Sonne als Brennglas:
Schmor- und Sengschäden in der Sachversicherung

Eine zuneh­mende Zahl von Hausrat- und Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rungen sieht Ver­si­che­rungs­schutz auch für die mög­li­chen Folgen von Seng- und Schmor­schäden vor, die nicht zugleich Feu­er­fol­ge­schäden sind.  Seng- oder Schmor­schäden sind Schäden die dadurch ent­stehen, dass ver­si­cherte Sachen einer Feuer- oder einer Hit­ze­quelle aus­ge­setzt waren, ohne dass es an der beschä­digten Stelle tat­säch­lich gebrannt hat. Nach wie vor ist in vielen Tarifen für solche Fälle der Ver­si­che­rungs­schutz aus­ge­schlossen, da hier eine „Ver­bren­nung unter Frei­gabe von Licht“ nicht vor­liegt. Anbieter, die Ver­si­che­rungs­schutz gewähren, sehen oft Sub­li­mits von nur 1.000 bis 15.000 Euro vor, ersetzen nur den Zeit­wert der geschä­digten Sachen oder sehen Selbst­be­halte von wei­ter­lesen…

Kurzcheck: die Hausratversicherung der Ammerländer

Die Ammer­länder Ver­si­che­rung VVaG hat zum 01.02.2021 ihre Haus­ratta­rife über­ar­beitet. Geblieben ist es bei der bis­he­rigen Tarif­struktur: Basis-Schutz, Eco­­nomic-Schutz, Classic-Schutz, Com­­fort-Schutz, Exklusiv-Tarif sowie Excel­lent-Tarif. Ver­si­che­rungs­schutz kann bis in Höhe von 250.000 Euro ver­ein­bart werden. Dabei ist eine Ver­si­che­rungs­summe von über 200.000 Euro anfra­ge­pflichtig. Glei­ches gilt für einen Wert­sa­chen­an­teil von über 75.000 Euro. Ein Unter­ver­si­che­rungs­ver­zicht wird in allen Tarifen gewährt, sofern die Ver­si­che­rungs­summe je Qua­drat­meter Wohn­fläche min­des­tens 650 Euro beträgt. Die Ver­ein­ba­rung eines Selbst­be­halts steht nicht zur Ver­fü­gung. Bei unter­jäh­riger Zahl­weise wird ein Raten­zah­lungs­zu­schlag erhoben. Optional ange­boten werden fol­genden Leis­tungs­bau­steine: Fahr­rad­dieb­stahl bzw. im Tarif Excel­lent Erhö­hung der Ver­si­che­rungs­summe für ein­fa­chen Fahr­rad­dieb­stahl wei­ter­lesen…

Kurzcheck: Hausratversicherung der rhion​.digital

Die rhion​.digital hat zum Jah­res­wechsel ihre bis­he­rige Haus­rat­ver­si­che­rung über­ar­beitet. Zur Aus­wahl stehen die Tarife Stan­dard, Plus und Pre­mium. Kal­ku­la­ti­ons­grund­lage ist jeweils das Wohn­flä­chen­mo­dell. Ein Unter­ver­si­che­rungs­ver­zicht besteht, sofern die im Antrag benannte Wohn­fläche maximal um 15 Pro­zent von der tat­säch­li­chen Wohn­fläche abweicht. Ver­ein­bart gilt eine pau­schale Höchst­ent­schä­di­gung von 500.000 Euro. Der Stan­­dard-Schutz kann durch fol­gende Bau­steine optional erwei­tert werden: Glas­ver­si­che­rung Erwei­terte Ele­men­tar­scha­den­de­ckung Fahr­rad­dieb­stahl inklu­sive Mobi­li­täts­schutz­brief Der Plus-Schutz kann durch fol­gende Bau­steine optional erwei­tert werden: Smart HomePC- und Internet-Doc, Inan­spruch­nahme bis zu 12 mal pro Jahr Pri­vate Elek­tronik Rei­se­ge­päck Schutz­brief Hausrat Der Pre­­mium-Schutz kann durch fol­gende Bau­steine optional erwei­tert werden: All­ge­fah­ren­de­ckung, mehr zum wei­ter­lesen…

Sachversicherung: Allgefahrendeckung mit erheblichen Unterschieden

Tarife, die auch unbe­nannte Gefahren ver­si­chern, sind auf dem Vor­marsch. Mit­unter wird zwi­schen einer Mit­ver­si­che­rung auch unbe­nannter Gefahren und einer All­ge­fah­ren­de­ckung unter­schieden. Tat­säch­lich bedeuten beide Benen­nungen keinen rele­vanten Unter­schied. Werden unbe­nannte Gefahren grund­sätz­lich oder gegen Zuschlag mit­ver­si­chert, so erwei­tert dies nur die bereits benannten Gefahren. Man könnte also von einer „unechten All­ge­fah­ren­de­ckung“ spre­chen. Inso­fern gibt es also nur All­ge­fah­ren­de­ckungen (All­Risk) ohne Benen­nung kon­kreter Gefahren, Tarife mit abschlie­ßend benannten Gefahren sowie solche, bei denen ein Teil der Gefahren benannt und ein Teil der Gefahren unbe­nannt sind. Werden unbe­nannte Gefahren ver­si­chert, so schließt dies unbe­kannte Gefahren mit ein. Allen All­ge­fah­ren­de­ckungen gemein ist, dass wei­ter­lesen…