Sata­nismus Teil 3: Über die Diver­sität des Satanismus

Wer sich inten­siver mit dem Sata­nismus beschäf­tigt, stellt sehr schnell fest, dass es sich um ein neu­zeit­li­ches Phä­nomen han­delt, das sich zwar immer wieder auf mit­tel­al­ter­liche Gri­moires (Zau­ber­bü­cher wie z. B. das 6. und 7. Buch Mosis oder die Cla­vicula Salo­monis)[1], die „heno­chi­schen Anru­fungen“ eines Dr. John Dee (1527−1608)[2], die schwarzen Messen (vor allem) des 17. / 18. Jahr­hun­derts wei­ter­lesen…

Sata­nismus Teil 1: Aktu­elle Bedeu­tung und erste Einordnung

Im Zusam­men­hang mit den Coro­na­jahren 2020 und 2021 hat die öffent­liche Aus­ein­an­der­set­zung mit dem Thema „Sata­nismus“ stark zuge­nommen, wobei jedoch oft nicht zwi­schen ver­schie­denen Aus­prä­gungen des Sata­nismus, zwi­schen Vor­ur­teilen, Zeu­gen­aus­sagen und über­prüf­baren Fakten unter­schieden wird. Hier passt sehr gut eine Fest­stel­lung von Hans Gasper und Frie­de­rike Valentin in dem Buch von Mas­simo Intro­vigne und Eck­hard wei­ter­lesen…