Tie­ri­sche Schä­den im Rah­men der Wohngebäudeversicherung

Neben den all­ge­mein mit­ver­si­cher­ten Schä­den durch Brand, Lei­tungs­was­ser, Sturm / Hagel sowie gege­be­nen­falls erwei­ter­te Natur­ge­fah­ren bie­ten zahl­rei­che Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rer auch Deckung gegen Schä­den durch ver­schie­de­ne Tiergefahren.

Schä­den durch Bis­se von Mar­dern, Wasch­bä­ren sowie sons­tig Tieren

Oft mit­ver­si­chert sind Tier­biss­schä­den durch Mar­der, sel­te­ner auch durch Wasch­bä­ren, Nage­tie­re oder durch sons­ti­ge Tie­re. Im Detail gibt es dabei gro­ße Unter­schie­de, was den Umfang des Ver­si­che­rungs­schut­zes betrifft.

Je nach Ver­si­che­rer besteht Ver­si­che­rungs­schutz nur für Schä­den an einer Aus­wahl ver­si­cher­ter Sachen: Schä­den an elek­tri­schen Ein­rich­tun­gen. Lei­tun­gen oder Anla­gen, an Unter­spann­bah­nen von Dächern oder Außen­wän­den, an Däm­mun­gen von Dächern oder Außen­wän­den sowie sel­te­ner Schä­den an allen ver­si­cher­ten Sachen.

Elek­tri­sche Anla­gen inner­halb ver­si­cher­ter Gebäude

Elek­tri­sche Anla­gen wer­den von einem Anbie­ter für E‑Checks wie folgt definiert:

„Gene­rell wird zwi­schen orts­fes­ten und orts­ver­än­der­li­chen Gerä­ten unter­schie­den. Unter erst­ge­nann­te Kate­go­rie fal­len Anla­gen, deren Stand­ort nicht oder nur mit gro­ßem Auf­wand ver­än­dert wer­den kann. Hier­bei han­delt es sich unter ande­rem um Geschirr­spü­ler, Plot­ter, E‑Herde oder auch elek­tri­sche Lei­tun­gen. Eine orts­ver­än­der­li­che elek­tri­sche Anla­ge erweist sich dahin­ge­gen als leicht zu beför­dern und lässt dadurch Fle­xi­bi­li­tät zu. Bei­spie­le hier­für sind Kaf­fee­ma­schi­nen, Büro­dru­cker, Lap­tops oder Was­ser­ko­cher.“[1]

Da im Rah­men einer Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung in der Regel nur orts­fes­te Gerä­te (z. B. eine Pho­to­vol­ta­ik­an­la­ge oder eine Wär­me­pum­pe) als ver­si­cher­te Sachen im Sin­ne der Bedin­gun­gen zäh­len, bezieht sich eine Mit­ver­si­che­rung ent­spre­chen­der Tier­biss­schä­den auch nur auf sol­che Schä­den. Abwei­chen­des gilt nur, sofern die Bedin­gun­gen kei­ne Ein­schrän­kun­gen auf Schä­den an ver­si­cher­ten Sachen vor­se­hen sollten.

Ver­si­che­rungs­schutz für Schä­den an elek­tri­schen Anla­gen inner­halb ver­si­cher­ter Gebäu­de bie­ten z. B. die Alli­anz (Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung Pre­mi­um, Stand 10.2019), die Ammer­län­der (Exclu­siv-Schutz, Stand 02.2022), die Bar­me­nia (Pre­mi­um­schutz, Stand 09.2021), die dege­nia (T23 opti­mum, Stand 09.2023), die Dom­cu­ra (Top-Schutz, Stand 10.2020), die Inter­Risk (XXL, Stand 04.2021), Kon­zept & Mar­ke­ting (all­safe domo, Stand 03.2017) sowie die VGH (Spe­zi­al­pa­ket, Stand 10.2023). Kei­nen sol­chen Ver­si­che­rungs­schutz bie­tet z. B. die VHV (Klas­sik-Garant mit Bau­stein Exklu­siv, Stand 07.2023).

Ande­re Tari­fe vor­be­nann­ten Unter­neh­men bie­ten einen oft abwei­chend gerin­gen Ver­si­che­rungs­schutz. So gewährt etwa die Kom­fort-Deckung der Alli­anz abwei­chend Ver­si­che­rungs­schutz nur bis maxi­mal 25.000 Euro. Sol­che Abwei­chun­gen gel­ten viel­fach auch für ande­re Leis­tun­gen die­ser Analyse.

Unter den Anbie­tern mit Ver­si­che­rungs­schutz stel­len nur die Dom­cu­ra und die Inter­Risk bedin­gungs­sei­tig klar, dass kein Ver­si­che­rungs­schutz für Schä­den an nicht ver­si­cher­ten Sachen besteht.

Elek­tri­sche Ein­rich­tun­gen auslegungsbedürftig

Eini­ge Ver­si­che­rer benen­nen in ihren Bedin­gun­gen eine Mit­ver­si­che­rung von Tier­biss­schä­den an elek­tri­schen Ein­rich­tun­gen. Hier­bei han­delt es sich aller­dings nicht um einen defi­nier­ten Begriff im Sin­ne des VDE (Ver­band der Elek­tro­tech­nik Elek­tro­nik Infor­ma­ti­ons­tech­nik). Ohne wei­te­re Klar­stel­lung bezieht sich „Ein­rich­tung“ meist auf beweg­li­che Din­ge, hier also auf elek­tro­ni­sche Gerä­te[2]. Für einen um Ver­ständ­nis bemüh­ten Ver­brau­cher ist die Aus­le­gung des Begriffs „elek­tri­sche Ein­rich­tung“ ggf. miss­ver­ständ­lich und könn­te sich auch ein­fach auf alles bezie­hen, was mit Strom funk­tio­niert. Dabei ist zu beach­ten, das die Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung Ver­si­che­rungs­schutz zwar für Gebäu­de­be­stand­tei­le und ‑zube­hör gewährt, nicht jedoch für Hausrat.

Eine ent­spre­chen­de Mit­ver­si­che­rung von Tier­biss­schä­den an elek­tri­schen Ein­rich­tun­gen bie­ten z. B. die Alli­anz (Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung Pre­mi­um, Stand 10.2019), die Dom­cu­ra (Top-Schutz, Stand 10.2020) sowie die VHV (Klas­sik-Garant mit Bau­stein Exklu­siv, Stand 07.2023).

Die VGH (Spe­zi­al­pa­ket, Stand 10.2023) gewährt im Rah­men ihrer optio­na­len All­ge­fah­ren­de­ckung für Pho­to­vol­ta­ik­an­la­gen bzw. der All­ge­fah­ren­de­ckung für Solar­ther­mie- und Wär­me­pum­pen­an­la­gen eine Ent­schä­di­gung für Sach­schä­den durch Tie­re an die­sen Anla­gen mit 250 Euro Selbstbeteiligung.

Schä­den auch an elek­tri­schen Lei­tun­gen über Putz?

Diver­se Unter­neh­men schlie­ßen Tier­biss­schä­den an elek­tri­schen Lei­tun­gen ein. Sofern sich die Mit­ver­si­che­rung nur auf ver­si­cher­te Sachen (z. B. Dom­cu­ra, Inter­Risk) bezieht, sind Schä­den an Lei­tun­gen über Putz nur dann Teil des Ver­si­che­rungs­schut­zes, wenn sie  Gebäu­de­be­stand­tei­le im Sin­ne der jewei­li­gen Bedin­gun­gen sind:

„Gebäu­de­be­stand­tei­le sind in ein Gebäu­de ein­ge­füg­te Sachen, die durch ihre fes­te Ver­bin­dung mit dem Gebäu­de ihre Selb­stän­dig­keit ver­lo­ren haben.“

Ver­si­che­rungs­schutz inner­halb ver­si­cher­ter Gebäu­de bie­ten z. B. die Alli­anz (Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung Pre­mi­um, Stand 10.2019), die Ammer­län­der (Exclu­siv-Schutz, Stand 02.2022), die Bar­me­nia (Pre­mi­um­schutz, Stand 09.2021), die dege­nia (T23 opti­mum, Stand 09.2023), die Dom­cu­ra (Top-Schutz, Stand 10.2020), die Inter­Risk (XXL, Stand 04.2021), Jani­tos (Best Sel­ec­tion, Stand 05.2022), Kon­zept & Mar­ke­ting (all­safe domo, Stand 03.2017) sowie die VGH (Spe­zi­al­pa­ket, Stand 10.2023). Kei­nen sol­chen Ver­si­che­rungs­schutz bie­tet z. B. die VHV (Klas­sik-Garant mit Bau­stein Exklu­siv, Stand 07.2023).

Bei der Bar­me­nia setzt die Mit­ver­si­che­rung vor­aus, dass sich die Lei­tun­gen „auf dem Ver­si­che­rungs­grund­stück befin­den und der Ver­sor­gung ver­si­cher­ter Sachen die­nen“.

Die VGH (Spe­zi­al­pa­ket, Stand 10.2023) gewährt im Rah­men ihrer optio­na­len All­ge­fah­ren­de­ckung für Pho­to­vol­ta­ik­an­la­gen bzw. der All­ge­fah­ren­de­ckung für Solar­ther­mie- und Wär­me­pum­pen­an­la­gen eine Ent­schä­di­gung für Sach­schä­den durch Tie­re an elek­tri­schen Lei­tun­gen der benann­ten Anla­gen mit 250 Euro Selbst­be­tei­li­gung.

Viel­fach nur bestimm­te Unter­spann­bah­nen mitversichert

Sehr vie­le Anbie­ter gewäh­ren Ver­si­che­rungs­schutz für Tier­biss­schä­den an Unter­spann­bah­nen. Oft ist die Mit­ver­si­che­rung auf Unter­spann­bah­nen von Dächern ein­ge­schränkt, teil­wei­se gel­ten auch Unter­spann­bah­nen von Außen­wän­den als mit­ver­si­chert. In der Regel wer­den sol­che Bah­nen unter den Dach­zie­geln ver­legt[3]. Die Funk­ti­on von Unter­spann­bah­nen liegt im Schutz der Dach­kon­struk­ti­on vor Schmutz und Was­ser[4]:

„Auch die­se Bahn über­nimmt die Funk­ti­on Treib­schnee, Treib­re­gen und Schmutz aus der Luft nicht ins Dach inne­re zu las­sen, vor allem nicht in die Däm­mungs­ebe­ne.“[5]

Mitt­ler­wei­le spie­len auch Unter­spann­bah­nen an Außen­wän­den oder Fuß­bö­den von Gebäu­den eine Rolle:

„Den moder­nen Woh­nungs­bau beglei­tet die For­de­rung, ener­gie­spa­ren­de Räu­me zu errich­ten, was i.d.R. eine gute Däm­mung der Außen­wän­de (ein­schließ­lich Fuss­bo­den) und des Daches ein­schließt. Seit vie­len Jahr­zehn­ten wird in Mit­tel­eu­ro­pa immer „dicker“ gedämmt, was lei­der bei „bil­li­gen“ Bau­aus­füh­run­gen, die im Stand 20 oder 30 Jah­re alt sind, die Gefahr von Män­geln ein­schließt.“[6]

Kei­ne Mit­ver­si­che­rung für Tier­biss­schä­den an Unter­spann­bah­nen gewährt z. B. die Ammer­län­der (Exclu­siv-Schutz, Stand 02.2022), wäh­rend die dege­nia (T23 opti­mum, Stand 09.2023), Jani­tos (Best Sel­ec­tion, Stand 05.2022) sowie die VHV (Klas­sik-Garant mit Bau­stein Exklu­siv, Stand 07.2023) nur sol­che an Dächern ein­schlie­ßen. Jani­tos beschränkt die Mit­ver­si­che­rung zudem auf Unter­spann­bah­nen von Dächern inner­halb ver­si­cher­ter Gebäu­de.

Schä­den an ver­si­cher­ten Unter­spann­bah­nen auch von Fuß­bö­den sind z. B. bei der Dom­cu­ra mit­ver­si­chert, bei der Inter­Risk nur, sofern der Ver­biss durch Wasch­bä­ren oder durch Haar­wild im Sin­ne des Bun­des­jagd­ge­set­zes erfolgt ist. Beson­ders umfas­send ist der Ver­si­che­rungs­schutz bei der Alli­anz (Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung Pre­mi­um, Stand 10.2019). Hier sehen die Bedin­gun­gen kei­ne Ein­schrän­kun­gen vor. Ent­spre­chend sind Schä­den an allen ver­si­cher­ten Sachen voll­um­fäng­lich mitversichert.

Dämm­ma­te­ri­al bei Mar­dern beliebt

Auch Tier­biss­schä­den an Däm­mun­gen sind je nach Anbie­ter nur an sol­chen von Dächern oder auch an jenen von Außen­wän­den mitversichert.

Nicht mit­ver­si­chert sind Tier­biss­schä­den an Däm­mun­gen z. B. bei der Ammer­län­der (Exclu­siv-Schutz, Stand 02.2022). Bei der dege­nia (T23 opti­mum, Stand 09.2023), Jani­tos (Best Sel­ec­tion, Stand 05.2022) sowie der VHV (Klas­sik-Garant mit Bau­stein Exklu­siv, Stand 07.2023) fehlt es an der Mit­ver­si­che­rung von Tier­biss­schä­den an Däm­mun­gen von Außenwänden.

Sowohl Biss­schä­den an Däm­mun­gen von Dächern als auch von Außen­wän­den ver­si­chern z. B. die Alli­anz (Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung Pre­mi­um, Stand 10.2019), die Bar­me­nia (Pre­mi­um­schutz, Stand 09.2021), die Dom­cu­ra (Top-Schutz, Stand 10.2020), die Inter­Risk (XXL, Stand 04.2021), Kon­zept & Mar­ke­ting (all­safe domo, Stand 03.2017) oder die VGH (Spe­zi­al­pa­ket, Stand 10.2023).

Meist kei­ne gene­rel­le Mit­ver­si­che­rung von Tierbissschäden

Ver­si­che­rungs­schutz für Tier­biss­schä­den an allen ver­si­cher­ten Sachen gewäh­ren z. B. die Alli­anz (Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung Pre­mi­um, Stand 10.2019), Dom­cu­ra (Top-Schutz, Stand 10.2020) sowie (aller­dings nur bei Ver­biss durch Wasch­bä­ren oder durch Haar­wild im Sin­ne des Bun­des­jagd­ge­set­zes) auch die Inter­Risk (XXL, Stand 04.2021). Die Alli­anz macht an die­ser Stel­le einen wich­ti­gen Hin­weis zu ihrer mitt­le­ren Tariflinie:

„In der Pro­dukt­li­nie Kom­fort sind der­lei Schä­den bis zu einem Sub­li­mit von 25.000 Euro ver­si­chert, jedoch nur für wild­le­ben­de Tie­re, nicht für Haustiere“

Die VGH (Spe­zi­al­pa­ket, Stand 10.2023) gewährt im Rah­men ihrer optio­na­len All­ge­fah­ren­de­ckung für Pho­to­vol­ta­ik­an­la­gen bzw. der Allge­fah­ren­de­ckung für Solar­ther­mie- und Wär­me­pum­pen­an­la­gen eine Ent­schä­di­gung für Sach­schä­den durch Tie­re an die­sen Anla­gen mit 250 Euro Selbst­be­tei­li­gung.

Unter­schied­li­che Tierarten

Je nach Anbie­ter besteht der Ver­si­che­rungs­schutz für Tier­biss­schä­den für unter­schied­li­che Tier­ar­ten. Beson­ders umfas­send ist der Ver­si­che­rungs­schutz bei der Alli­anz (Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung Pre­mi­um, Stand 10.2019). Hier sehen die Bedin­gun­gen kei­ne Ein­schrän­kun­gen vor. Davon aus­ge­nom­men sind nur Spin­nen sowie Insek­ten. Ent­spre­chend sind Schä­den an allen ver­si­cher­ten Sachen durch nahe­zu jeg­li­che Art von Tie­ren voll­um­fäng­lich mit­ver­si­chert. Auch hier gilt exem­pla­risch bei der Alli­anz, dass in der Pro­dukt­li­nie Kom­fort kein Ver­si­che­rungs­schutz für Haus­tie­re, son­dern nur für wild­le­ben­de Tie­re gilt.

Weit ver­brei­tet ist die Absi­che­rung von Ver­biss durch Mar­der, so z. B. bei der Ammer­län­der (Exclu­siv-Schutz, Stand 02.2022), der Bar­me­nia (Pre­mi­um­schutz, Stand 09.2021), der dege­nia (T23 opti­mum, Stand 09.2023), der Dom­cu­ra (Top-Schutz, Stand 10.2020), der Inter­Risk (XXL, Stand 04.2021), der Jani­tos (Best Sel­ec­tion, Stand 05.2022), Kon­zept & Mar­ke­ting (all­safe domo, Stand 03.2017), der VGH (Spe­zi­al­pa­ket, Stand 10.2023) sowie der VHV (Klas­sik-Garant mit Bau­stein Exklu­siv, Stand 07.2023). Dabei gilt die Absi­che­rung bei der dege­nia, der Dom­cu­ra, der Inter­Risk sowie der VHV nur für Schä­den durch wild­le­ben­de Marder.

Tier­biss­schä­den durch Nage­tie­re sind nur bei einem Teil der Wett­be­wer­ber ver­si­chert. Da alle Nage­tie­re zu den Säu­ge­tie­ren zäh­len, bedeu­tet eine unein­ge­schränk­te Mit­ver­si­che­rung von Tier­biss­schä­den durch Säu­ge­tie­re auch, dass Schä­den durch Nage­tie­re als mit­ver­si­chert anzu­se­hen sind. Am umfas­sends­ten ist die Absi­che­rung an die­ser Stel­le bei der Alli­anz (Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung Pre­mi­um, Stand 10.2019) sowie bei Kon­zept & Mar­ke­ting (all­safe domo, Stand 03.2017). Die Ammer­län­der (Exclu­siv-Schutz, Stand 02.2022) schränkt die Mit­ver­si­che­rung nur auf „wild­le­ben­de Klein­na­ger“ ein. Das sind z. B. Hams­ter, Kanin­chen, Mäu­se, Meer­schwein­chen oder Zwerg­ka­nin­chen, nicht jedoch z. B.  Biber, Capy­ba­ras (Was­ser­schwei­ne), Nut­ri­as (Biber­rat­ten) oder Sta­chel­schwei­ne. Die Bar­me­nia (Pre­mi­um­schutz, Stand 09.2021) spricht von „wild­le­ben­den Säu­ge­tie­ren“.

Gene­rell nur Schä­den durch wild­le­ben­de Nage­tie­re ver­si­chern z. B. die dege­nia (T23 opti­mum, Stand 09.2023), die Dom­cu­ra (Top-Schutz, Stand 10.2020), die Inter­Risk (XXL, Stand 04.2021), die Jani­tos (Best Sel­ec­tion, Stand 05.2022) sowie die VHV (Klas­sik-Garant mit Bau­stein Exklu­siv, Stand 07.2023). Die VGH (Spe­zi­al­pa­ket, Stand 10.2023) gewährt kei­nen Ver­si­che­rungs­schutz für Nagetierverbiss.

Immer wie­der fin­det sich in Bedin­gungs­wer­ken Ver­si­che­rungs­schutz für Tier­biss­schä­den durch Wasch­bä­ren. Kei­ne ent­spre­chen­de Mit­ver­si­che­rung bie­ten aber z. B. die Ammer­län­der (Exclu­siv-Schutz, Stand 02.2022) oder die Jani­tos (Best Sel­ec­tion, Stand 05.2022). Bei der Bar­me­nia (Pre­mi­um­schutz, Stand 09.2021), der dege­nia (T 23 opti­mum, Stand 09.2023), der Dom­cu­ra (Top-Schutz, Stand 10.2020), der Inter­Risk (XXL, Stand 04.2021) oder der VHV (Klas­sik-Garant mit Bau­stein Exklu­siv, Stand 07.2023) gel­ten nur Schä­den durch wild­le­ben­de Wasch­bä­ren als mit­ver­si­chert. In Bezug auf die für ent­spre­chen­de Tier­biss­schä­den benann­ten Sachen bie­ten die Alli­anz (Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung Pre­mi­um, Stand 10.2019), Kon­zept & Mar­ke­ting (all­safe domo, Stand 03.2017) sowie die VGH (Spe­zi­al­pa­ket, Stand 10.2023) Deckung auch für Biss­schä­den durch nicht wild­le­ben­de Waschbären.

Teil­wei­se Ver­si­che­rungs­schutz für unbe­nann­te Tiere

Mit­un­ter umfasst die Ver­si­che­rung gegen Tier­biss­schä­den sol­che durch alle sons­ti­gen wild leben­den Raub­tie­re (z. B. Füch­se, Iltis­se, Luch­se, Mar­der, Mar­der­hun­de, Wöl­fe). Eine sol­che Mit­ver­si­che­rung bie­ten z. B. die Alli­anz (Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung Pre­mi­um, Stand 10.2019), die dege­nia (T23 opti­mum, Stand 09.2023), die Dom­cu­ra (Top-Schutz, Stand 10.2020), die Inter­Risk (XXL, Stand 04.2021) oder die VHV (Klas­sik-Garant mit Bau­stein Exklu­siv, Stand 07.2023).

Ande­re Unter­neh­men bie­ten Ver­si­che­rungs­schutz bei Tier­biss­schä­den durch alle (zuvor nicht benann­ten) wild­le­ben­den Säu­ge­tie­re. Eine sol­che Absi­che­rung bie­ten z. B. die Alli­anz (Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung Pre­mi­um, Stand 10.2019), die Bar­me­nia (Pre­mi­um­schutz, Stand 09.2021), die dege­nia (T23 opti­mum, Stand 09.2023),  Inter­Risk (XXL, Stand 04.2021) oder die VHV (Klas­sik-Garant mit Bau­stein Exklu­siv, Stand 07.2023).

Bei der der Alli­anz (Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung Pre­mi­um, Stand 10.2019), der dege­nia (T23 opti­mum, Stand 09.2023), der Inter­Risk (XXL, Stand 04.2021) oder der VHV (Klas­sik-Garant mit Bau­stein Exklu­siv, Stand 07.2023) sind dar­über hin­aus auch Biss­schä­den durch alle sons­ti­gen Tie­re ein­ge­schlos­sen, abwei­chend davon bei der Alli­anz aus­ge­nom­men von Spin­nen und Insek­ten (z. B. Ter­mi­ten).

In der mitt­le­ren Pro­dukt­li­nie Kom­fort der Alli­anz sind der­lei Schä­den zwar durch wild­le­ben­de Tie­re, nicht jedoch durch Haus­tie­re,  bis zu einem Sub­li­mit von 25.000 Euro ver­si­chert.

Absi­che­rungs­hö­he oft ungenügend

Ange­nom­men, eine gegen Tier­biss ver­si­cher­te Sache wur­de durch eine ver­si­cher­te Tier­art beschä­digt, so über­neh­men die oben benann­ten Tari­fe in unter­schied­li­cher Höhe Ver­si­che­rungs­schutz gegen unmit­tel­ba­re Biss­schä­den. Ohne Sub­li­mit mit­ver­si­chert sind sol­che Schä­den z. B. bei der Alli­anz (Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung Pre­mi­um, Stand 10.2019), der Ammer­län­der (Exclu­siv-Schutz, Stand 02.2022), der Bar­me­nia (Pre­mi­um­schutz, Stand 09.2023), der Jani­tos (Best Sel­ec­tion, Stand 05.2022) oder bei Kon­zept & Mar­ke­ting (all­safe domo, Stand 03.2017). In der mitt­le­ren Pro­dukt­li­nie Kom­fort der Alli­anz sind der­lei Schä­den zwar durch wild­le­ben­de Tie­re, nicht jedoch durch Haus­tie­re,  bis zu einem Sub­li­mit von 25.000 Euro versichert.

Bei der Inter­Risk wird nach Art des Scha­dens unter­schie­den, ob ohne Sub­li­mit oder nur mit Begren­zung geleis­tet wird:

„4.1 Ver­si­chert sind

a) Biss­schä­den an versicherten

• elek­tri­schen Anla­gen und elek­tri­schen Lei­tun­gen, die sich auf dem Ver­si­che­rungs­grund­stück befin­den und der Ver­sor­gung ver­si­cher­ter Sachen die­nen, sowie

• Däm­mun­gen und Unter­spann­bah­nen von Dächern und Außen­wän­den durch wild­le­ben­de Tie­re (z.B. Mäu­se, Rat­ten, sons­ti­ge Nage­tie­re, Mar­der, Waschbären);

b) sons­ti­ge Schä­den an ver­si­cher­ten Sachen durch Wasch­bä­ren oder Haar­wild nach dem Bun­des­jagd­ge­setz (z.B. Wild­schwei­ne, Rehe).

4.2 Für Schä­den nach Nr. 4.1 b) ist die Ent­schä­di­gung ein­schließ­lich ver­si­cher­ter Kos­ten je Ver­si­che­rungs­fall auf 2.500 € begrenzt.“

Die Dom­cu­ra (Top-Schutz, Stand 10.2020), VGH (Spe­zi­al­pa­ket, Stand 10.2023) oder die VHV (Klas­sik-Garant mit Bau­stein Exklu­siv, Stand 07.2023) leis­ten bis maxi­mal 5.000 Euro, bei der VGH gilt dies abwei­chend ein­schließ­lich von Miet­aus­fall sowie etwa­iger Fol­ge­schä­den.

Die meis­ten Unter­neh­men schlie­ßen etwa­ige Fol­ge­schä­den durch Tier­bis­se kom­plett aus, so z. B. die benann­ten Tari­fe von Ammer­län­der, Bar­me­nia, dege­nia, Dom­cu­ra, Jani­tos oder VGH. Bei der Inter­Risk sind sons­ti­ge Schä­den (also z. B. Fol­ge­schä­den) an ver­si­cher­ten Sachen bis 2.500 Euro, aber nur durch Wasch­bä­ren oder Haar­wild nach dem Bun­des­jagd­ge­setz (z. B. Wild­schwei­ne, Rehe) mit­ver­si­chert. Die VHV sieht eine Mit­ver­si­che­rung von Tier­biss­fol­ge­schä­den bis in Höhe von 5.000 Euro vor und die Alli­anz (Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung Pre­mi­um, Stand 10.2019) sowie Kon­zept & Mar­ke­ting sogar ohne Sub­li­mit. Die VGH sieht zwar (sie­he oben) eine Begren­zung auf 5.000 Euro inklu­si­ve Fol­ge­kos­ten vor, gleich­wohl zei­gen die Bedin­gun­gen, dass aus­schließ­lich Schä­den unmit­tel­bar durch Tier­bis­se mit­ver­si­chert sind, also ohne Folgeschäden:

„Mit­ver­si­chert sind Schä­den inner­halb von ver­si­cher­ten Gebäu­den an elek­tri­schen Lei­tun­gen und elek­tri­schen Anla­gen sowie an Däm­mung und Unter­spann­bah­nen, die durch die unmit­tel­ba­re Ein­wir­kung von Mar­dern und Wasch­bä­ren entstehen.“

Erheb­li­che Fol­ge­schä­den kei­ne Ausnahme

Schä­den durch Mar­der oder ande­re Tie­re sind nicht immer nur Schä­den durch den rei­nen Ver­biss. So kommt es viel­fach zu erheb­li­chen Fol­ge­schä­den (z. B. durch das Feh­len elek­tri­scher Span­nung, durch Nis­ten oder eine Geruchs­be­läs­ti­gung infol­ge des Uri­nie­rens wild­le­ben­der Säu­ge­tie­re), die somit bedin­gungs­ge­mäß gege­be­nen­falls gar nicht mit­ver­si­chert sind. Dabei gilt:

„Dass in ihrem Dach ein Mar­der oder Wasch­bär haust, bemer­ken Haus­be­sit­zer häu­fig erst, wenn Fol­ge­schä­den, etwa in Form von Was­ser­schä­den durch ver­scho­be­ne Dach­zie­gel, auf­fal­len. Oft­mals wird erst dann das gan­ze Scha­dens­aus­maß bemerkt: Groß­flä­chig durch­wühl­te Däm­mun­gen und beschä­dig­te Unter­spann­bah­nen sowie ange­nag­te elek­tri­schen Anla­gen und Lei­tun­gen sind dabei kei­ne Sel­ten­heit.“[7]

Eine ande­re Web­site geht auf die Pro­ble­ma­tik ein, wenn die Akti­vi­tä­ten eines Mar­ders erst nach län­ge­rer Zeit ent­deckt werden:

„Wird der Mar­der­scha­den nicht gleich bemerkt, kön­nen Wär­me­brü­cken ent­ste­hen, wor­aus sich wie­der­um Schim­mel bil­den kann.“[8]

Muss durch einen sol­chen Fol­ge­scha­den im Ein­zel­fall das gan­ze Dach abge­ris­sen wer­den, so besteht also bei vie­len Tari­fen kein oder ein nur ein sehr lücken­haf­ter Versicherungsschutz.

So muss­te z. B. das Finanz­ge­richt Ham­burg in einem Urteil vom 21.02.2020, Az. 3 K 28 /19) über die ange­streb­te Gel­tend­ma­chung außer­ge­wöhn­li­cher Belas­tun­gen durch Mar­der­schä­den und die Ver­su­che der Ver­grä­mung von Mar­dern urtei­len. Allein mit Rech­nung vom 04.04.2016 wur­den Kos­ten für eine beschä­dig­te und ver­schmutz­te Däm­mung in Höhe von 54.300 Euro gel­tend gemacht. Für benann­te Ver­grä­mungs­ver­su­che wur­den u. a. Kos­ten von 928 Euro und 348 Euro[9].

„Die Dach­sa­nie­rung sei erfor­der­lich gewe­sen, weil auf­grund von Kot und Urin der Mar­der und der Kada­ver ihrer Beu­te­tie­re eine aku­te Gesund­heits­ge­fähr­dung für Sie, die Klä­ger, und ihren Sohn und ein für sie uner­träg­li­cher Gestank ent­stan­den sei. In dem Dach­bo­den sei­en an unter­schied­li­chen Stel­len ins­ge­samt sie­ben Mar­der­toi­let­ten mit einer Grö­ße von bis zu 1 m² gefun­den wor­den. […] Auf dem Dach­bo­den sei durch den Befall von Mar­dern, die dort auch ihre Jun­gen gebo­ren hät­ten, eine regel­rech­te „Mar­der­kloa­ke“ mit mas­si­ven Aus­schei­dungs­hau­fen und in den angren­zen­den Zim­mern groß­flä­chig durch­dif­fun­dier­ter „schwar­zer Schnee“ und gif­ti­ger Schim­mel­be­fall ent­stan­den.“ [10]

© 2024 Cri­ti­cal News —  Fal­len­an­ge­bo­te auf der Mes­se Jagd & Hund in Dortmund

Beson­de­re Pflich­ten bei der VGH Land­wirt­schaft­li­chen Brand­kas­se Hannover

Bei der VGH gilt bei Ein­tritt des Ver­si­che­rungs­fal­les die Pflicht des Ver­si­che­rungs­neh­mers, unver­züg­lich für die Ver­trei­bung und dau­er­haf­te Fern­hal­tung (Ver­grä­mung) des Mar­ders bzw. Wasch­bä­ren durch eine Fach­fir­ma zu sorgen:

„Bei Ein­tritt des Ver­si­che­rungs­fal­les (sie­he § 4 VGB) hat der Ver­si­che­rungs­neh­mer unver­züg­lich für die Ver­trei­bung und dau­er­haf­te Fern­hal­tung (Ver­grä­mung) des Mar­ders bzw. Wasch­bä­ren durch eine Fach­fir­ma zu sor­gen. Bei Ver­let­zung die­ser Oblie­gen­heit gilt § 18 Nr. 2 und 4 VGB.“

Zu beach­ten ist, dass Mar­der nicht ohne Wei­te­res gefan­gen oder gar getö­tet wer­den dür­fen, da sie in Deutsch­land dem Jagd­recht unter­lie­gen und die dafür gel­ten­de Jagd- und Schon­zeit beach­tet wer­den muss[11]. Für die Ver­grä­mung der Tie­ren fal­len Kos­ten ein­mal für das Schäd­lings­be­kämp­fungs­un­ter­neh­men an. Dar­über hin­aus kom­men viel­fach Auf­wen­dun­gen zum Ver­schlie­ßen von Zugän­gen, in der Regel durch einen Dach­de­cker, zum Tra­gen. Die Höhe der mit der Ver­grä­mung ver­bun­de­nen Kos­ten vari­iert von Fall zu Fall. So benann­te ein Unter­neh­men auf tele­fo­ni­sche Anfra­ge Durch­schnitts­kos­ten von etwa 700 Euro für drei Besu­che beim Kun­den, wobei etwa­ige Kos­ten für einen Dach­de­cker noch dazu kom­men. Ein ande­res Unter­neh­men schreibt auf sei­ner Web­site, dass die Kos­ten bei schwa­chem Befall bei etwa 350 Euro bis 420 Euro, bei mitt­le­rem Befall bei 350 Euro bis 690 Euro und bei star­kem Befall zwi­schen 690 Euro und 1.430 Euro lie­gen wür­den. Dabei wür­den 80 % der Kun­den unter 690 Euro zah­len[12].

Nicht nur Bissschäden

Neben Tier­biss­schä­den sowie dar­aus resul­tie­ren­den Fol­ge­schä­den kön­nen Mar­der, Wasch­bä­ren oder ande­re Tie­re auch Kratz­schä­den bzw. bei Vögeln (z. B. Spech­te) Pick­schä­den ver­ur­sa­chen. Dane­ben sind z. B. bei Schwal­ben oder Tau­ben durch­aus auch erheb­li­che Schä­den durch Vogel­kot möglich.

Am häu­figs­ten bedin­gungs­sei­tig the­ma­ti­siert wer­den Pick­schä­den, oft auch „Specht­schä­den“ benannt, und auf Schä­den durch die­se Vögel ein­ge­schränkt. Ange­bo­ten wird eine sol­che Mit­ver­si­che­rung z. B. von der Alli­anz (Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung Pre­mi­um, Stand 10.2019), der Bar­me­nia (Pre­mi­um­schutz, Stand 09.2021), der Dom­cu­ra (Top-Schutz, Stand 10.2020), der VGH (Spe­zi­al­pa­ket, Stand 10.2023) sowie der VHV (Klas­sik-Garant mit Bau­stein Exklu­siv, Stand 07.2023). Wäh­rend die maxi­ma­le Leis­tung bei der Dom­cu­ra, der VGH bzw. VHV auf je 5.000 Euro beschränkt ist, gilt dies bei der Bar­me­nia bis in Höhe von 10.000 Euro. Inwie­fern bei der Bar­me­nia oder der Dom­cu­ra auch Fol­ge­schä­den mit­ver­si­chert sind, bleibt unklar.

Grund­sätz­lich bezieht sich der Ver­si­che­rungs­schutz nur auf Schä­den an ver­si­cher­ten Sachen, bei der VHV aller­dings aus­schließ­lich bezo­gen auf Schä­den an elek­tri­schen Ein­rich­tun­gen inner­halb von ver­si­cher­ten Gebäu­den sowie an Däm­mun­gen und Unter­spann­bah­nen von Dächern. Bei der VGH beschränkt sich die Ver­si­che­rung auf Schä­den an Fas­sa­den und Däm­mun­gen. Aus­ge­schlos­sen sind dort u. a. die Kos­ten für die Anpas­sung von Anstri­chen, Male­rei­en, Schrif­ten, Ver­zie­run­gen bzw. Ver­klei­dun­gen der Außenfassade.

Bei der VGH gilt an die­ser Stel­le eine beson­de­re Obliegenheit:

Bei Ein­tritt des Ver­si­che­rungs­fal­les (sie­he § 4 VGB) hat der Ver­si­che­rungs­neh­mer unver­züg­lich für die Ver­trei­bung und dau­er­haf­te Fern­hal­tung (Ver­grä­mung) der Spech­te durch eine Fach­fir­ma zu sor­gen. Bei Ver­let­zung die­ser Oblie­gen­heit gilt § 18 Nr. 2 und 4 VGB.

Die VGH (Spe­zi­al­pa­ket, Stand 10.2023) gewährt im Rah­men ihrer optio­na­len All­ge­fah­ren­de­ckung für Pho­to­vol­ta­ik­an­la­gen bzw. der All­ge­fah­ren­de­ckung für Solar­ther­mie- und Wär­me­pum­pen­an­la­gen eine Ent­schä­di­gung für Sach­schä­den durch Tie­re an die­sen Anla­gen mit 250 Euro Selbst­be­tei­li­gung.

Bei Pick­schä­den haben die Alli­anz und die VHV den Schna­bel vorn

Unter allen die­sen Anbie­tern sind allein bei der Alli­anz (Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung Pre­mi­um, Stand 10.2019) und der VHV (Klas­sik-Garant mit Bau­stein Exklu­siv, Stand 07.2023) nicht nur Pick­schä­den durch Spech­te, son­dern auch sol­che durch alle sons­ti­gen Vogel­ar­ten gene­rell mitversichert.

In der Pro­dukt­li­nie Kom­fort der Alli­anz sind der­lei Schä­den zwar durch wild­le­ben­de Tie­re, nicht jedoch durch Haus­tie­re,  bis zu einem Sub­li­mit von 25.000 Euro versichert.

Die VGH (Spe­zi­al­pa­ket, Stand 10.2023) gewährt im Rah­men ihrer optio­na­len All­ge­fah­ren­de­ckung für Pho­to­vol­ta­ik­an­la­gen bzw. der All­ge­fah­ren­de­ckung für Solar­ther­mie- und Wär­me­pum­pen­an­la­gen eine Ent­schä­di­gung für Sach­schä­den durch Vögel an sol­chen Anla­gen mit 250 Euro Selbst­be­tei­li­gung.

Wenn Tie­re Gebäu­de­sub­stanz zerkratzen…

Kratz­schä­den durch Tie­re wer­den nur von sehr weni­gen Ver­si­che­rern über­nom­men. Posi­ti­ve Aus­nah­men sind z. B. die Alli­anz (Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung Pre­mi­um, Stand 10.2019), die Inter­Risk (XXL, Stand 04.2021) sowie die VHV (Klas­sik-Garant mit Bau­stein Exklu­siv, Stand 07.2023).

Die Inter­Risk ent­schä­digt bis zu 2.500 Euro für Schä­den an ver­si­cher­ten Sachen durch Wasch­bä­ren sowie durch Haar­wild nach dem Bun­des­jagd­ge­setz, die VHV bis 5.000 Euro für Schä­den an elek­tri­schen Ein­rich­tun­gen inner­halb von ver­si­cher­ten Gebäu­den sowie an Däm­mun­gen und Unter­spann­bah­nen von Dächern, die unmit­tel­bar durch Kratz­schä­den wild leben­der Tie­re ent­stan­den sind.

Die VGH (Spe­zi­al­pa­ket, Stand 10.2023) gewährt im Rah­men ihrer optio­na­len All­ge­fah­ren­de­ckung für Pho­to­vol­ta­ik­an­la­gen bzw. der All­ge­fah­ren­de­ckung für Solar­ther­mie- und Wär­me­pum­pen­an­la­gen eine Ent­schä­di­gung für Sach­schä­den durch Tie­re mit 250 Euro Selbst­be­tei­li­gung. Dies schließt auch Sach­schä­den durch Vogel­kot mit ein. Die Alli­anz (Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung Pre­mi­um, Stand 10.2019) gewährt ihren Ver­si­che­rungs­schutz für alle ver­si­cher­ten Sachen – aus­ge­nom­men blo­ße Beein­träch­ti­gun­gen der Funk­ti­ons­fä­hig­keit wie z. B. Geruchsbelästigung.

Alle sons­ti­gen im Text benann­ten Anbie­ter sehen hier kei­ne Mit­ver­si­che­rung vor:  Ammer­län­der (Exclu­siv-Schutz, Stand 02.2022), Bar­me­nia (Pre­mi­um­schutz, Stand 09.2021), dege­nia (T23 opti­mum, Stand 09.2023), Dom­cu­ra (Top-Schutz, Stand 10.2020), Inter­Risk (XXL, Stand 04.2021), Jani­tos (Best Sel­ec­tion, Stand 05.2022) sowie Kon­zept & Mar­ke­ting (all­safe domo, Stand 03.2017).

Schä­den durch Vogel­kot kön­nen z. B. die Nut­zung von Ter­ras­sen ein­schrän­ken (sie­he Bran­den­bur­gi­sches OLG, Urteil vom 08.02.2018 – 5 U 109/16[13]), stel­len aber zumin­dest nicht immer juris­tisch auch einen Miet­man­gel dar (sie­he LG Ber­lin vom 21.5.2010 – 65 S 540/09[14]). Denk­bar sind auch Beschmut­zun­gen von Haus­wän­den, wobei das Ver­wal­tungs­ge­richt Düs­sel­dorf in sei­nem Urteil vom 20.03.2009 (Az. 25 K 64/09) in Bezug auf Ver­un­rei­ni­gen von Mehl­schwal­ben zu fol­gen­dem Schluss kam:

„Beschmut­zun­gen durch Vogel­kot an der Haus­wand stel­len kei­ne erheb­li­chen wirt­schaft­li­chen Schä­den dar.“[15]

Wild­schwei­ne im Wohnzimmer

Mit­un­ter besteht Ver­si­che­rungs­schutz für Schä­den an ver­si­cher­ten Sachen (z. B. maß­ge­fer­tig­ten Ein­bau­kü­chen, Türz­ar­gen) durch das Ein­drin­gen wil­der Tie­re in ver­si­cher­te Gebäu­de oder für sons­ti­ge Schä­den durch wil­de Tie­re an ver­si­cher­ten Sachen (z. B. Schä­den an Per­go­len oder Müll­bo­xen durch maro­die­ren­de Wild­schwei­ne). Wer­den etwa Gar­ten­an­la­gen von ein­drin­gen­den Tie­ren umge­wühlt[16], so zäh­len die­se in der Regel nicht als ver­si­cher­te Sachen; viel­mehr wer­den hier meist nur Kos­ten für die Wie­der­her­stel­lung nach ver­si­cher­ten Gefah­ren über­nom­men. In Ein­zel­fäl­len kommt es auch vor, dass Dach­se[17], Wasch­bä­ren[18], [19] oder ande­re Wild­tie­re durch eine Kat­zen­klap­pe ins Haus gelan­gen[20]. Mäu­se fin­den ihren Weg mit­un­ter durch Lüf­tungs­schlit­ze in einer Außen­ver­klin­ke­rung[21], [22]. Dane­ben kön­nen Schä­den ent­ste­hen, weil etwa ein Sie­ben­schlä­fer den Weg unter das Dach gefun­den hat:

„Mit einem Sie­ben­schlä­fer unterm Dach steigt die Brand­ge­fahr durch defek­te Kabel oder Schä­den an der Bau­sub­stanz durch ein­drin­gen­de Feuch­tig­keit.“[23]

Die Inter­Risk (XXL, Stand 04.2021) ent­schä­digt bis zu 2.500 Euro für Schä­den an ver­si­cher­ten Sachen durch Wasch­bä­ren sowie durch Haar­wild nach dem Bun­des­jagd­ge­setz (z. B. Schwarz­wild, Rot- und Dam­wild, Füch­se, Dach­se oder Wildkaninchen).

Ver­gleich­bar erbrin­gen auch die VHV (Klas­sik-Garant mit Bau­stein Exklu­siv, Stand 07.2023) oder die WGV (Plus-Tarif, Stand 04.2022) Leis­tun­gen für Schä­den an ver­si­cher­ten Sachen durch wild leben­de Tie­re, die zum Scha­len­wild im Sin­ne des Bun­des­jagd­ge­set­zes füh­ren (Wisen­te, Elch‑, Rot‑, Dam‑, Sika‑, Reh‑, Gams‑, Stein‑, Muf­fel- und Schwarzwild).

Ohne Ein­schrän­kun­gen ver­si­chert sind Schä­den an ver­si­cher­ten Sachen (z. B. Zäu­ne oder Hun­de­hüt­ten) bei der Alli­anz (Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung Pre­mi­um, Stand 10.2019). Bei der Pro­vin­zi­al Nord (Rund­um­schutz 2.0 mit Plus-Paket 2.0, Stand 11.2022) schließt die ent­spre­chen­de Erwei­te­rung des Ver­si­che­rungs­schut­zes u. a. Schä­den durch tie­ri­sche Aus­schei­dun­gen aus:

„Wir erset­zen die Kos­ten für die Besei­ti­gung von Schä­den, die unmit­tel­bar durch wild leben­de Tie­re ver­ur­sacht wer­den, an fol­gen­den ver­si­cher­ten Sachen:

- äuße­re Gebäudehülle,

- Däm­mung,

- Unter­spann­bah­nen.

Nicht ver­si­chert sind Schä­den durch Tier­aus­schei­dun­gen, Pilz, Schwamm und Haus­bock­kä­fer, Schä­den durch Haustiere.

Die Ent­schä­di­gung ist je Ver­si­che­rungs­fall auf 10.000 EUR begrenzt.“

Die Bar­me­nia ver­weist auf eine Mit­ver­si­che­rung im Rah­men der Kos­ten­po­si­ti­on für die Wie­der­her­stel­lung von gärt­ne­ri­schen Anla­gen, in ihrem Pre­mi­um­schutz (Stand 09.2021) hier also bis in Höhe von 10.000 Euro.

Kei­nen aus­drück­li­chen Ver­si­che­rungs­schutz bie­ten z. B.  die Ammer­län­der (Exclu­siv-Schutz, Stand 02.2022), dege­nia (T23 opti­mum, Stand 09.2023), Dom­cu­ra (Top-Schutz, Stand 10.2020), Jani­tos (Best Sel­ec­tion, Stand 05.2022), Kon­zept & Mar­ke­ting (all­safe domo, Stand 03.2017) sowie VGH (Spe­zi­al­pa­ket, Stand 10.2023).

Schä­den durch Haus­tie­re meist nicht mitversichert

In der Regel bie­ten Ver­si­che­rer Ver­si­che­rungs­schutz nur für Schä­den an ver­si­cher­ten Sachen durch wil­de Tie­re. Nur sel­ten besteht auch Deckung für Schä­den durch Haus­tie­re an ver­si­cher­ten Sachen. Umfäng­lich ver­si­chert sind die­se bei der Alli­anz (Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung Pre­mi­um, Stand 10.2019), aus­ge­nom­men davon sind nur Spin­nen und Insek­ten. Eine wei­te­re posi­ti­ve Aus­nah­me ist Kon­zept & Mar­ke­ting (all­safe domo, Stand 03.2017), wo etwa Ver­si­che­rungs­schutz für als Haus­tie­re gehal­te­ne Mäu­se oder Rat­ten besteht:

„In Erwei­te­rung des Ver­si­che­rungs­schut­zes der gesetz­li­chen Bestim­mun­gen und ent­ge­gen der Aus­schlüs­se gemäß Abschnitt D § 4 Nr. 7 bis 21 („Aus­schlüs­se“; Sei­te 19) sind fol­gen­de Schä­den ver­si­chert: […] an elek­tri­schen Anla­gen, Lei­tun­gen, Däm­mun­gen und Unter­spann­bah­nen von Dächern und Außen­wän­den durch Nage­tie­re, Mar­der und Wasch­bä­ren sowie Folgeschäden“

Die VHV (Klas­sik-Garant mit Bau­stein Exklu­siv, Stand 07.2023) sieht im Rah­men ihrer unbe­nann­ten Gefah­ren eine teil­wei­se Mit­ver­si­che­rung vor. Die­se bezieht sich zum einen auf Fol­ge­schä­den eige­ner oder frem­der Haus­tie­re, zum ande­ren auf Schä­den durch frem­de Haus­tie­re. In allen die­sen Fäl­len wird eine Selbst­be­tei­li­gung in Höhe von 250 Euro in Abzug gebracht. Dies betrifft z. B. Kratz­schä­den durch Hun­de oder Kat­zen oder den Fall, dass ein sol­ches Tier das Eigen­tum durch ihren Urin beschädigt.

Auch die VGH (Spe­zi­al­pa­ket, Stand 10.2023) gewährt im Rah­men ihrer optio­na­len All­ge­fah­ren­de­ckung für Pho­to­vol­ta­ik­an­la­gen bzw. der All­ge­fah­ren­de­ckung für Solar­ther­mie- und Wär­me­pum­pen­an­la­gen eine Ent­schä­di­gung für Sach­schä­den durch Haus­tie­re an sol­chen Anla­gen mit 250 Euro Selbst­be­tei­li­gung.

Kei­nen ent­spre­chen­den Ver­si­che­rungs­schutz bie­ten z. B. die Ammer­län­der (Exclu­siv-Schutz, Stand 02.2022), Bar­me­nia (Pre­mi­um­schutz, Stand 09.2021), dege­nia (T23 opti­mum, Stand 09.2023), Dom­cu­ra (Top-Schutz, Stand 10.2020), Inter­Risk (XXL, Stand 04.2021) sowie Jani­tos (Best Sel­ec­tion, Stand 05.2022).

Waben und Sum­men an der fal­schen Stelle…

Meist nur als Schutz­brief­leis­tung ein­ge­schlos­sen ist die Kos­ten­über­nah­me für die Umsied­lung von Wes­pen, Bie­nen oder Hor­nis­sen. Dies gilt z. B. für die Alli­anz (Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung Pre­mi­um, Stand 10.2019; im Rah­men der mitt­le­ren Pro­dukt­li­nie Kom­fort sind sol­che Schä­den im Rah­men des Not­fall­ser­vice ver­si­chert, dies aus­ge­nom­men von den Kos­ten für die Umsied­lung von Bie­nen), die Bar­me­nia (All­ge­mei­ne Ver­si­che­rungs­be­din­gun­gen für den Bar­me­nia-Haus- und Woh­nungs­schutz­brief, Stand 01.01.2023) oder die Jani­tos (Haus­schutz­brief 2022, Stand 05.2022). Hier besteht im Rah­men des jewei­li­gen Bau­steins Ver­si­che­rungs­schutz bis in Höhe von jeweils 500 Euro.

So über­nimmt z. B. die VHV „die erfor­der­li­chen und nach­weis­lich tat­säch­lich ange­fal­le­nen Kos­ten für die fach­ge­rech­te Besei­ti­gung oder Umsied­lung von Bienen‑, Wes­pen- oder Hor­nis­sen­nes­tern, wenn die­se sich im oder am ver­si­cher­ten Gebäu­de befin­den.“ Dabei gilt: „Aus­ge­schlos­sen sind die Kos­ten für die Ent­fer­nung von Nes­tern an Neben­ge­bäu­den, die nicht zu Wohn­zwe­cken bestimmt sind.“

Auch die Inter­Risk (XXL, Stand 28.04.2021) gewährt ent­spre­chen­den Ver­si­che­rungs­schutz ohne Sub­li­mit. Kein Ver­si­che­rungs­schutz besteht ins­be­son­de­re „für Nes­ter, deren Ent­fer­nung bzw. Umsied­lung aus recht­li­chen Grün­den (z.B. Arten­schutz) unzu­läs­sig ist.“

Die Dom­cu­ra (Top-Schutz, Stand 10.2020) gewährt ver­gleich­ba­ren Ver­si­che­rungs­schutz bis in Höhe von 5.000 Euro. Aus­ge­schlos­sen ist dabei „die Ent­schä­di­gung, wenn eine Ent­fer­nung bzw. Umsied­lung des Nes­tes auf­grund von recht­li­chen Grün­den (z. B. Arten­schutz) nicht zuläs­sig ist.“

Kei­ne ent­spre­chen­de Mit­ver­si­che­rung besteht z. B. bei der Ammer­län­der (Exclu­siv-Schutz, Stand 02.2022), der dege­nia (T23 opti­mum, Stand 09.2023), Kon­zept & Mar­ke­ting (all­safe domo, Stand 03.2017) oder der VGH (Spezi­al­pa­ket, Stand 10.2023).

Abwei­chend zu den vor­be­nann­ten Anbie­tern gewährt die Pro­vin­zi­al Nord (Rund­um­schutz 2.0 mit Plus-Paket 2.0, Stand 11.2022) ergän­zend auch die Kos­ten für die zuläs­si­ge Besei­ti­gung von besie­del­ten Hum­mel­nes­tern vom Ver­si­che­rungs­grund­stück. Mit­ver­si­chert sind dort für die benann­ten Insek­ten­ar­ten auch die Kos­ten für die Besei­ti­gung von durch die­se Tie­re ver­ur­sach­ten Schä­den an Däm­mun­gen und Unterspannbahnen:

„Wir erset­zen die Kos­ten für die durch eine Fach­fir­ma vor­ge­nom­me­ne und recht­lich zuläs­si­ge Ent­fer­nung bzw. Umsied­lung von Bienen‑, Hornissen‑, Wes­pen- und Hum­mel­nes­tern. Dies gilt nur, wenn die Nes­ter besie­delt sind und sich auf dem Ver­si­che­rungs­grund­stück befinden.

Ver­si­chert sind hier­bei auch die Kos­ten für das Öff­nen und Ver­schlie­ßen des Gebäu­des und die Schä­den durch die Bie­nen, Hor­nis­sen, Wes­pen und Hum­meln an der Däm­mung und Unter­spann­bah­nen des Gebäudes.“

Unbe­stimm­ter Rechts­be­griff: Schädlinge

Eine ande­re Leis­tung, die übli­cher­wei­se nur im Rah­men von Schutz­brief­leis­tun­gen mit­ver­si­chert ist, betrifft Schä­den durch „Schäd­lin­ge“.

Die Bar­me­nia (Pre­mi­um­schutz, Stand 09.2021) benennt als sol­che im Rah­men ihrer Aus­schlüs­se zu den unbe­nann­ten Gefah­ren „Haus­bock­kä­fer und Haus­bock­kä­fer­lar­ven“. Die Alli­anz (Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung Pre­mi­um, Stand 10.2019) ergänzt im Rah­men ihres „Not­fall­ser­vice Zuhau­se“ bei­spiel­haft „Mäu­se“ oder „Mar­der“ als Schäd­lin­ge. Noch wei­ter­ge­hend benennt etwa die LVM (VGB 2017, Stand 09.2021) im Rah­men ihrer Kos­ten­po­si­ti­on für „Schäd­lings­be­kämp­fung“ jene zur Bekämp­fung von „Wasch­bä­ren, Mar­dern, Rat­ten, Mäu­sen, Scha­ben (zum Bei­spiel Kaker­la­ken), Mot­ten oder Sil­ber­fi­schen“. Eine abschlie­ßen­de Lis­te von Schäd­lin­gen benennt die WGV (Haus- und Woh­nungs­schutz­brief zur Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung BASIS-Tarif, OPTI­MAL-Tarif sowie PLUS-Tarif, Stand 04.2022):

„Schäd­lin­ge sind Scha­ben (z.B. Kaker­la­ken), Rat­ten, Mäu­se, Mot­ten, Amei­sen und Silberfischchen.“

Fest­zu­hal­ten ist, dass je nach Anbie­ter unter­schie­de­ne Tie­re zu den so genann­ten Schäd­lin­gen gezählt wer­den, so etwa Haus­bock­kä­fer­lar­ven zwar bei der Bar­me­nia, nicht jedoch bei der WGV. Ohne schrift­li­che Klar­stel­lung des jewei­li­gen Anbie­ters gibt es dem­nach gewis­se Streit­po­ten­tia­le bei der Aus­le­gung des jewei­li­gen Bedingungswerkes.

Bei der Alli­anz und der LVM sind im Rah­men der benann­ten Leis­tun­gen die Kos­ten zur Bekämp­fung tie­ri­scher Schäd­lin­ge durch eine Fach­fir­ma bis in Höhe von 500 Euro mit­ver­si­chert. Bei der dege­nia (T23 opti­mum, Stand 09.2023) wer­den Kos­ten für Schäd­lings­be­kämp­fung zwar bis in Höhe von 10.000 Euro über­nom­men, aber nur im Zusam­men­hang mit Schä­den an ver­si­cher­ten Sachen durch den unbe­merk­ten Tod des Mie­ters bzw. bis in Höhe von 5.000 Euro im Zusam­men­hang mit Kos­ten durch Ver­mül­lung nach Aus­zug von Mes­sies oder Mietnomaden.

Der Haus­schutz­brief 2022 der Jani­tos (Stand 05.2022) leis­tet für Schäd­lings­be­kämp­fung wie folgt:

„Wenn das ver­si­cher­te Objekt von Schäd­lin­gen befal­len ist und der Befall auf­grund sei­nes Aus­ma­ßes nur fach­män­nisch besei­tigt wer­den kann, orga­ni­sie­ren wir die Schäd­lings­be­kämp­fung durch eine Fach­fir­ma und über­neh­men die Kos­ten für die Schäd­lings­be­kämp­fung bis zu EUR 500,– je Ver­si­che­rungs­fall. Als Schäd­lin­ge gel­ten aus­schließ­lich Scha­ben (z. B. Kaker­la­ken), Rat­ten, Mäu­se, Mot­ten, Amei­sen und Silberfischchen.

Für die Schäd­lings­be­kämp­fung wird eine Karenz­zeit von 30 Tagen ab Ver­trags­schluss ver­ein­bart. Für Fäl­le, die inner­halb der Karenz­zeit ein­tre­ten, besteht kei­ne Leis­tungs­pflicht des Versicherungs-gebers.“

Was ist mit unbe­nann­ten Schäden?

Immer mehr Anbie­ter sehen im Rah­men ihrer Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rungs­ta­ri­fe eine Mit­ver­si­che­rung auch unbe­nann­ter Gefah­ren vor. Schä­den durch Tie­re sind dabei regel­mä­ßig aus­ge­schlos­sen. So sind etwa bei der Bar­me­nia (Pre­mi­um-Schutz, Stand 09.2021) ins­be­son­de­re ausgeschlossen

„Schä­den durch Tie­re, Insek­ten, Schäd­lin­ge (z. B. Haus­bock­kä­fer und Haus­bock­kä­fer­lar­ven) und Unge­zie­fer aller Art“

Bei der Inter­Risk (XXL, Stand 04.2021) sind Schä­den „an oder durch Pflan­zen oder Tie­re“ aus­ge­schlos­sen. Bei der Dom­cu­ra (Top-Schutz, Stand 10.2020) bezieht sich der Aus­schluss ohne Rück­sicht auf mit­wir­ken­de Ursa­chen auf Schä­den „durch Vögel, Haus­tie­re, Nagetiere/Raubtiere, Schäd­lin­ge und Unge­zie­fer aller Art.“ Eben­falls sehr ähn­lich gilt ein Aus­schluss bei Jani­tos (Best Sel­ec­tion, Stand 05.2022) für Schä­den „durch Tie­re, Schäd­lin­ge und Unge­zie­fer aller Art.“ Beson­ders weit­ge­hend ist der Aus­schluss bei Kon­zept & Mar­ke­ting (all­safe domo, Stand 03.2017). Sofern nicht ander­wei­tig eine Mit­ver­si­che­rung erklärt wur­de, nicht ver­si­chert sind dort Schä­den „durch Vögel, Nage­tie­re, Haus­tie­re, Schäd­lin­ge und Unge­zie­fer aller Art“ sowie Schä­den „an ver­si­cher­ten Sachen durch Fal­len, Ver­un­rei­ni­gen, Zer­ste­chen, Zer­schnei­den, Zer­rei­ßen, Anschwel­len, Deh­nen, Ver­zie­hen und Zer­bre­chen, das durch Per­so­nen oder Tie­ren ver­ur­sacht wurde“.

Es gibt jedoch auch posi­ti­ve Aus­nah­men. So sind bei der VHV (Klas­sik-Garant mit Bau­stein Exklu­siv, Stand 07.2023) ausgeschlossen

„ohne Rück­sicht auf mit­wir­ken­de Ursa­chen Schä­den durch […] eige­ne Tie­re, Fol­ge­schä­den sind jedoch versichert;“

Ent­spre­chend sind bei der VHV Schä­den durch frem­de Haus­tie­re sowie durch wil­de Tie­re im Rah­men der unbe­nann­ten Gefah­ren mit 250 Euro Selbst­be­tei­li­gung mit­ver­si­chert. Glei­ches gilt für etwa­ige Fol­ge­schä­den. Die Erwei­te­rung besteht aller­dings nur für sol­che Schä­den, die nicht ander­wei­tig bereits mit Sub­li­mit oder für die dort ent­spre­chen­de Aus­schlüs­se benannt wurden.

Die Alli­anz (Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung Pre­mi­um, Stand 10.2019) sieht hin­ge­gen als voll­um­fäng­li­che All­ge­fah­ren­de­ckung kei­ne beson­de­ren Aus­schlüs­se für Schä­den durch eige­ne oder frem­de Tie­re vor. Aus­ge­nom­men davon sind ledig­lich Spin­nen, Insek­ten sowie Mikro­or­ga­nis­men, in der mitt­le­ren Tarif­li­nie Kom­fort auch Schä­den durch Haustiere.

Denk­bar sind etwa Schä­den unmit­tel­bar durch das Uri­nie­ren von Mar­dern oder Iltis­sen, ohne dass es sich um den Fol­ge­scha­den von Mar­der­ver­biss handelt.

Eine Mit­ver­si­che­rung einer so genann­ten Best-Leis­tungs-Garan­tie (Markt­ga­ran­tie) ist im Rah­men der Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung – anders als in ande­ren Spar­ten – noch die abso­lu­te Aus­nah­me. Eine sol­che wird z. B. von der Dom­cu­ra oder Jani­tos ange­bo­ten. Auch hier­über kommt ggf. eine Erwei­te­rung des Ver­si­che­rungs­schut­zes gegen bestimm­te Tier­ge­fah­ren in Betracht.

Anders als die Dom­cu­ra sieht die Jani­tos (Best Sel­ec­tion, Stand 01.05.2022) hier einen kla­ren Aus­schluss für „Schä­den durch Tie­re“ vor.

Hin­weis: die Ammer­län­der Ver­si­che­rung hat mit­ge­teilt, dass es die Inhal­te in Bezug auf ihr Unter­nah­men nicht über­prü­fen wür­de. „Des­halb kön­nen wir die Rich­tig­keit der Anga­ben nicht bestä­ti­gen.“ Ohne einen ent­spre­chen­den Hin­wei­se kei­ne Rück­mel­dung gab es aus den Häu­sern dege­nia, Dom­cu­ra, Inter­Risk, Jani­tos, Kon­zept & Mar­ke­ting, Pro­vin­zi­al Nord sowie WGV.


[1] „Was ist eine elek­tri­sche Anla­ge?“ auf „e‑service-check.de“. Auf­zu­ru­fen unter https://www.e‑service-check.de/ist-eine-elektrische-anlage/, zuletzt auf­ge­ru­fen am 29.01.2024.

[2] Vgl. „Ein­rich­tung“ auf „wik​tio​na​ry​.org“. Auf­zu­ru­fen unter https://​de​.wik​tio​na​ry​.org/​w​i​k​i​/​E​i​n​r​i​c​h​t​ung, zuletzt auf­ge­ru­fen am 29.01.2024.

[3] Lan­ge, Dirk „Unter­spann­bah­nen als Funk­ti­ons­schicht noch zeit­ge­mäß?“ auf „dach​de​cker​meis​ter​-lan​ge​.de“ vom 18.02.2021. Auf­zu­ru­fen unter https://​www​.dach​de​cker​meis​ter​-lan​ge​.de/​a​k​t​u​e​l​l​e​s​/​d​a​c​h​d​e​c​k​e​r​-​n​e​w​s​/​u​n​t​e​r​s​p​a​n​n​b​a​h​nen, zuletzt auf­ge­ru­fen am 29.01.2024.

[4] Bor­be, André „Unter­deck­bahn und Unter­spann­bahn ver­le­gen: So geht’s“ auf „haus​.de“ vom 08.08.2023 um 17:35 Uhr. Auf­zu­ru­fen unter https://​www​.haus​.de/​b​a​u​e​n​/​u​n​t​e​r​s​p​a​n​n​b​a​h​n​-​v​e​r​l​e​g​e​n​-​3​5​205, zuletzt auf­ge­ru­fen am 29.01.2024.

[5] Lan­ge, Dirk „Unter­spann­bah­nen als Funk­ti­ons­schicht noch zeit­ge­mäß?“ auf „dach​de​cker​meis​ter​-lan​ge​.de“ vom 18.02.2021. Auf­zu­ru­fen unter https://​www​.dach​de​cker​meis​ter​-lan​ge​.de/​a​k​t​u​e​l​l​e​s​/​d​a​c​h​d​e​c​k​e​r​-​n​e​w​s​/​u​n​t​e​r​s​p​a​n​n​b​a​h​nen, zuletzt auf­ge­ru­fen am 29.01.2024.

[6] „Feuch­tig­keit an Unter­spann­bah­nen“ auf „hanf​fa​ser​.de“. Auf­zu­ru­fen unter https://​www​.hanf​fa​ser​.de/​u​c​k​e​r​m​a​r​k​/​i​n​d​e​x​.​p​h​p​/​f​a​q​-​u​n​t​r​e​s​p​a​n​n​b​ahn, zuletzt auf­ge­ru­fen am 29.01.2024.

[7] Admin „Mar­der­scha­den Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung“ auf „ver​si​che​rung​-ver​gleich​-rech​ner​.de“ vom 22.09.2016. Auf­zu­ru­fen unter https://​www​.ver​si​che​rung​-ver​gleich​-rech​ner​.de/​m​a​r​d​e​r​s​c​h​a​d​en/, zuletzt auf­ge­ru­fen am 31.01.2024.

[8] „Mar­der­scha­den am Dach“ auf „bai​er​-speng​le​rei​.com“. Auf­zu­ru­fen unter https://​www​.bai​er​-speng​le​rei​.com/​d​a​c​h​-​h​o​l​z​b​a​u​/​s​a​n​i​e​r​u​n​g​/​m​a​r​d​e​r​s​c​h​a​den, zuletzt auf­ge­ru­fen am 31.01.2024.

[9] „FG Ham­burg, Urteil vom 21.02.2020 – 3 K 28/19“ auf „open​jur​.de“. Auf­zu­ru­fen unter https://​open​jur​.de/​u​/​2​2​0​2​8​3​5​.​h​tml, zuletzt auf­ge­ru­fen am 19.01.2024.

[10] „FG Ham­burg, Urteil vom 21.02.2020 – 3 K 28/19“ auf „open​jur​.de“. Auf­zu­ru­fen unter https://​open​jur​.de/​u​/​2​2​0​2​8​3​5​.​h​tml, zuletzt auf­ge­ru­fen am 19.01.2024.

[11] „Pro­fes­sio­nel­le Mar­der­ab­wehr“ auf „ren​to​kil​.com“. Auf­zu­ru­fen unter https://​www​.ren​to​kil​.com/​d​e​/​s​c​h​a​e​d​l​i​n​g​s​b​e​k​a​e​m​p​f​u​n​g​/​m​a​r​d​e​r​/​m​a​r​d​e​r​a​b​w​ehr, zuletzt auf­ge­ruf­den am 21.02.2024.

[12] „Mar­der­be­kämp­fung“ auf „schaed​lings​he​ro​.de“. Auf­zu­ru­fen unter https://​www​.schaed​lings​he​ro​.de/​s​c​h​a​e​d​l​i​n​g​s​b​e​k​a​e​m​p​f​u​n​g​/​m​a​r​d​e​r​b​e​k​a​e​m​p​f​u​n​g​?​l​o​c​=​&​g​a​d​_​s​o​u​r​c​e=1, zuletzt auf­ge­ru­fen am 21.02.2024.

[13] „Bran­den­bur­gi­sches OLG, Urteil vom 08.02.2018 – 5 U 109/16“ auf „open​jur​.de“. Auf­zu­ru­fen unter https://​open​jur​.de/​u​/​2​2​5​3​0​2​0​.​h​tml, zuletzt auf­ge­ru­fen am 31.01.2024.

[14] „Vogel­kot auf dem Bal­kon“ auf „ber​li​ner​-mie​ter​ver​ein​.de“. Auf­zu­ru­fen unter https://​www​.ber​li​ner​-mie​ter​ver​ein​.de/​r​e​c​h​t​/​m​i​e​t​u​r​t​e​i​l​e​/​1​1​0​0​1​l​g​b​e​r​l​i​n​5​4​0​0​9​.​h​t​m​#​u​r​t​eil, zuletzt auf­ge­ru­fen am 31.01.2024.

[15] „VG Düs­sel­dorf, Urteil vom 20.03.2009 – 25 K 64/09“ auf „open​jur​.de“. Auf­zu­ru­fen unter https://​open​jur​.de/​u​/​1​3​5​8​9​2​.​h​tml, zuletzt auf­ge­ru­fen am 31.01.2024.

[16] Sie­he z. B. „Aggres­si­ve Wild­schwein-Rot­te ver­wüs­tet Gär­ten in Wohn­ge­biet – Jäger erschie­ßen zwei Tie­re“ auf „haz​.de“ vom 28.02.2022 um 11:21 Uhr. Auf­zu­ru­fen unter https://​www​.haz​.de/​d​e​r​-​n​o​r​d​e​n​/​o​v​e​l​g​o​e​n​n​e​-​a​g​g​r​e​s​s​i​v​e​-​w​i​l​d​s​c​h​w​e​i​n​-​r​o​t​t​e​-​v​e​r​w​u​e​s​t​e​t​-​g​a​e​r​t​e​n​-​i​n​-​w​o​h​n​g​e​b​i​e​t​-​M​F​7​K​N​R​3​I​I​C​N​V​2​W​Q​Q​Y​Y​E​2​2​O​T​E​M​A​.​h​tml, zuletzt auf­ge­ru­fen am 31.01.2024.

[17] Vöge­li, Tanya „«Der Dachs hat die Kat­zen­tü­re kom­plett zer­legt»“ auf „20min​.ch“ vom 03.02.2022 um 16:19 Uhr. Auf­zu­ru­fen unter https://​www​.20min​.ch/​s​t​o​r​y​/​d​e​r​-​d​a​c​h​s​-​h​a​t​-​d​i​e​-​k​a​t​z​e​n​t​u​e​r​e​-​k​o​m​p​l​e​t​t​-​z​e​r​l​e​g​t​-​6​0​2​7​7​1​8​8​8​856, zuletzt auf­ge­ru­fen am 06.02.2024.

[18] Schä­fer, The­re­sa „Wild­tie­re im Gar­ten. Wasch­bä­ren kom­men über die Kat­zen­klap­pe“ auf „stutt​gar​ter​-zei​tung​.de“ vom 30.08.2015 um 05:38 Uhr. Auf­zu­ru­fen unter https://​www​.stutt​gar​ter​-zei​tung​.de/​i​n​h​a​l​t​.​w​i​l​d​t​i​e​r​e​-​i​m​-​g​a​r​t​e​n​-​w​a​s​-​t​u​n​-​w​e​n​n​-​f​u​c​h​s​-​u​n​d​-​m​a​r​d​e​r​-​z​u​-​u​n​g​e​b​e​t​e​n​e​n​-​g​a​e​s​t​e​n​-​w​e​r​d​e​n​-​p​a​g​e​4​.​0​4​b​5​6​8​0​0​-​e​2​b​4​-​4​6​b​f​-​8​c​0​6​-​c​9​3​7​0​a​d​5​3​4​a​8​.​h​tml, zuletzt auf­ge­ru­fen am 06.02.2024.

[19] Salz­mann, Moni­ka „Kat­zen­klap­pe schlie­ßen: War­nung vor Wasch­bä­ren im Vol­me­tal“ auf „come​-on​.de“ vom 31.12.2023 um 10:00 Uhr. Auf­zu­ru­fen unter https://​www​.come​-on​.de/​v​o​l​m​e​t​a​l​/​s​c​h​a​l​k​s​m​u​e​h​l​e​/​w​a​s​c​h​b​a​e​r​e​n​-​l​i​e​b​e​n​-​d​i​e​-​n​a​e​h​e​-​z​u​-​m​e​n​s​c​h​e​n​-​s​c​h​a​l​k​s​m​u​h​l​e​-​h​e​g​e​r​i​n​g​-​9​2​7​5​1​3​8​7​.​h​tml, zuletzt auf­ge­ru­fen am 06.02.2024.

[20] Sie­he z. B. Klop­fer, Bernd „Waib­lin­gen-Hohen­acker: Wild­tier kam durch die Kat­zen-Klap­pe und ver­wüs­te­te Küche“ auf „zvw​.de“ vom 15.02.2023 um 12:00 Uhr, ver­öf­fent­licht am 28.07.2022 um 12:43 Uhr. Auf­zu­ru­fen unter https://www.zvw.de/lokales/waiblingen/waiblingen-hohenacker-wildtier-kam-durch-die-katzen-klappe-und-verw%C3%BCstete‑k%C3%BCche_arid-529406, zuletzt auf­ge­ru­fen am 06.02.2024.

[21] „Mäu­se im Haus oder in der Haus­wand“ auf „fugit​te​.de“. Auf­zu­ru­fen unter https://​www​.fugit​te​.de/​p​a​g​e​s​/​m​a​u​s​e​-​i​m​-​h​a​u​s​-​o​d​e​r​-​i​n​-​d​e​r​-​h​a​u​s​w​and, zuletzt auf­ge­ru­fen am 06.02.2024.

[22] deckard „Mäu­se hin­ter Klin­ker­fas­sa­de“ auf „bau​ex​per​ten​fo​rum​.de“ vom 24.12.2020. Auf­zu­ru­fen unter https://​www​.bau​ex​per​ten​fo​rum​.de/​t​h​r​e​a​d​s​/​m​a​e​u​s​e​-​h​i​n​t​e​r​-​k​l​i​n​k​e​r​f​a​s​s​a​d​e​.​1​1​7​5​53/, zuletzt auf­ge­ru­fen am 06.02.2024.

[21] „Sie­ben­schlä­fer ver­trei­ben – Schä­den ver­mei­den.“ auf „pest​-con​trol​-ser​vice​.de“. Auf­zu­ru­fen unter https://​pest​-con​trol​-ser​vice​.de/​w​i​l​d​t​i​e​r​e​/​s​i​e​b​e​n​s​c​h​l​a​e​f​e​r​/​s​c​h​a​e​d​e​n​-​d​u​r​c​h​-​s​i​e​b​e​n​s​c​h​l​a​e​fer, zuletzt auf­ge­ru­fen am 06.02.2024.

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