chert sind Leis­tungs­arten, die im Vor­ver­trag nicht ver­si­chert waren (z. B. erwei­terte Ele­men­tar­ge­fahren). Gewährt wird eine Sum­men­dif­fe­renz­de­ckung in Höhe von 20 Pro­zent über die bei dem anderen Ver­si­cherer im Ver­si­che­rungs­schein doku­men­tierte Ver­si­che­rungs­summe hinaus. Diese ent­fällt ersatzlos, wenn in der anderen Ver­si­che­rung eine Unter­ver­si­che­rung fest­ge­stellt wird.

Unklar bleibt, wie dies in der Praxis zu ver­stehen ist. Im Regel­fall werden weder Kunde, Ver­mittler noch Scha­den­sach­ver­stän­diger den exakten Wert des Haus­rates kennen, son­dern sich eher auf eine ver­trag­lich ver­ein­barte Summe für einen gewährten Unter­ver­si­che­rungs­ver­zicht berufen. Wäh­rend K&M hier etwa 650 Euro pro Qua­drat­meter Wohn­fläche vor­sieht, geht die Inter­Risk von 600 Euro pro Qua­drat­meter aus. Erfolgt nun eine Kür­zung ggf. schon dann, wenn eine fak­ti­sche Unter­ver­si­che­rung besteht, der Vor­ver­si­cherer jedoch einen Unter­ver­si­che­rungs­ver­zicht gewährt hat? Im Zweifel dürfte dies über­ra­schend sein.

  • Best-Leis­tungs-Garantie (erwei­terte Vor­sorge) für Leis­tungen, die im ver­ein­barten Ver­si­che­rungs­ver­trag nicht ein­ge­schlossen, zum Zeit­punkt des Scha­den­ein­tritts jedoch Bestand­teil eines anderen dann aktuell wähl­baren Haus­ratta­rifs am deut­schen Markt sind. Diese gelten dann im Scha­den­fall – ent­spre­chend den Bedin­gungen des Mit­be­wer­bers – grund­sätz­lich mit­ver­si­chert. Ein­ge­schlossen ist auch eine Güns­ti­ger­prü­fung (pro-aktive Schadenregulierung).
  • Ver­zicht auf Kür­zung der Leis­tung bei grob fahr­läs­siger Her­bei­füh­rung des Versicherungsfalles
  • Bei Schäden bis 10.000 Euro Scha­den­höhe Ver­zicht auf Kür­zung der Leis­tung bei grob fahr­läs­siger Ver­let­zung von gesetz­li­chen und behörd­li­chen Sicher­heits­vor­schriften sowie der ver­trag­lich ver­ein­barten Heiz­o­b­lie­gen­heit nach Abschnitt D § 22 (Heiz­o­b­lie­gen­heit). Aus­ge­schlossen sind sons­tige ver­trag­lich ver­ein­barte Oblie­gen­heiten nach Ein­tritt eines Scha­den­falles gemäß Abschnitt D § 23, ver­trag­liche Oblie­gen­heiten zu ein­zelnen Klau­seln (z. B. Fahr­rad­dieb­stahl, Oblie­gen­heiten zum Bau­stein Internet & Cyber) sowie ein­zel­ver­trag­lich ver­ein­barte Oblie­gen­heiten. Durch Ver­weis auf die Best-Leis­tungs-Garantie und z. B. den Tarif top select der ass­pario (Stand 29.06.2020) kann das Sub­limit von 10.000 Euro auf die Höchst­ent­schä­di­gung ange­passt werden. Auch ein Ver­weis auf die Ammer­länder (Stand 02.2022) käme in Betracht: bis zur Ver­si­che­rungs­summe Ver­zicht auf Kür­zung der Leis­tung bei grob fahr­läs­siger Ver­let­zung gesetz­li­cher und behörd­li­cher Sicher­heits­vor­schriften sowie bei grob fahr­läs­siger Nicht­ein­hal­tung der Heiz­o­b­lie­gen­heit wäh­rend der kalten Jahreszeit.
  • Ver­zicht auf Anrech­nung einer etwaigen Unter­ver­si­che­rung bei Schäden bis 5.000 Euro.
  • Mit­ver­si­chert sind Wert­sa­chen in defi­nierten Wert­schutz­schränken bis in Höhe von 50.000 Euro (Erhö­hungs­mög­lich­keit auf bis zu 100.000 Euro).
  • Mit­ver­si­chert sind Wert­sa­chen außer­halb defi­nierter Wert­schutz­schränke bis 5.000 Euro (Bar­geld und auf Geld­karten gela­dene Beträge), 35.000 Euro (Urkunden etc.) bzw. 50.000 Euro (Schmuck, Sachen aus Gold, Silber etc.). Diese Summen lassen sich durch Ver­weis auf die Best-Leis­tungs-Garantie erwei­tern, so etwa Bar­geld auf 7.500 Euro, sofern dieses inner­halb einer Woche vor dem Ver­si­che­rungs­fall abge­hoben wurde, unter Bezug­nahme auf den Tarif XXL der Inter­Risk (Stand 12.2016).
  • Ver­si­che­rungs­schutz für ver­si­cherte Sachen in Bank­schließ­fä­chern sub­si­diär ohne zeit­liche Befris­tung oder Höchstentschädigung.
  • Han­dels­waren und Mus­ter­kol­lek­tionen sind bis in Höhe von 20.000 Euro mitversichert.
  • Bedin­gungs­ge­mäßer Ver­zicht auf Ein­rede einer gesetz­li­chen oder behörd­li­chen Lage­rung von ver­si­cherten Sachen in Garagen[1]:

„Wir werden uns nicht auf die Ver­let­zung von Oblie­gen­heiten* oder Sicher­heits­vor­schriften berufen, wenn Sie ent­gegen gesetz­li­cher oder behörd­li­cher Vor­schriften ver­si­cherten Hausrat in Garagen lagern, der dort auf­grund bau­recht­li­cher Vor­schriften oder auf­grund von Bau­ver­ord­nungen nicht gela­gert werden dürfte.“

  • Zum ver­si­cherten Hausrat gehören Teile und Zubehör von Kraft­fahr­zeugen und deren Anhän­gern (z. B. Felgen, gela­gerte Sommer- und Win­ter­reifen, Dach­boxen, Karos­se­rie­teile, Kin­der­sitze, Fahr­rad­träger) ohne Höchstentschädigung.
  • Zu den ver­si­cherten Sachen gehören unter anderem Haus­tiere (z. B. Katzen[2], Fischen, Vögel), und Heim­tiere (z. B. Chin­chillas[3], Spinnen, Schlangen), nicht jedoch Nutz­tiere (z. B. Hühner, Schafe, Ziegen oder Schweine).
  • Mit­ver­si­che­rung von Schäden durch unbe­nannte Gefahren ohne Sub­limit oder Selbst­be­tei­li­gung (z. B. Schäden durch ein­fa­chen Dieb­stahl von Haus­an­ge­stellten inner­halb der ver­si­cherten Woh­nung, Schäden durch Eis­regen). Es gilt eine Beweis­last­um­kehr zu Gunsten des Ver­si­che­rungs­neh­mers. Bei Schäden an Geräten der Infor­ma­tions- und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­technik (z. B. Mobil­te­le­fonen, Smart­phones, Tablets, Lap­tops, Moni­toren, Dru­ckern, Scan­nern), der Unter­hal­tungs­elek­tronik (bei­spiels­weise Fern­se­hern, Bea­mern, Audio­ge­räten) sowie Mess­technik und opti­sche Geräte (z. B. Waagen, Lasern, Kameras, Video­ge­räten) hat der Ver­si­cherer das Recht zum Natur­er­satz. Der Leis­tungs­um­fang ver­ein­barten Module wird durch die All­ge­fah­ren­de­ckung nicht erwei­tert. Gene­rell aus­ge­schlossen vom Ver­si­che­rungs­schutz sind Schäden an Seh- und Hör­hilfen, elek­tro­ni­schen Daten­trä­gern aller Art mit den darauf befind­li­chen Pro­grammen sowie an Tieren (dies gilt auch für ver­si­cherte Haus- und Heim­tiere). Ver­si­chert sind jedoch Schäden an ver­si­cherten Haus- und Heim­tieren durch auf Tötung, Ver­gif­tung oder Ver­let­zung aus­ge­rich­tete Köder. Teil der All­ge­fah­ren­de­ckung von K & M ist die „All­ge­fah­ren­de­ckung Plus“:

„Wir leisten für Sach­schäden die unmit­telbar durch im Haus­halt behörd­lich gemel­dete Per­sonen oder im Haus­halt lebende Haus- und Heim­tiere am Ver­si­che­rungsort an ver­si­cherten Sachen ver­ur­sacht werden.“

Bei­spiel­haft benannte Schäden wären z. B. ein Laptop, der durch ein ungünstig lie­gendes Kabel vom Tisch fällt, oder ein Handy, das ver­se­hent­lich in die Bade­wanne fällt.

Die Mit­ver­si­che­rung der All­ge­fah­ren­de­ckung Plus ist auf 5.000 Euro begrenzt. Dabei hat sich der Ver­si­che­rungs­nehmer mit 150 Euro an jedem Schaden zu betei­ligen. Nicht ver­si­chert sind Schäden an ver­si­cherten Sachen durch z. B. Nutz­vieh oder Insekten sowie durch Marder, sofern diese nicht im Ein­zel­fall als Heim­tiere gehalten werden sollten. Der Bau­stein kann vom Ver­si­cherer jeder­zeit mit Frist von einem Monat gekün­digt werden.

  • Im Rahmen der All­ge­fah­ren­de­ckung Plus Mit­ver­si­che­rung von Schäden am ver­si­cherten Hausrat durch im Haus­halt lebende Haus- oder Heim­tiere bis in Höhe von 5.000 Euro mit 150 Euro Selbst­be­halt. Ver­si­che­rungs­schutz besteht nur inner­halb des Ver­si­che­rungs­ortes. Nicht ver­si­chert sind Schäden durch das Abhan­den­kommen von ver­si­chertem Hausrat durch Haus­tiere. Der Bau­stein kann vom Ver­si­cherer jeder­zeit mit Frist von einem Monat gekün­digt werden.
  • Mit­ver­si­chert sind Schäden an ver­si­cherten Sachen durch Schalen- und Feder­wild im Sinne des Bun­des­jagd­ge­setzes (z. B. Wild­schweine, Rot- und Dam­wild, Fasane) sowie durch Wasch­bären. Nicht ver­si­cherte ist das Abhan­den­kommen von ver­si­cherten Sachen infolge des Ein­drin­gens von wild­le­benden Tieren.
  • Ver­si­che­rungs­schutz besteht für Schäden an ver­si­cherten Sachen durch ver­si­cherte Gefahren, die sich außer­halb von Gebäuden am Ver­si­che­rungsort befinden. Im Rahmen der Außen­ver­si­che­rung bzw. der unbe­nannten Gefahren besteht Ver­si­che­rungs­schutz für Schäden durch Natur­ge­fahren auch außer­halb des Ver­si­che­rungs­ortes sowohl inner­halb als auch außer­halb von Gebäuden.
  • Mit­ver­si­che­rung des ein­fa­chen Dieb­stahls von Fahr­rä­dern (auch Pedelecs, E‑Bikes und E‑Scooter) bis 150 Euro. Gegen Zuschlag ist eine Erhö­hung auf bis zu 7.500 Euro mög­lich. Die ver­ein­barte Ver­si­che­rungs­summe bezieht sich auf alle Fahr­räder, die gleich­zeitig abhan­den­kommen. Da mitt­ler­weile auch Fahr­räder mit Ein­zel­werten von weit über 8.000 Euro ver­kauft werden, wäre hier eine Anpas­sung sinn­voll. Ergän­zend besteht eine Vor­sor­ge­de­ckung für im lau­fenden Ver­si­che­rungs­jahr m Handel bzw. Online-Handel neu ange­schaffte Fahr­räder bis in Höhe eines nach­ge­wie­senen Kauf­preises von 500 Euro für alle Fahr­räder des Versicherungsnehmers.
  • Mit­ver­si­chert ist der ein­fache Dieb­stahl von Kin­der­wagen, Geh­hilfen, Stütz­ap­pa­raten, Gar­ten­mö­beln, Gar­ten­ge­räten, Gar­ten­in­ventar oder Wäsche. Der Ver­si­che­rungs­schutz besteht sowohl auf als auch außer­halb des Versicherungsortes.
  • Dieb­stahl von ver­si­cherten Sachen inner­halb Europas nach Auf­bruch von Kraft­fahr­zeug-Anhän­gern, Kraft­fahr­zeug-Dach­boxen oder Motor­rad­kof­fern bis 5.000 Euro. Inner­halb dieser Grenze mit­ver­si­chert sind elek­tro­ni­sche Geräte ein­schließ­lich deren Zubehör und Wert­sa­chen ins­ge­samt bis 1.500 Euro. Bar­geld ist nicht ver­si­chert. Eben­falls mit­ver­si­chert ist der Dieb­stahl von ver­si­cherten Sachen nach Auf­bruch von Was­ser­sport­fahr­zeugen bis in Höhe von 5.000 Euro. Kein Ver­si­che­rungs­schutz besteht für Schäden für Dieb­stahl infolge von Relay Attack oder Jamming[4]. Durch Ver­weis auf die Best-Leis­tungs-Garantie und z. B. den Haus­rattarif XXL (Stand 12.2016) der Inter­Risk kann der Gel­tungs­be­reich der Klausel aktuell auf „welt­weit“ erwei­tert werden.
  • Im Rahmen der Mit­ver­si­che­rung von Schäden durch unbe­nannte Gefahren auch Ver­si­che­rungs­schutz für Dieb­stahl durch Haus­an­ge­stellte (z. B. Au-pair) oder durch Pfle­ge­per­sonal des Ver­si­che­rungs­neh­mers inner­halb der ver­si­cherten Wohnung.
  • Ver­si­che­rungs­schutz besteht für Sachen, die erst an den Ort der Her­aus­gabe oder Weg­nahme erst auf Ver­langen des dro­henden bzw. Gewalt anwen­denden Täters her­an­ge­schafft werden. Ver­si­che­rungs­schutz besteht bis in Höhe von 10.000 Euro. Durch Ver­weis auf den Tarif pro­tect pre­mium der Grund­ei­gen­tümer unter Bezug auf die bedin­gungs­sei­tige Best-Leis­tungs-Garantie kann die Leis­tung bis zur Höchst­ent­schä­di­gung dieses Ver­trages erhöht werden.
  • Unab­hängig vom Ver­si­che­rungsort besteht Ver­si­che­rungs­schutz für Schäden durch räu­be­ri­sche Erpres­sung. In diesem Zusam­men­hang mit­ver­si­chert ist die Her­aus­gabe ver­si­cherter Sachen bis zur Höchst­ent­schä­di­gung, bzw.  der per­sön­li­chen Iden­ti­fi­ka­ti­ons­nummer (PIN), Pass­wör­tern sowie Zugangs­codes bis in Höhe von 10.000 Euro.
  • Mit­ver­si­chert ist der ein­fache Dieb­stahl von ver­si­cherten Sachen am Arbeits­platz wäh­rend als auch außer­halb der Geschäfts­zeiten bis in Höhe von 5.000 Euro, für Wert­sa­chen und elek­tro­ni­sche Geräte ein­schließ­lich deren Zubehör bis maximal 500 Euro. Durch Ver­weis auf die Best-Leis­tungs-Garantie und z. B. den Tarif ERGO Haus­rat­ver­si­che­rung BEST der ERGO (Stand 09.2021) ließe sich die Mit­ver­si­che­rung von ver­si­cherten Sachen am Dieb­stahl auf 10.000 Euro erhöhen, durch Ver­weis auf den Tarif Pre­mium von Rhion​.digital (Stand 01.2020) ließe sich die Mit­ver­si­che­rung sogar bis zu Höchst­ent­schä­di­gung erwei­tern. Durch Ver­weis auf Wett­be­werber lässt sich auch eine Erhö­hung von Wert­sa­chen am Arbeits­platz herleiten.
  • Mit­ver­si­chert sind ver­si­cherte Sachen in aus­schließ­lich beruf­lich oder gewerb­lich genutzten Räumen bis zur Ver­si­che­rungs­summe. Sofern diese Räume nicht aus­schließ­lich durch die ver­si­cherte Woh­nung betreten werden können (z. B. durch eine Ter­rassen- oder Neben­ein­gangstür), besteht Ver­si­che­rungs­schutz, sofern in diesen kein Publi­kums­ver­kehr statt­findet und in ihnen keine Per­sonen (z. B. auch Fami­li­en­an­ge­hö­rige) beschäf­tigt werden.
  • Aus­drück­li­cher Ver­si­che­rungs­schutz auch bei Ein­bruch­dieb­stahl über nicht ver­si­cherte Räume[5]. Sug­ge­riert wird damit eine nicht zutref­fende Bes­ser­stel­lung gegen­über dem Tarif pure.
  • Mit­ver­si­che­rung von Schäden an mit­ver­si­cherten Sachen durch Van­da­lismus nach einem Ein­bruch (z. B. Graf­fiti) an ver­si­cherten Sachen­in­ner­halb ver­si­cherter Räume. Ver­si­che­rungs­schutz besteht auch bei Ein­bruch bzw. Van­da­lismus nach Ein­schlei­chen.
  • Mit­ver­si­che­rung von Seng- und Schmor­schäden, ohne dass es sich um einen Feu­er­fol­ge­schaden han­deln muss.
  • Mit­ver­si­che­rung von Schäden durch Rauch und Ruß, auch wenn dieser nicht bestim­mungs­widrig aus Feuerungs‑, Heizungs‑, Koch- oder Trock­nungs­an­lagen auf dem Ver­si­che­rungs­grund­stück aus­ge­treten ist. Inwie­fern Schäden durch Fog­ging (Schwarz­staub) mit­ver­si­chert sind, geht aus den Bedin­gungen nicht ein­deutig hervor. Der Anbieter äußert sich hierzu wie folgt:

„Da unsere Bedin­gungen keinen kon­kreten Aus­schluss vor­sehen, sind Schäden durch Fog­ging grund­sätz­lich mit­ver­si­chert. Denkbar wäre im Ein­zel­fall ein Aus­schluss nach § 6, wenn z.B. nach­weisbar Küchendunst oder das Kon­den­sieren von flüch­tigen orga­ni­schen Stoffen an kalten Wänden als Ursache für Fog­ging nach­ge­wiesen werden könnten und zugleich ein aus­ge­schlos­sener All­mäh­lich­keits­schaden vor­liegen sollte.“

Nicht ver­si­chert sind Schäden durch Rauch und Ruß, wenn dieser all­mäh­lich über meh­rere Tage aus­ge­treten ist (siehe § 7 Nr. 1 III b)). Unter Ver­weis auf die Best-Leis­tungs-Garantie nach § 28 Nr. 1 besteht Ver­si­che­rungs­schutz z. B. unter Ver­weis auf den Tarif pro­tect pre­mium der Grund­ei­gen­tümer Ver­si­che­rung, sofern die die all­mäh­liche Ein­wir­kung von Rauch und Ruß über einen Zeit­raum von nicht mehr als zwei Tagen erfolgt ist.

  • Mit­ver­si­che­rung von Strom­schäden (z. B. Strom­aus­fall, Kurz­schluss, Über­span­nung, Strom­schwan­kungen im öffent­li­chen Netz).
  • Mit­ver­si­chert sind Schäden durch innere Unruhen, Streik und Aussperrung.
  • Mit­ver­si­chert ist die Beschä­di­gung, die Zer­stö­rung oder der Ver­lust ver­si­cherter Sachen durch den Unfall eines Kraft- oder Schie­nen­fahr­zeugs (Trans­port­mit­tel­un­fall) bis zur Höchst­ent­schä­di­gung. Anders als bei vielen Wett­be­wer­bern gelten keine beson­deren Ein­schrän­kungen für Wert­sa­chen, Foto– / Film­ap­pa­rate, trag­bare elek­tro­ni­sche Geräte sowie für Sachen aus Glas, Por­zellan oder Glas. Rei­fen­pannen, Betriebs­schäden und Schäden durch Bremsen sind keine Trans­port­mit­tel­un­fälle, es sei denn, diese Ereig­nisse führen zu einem Unfall des Fahr­zeuges selbst.
  • Mit­ver­si­che­rung von Schäden durch die Explo­sion von Blind­gän­gern (Kampf­mit­teln aus been­deten Kriegen).
  • Mit­ver­si­chert sind Schäden durch Luft­be­we­gungen (z. B. Sturm, Wind­böen, Durchzug) unab­hängig von der Wind­stärke inner­halb und außer­halb ver­si­cherter Räume (z. B. im Rahmen der Außen­ver­si­che­rung) und auch außer­halb von Gebäuden.
  • Ver­si­che­rungs­schutz für Schäden durch „bestim­mungs­widrig ein­drin­gendes Regen­wasser“ im Rahmen der unbe­nannten Gefahren, so auch das unmit­tel­bare Ein­dringen von sons­tigen Wit­te­rungs­nie­der­schlägen (z. B.  Schnee, Wasser, Schmelz­wasser) durch nicht sturm- /hagelbedingte Öff­nungen.
  • Mit­ver­si­che­rung von Schäden durch Plansch- und Rei­ni­gungs­wasser bis 5.000 Euro mit 150 Euro Selbst­be­halt. Durch Ver­weis auf die Best-Leis­tungs-Garantie und den Tarif Ambi­ente Top der Basler (VHB 2016 – Fas­sung 2019) sind solche Schäden aktuell ohne Sub­limit oder Selbst­be­tei­li­gung eingeschlossen.
  • Über­nahme der Rück­rei­se­mehr­kosten für Urlaubs‑, Geschäfts- und Dienst­rei­se­kosten ab 5.000 Euro Min­dest­scha­den­höhe bis maximal 5.000 Euro. Die Kosten sind vorab mit dem Ver­si­cherer abzu­stimmen. Eine Erwei­te­rung der Kosten ist im Rahmen der unbe­nannten Kosten möglich.
  • Hotel­kosten infolge eines Ver­si­che­rungs­falles bis 2 Jahre à 200 Euro pro Tag, nicht jedoch von Neben­kosten (z. B. Kosten für Telefon, Internet oder Früh­stück). Neben­kosten sowie die Dauer der Leis­tungen kann „bei berech­tigtem Inter­esse“ im Rahmen der All­kos­ten­ver­si­che­rung auf ins­ge­samt bis zu 10.000 Euro erwei­tert werden. Inwie­fern auch die Kos­ten­höhe von 200 Euro pro Tag erwei­tert werden kann, ist unklar. Die Kosten werden auch für die Unter­brin­gung von Haus­tieren in einer Tier­pen­sion oder einer ähn­li­chen Unter­brin­gung über­nommen. Diese Leis­tung besteht abwei­chend bis zur pau­schalen Höchst­ent­schä­di­gung. Nicht ver­ständ­lich ist, wes­halb hier auf eine Erwei­te­rungs­mög­lich­keit im Rahmen der All­kos­ten­ver­si­che­rung ver­wiesen wird und wes­halb die Über­schrift zur Leis­tung „Tier­be­treu­ungs­kosten“ anstatt „Tier­be­her­ber­gungs­kosten“ lautet.
  • Trans­port- und Lager­kosten in ange­mes­sener Höhe bis zur Dauer eines Jahres. Die Leis­tungs­dauer kann im Rahmen der All­kos­ten­ver­si­che­rung erwei­tert werden.
  • Kosten für eine psy­cho­lo­gi­sche oder psy­cho­the­ra­peu­ti­sche Behand­lung nach einem Ver­si­che­rungs­fall bis in Höhe von 1.000 Euro. Die Leis­tung kann im Rahmen der All­kos­ten­ver­si­che­rung auf bis zu 10.000 Euro erwei­tert werden. Die Mit­ver­si­che­rung geht über ein psy­cho­so­ziales Erst­ge­spräch hinaus.
  • Daten­ret­tungs­kosten bis 3.000 Euro für die tech­ni­sche Wie­der­her­stel­lung von elek­tro­nisch gespei­cherten, aus­schließ­lich für die pri­vate Nut­zung bestimmte Daten (maschi­nen­les­bare Infor­ma­tionen) und Pro­gramme. Die Leis­tung kann im Rahmen der All­kos­ten­ver­si­che­rung auf bis zu 10.000 Euro erwei­tert werden.
  • Gegen Zuschlag im Rahmen des Bau­steins Internet & Cyber mit­ver­si­chert sind Schäden durch Cyber-Mob­bing im Internet bis in Höhe von 500 Euro. Dies beinhaltet Kosten für eine anwalt­liche Erst­be­ra­tung durch einen Rechts­an­walt wegen Schadensersatz‑, Unter­las­sungs- und Besei­ti­gungs­an­sprü­chen der ver­si­cherten Person gegen die Täter des Cyber-Mob­bings. Ver­si­chert sind maximal zwei Ver­si­che­rungs­fälle pro Jahr. Für den Bau­stein gilt eine Beweis­last­um­kehr zu Gunsten des Versicherungsnehmers.
  • Gegen Zuschlag im Rahmen des Bau­steins Internet & Cyber mit­ver­si­chert sind Schäden infolge von Hard- und Soft­warerepa­ratur oder ‑wie­der­her­stel­lung nach Cyber-Atta­cken auf zu pri­vaten Zwe­cken die­nenden gesi­cherten Geräten bis 5.000 Euro mit 150 Euro Selbst­be­halt. Ein­ge­schlossen sind u. a. Miet­kosten für einen Ersatz-PC oder ein Ersatz-Note­book bis in Höhe von 500 Euro, wenn eine durch K&M ver­an­lasste Unter­su­chung des ver­si­cherten Gerätes nicht inner­halb von sieben Tagen ab Erhalt des Geräts abge­schlossen ist. Eben­falls ein­ge­schlossen sind u. a. die Kosten der Wie­der­her­stel­lung oder Wie­der­be­schaf­fung der betrof­fenen Soft­ware (auch z. B. Don­gles) bis in Höhe von 1.000 Euro. Ver­si­chert sind maximal zwei Ver­si­che­rungs­fälle pro Jahr. Für den Bau­stein gilt eine Beweis­last­um­kehr zu Gunsten des Versicherungsnehmers.
  • Werden ver­si­cherte Smart Home-Siche­rungs­kom­po­nenten (z. B. „Augen‑, Fin­ger­ab­druck- und Funk­scanner, ‑chips, ‑sen­soren“) von einem Ein­bre­cher mani­pu­liert (Hacken), so dass dieser in den Ver­si­che­rungsort ein­dringen kann, besteht im Rahmen des Bau­steins Cyber & Internet Ver­si­che­rungs­schutz für die Folgen eines Ein­bruch­dieb­stahls, ohne dass typi­sche Ein­bruchs­spuren vor­handen sein müssen:

„Abwei­chend hiervon ist das Abhan­den­kommen, die Zer­stö­rung oder Beschä­di­gung von ver­si­cherten [sic!] Hausrat als Fol­ge­schaden einer Cyber-Attacke ent­spre­chend den Rege­lungen und Ent­schä­di­gungs­grenzen des mit uns ver­ein­barten Tarifs der Haus­rat­ver­si­che­rung ver­si­chert, sofern

□ sämt­liche Oblie­gen­heiten* ein­ge­halten sind und

□die Umstände zum Scha­den­her­gang keine andere Scha­den­ur­sache als die Mani­pu­la­tion der ver­si­cherten Geräte durch Dritte* zulassen und

□ eine poli­zei­liche Anzeige erfolgte und

□ eine Mani­pu­la­tion der ver­si­cherten Geräte auf­grund einer Cyber-Attacke poli­zei­lich fest­ge­stellt wird.“

Die ent­spre­chende Leis­tung wird ohne Höchst­ent­schä­di­gung erbracht. Pro­ble­ma­tisch ist, dass gefor­dert wird,  dass eine Cyber-Attacke poli­zei­lich fest­ge­stellt wird. Rea­lis­ti­scher­weise dürfte ein solche Schaden eher durch einen Foren­siker fest­ge­stellt werden, der nicht zwin­gend Mit­ar­beiter der Polizei sein muss.

K&M äußert sich hierzu wie folgt:

„Wichtig ist hier, dass eine poli­zei­lich gemel­dete Straftat vor­liegt, die doku­men­tiert, dass es sich um eine Cyber­at­tacke han­delt. Ob der Foren­siker im Dienst der Polizei steht oder durch die Polizei beauf­tragt wurde, ist dem­nach unerheblich.“

  • Mit­ver­si­che­rung des ein­fa­chen Dieb­stahls von Klein­vieh (Schafen, Ziegen, Hasen, Kanin­chen und Geflügel), Futter- und Streuvorräten.
  • Im Rahmen des optio­nalen Bau­steins „Smart­phone & Smar­thome“ mit­ver­si­chert sind die Beschä­di­gung oder Zer­stö­rung bzw. Schäden durch tech­ni­sche Defekte (z. B. durch Sturz) oder Fehl­be­die­nung für ver­netzte tech­ni­sche Geräte und Smart­phones bis 1.500 Euro mit 150 Euro Selbst­be­halt. Für Schäden im Rahmen dieses Bau­steins besteht eine Beweis­last­um­kehr. Für Geräte ab über 12 Monaten redu­ziert sich die ver­si­cherte Erstat­tung auf 60 % (Alter 13–24 Monate), 30 % (Alter 25–36 Monate) bzw. 10 % (Alter 36–60 Monate) des ursprüng­li­chen Anschaf­fungs­preises. Keine Leis­tung wird erbracht für Geräte mit einem Alter von über 6 Jahren.
  • Ver­mö­gens­schäden durch Phis­hing (Online-Ban­king-Betrug) sind bis 3.000 Euro bzw. Betrug beim Online-Handel (bei Wett­be­wer­bern „Kon­flikte mit Online-Händ­lern“ benannt) bis 1.000 Euro mit­ver­si­chert. Gegen Zuschlag im Rahmen des Bau­steins Internet & Cyber erhöhen sich die ver­ein­barten Kosten für Schäden durch Phis­hing (Online-Ban­king-Betrug) auf 10.000 Euro. Schäden durch Phar­ming sind bis 10.000 Euro sowie durch Skim­ming auf 1.000 Euro mit­ver­si­chert. Da der Bau­stein Leis­tungen aus dem Grund­tarif nicht erhöht (siehe § 6 Nr. 2 b) Bau­stein Internet & Cyber), pro­fi­tieren Kunden des per­fect-Tarifes nicht vom Ein­schluss von Schäden durch Betrug beim Online-Handel (bei Wett­be­wer­bern „Kon­flikte mit Online-Händ­lern“ benannt) bis 1.000 Euro. Anders als bei etwaigen Wett­be­wer­bern sind auch defi­nierte Fol­ge­kosten (z. B. Miet­kosten für ein Ersatz­gerät bzw. Ver­zugs­kosten, die von einer Bank in Rech­nung gestellt werden) mit­ver­si­chert. Für den Bau­stein gilt eine Beweis­last­um­kehr zu Gunsten des Ver­si­che­rungs­neh­mers. Zwar sind Schäden durch Iden­ti­täts­dieb­stahl im Internet durch Phis­hing, Phar­ming oder Skim­ming mit­ver­si­chert, nicht jedoch z. B. Betrug durch einen tele­fo­ni­schen „Fake Pre­si­dent“:

„Der sog. Fake Pre­si­dent Fraud ist auch unter anderen Bezeich­nungen wie CEO-Fraud, Enkel­trick 2.0 oder auch Chef-Masche bekannt. Der Bei­trag ver­wendet im Fol­genden die Kurz­form „Fake Pre­si­dent“. Dabei ver­su­chen externe Angreifer einen Mit­ar­beiter der Abtei­lung Finanzen oder der Buch­hal­tung zur Über­wei­sung von großen Beträgen ins Aus­land zu bewegen, wobei große Eile geboten ist. Dabei wird die bereits vor­han­dene Frei­gabe durch einen Vor­ge­setzten (wie z.B. den CEO) oder die Anwei­sung durch den Vor­ge­setzten selbst durch gefälschte E‑Mails und/oder geschicktes Social Engi­nee­ring per Tele­fon­anruf vor­ge­täuscht. Der Vor­wand für die Über­wei­sung kann bspw. der Kauf von Unter­neh­mens­an­teilen sein. Fake Pre­si­dent kann als eine Form des Iden­ti­täts­be­trugs ange­sehen werden. Er ist von anderen Formen wie der (i) Umlei­tung von Zah­lungs­strömen oder der (ii) Umlei­tung von Waren­lie­fe­rungen zu unter­scheiden.“[6]

  • Gegen Zuschlag im Rahmen des Bau­steins Internet & Cyber mit­ver­si­chert sind Schäden infolge der Ent­wen­dung von Bit­coins sowie (auf­grund eines feh­lenden Aus­schlusses) von staat­lich regle­men­tierten Kryp­to­wäh­rungen (z. B. digi­taler Ren­minbi), nicht jedoch anderen Kryp­to­wäh­rungen (z. B. Ethe­reum, Ripple, Tether), aus vir­tu­ellen Geld­börsen („Wal­lets“) bis in Höhe von 5.000 Euro mit 150 Euro Selbst­be­halt. So ein Dieb­stahl kann z. B. die Folge von Phis­hing sein[7]. Im Rahmen des Bau­steins ist eine Beweis­last­um­kehr zu Gunsten des Ver­si­che­rungs­neh­mers ver­ein­bart. Gleich­wohl hat der Ver­si­che­rungs­nehmer nach­zu­weisen, dass

die Umstände zum Scha­den­her­gang keine andere Scha­den­ur­sache als die Mani­pu­la­tion Ihrer Smar­thome-Geräte durch Dritte* erlaubt.“

Im Zweifel dürfte es schwer werden, einen sol­chen Nach­weis zu erbringen, da nicht zwin­gend Kon­to­aus­züge oder Steu­er­un­ter­lagen den vor­he­rigen Besitz von Bit­coins nach­weisen. In jedem Fall müsst der Ver­si­che­rungs­nehmer den vor­he­rigen Besitz auf irgend­eine Art und Weise glaub­haft machen. Denkbar ist, dass Bit­coins dadurch erworben wurden, weil jemand Drittes nicht phy­sisch, son­dern direkt in Bit­coins gezahlt hat. Dieser Umstand müsste dann vor­ge­tragen werden können. An dieser Stelle inter­es­sant ist der Beschluss des Euro­päi­schen Par­la­ments vom 31.03.2022 zum TFR (Transfer of Funds Regu­la­tion, Deutsch: Geld­trans­fer­ver­ord­nung) zum Verbot pri­vater Wal­lets („unhosted wal­lets“) [8], [9].

  • Ver­si­che­rungs­schutz bei Trick­dieb­stahl bzw. Trick­be­trug besteht inner­halb der ver­si­cherten Woh­nung (Haustür-Trick­dieb­stahl) bis 10.000 Euro, außer­halb der ver­si­cherten Woh­nung bis 1.000 Euro. Durch Ver­weis auf die Best-Leis­tungs-Garantie und z. B. den Tarif VEMA-Haus­rat­kon­zept der VEMA (Stand 13.08.2021) ließe sich hier etwa die Leis­tung auch außer­halb des Ver­si­che­rungs­ortes auf 7.500 Euro erhöhen.
  • Mit­ver­si­chert sind Schäden durch Taschen­dieb­stahl bis 1.000 Euro, sofern es sich um externe Taschen (z. B. Hand­ta­schen, Ruck­säcke) han­delt, nicht jedoch aus Hosen- oder Jacken­ta­schen.
  • Ver­si­che­rungs­schutz bei Schäden durch Miss­brauch von Kunden‑, Scheck- oder Kre­dit­karten nach einem Ein­bruch­dieb­stahl bis in Höhe von 3.000 Euro.
  • Mit­ver­si­chert sind die Kosten für Schloss­än­de­rungen nach einem ein­fa­chen Dieb­stahl von Schlüs­seln zu Woh­nungs­türen, Türen zu Gebäuden des ver­si­cherten Grund­stücks sowie zu in der Woh­nung befind­li­chen Wert­schutz­schränken oder anderen Wert­be­hält­nissen (z. B. Geld­kas­setten) bis zur Ver­si­che­rungs­summe. Bei „berech­tigtem Inter­esse“ gelten im Rahme der All­kos­ten­ver­si­che­rung bis maximal 10.000 Euro als ver­si­chert „Schloss­än­de­rungs­kosten für PKW, soweit Kraft­fahr­zeug­schlüssel durch einen Ver­si­che­rungs­fall abhan­den­kommen.“
  • bedin­gungs­sei­tige Über­nahme der Kosten für Ver­kehrs­si­che­rungs­maß­nahmen (z. B. Absperren von Grund­stü­cken, Wegen oder Straßen).
  • Aus­drück­liche Über­nahme von Feu­er­lösch­kosten, die direkt gegen­über dem Ver­si­che­rungs­nehmer gel­tend gemacht werden. Eine Erwei­te­rung der Leis­tung im Rahmen der All­kos­ten­ver­si­che­rung ist mög­lich, auch wenn unklar ist, wie diese Erwei­te­rung aus­sehen soll.
  • Mit­ver­si­chert sind Mehr­kosten durch Tech­no­lo­gie­fort­schritt. Eine Erwei­te­rung der Leis­tung im Rahmen der All­kos­ten­ver­si­che­rung ist mög­lich, auch wenn unklar ist, wie diese Erwei­te­rung aus­sehen soll.
  • Mit­ver­si­chert sind Mehr­kosten durch Preis­stei­ge­rungen. Eine Erwei­te­rung der Leis­tung im Rahmen der All­kos­ten­ver­si­che­rung ist mög­lich, auch wenn unklar ist, wie diese Erwei­te­rung aus­sehen soll.
  • Ab einer Min­dest­scha­den­höhe von 25.000 Euro Über­nahme von Fremd­kosten für Koor­di­na­tion der Wie­der­her­stel­lung ver­si­cherter Sachen (Koor­di­na­ti­ons­kosten) bis in Höhe von 2.500 Euro. Diese Kosten können im Rahmen der All­kos­ten­ver­si­che­rung auf bis zu 10.000 Euro erwei­tert werden.
  • Ab einer Min­dest­scha­den­höhe von 5.000 Euro Über­nahme der auf den Ver­si­che­rungs­nehmer ent­fal­lenden Kosten des Sach­ver­stän­di­gen­ver­fah­rens. Eine Erwei­te­rung der Leis­tung im Rahmen der All­kos­ten­ver­si­che­rung auf bis zu 10.000 Euro ist mög­lich. Unklar ist, ob sich diese Leis­tung auf die Min­dest­scha­den­höhe beziehen soll.

Hierzu bezieht K&M wie folgt Stellung:

„Hier wurde die Leis­tung miss­ver­ständ­lich dar­ge­stellt. Da die Leis­tung in der Tarif­linie per­fect bis 100% der Ver­si­che­rungs­summe über­nommen wird, ist hier keine Leis­tungs­er­wei­te­rung im Rahmen der All­kos­ten­ver­si­che­rung möglich.“

  • Über­nahme der Betreu­ungs­kosten für infolge eines Ver­si­che­rungs­falles not­wen­dige Kin­der­be­treuung für Kinder unter 18 Jahren bis in Höhe von 50 Euro je Tag, ins­ge­samt bis maximal 1.500 Euro. Liegt die Min­dest­scha­den­höhe bei min­des­tens 5.000 Euro, kommt ggf. eine Erhö­hung der Leis­tung im Rahmen der All­kos­ten­de­ckung auf bis zu 10.000 Euro in Frage.
  • Mit­ver­si­chert sind Betreu­ungs­kosten für pfle­ge­be­dürf­tige Per­sonen bis 1.500 Euro, maximal jedoch bis 50 Euro pro Tag. Vor­aus­set­zung ist eine Min­dest­scha­den­höhe von 5.000 Euro. Im Rahmen der All­kos­ten­ver­si­che­rung lässt sich die Leis­tung auf bis zu 10.000 Euro erhöhen.
  • Kosten für Mehr­ver­brauch von Frisch­wasser, Abwasser, Gas und Strom nach einem ver­si­cherten Scha­den­fall, nicht jedoch von Ölver­lust. Ent­spre­chend ein­ge­schlossen, wenn auch nicht klar­ge­stellt, ist auch der Strom­ver­lust aus Strom­spei­chern. Kosten für Ölver­lust lassen sich im Rahmen der All­kos­ten­ver­si­che­rung auf bis zu 10.000 Euro erweitern.
  • Im Rahmen der All­kos­ten­ver­si­che­rung ggf. Über­nahme von Miet­fort­zah­lungs­kosten, wenn und solange trotz Unbe­wohn­bar­keit der Woh­nung Miet­kosten wei­ter­be­zahlt werden müssen, bis in Höhe von 10.000 Euro. K&M benennt hierzu fol­gendes Beispiel:

„Wei­ter­zah­lung von ver­brauchs­un­ab­hän­gigen Neben­kosten für eine nach einem Ver­si­che­rungs­fall unbe­wohn­bare Woh­nung (Grund­ge­bühren für Haus­meister, Müll­ab­fuhr, etc.)“

  • Über­nahme der Kosten für einen Erho­lungs­ur­laub nach Groß­schäden ab 25.000 Euro Min­dest­scha­den­höhe bis maximal 500 Euro. Die Reise ist inner­halb von drei Monaten ab Scha­den­ein­tritt anzutreten.
  • Mit­ver­si­che­rung unbe­nannter Kosten (z. B. für Kon­zert­karten, pay-TV-Tickets oder Pro­gram­mier­kosten) bis in Höhe von 10.000 Euro, sofern die Kosten vorab mit dem Ver­si­cherer abge­spro­chen und schrift­lich bestä­tigt wurden.
  • Bei „berech­tigtem Inter­esse“ Ver­si­che­rungs­schutz für Behand­lungs­kosten („Tier­arzt­kosten für ver­si­cherte Haus­tiere“) ver­si­cherter Haus- und Heim­tiere im Rahmen der All­kos­ten­ver­si­che­rung bis maximal 10.000 Euro. Andere Ver­si­cherer spre­chen hier von Kosten für die „Behand­lung der Ver­let­zungen von Haus­tieren“. Da es sich bei Haus- und Heim­tieren um „ver­si­cherte Sachen“ im Sinne der Bedin­gungen han­delt, besteht gene­rell in sol­chen Fällen Ver­si­che­rungs­schutz bis zum „Neu­wert“. Sofern diese Tiere einen nur geringen Ver­si­che­rungs­wert haben (z. B. gewöhn­liche Stra­ßen­katze), können die Behand­lungs­kosten leicht diesen Wert über­steigen, so dass die Mit­ver­si­che­rung im Rahmen der All­kos­ten­ver­si­che­rung einen echten Mehr­wert bedeuten kann.
  • Im Rahmen der All­kos­ten­ver­si­che­rung mit­ver­si­chert sind Kosten für das Wie­der­ein­fangen ver­si­cherter Tiere, bis in Höhe von 2.500 Euro, sofern diese der Abwehr öffent­li­cher Gefahren dienen
  • Ver­si­che­rungsort ist anders als bei vielen Wett­be­wer­bern das kom­plette Ver­si­che­rungs­grund­stück, also nicht nur eine Woh­nung oder ein Einfamilienhaus.
  • Außen­ver­si­che­rung für ver­si­cherte Sachen bis 12 Monate bis in Höhe der ver­ein­barten Ver­si­che­rungs­summe. Im Rahmen der Best-Leis­tungs-Garantie mit Ver­weis auf z. B. den Tarif pro­tect pre­mium der Grund­ei­gen­tümer Ver­si­che­rung ist eine Erhö­hung der Leis­tung auf 24 Monate möglich.
  • Zeit­lich unbe­fris­teter Ver­si­che­rungs­schutz ohne Sub­limit für Sachen, die der Aus­übung eines Sports dienen, also Sport­ge­räte (z. B. Golfbag oder Sattel) bzw. Sport­aus­rüs­tung (z. B. Lauf­bänder, Ruder­ge­räte, Stepper) außer­halb des Wohn­ortes bis in Höhe von 10.000 Euro. Im Rahmen der Best-Leis­tungs-Garantie mit Ver­weis auf z. B. den Pre­mium-Schutz der Adcuri Erhö­hung der Leis­tung auf die Höchstentschädigung.
  • Zeit­lich unbe­fris­teter Ver­si­che­rungs­schutz bis in Höhe von 20.000 Euro für ver­si­cherte Sachen, die sich in einem ständig bewohnten und behörd­lich ange­mel­deten beruf­li­chen Zweit­wohn­sitz (Pend­ler­woh­nung) inner­halb der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land befinden. Für Wert­sa­chen gilt eine Begren­zung auf maximal 2.500 Euro. Auch bei Ver­ein­ba­rung der erwei­terten Natur­ge­fahren besteht für die Pend­ler­woh­nung kein Ver­si­che­rungs­schutz für Schäden durch Über­schwem­mungen am Versicherungsort.
  • Vor­sor­ge­ver­si­che­rung bis in Höhe von 30 % der Ver­si­che­rungs­summe. Für Kinder, die erst­mals einen eigenen Haus­stand gründen, besteht für bis zu 12 Monate nach Haus­halts­grün­dung Ver­si­che­rungs­schutz in Höhe von 40 % der Ver­si­che­rungs­summe, maximal jedoch 40.000 Euro. Dies gilt nur inner­halb der Bun­des­re­pu­blik Deutschland.
  • Regress­ver­zicht gegen­über (grob) fahr­lässig han­delnden Fami­li­en­an­ge­hö­rigen, auch wenn diese nicht mit dem Ver­si­che­rungs­nehmer in häus­li­cher Gemein­schaft leben. Der Ver­zicht gilt nicht für etwaige Ange­stellte des Versicherungsnehmers.
  • Bei­trags­be­freiung bei Arbeits­lo­sig­keit bis zu 24 Monaten, sofern der Ver­si­che­rungs­nehmer u. a. bei Ein­tritt der Arbeits­lo­sig­keit das 55. Lebens­jahr noch nicht voll­endet hat. Für Selbst­stän­dige ist die Inan­spruch­nahme einer Bei­trags­be­freiung nicht mög­lich. Ver­si­che­rungs­schutz besteht frü­hes­tens nach einer War­te­zeit von sechs Monaten ab Vertragsbeginn.
  • Bei­trags­be­freiung bei Arbeits­un­fä­hig­keit bis maximal 24 Monate. Vor­aus­set­zung ist eine voll­stän­dige Arbeits­un­fä­hig­keit von min­des­tens 6 Wochen. Eine wei­tere Arbeits­un­fä­hig­keit ist frü­hes­tens nach Ablauf von zwei Wochen versichert.
  • Ver­se­hens­klausel bei ein­fa­chen (grob) fahr­lässig began­genen Obliegenheitsverletzungen.

Aus­ge­wählte Ein­schrän­kungen des Tarifes per­fect aus dem Hause Kon­zept & Marketing

  • Keine Mit­ver­si­che­rung von Schäden durch Ent­schär­fung von Blind­gän­gern, ohne damit ein­her­ge­hende Explosion.
  • Nicht mit­ver­si­chert ist der ein­fache Dieb­stahl von Jagd­waffen- und Jagd­optik außer­halb der ver­si­cherten Woh­nung.  Hier gilt im Rahmen der unbe­nannten Gefahren ein Aus­schluss nach § 7 Nr. 1 b) VIII für „Schäden durch […] ein­fa­chen Dieb­stahl außer­halb der ver­si­cherten Woh­nung“.  Ver­si­che­rungs­schutz kann jedoch aktuell unter Bezug­nahme auf die Best-Leis­tungs-Garantie (§ 28 Nr. 1 c) und Ver­weis auf den Tarif top select der ass­pario (Stand 29.06.2020) bis in Höhe von 10.000 Euro mit 250 Euro Selbst­be­halt erwei­tert werden, sofern diese Waffen nicht durch einen sepa­raten Ver­trag ver­si­chert sind (siehe § 10 Nr. 6).
  • Mit­ver­si­chert ist der ein­fache Dieb­stahl von Gar­ten­mäh­ro­bo­tern, nicht jedoch von Pool­ro­bo­tern oder die Beschä­di­gung von Garten- und / oder Pool­ro­bo­tern.
  • Keine gene­relle Mit­ver­si­che­rung poli­zei­lich ange­zeigter Straf­taten (z.B. Dieb­stahl von Solar­zellen, Hacken von Smar­thome-Anlagen, ein­fa­cher Dieb­stahl von nicht aus­drück­lich benannten Sachen, Betrug)
  • Aus­schluss für Schäden durch Tsu­namis. Dieser Aus­schluss ist durch die bedin­gungs­sei­tige GDV- und Arbeits­kreis-Garantie heilbar. Hierzu heißt es in dem Kom­mentar zur Ele­men­tar­scha­den­ver­si­che­rung von Thomas Beh­rens wie folgt:

„Ver­si­che­rungs­schutz besteht in der Haus­rat­ver­si­che­rung für Rei­se­ge­gen­stände, die infolge eines Tsu­namis zer­stört werden, der seine Ursache in einem hun­derte Kilo­me­tern ent­fernten See­beben hat. Eine unmit­tel­bare Ein­wir­kung des Erd­be­bens auf ver­si­cherte Sachen for­dern die AVB Ele­mentar nicht.“[10]

  • Keine beson­dere Mit­ver­si­che­rung von nach­hal­tigen Ver­si­che­rungs­leis­tungen (z. B. Mehr­kosten für nach­hal­tige Wie­der­be­schaf­fung; Erhö­hung Hotel­kosten bei Unter­brin­gung in nach­haltig zer­ti­fi­zierten Hotels) aus­ge­nommen Mehr­kosten für ener­ge­tisch moder­ni­sierte Haus­halts­ge­räte nach einem Versicherungsfall.
  • Nicht mit­ver­si­chert ist die Ent­schä­di­gung ver­si­cherter Sachen, die dadurch zer­stört oder beschä­digt werden, weil Pumpen der zum Ver­si­che­rungsort gehö­renden Drai­nage aus­fallen und dadurch Ent­wäs­se­rungs­schächte über­laufen. Ver­si­che­rungs­schutz kann unter Bezug­nahme auf die Best-Leis­tungs-Garantie (§ 28 Nr. 1 c) und Ver­weis auf den Tarif top select der ass­pario (Stand 29.06.2020) her­ge­leitet werden.
  • Ohne Über­nahme von Leck­or­tungs­kosten ohne einen ver­si­cherten Schadenfall.
  • Nicht ver­si­chert sind die Kosten für die Orga­ni­sa­tion eines Dol­met­schers, die Bereit­stel­lung eines tele­fo­ni­schen Dol­met­scher­ser­vices bei Aus­lands­reisen oder die Kosten für einen ent­spre­chenden Über­setzer. Diese Kosten können auch nicht durch Ver­weis auf die All­kos­ten­ver­si­che­rung erwei­tert werden.
  • Keine bedin­gungs­sei­tige Über­nahme von Stor­nie­rungs­kosten für vom Ver­si­che­rungs­nehmer oder von mit diesem in häus­li­cher Gemein­schaft lebenden Per­sonen. Im Ein­zel­fall mög­li­cher­weise Mit­ver­si­che­rung im Rahmen der unbe­nannten Kosten.
  • Nicht mit­ver­si­chert sind Schäden durch Abmah­nung auf Grund einer (angeb­li­chen) Urhe­ber­rechts­ver­let­zung. Ein Ver­weis auf die Best-Leis­tungs-Garantie und anschlie­ßend etwa auf den Bau­stein „Online-Schutz“ von Janitos oder den Bau­stein „Hausrat-Bau­stein Inter­net­schutz“ der Axa läuft ins Leere, da es sich hierbei jeweils um optio­nale Bau­steine han­delt, die nicht von der Best-Leis­tungs-Garantie erfasst sind.
  • Keine Mit­ver­si­che­rung von Regie­kosten.
  • Nicht ver­si­chert sind die Kosten für das Ent­fernen von Bienen‑, Wespen- oder Hor­nis­sen­nes­tern durch eine Fach­firma. Unter Ver­weis auf die Best-Leis­tungs-Garantie sowie unter Bezug­nahme auf den aktuell ver­kaufs­of­fene Tarif Top-Schutz (Stand 10.2019) der Dom­cura kann eine ent­spre­chende Leis­tung bis in Höhe von 500 Euro her­ge­leitet werden.
  • Keine pau­schale Aus­la­gen­er­stat­tung bei Groß­schäden.
  • Nicht mit­ver­si­chert ist die Ent­schä­di­gung, für Hausrat in Lauben, Wochenend- und Feri­en­häu­sern. Ver­si­che­rungs­schutz kann unter Bezug­nahme auf die Best-Leis­tungs-Garantie (§ 28 Nr. 1 c) und Ver­weis auf den Tarif top select der ass­pario (Stand 29.06.2020) bis in Höhe von 2.500 Euro her­ge­leitet werden.
  • Kein Ver­zicht auf das außer­or­dent­liche Kün­di­gungs­recht des Ver­si­che­rers wegen Nicht­zah­lung eines Folgebeitrages.
  • Keine optio­nale Gegen­stands­ver­si­che­rung (Ver­si­che­rungs­schutz für Gegen­stände mit ideelen Werten).
  • Nicht ver­si­chert ist die Mög­lich­keit zur Ein­rich­tung eines Doku­men­ten­de­pots (z. B. für Aus­weise, Rei­se­visa, Kreditkarten).
  • Keine 24-Stunden-Not­ruf­te­lefon (Tele­fon­hot­line).

[1] Siehe hierzu Sebas­tian Krü­ge­reit „Hausrat in Garagen“ in „Risiko & Vor­sorge“, Aus­gabe 4/2013, S. 45–46. Auf­zu­rufen unter https://www.wfs-rating.de/pdfs/R‑V_2013‑4.pdf, zuletzt auf­ge­rufen am 14.04.2022

[2] Siehe z. B. Hugel, Carmen „Haft­pflicht­ver­si­che­rung“, Karls­ruhe (Verlag Ver­si­che­rungs­wirt­schaft), 3. Auf­lage, 2008, S. 192

[3] Siehe z. B. „Chin­chillas“ auf „wiki​pedia​.org“. Auf­zu­rufen unter https://​de​.wiki​pedia​.org/​w​i​k​i​/​C​h​i​n​c​h​i​l​las, zuletzt auf­ge­rufen am 19.02.2022

[4] Siehe hierzu z. B. „Jamming und Relay Attack. Auto­ein­bruch per Funk oft kein Fall für die Ver­si­che­rung“ auf „test​.de“ vom 08.12.2020. Auf­zu­rufen unter https://www.test.de/Jamming-und-Relay-Attack-Autoeinbruch-per-Funk-oft-kein-Fall-fuer-die-Versicherung-4824449–0/, zuletzt auf­ge­rufen am 03.02.2022

[5] Siehe Ste­phan Witte „Nicht alle Ver­si­cherer bieten Leis­tungen nach GDV-Stan­dard. Besteht Ver­si­che­rungs­schutz bei Ein­bruch über nicht ver­si­cherte Räume?“ in „Risiko & Vor­sorge“, Aus­gabe 2/2018, S. 11–12. Auf­zu­rufen unter https://critical-news.de/risiko-und-vorsorge-heft‑2–2018/, zuletzt auf­ge­rufen am 07.01.2022.

[6] Com­pli­ance-Berater „Eigen­schaften von Fake Pre­si­dent Fraud. Grund­lagen zur Risi­ko­be­ur­tei­lung, Maß­nah­men­ab­lei­tung und Reak­tion im Ernst­fall“ auf „deloitte​.com“, Aus­gabe 11/2017. Auf­zu­rufen unter https://​www2​.deloitte​.com/​d​e​/​d​e​/​p​a​g​e​s​/​f​i​n​a​n​c​e​/​a​r​t​i​c​l​e​s​/​f​a​k​e​-​p​r​e​s​i​d​e​n​t​-​f​r​a​u​d​.​h​tml, zuletzt auf­ge­rufen am 14.04.2022.

[7] „Bit­coins geklaut: echter Scha­den­fall und Tipps gegen Cryp­top­his­hing“ auf „exali​.ch“ vom 15.06.2020. Auf­zu­rufen auf https://​www​.exali​.ch/​i​n​f​o​-​b​a​s​e​/​b​i​t​c​o​i​n​-​d​i​e​b​s​t​ahl, zuletzt auf­ge­rufen am 12.04.2022.

[8] Jack Schickler „EU Par­lia­ment Passes Pri­vacy-Bus­ting Crypto Rules Des­pite Industry Cri­ti­cism“ auf „coin​desk​.com“ vom 31.03.2022 um 15:18 Uhr. Auf­zu­rufen unter https://​www​.coin​desk​.com/​p​o​l​i​c​y​/​2​0​2​2​/​0​3​/​3​1​/​e​u​-​p​a​r​l​i​a​m​e​n​t​-​v​o​t​e​s​-​o​n​-​p​r​i​v​a​c​y​-​b​u​s​t​i​n​g​-​c​r​y​p​t​o​-​r​u​l​e​s​-​i​n​d​u​s​t​r​y​-​r​a​i​l​s​-​a​g​a​i​n​s​t​-​p​r​o​p​o​s​a​ls/, zuletzt auf­ge­rufen am 04.04.2022.

[9] „EU plant Verbot anonymer Krypto-Trans­ak­tionen“ auf „der​stan​dard​.at“ vom 01.04.2022 um 19:15 Uhr. Auf­zu­rufen unter https://​www​.der​stan​dard​.at/​s​t​o​r​y​/​2​0​0​0​1​3​4​6​2​1​7​7​6​/​e​u​-​p​l​a​n​t​-​v​e​r​b​o​t​-​a​n​o​n​y​m​e​r​-​k​r​y​p​t​o​-​t​r​a​n​s​a​k​t​i​o​nen, zuletzt auf­ge­rufen am 04.04.2022.

[10] Thomas Beh­rens „Ele­men­tar­scha­den­ver­si­che­rung. Kom­mentar.“ Karls­ruhe (Verlag Ver­si­che­rungs­wirt­schaft), 2014, S. 14, Rn. 31

0 0 Stimmen
Article Rating
Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest
0 Comments
Interne Rückmeldungen
Alle Kommentare anzeigen